Flora Brimble und der verlorene Frühling: Fantasy-Schmöker mit spannender Quest
Buch von Marcus Raffel, Maximilian Meinzold
Titel: Flora Brimble und der verlorene Frühl...
Marcus Raffel (Autor) , Maximilian Meinzold (Illustrator)
Verlag: Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 336
ISBN: 9783522188791
Termin: Neuerscheinung März 2026
Aktion
-
Kurzmeinung
Elke R. Richter Der Weg zum Frühling führt durch Dunkelheit
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Flora Brimble und der verlorene Frühling: Fantasy-Schmöker mit spannender Quest
Ein spannender Fantasy-Roman über Freundschaft, Mut und die Suche nach Hoffnung, für Kinder ab 10. Mit wunderschönem Farbschnitt - nur in der ersten Auflage! Wenn der Frühling verschwindet, beginnt das Abenteuer deines Lebens! Fantasievolles Abenteuer mit einem schrulligem Kobold, einem liebenswerten, sprechenden Eichhörnchen und zwei starken Protagonistinnen Mitreißende Geschichte über das Überwinden von Angst, das Finden von Hoffnung und die Kraft der Freundschaft Perfekt für alle, die Magie, Spannung und klassische Fantasy lieben In Rye, einem kleinen englischen Dorf, will der Winter einfach nicht weichen – und Flora Brimble fühlt sich genauso grau wie die Welt um sie herum. Doch als sie an ihrem Geburtstag eine besondere Tinte kauft, beginnt für sie das größte Abenteuer ihres Lebens. Flora will den Frühling zurückholen und macht sich auf die Suche nach der Maikönigin, die mit ihren Zauberkräften Sonne und Blumen zurückbringen kann. Auf ihrem Weg begegnet sie einem klugen Kobold, einem sprechenden Eichhörnchen und einer bösen Hexe, die alles daran setzt, Floras Mut zu brechen. Doch mit Fantasie, Freundschaft und einer Prise Magie wächst Flora über sich hinaus – und entdeckt, wie viel Hoffnung in einer Geschichte stecken kann. Dieses Kinderbuch ab 10 Jahren begeistert mit einer spannenden Quest, witzigen Figuren und einer Prise Magie – und ist ein moderner Klassiker für alle, die Fantasy lieben und gerne lachen. Für alle, die an Magie glauben und den Frühling ins Herz holen wollen!
Weiterlesen
Bewertungen
Flora Brimble und der verlorene Frühling: Fantasy-Schmöker mit spannender Quest wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,2 Sternen.
Meinungen
-
Der Weg zum Frühling führt durch Dunkelheit
Rezensionen zum Buch
-
Rezension zu Flora Brimble und der verlorene Frühling: Fantasy-Schmöker mit spannender Quest
- AerdnaLiest
-
5. April 2026 um 16:19
Ein magisches Buch voll wärmender Weisheit.Ein so bezauberndes Buch, voll von herzlicher Weisheit.Weiterlesen
Es steckt so viel darin, dass man ihm kaum mit einer kurzen Rezension gerecht werden kann.
Es lohnt sich allemal, es zu lesen und für schlanke 15€ ist es ein wunderbares Geschenk mit echtem Mehrwert, das mit den wunderschönen Illustrationen und dem filigranen, passend zum Buch frühlingshaften, Farbschnitt seine Schmuckverpackung selbst mitbringt.
Flora Brimble und ihre Gefährten werden zu echten Begleitern, vielleicht Freunden, die sicherlich nicht nur einmal aus dem Regal genommen werden, sondern immer mal wieder Rat geben und Mut machen dürfen.
Ich hätte dieses Buch als Kind verschlungen und in die Schatzkiste einziehen lassen.
Für die angegebene Altersklasse ab Zehn ist es eine echte Leseempfehlung, ich persönlich lege jedem an's Herz, dieses Buch auch beim gemeinsamen Vorlesen zu genießen. Vielleicht, je nach Gemüt, nicht unbedingt kurz vor dem Schlafengehen - ein bisschen gruselig ist es schon!
Es ist natürlich keine in dem Sinne Erwachsenenlektüre, doch macht es wirklich auch in diesem Alter noch Freude, wird zu keinem Zeitpunkt dröge und bringt die ein oder andere Lektion mit, die man sich gerne wieder in Erinnerung ruft.
Ich hatte unheimlich viele Aha-Momente, Lacher und Schmunzler.
Vor allem über Eichhörnchen Parzival - den Running Gag Lieferanten der Geschichte, der einem sofort in's Herz hüpft.
Wenn es ein Folgebuch gibt, wünsche ich mir eine Erzählung aus Parzivals Sicht, die wäre ein absolutes Spektakel (z.B. vielleicht ein ehrlicher Mutmacher über Neurodivergenz).
Die Charaktere sind unheimlich liebenswert, klug, schlau und stark gezeichnet.
Mal zart, mal laut, mal mutig und vorwitzig, mal ängstlich - aber immer voller Zuversicht.
Es ist eine wahre Heldenreise mit einem spannenden und überraschenden Twist, der den Wert von Freundschaft und echter Verbundenheit aufzeigt, von Mitgefühl und Beharrlichkeit im Glauben an das Gute und Richtige; und auch einer interessanten Auflösung.
Der Plot weist außerdem Parallelen zu „Die Sonnenwächterin“ von Maja Lunde auf, das ich sehr liebe, und so hat Flora Brimble gleich einen doppelten Stein im Brett.
Geschrieben wird hier in einer schönen, bildhaften und symbolischen Sprache, die, manchmal vergleichend, oft gewitzt, zum Nachdenken, Hinterfragen und Schlussfolgern anregt.
Dazu, sich eigene Gedanken zu machen, die Welt aufmerksam zu betrachten und über sie zu reflektieren.
Dabei nutzt sie einen umfänglichen, bereichernden Wortschatz, der mit vielen Gefühlsworten und Hinweisen auf Empfindungen und Kooperation aufwartet.
Kreativ, lustig und auf kindgerechte Weise, hier und da magisch gedacht, immer in starken Bildern, geben Flora und ihre Freunde uns die Erkenntnis mit auf den Weg, dass im Dunkel immer Licht, in allem etwas Willkommenes zu finden ist, ein Willkommen-Sein.
Dass man immer umlernen, ein „Normal“ hinterfragen und sich selbst Antrieb geben, sich Wind in die Segel pusten kann, wenn keiner da ist.
Jeder hat seine eigene Wirklichkeit, an die „seine Augen und sein Herz gewöhnt sind“, doch es gibt viele Welten, die zu schauen zu versuchen sich lohnt, weil das Leben dann bunter und schöner wird.
Wir lernen, wie Liebe und Akzeptanz anderer uns helfen, an uns zu verändern, was wir ja eigentlich eh schon wissen und uns selbst nervt; wie wir durch Angenommen-Werden zu Transformation und von Irrwegen wieder zurückfinden (Stichwort: Co-Regulation).
Und schließlich zeigt es uns auch das unabdingbare Vertrauen, dass der Weg sich schon zeigen wird, wenn man besonnen bleibt und einfach los geht und stellt dabei auch die wichtige Frage:
Welche Gefährten suche ich mir, mit wem will ich gehen?
Dass dabei mitunter überraschende Antworten über Vertrauen entstehen, versteht sich von selbst.
Als Fazit bleibt, dass es ein großartiges und besonderes Buch ist, das allein gelesen werden kann, aber auch unzählige Anknüpfungspunkte für eine gemeinsame Auseinandersetzung anbietet, sodass wer möchte, eine tolle Gelegenheit findet, mit seinem Kind (Enkelin, Neffen, Schülern...) in Verbindung zu gehen und über wichtige und tiefgreifende Themen nachzudenken und sich auszutauschen.
Auch andere Wissensgebiete, wie Mythen und Sagen, wären hier thematisch angesprochen.
Last but not least ist mein absolutes Highlight die Idee, dass man seine eigene Geschichte schreiben kann, dass die Macht der Worte ganze Welten aufbauen und genau so zum Einstürzen bringen kann (ja, auch die Tinten-jetzt-nicht-mehr-Trilogie steht bei mir im Regal).
Ein tolles Geschenk für alle Schreibmuffel, das ganz unsubtil einen spannenden Anschubser gibt, ohne zu nerven! -
Rezension zu Flora Brimble und der verlorene Frühling: Fantasy-Schmöker mit spannender Quest
- Elke R. Richter
-
18. März 2026 um 18:56
An Floras 13. Geburtstag, dem 1. Mai, regnete es in Strömen. Ihr Vater hatte ihr Geld gegeben, und damit kaufte sie beim alten Wiggins Tinte für ihren Füllfederhalter. Mit dem intensiven Atlantis Blau wollte sie weiter Geschichten über Harriet schreiben. Dieses Mädchen mit dem feuerroten Haar hatte sie erfunden, um der traurigen Realität zu entfliehen. Zusammen mit ihrem kranken Vater lebt sie in einer baufälligen Hütte in Rye, einem kleinen Dorf an der Südküste Englands. Auf der Straße entreißt ihr ein Schulkamerad die Tintenflasche und kippt die kostbare Tinte aus. Flora kann keine Geschichten mehr schreiben und macht sich auf den Weg zu ihrem Großvater. Dieser unterstützt ihren Wunsch, den Frühling zurückzuholen.Weiterlesen
Es ist ein langer Weg, auf dem sie von dem Kobold Grisold und dem Eichhörnchen Parzival begleitet wird. Sie überqueren einen düsteren See und durchqueren einen verdorbenen Wald, bis sie zum Palast der Maikönigin gelangen – die in Wahrheit eine Hexe ist. Nach einem ungenießbaren Mahl ziehen sich die Gefährten zum Schlafen zurück. Doch Flora erkundet heimlich den Palast und entdeckt eine Bibliothek. Dort trifft sie auf Harriet, ihre eigene Erfindung, die ihr verrät, dass die echte Maikönigin von der Hexe Ych gefangen gehalten wird. Gemeinsam brechen sie auf, die wahre Königin zu befreien und trotzen dabei zahlreichen Gefahren. Indessen Flora wird von der Hexe dazu verurteilt, traurige Geschichten verfassen zu müssen. Inzwischen finden Harriet, Grisold und Parzival die Maikönigin auf einer sonnigen Insel, auf der Rosen blühen und Früchte reifen. Doch die düstere Macht der Hexe breitet sich immer weiter aus, und Floras Geschichten werden immer finsterer. Das Mädchen selbst verwandelt sich in eine frostige Person, die nur noch Lügen schreibt.
In 31 Kapiteln entwirft Markus Raffel eine düstere Welt, in der alle Blumen verdorren und Skelettarmeen sowie Monsterhorden Angst und Schrecken verbreiten. Ein Gestaltenwandler, auch Polymorphist genannt, ändert immer wieder seine Form. Am Ende kommt aber der Frühling zurück. Besonders gefielen mir die lebendigen, blumigen Beschreibungen, als Flora zu Beginn durch den Wald und an einem sonnigen Frühlingstag wandelte. Allerdings hat mich das ständige Keckern des Eichhörnchens etwas gestört.
Rund zwanzig Kapitel drehen sich um schwarze Nachtnelken, Finsternis, Skelette, Wüsten und dunkle Wolken. Ob das allerdings Kindern ab zehn Jahren wirklich gefällt, bleibt fraglich.
Ich empfehle das Buch all jenen, die das Magische und Düster-Mystische lieben.
Ausgaben von Flora Brimble und der verlorene Frühling: Fantasy-Schmöker mit spannender Quest
Besitzer des Buches 3
Update: 21. April 2026 um 09:11

