Ins fahle Herz des Sommers
Buch von Andreas Eschbach
Titel: Ins fahle Herz des Sommers
Andreas Eschbach (Autor)
Verlag: Bastei-Lübbe
Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 240
ISBN: 9783757702007
Termin: Neuerscheinung April 2026
Aktion
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Kurzmeinung
Aleshanee Beklemmender Ausblick in die Zukunft -
Kurzmeinung
Floxine ruhig aber eindrucksvoll bildlich erzählt
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Ins fahle Herz des Sommers
Was, wenn die Zukunft längst begonnen hat - nur ohne uns? Seit Jahren brennt die Sonne erbarmungslos vom Himmel. Die Hitze ist unerträglich, der Süden unbewohnbar, der Staat nur noch Fassade. Wer es sich leisten konnte, ist rechtzeitig nach Nordschottland, Grönland, Kanada oder Sibirien gezogen. Nur wenige Menschen sind in ihrer Heimat geblieben. Fausto ist einer von ihnen. In einem weitgehend aufgegebenen Dorf kämpfen er und einige wenige Nachbarn ums Überleben. Der Alltag ist hart und wenig abwechslungsreich. Bis eines Tages eine schöne, schweigsame junge Frau auftaucht, der die Hitze beneidenswert wenig auszumachen scheint. Fausto verliebt sich und schöpft Hoffnung. Er ahnt nicht, welch unerhörtes Geheimnis mit Valérie verbunden ist ... Ein eindringlicher Roman um ein hochaktuelles Thema und ein beklemmendes Gedankenexperiment
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Über Andreas Eschbach
Die Liste der Auszeichnungen und Ehrungen des Autors Andreas Eschbach ist lang. Für seine Bücher erhielt der deutsche Schriftsteller und weltbekannte Science-Fiction-Autor renommierte Preise wie den Deutschen Phantastik Preis, den Deutschen Science Fiction Preis oder den Prix Une autre Terre. Mehr zu Andreas Eschbach
Bewertungen
Ins fahle Herz des Sommers wurde insgesamt 13 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.
Meinungen
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Beklemmender Ausblick in die Zukunft -
ruhig aber eindrucksvoll bildlich erzählt -
Eschbach zeichnet ein düsteres Bild unserer Zukunft
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Ins fahle Herz des Sommers
- Aleshanee
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10. Mai 2026 um 08:54
Diese Geschichte spielt ein Szenario durch, an dass viele von uns sicher schon einmal gedacht haben - aber wie so viele Zukunftsaussichten verdrängt werden, weil wir sie nicht wahrhaben wollen. Natürlich kann niemand genau wissen, welche Klimaveränderungen auf uns zukommen, aber dass sie kommen kann keiner mehr abstreiten. Egal an was genau es liegt ... das Klima hat sich schon immer verändert, aber das Tempo gerade ist doch schneller als man aus der Vergangenheit sehen kann.Weiterlesen
Fausto Tardillon lebt jedenfalls in einer Welt, die ausdörrt. Die Temperaturen auf der Erde sind in dieser Zukunft innerhalb weniger Jahre extrem angestiegen. Obwohl die Vorzeichen da waren, kam dieser Wechsel zu schnell, um sichere Vorkehrungen zu treffen, dazu kam eine Seuche, die zusätzlich eine Menge Menschenleben gekostet hat.
Die Flucht in den Norden hat Fausto verpasst. Anfangs war das noch möglich, als alles noch unsicher war - mittlerweile jedenfalls ist eine Reise dorthin nur noch mit viel Geld und Glück möglich.
Fausto hat sich in dem (fiktiven) Dorf Saint-Aumarec in Frankreich ein Quartier eingerichtet. Ein verlassenes Haus, dass er mit Solaranlagen, einem Sonnenofen und einem Kühlschrank ausgestattet hat. Für alles andere unternimmt er nachts immer wieder Streifzüge in die verlassenen Dörfer in der Nähe, wo er immer wieder etwas nützliches finden kann.
Außer ihm wohnt nur noch die alte Madame Mareceaux in der kleinen Gemeinde sowie der Pfarrer, der ebenfalls schon in die Jahre gekommen ist. Der wenige Kontakt mit den beiden hilft ihm zumindest ein wenig über das Gefühl der Einsamkeit hinweg, das er beständig verdrängt. Er lebt nur für das Heute und Morgen, denn eine Zukunftsperspektive sieht er nicht mehr für sich.
Andreas Eschbach beschreibt von Anfang an eine Stimmung, die einen schon eine leichte Gänsehaut bescheren kann. Die verlassenen Häuser und Straßen, die immer mehr verfallen; das Fehlen von Pflanzen und Tieren, in dieser sengenden Hitze nicht überleben können, die gespenstische Stille während die Sonne unbarmherzig niederbrennt und die ständige Angst, dass eines Tages doch Menschen auftauchen könnten, die nichts gutes im Sinn haben.
Sowie auch die Bauernfamilie, die nicht weit vom Dorf entfernt lebt und die sich ihre ganz eigene Art des Lebens zurecht gelegt haben.
Plötzlich taucht jedoch eine junge Frau auf, die alles was Fausto sich über seine Zukunft ausgemalt hat, über den Haufen wirft. Die Einsamkeit die er verdrängt hat, die kurzfristigen Zukunftspläne von Tag zu Tag, das überleben... alles wird plötzlich an andere Stelle gerückt und was er tut und glaubt und hofft wirkt irreal und rein impulsiv.
Aber es ist verständlich, denke ich. Wenn man so lange alleine ist, keine Chancen mehr sieht auf eine Veränderung und man nur darauf achtet, den nächsten Tag zu überleben, klammert man sich an jede Hoffnung, die sich einem bietet.
Das beflügelt ihn zum einen - zum anderen ruft es aber auch unberechenbare Nachbarn hervor. Auf welche Gedanken die Menschen in diesen Zeiten kommen ist grausam und erschreckend. Allerdings fand ich es aber auch etwas befremdlich wie Fausto sich weigert, sich das bewusst zu machen. Und vielleicht auch zu helfen. Wobei schon klar ist, dass das in dieser Situation kaum möglich ist. Aber insgeheim hatte ich schon gehofft, dass er noch so viel Mitgefühl in sich trägt, dass er zumindest kurz darüber nachdenken könnte.
Sein Festhalten an dem, was er glauben möchte, ist wohl einfach seinem Überlebensinstinkt geschuldet und dass Menschen weiterleben und nicht aufgeben wollen.
Fausto zeigt mit seiner Figur, wie jemand in all dem Schrecken und der Hoffnungslosigkeit dennoch eine gewissen Menschlichkeit bewahrt. Durch ihn und seine Rückblicke in die Vergangenheit erfahren wir auch, wie es soweit kommen konnte und welches weltweite Ausmaß diese Katastrophe nach sich zieht.
Eschbach bietet aber auch eine Lösung an, die mich allerdings eher erschreckt als ermutigen würde. Die vielen Forschungen bieten natürlich einiges an Potenzial und wohin das ganze hier führt, spiegelt nicht meine eigenen Erwartungen. Ich bin am überlegen, warum der Autor in diese Richtung gegangen ist, ob es tatsächlich schon Forschungen in dieser Richtung gibt und ob es tatsächlich möglich wäre. Eine sehr befremdliche Aussicht für mich, die ich mir nicht so gerne genau vorstellen mag.
Das Buch ist mit etwas mehr als 200 Seiten nicht recht lang und der Fokus liegt auf dem Protagonisten und seine kleine Welt, die aus nicht mehr viel besteht, als den nächsten Tag zu überleben. Seine schlimmen Erlebnisse, die er hinter sich hat, die zarte Hoffnung, die aufkeimt und das Ende, das einen neuen Anfang nehmen könnte. Eine interessante Novelle, die nachdenklich macht - und wohl schon eine kleine Vorbereitung auf das neue Buch "Novembersommer", das im September erscheint. Auch hier wird es um die Klimaerwärmung gehen in Verbindung mit Geo Engineering; eine Seitenzahl zu dem Buch hab ich noch nicht gefunden, habe aber gehört, dass es schon etwas mehr sein sollen und dadurch auch eine größere Tiefe zu diesem Thema. Ich bin gespannt
4 Sterne von mir -
Rezension zu Ins fahle Herz des Sommers
- carola1475
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27. April 2026 um 13:09
Eindringliche und beklemmende DystopieWeiterlesen
Schon seit Jahren brennt die Sonne erbarmungslos vom Himmel, hat Flora und Fauna den Garaus gemacht und die unerträgliche Hitze ist genau so zerstörerisch. Das Leben in Mitteleuropa besteht für die wenigen Menschen, die vereinzelt in verlassenen Dörfern noch da sind, nur noch aus dem Überleben von Tag zu Tag. Fausto hat es verpasst, sich rechtzeitig nach Grönland, Kanada oder Sibirien abzusetzen. In Vollmondnächten unternimmt er, so gut wie möglich ausgerüstet, Ausflüge mit seinem Fahrrad zu entfernteren Dörfern und sucht in aufgegebenen Häusern nach Brauchbarem.
Eines Tages taucht im Nebenhaus eine junge Frau auf, der die Hitze nicht viel auszumachen scheint. Fausto verliebt sich in Valérie.
Andreas Eschbach schreibt klar, einfach, angenehm zu lesen und erzählt aus Faustos Perspektive. Die Erinnerungen des Protagonisten an 'früher' schildern unsere Gegenwart – jeder weiß um die Klimakatastrophe, doch niemand handelt oder ändert sein Verhalten, bis es zu spät ist. Auch eine Pandemie dezimierte die Menschen weiter. Eschbach unterlässt Schuldzuweisungen, er beschreibt die Entwicklung, die folgerichtig und unausweichlich ihren Lauf nimmt und trifft mich dadurch um so härter.
Besonders Faustos Charakterisierung ist gelungen, wie auch die ständige, eindringliche Schilderung der lebensfeindlichen Hitze, die tagsüber alle Aktivitäten unmöglich macht, sich in Mauern, Steinen und Asphalt festsetzt und auch nachts kaum Erleichterung bringt. 'Ins fahle Herz des Sommers' ist eine beklemmende, atmosphärisch geschriebene Dystopie, die aufrüttelt und trotz ihres geringen Umfangs alles sagt. Mir hat Eschbachs neues Buch gut gefallen. -
Rezension zu Ins fahle Herz des Sommers
- Tine13
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27. April 2026 um 12:08
Hoffnung auf Zukunft?Weiterlesen
Weltweit hat sich das Klima mittlerweile katastrophal verändert, die Sonne brennt unerbittlich herab und tagsüber ist die Hitze schier unerträglich. Eine schreckliche Pandemie hat unzählige Menschen dahingerafft und die meisten der Überlebenden sind in den Norden abgewandert. Nachdem Fausto auf tragische Weise seinen Bruder verloren hat, strandet er in einem kleinen Dorf im Süden und richtet sich dort häuslich ein. Es gibt nur noch wenige andere Einwohner und keine Hoffnung auf eine Zukunft. Eines Tages stellt Fausto aber erstaunt fest, das ins Nachbarhaus nebenan jemand eingezogen ist!
Mit dem Titel „Ins fahle Herz des Sommers“ führt uns Autor Andreas Eschbach in eine ziemlich düstere Zukunft, in der ein unwirtliches Klima herrscht. Er beschreibt eine zerstörte Welt, in der Menschlichkeit völlig abhanden gekommen ist. Allerdings hat sich sein Hauptcharakter Fausto einen Rest an Mitgefühl bewahrt. Sein Kontakt mit ihm wohlgesonnenen Nachbarn hält sich aber in Grenzen und es gibt auch feindselige Individuen.
Die Handlung ist spannungsreich aufgebaut und die Seiten glitten nur so dahin. Erschreckend wie real sich das Szenario beim Lesen anfühlt. Das Bild und Gefühl eines glutheißen Dorfes wird fühlbar und auch die Hoffnung auf Liebe und Zukunft. Eine Handlung die mich bis zum Ende gefesselt hat. Mögen die Neandertaler ähnlich empfunden haben, deren Schicksal ein wenig vergleichbar, doch sich insgeheim eigentlich menschlicher entwickeln konnte.
Mein Fazit:
Faszinierende und gleichzeitig auch schockierende Lektüre über ein mögliches Endzeit-Szenario. Fesselnd und schnell zu lesen. -
Rezension zu Ins fahle Herz des Sommers
- Emili
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27. April 2026 um 07:51
Der Roman Ins fahle Herz des Sommers von Andreas Eschbach zeichnet ein beklemmendes Zukunftsbild nach einer sich über Jahre zuspitzenden Klimakatastrophe, die schließlich abrupt eskaliert. Nur wenige Menschen sind in einem abgelegenen Dorf zurückgeblieben, unter ihnen Fausto, der dort unter extremen Bedingungen ums tägliche Überleben kämpft. Die unerträgliche Hitze prägt den Alltag und lässt das Leben auf ein Minimum zusammenschrumpfen. Als plötzlich eine junge, geheimnisvolle Frau auftaucht, verändert sich alles: Fausto verliebt sich in sie, und damit rückt die Frage in den Mittelpunkt, was diese Verbindung in einer nahezu kollabierten Welt bedeuten kann.Weiterlesen
Die Geschichte entfaltet dabei eine dichte, fast schon mystische Atmosphäre, die den Leser zunehmend in ihren Bann zieht. Besonders eindrücklich ist die permanente Bedrohung durch das realistisch wirkende Zukunftsszenario, das beim Lesen ein Gefühl von Angst und Ausweglosigkeit entstehen lässt.
Inhaltlich ist der Roman stark von Klimawandel-Thematik und gesellschaftlichem Zerfall geprägt. Besonders interessant ist die Konstellation zwischen Fausto als „Zurückgebliebenem“ und Valérie als Fremdkörper mit Geheimnis. Diese Mischung aus Dystopie, Liebesgeschichte und Mystery entspricht Eschbachs Stärke, große Ideen über individuelle Figuren erfahrbar zu machen und eine konzentrierte und atmosphärische Erzählung entstehen zu lassen.
Insgesamt ist der Roman emotional schwer verdaulich und stellenweise sehr deprimierend, überzeugt jedoch durch seine fesselnde Erzählweise und die eindringliche Darstellung einer möglichen Zukunft, die erschreckend nah erscheint. -
Rezension zu Ins fahle Herz des Sommers
- odile
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26. April 2026 um 17:40
Alle Warnungen der Klimaforscher haben sich bewahrheitet. Innerhalb nur weniger Jahre verändert sich das Wetter massiv. Die herrschende Hitzewelle endet nicht mehr und vernichtet die Ernten. Der Kampf um die Ressourcen, um Wasser und Lebensmittel, beginnt. Dann bricht eine Pandemie aus, die „neue Pest“ und tötet einen großen Teil der Menschheit.Weiterlesen
In diesem Setting spielt Andreas Eschbachs neues Buch „Ins fahle Herz des Sommers“. Eine Dystopie, die es in sich hat und den Leser in ihren Bann zieht.
Fausto Tardillon wollte gemeinsam mit seinem Bruder Giuseppe in den Norden fliehen, nach Grönland oder Sibirien, wo die Temperaturen angeblich noch erträglich sind. Damals war das noch möglich. Doch dann starb Giuseppe, erstochen von einem Wahnsinnigen, dem er helfen wollte. Fausto gab seine Flucht nach Norden auf und landete im kleinen Dorf Saint-Aumarec, wo nur noch wenige leben, die alte Madame Mareveaux, Pfarrer Ducreux und die Bauernfamilie Braque, die sich abschottet. Jeder kämpft ums Überleben und Fausto zieht in Vollmondnächten los, um die Umgebung zu erkunden und nach Nutzbarem zu suchen.
Eines Tages taucht eine geheimnisvolle junge Frau, Valérie, auf. Sie scheint die Hitze sehr gut zu vertragen und ernährt sich bevorzugt vom Fruchtfleisch der allgegenwärtigen Kakteen, einer invasiven Art, die überall wächst. Fausto verliebt sich und die beiden jungen Leute ziehen zusammen. Es stellt sich heraus, dass Valérie unter einer partiellen Amnesie leidet. Sie weiß nur wenig über ihre Herkunft und das frühere Leben. Fausto ist glücklich und bereit, seine Freundin zu beschützen. Gegen die Begierde der drei Braque-Söhne und vor den Fremden, die ins Dorf kommen und bleiben. Sie ähneln Valérie frappierend, was Fausto sehr beunruhigt. Doch dann wird die junge Frau schwanger und das Paar freut sich auf das Baby. Sie ahnen nicht, was auf sie zukommt.
Fausto ist ein sympathischer junger Mann, der sich trotz aller Widrigkeiten, seine Menschlichkeit bewahrt hat. Er unterstützt die alte Madame Mareveaux und den betagten Pfarrer so gut er kann. Unermüdlich versorgt er seine Pflanzen und arbeitet ständig, um das Überleben zu sichern. Die anderen Charaktere bleiben dagegen flach, was ich im Fall von Valérie schade finde. Gern hätte ich mehr über sie erfahren.
Andreas Eschbach beschreibt anschaulich, wie sich die zuerst als besonders schön empfundenen Sommer innerhalb weniger Jahre zu einer fortwährenden Hitzekatastrophe entwickeln. Danach tötet eine weltweite Seuche eine große Zahl an Menschen. Der Autor schildert überzeugend die bedrückende Atmosphäre, die den Überlebenden keine Perspektive bietet. Es wird immer heißer und der Norden ist unerreichbar abgeschottet und zudem überbevölkert. Am Beispiel von Fausto, der als Erzähler fungiert, wird der beschwerliche Alltag, die Ausweglosigkeit des Daseins geschildert. Dieser Teil der Dystopie hat mich gefesselt.
Allerdings finde ich, dass der Liebesgeschichte zu viel Raum gegeben wird. Was die Beziehung und ihre Folgen mit Fausto macht, ist nachvollziehbar. Warum aber erfährt der Leser so wenig über Valéries Empfinden, ihre Vergangenheit und die Ursache ihrer Amnesie? Und was ist mit den Fremden? Woher kommen sie? Warum jetzt und in wessen Auftrag? Worin besteht die Rolle von BioGen? Am Buchende waren noch einige meiner Fragen unbeantwortet, obwohl andere Wendungen wenig überraschten.
„Ins fahle Herz des Sommers“ ist ein spannendes Buch über ein Thema, das uns alle angeht. Zum Stichwort „Gedankenexperiment“ mit dem der Roman beworben wird: Ich als Eschbach-Fan finde, da wurde Potenzial verschenkt.
Ausgaben von Ins fahle Herz des Sommers
Besitzer des Buches 19
Update: 5. Oktober 2026 um 15:10





