Das letzte Buch von Marceau Miller
Buch von Marceau Miller, Thomas Brovot
Titel: Das letzte Buch von Marceau Miller
Marceau Miller (Autor) , Thomas Brovot (Übersetzer)
Verlag: Insel Verlag
Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 349
ISBN: 9783458645894
Termin: Neuerscheinung April 2026
Aktion
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Kurzmeinung
Elke R. Richter Mysteriöse Suche nach dem Täter -
Kurzmeinung
easymarkt3 Tödliche Geheimnisse und Schuldgefühle in einem spannenden Plot
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Das letzte Buch von Marceau Miller
Am malerischen Genfersee wird der Bestsellerautor und Abenteurer Marceau Miller tot am Fuß einer Felswand aufgefunden. Seine Frau Sarah, ungestüm und naturverbunden, ist als Einzige überzeugt, dass es kein Unfall war: Vor zwanzig Jahren führte ein tragisches Ereignis sie schon einmal in diese Gegend, und nun hat Marceau ein letztes Manuskript hinterlassen, das ein lebenslanges Geheimnis enthüllen soll – enthält es auch den Grund seines Todes? Von der lokalen Polizei im Stich gelassen, begibt sich Sarah auf den Gipfeln und in den dichten Wäldern, auf den Wassern des Genfersees und gar in den eigenen vier Wänden auf eine Spurensuche, die sie alles – und jeden um sie herum – in Frage stellen lässt. Eine rasante Ermittlung setzt ein, die keine Verschnaufpause erlaubt, denn das Manuskript ist verschwunden! Wem kann sie noch vertrauen? Und wer ist ihr Mann, wer ist dieser Marceau Miller eigentlich gewesen? Das Buch von Marceau Miller ist ein fesselnder, vielschichtiger Spannungsroman darüber, wie wenig wir unsere Nächsten kennen; über die dunklen Hintergründe von Erfolg, über Verrat und die Unbeständigkeit der Wahrheit – ein Meisterwerk psychologischer Spannung vor atemberaubender Kulisse!
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Bewertungen
Das letzte Buch von Marceau Miller wurde insgesamt 9 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.
Meinungen
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Mysteriöse Suche nach dem Täter -
Tödliche Geheimnisse und Schuldgefühle in einem spannenden Plot
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Das letzte Buch von Marceau Miller
- Elke R. Richter
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27. April 2026 um 18:48
Marceau Miller ist ein renommierter Schriftsteller. Zur Feier der Veröffentlichung seines zwanzigsten Buches lädt er seinen Verleger sowie seine Freunde Alexis und Rollin mit deren Frau Karen und Tochter ein. Gemeinsam mit seiner Frau Sarah und den Kindern Benjamin und Hermione lebt er in einem Haus am malerischen Genfer See. Der Abend ist vergangen, und am darauffolgenden Tag ist Marceau spurlos verschwunden. Sarah begibt sich auf die Suche und meldet den Vorfall am Nachmittag der Polizei, doch diese ergreift keine Maßnahmen. Mit der Unterstützung ihres alten Freundes Reynaud, eines ehemaligen Gendarmen, entdeckt sie Marceau am Fuße einer Felswand – abgestürzt und tot.Weiterlesen
Die Polizei untersucht den Fall und kommt zu dem Schluss, Marceau sei beim Klettern ohne Sicherung gefallen. Doch Sarah hegt den Verdacht, dass es kein Unfall war. Immer mehr Ungereimtheiten tauchen auf. Zudem führt das rätselhafte Verschwinden von Jade, der Schwester Marceaus, vor 20 Jahren erneut zu erheblichen Unruhen. Ein angeblich existierendes Manuskript des Schriftstellers soll Licht ins Dunkel bringen. Nach und nach fügen sich die Puzzleteile zusammen, bis Sarah schließlich vor einem Trümmerhaufen aus Geheimnissen steht – „Am Fuße dieses Berges von Geheimnissen, den mein Mann hinterlassen hat“.
Der Autor versteht es meisterhaft, in jedem Kapitel neue Wendungen und Fakten einzuführen. Seine lebendigen Beschreibungen machen nicht nur die Umgebung greifbar, sondern erlauben es auch, Sarahs wachsende Angst intensiv nachzuempfinden. Die Übersetzung von Thomas Brovot ist ausgezeichnet gelungen. Dieser fesselnde Roman, der auf kluge Weise die Aufklärung eines Mordes mit tiefgreifenden zwischenmenschlichen Beziehungen verbindet, ist nicht nur lesenswert, sondern unbedingt empfehlenswert. -
Rezension zu Das letzte Buch von Marceau Miller
- SimoneF
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26. April 2026 um 15:04
„Das letzte Buch von Marceau Miller“ ist in jeder Hinsicht ein ungewöhnlicher Thriller. Als Autor wird „Marceau Miller“ angegeben, ein Pseudonym, das suggeriert, dass der Großteil des Buches vom den (fiktiven) Autor geschrieben ist, der im Buch gleich im Prolog tödlich verunglückt. Dies ist so nicht ganz richtig. Zwar spielt sein letztes Manuskript eine wichtige Rolle und ist auch Teil des Buches, nimmt aber vergleichsweise wenig Raum ein. Stimmiger hätte ich es als gefunden, wenn ein anderer Autor auf dem Cover gestanden hätte.Weiterlesen
Sarah, Marceaus Ehefrau, setzt alles daran, den Tod ihres Mannes aufzuklären, denn sie ist felsenfest davon überzeugt, dass es sich um keinen Unfall handelt. Der Großteil des Thrillers ist aus ihrer Perspektive erzählt. Sarah ist ein höchst ungewöhnlicher Charakter: Sie neigt zu Impulshandlungen und Wutausbrüchen, ist unausgeglichen, teilweise völlig neben der Spur. Einerseits verständlich angesichts ihrer Situation, andererseits auch ein bisschen zu viel für mich. Vor allem, dass sie ihre beiden Kinder, die immerhin ihren Vater verloren haben, völlig links liegen lässt, passt für mich nicht ins Bild. Ich wurde mit Sarah nicht warm und hatte nicht das Gefühl, es mit einer Figur aus Fleisch und Blut zu tun zu haben, sondern eher mit einer Kunstfigur. Das galt leider für sämtliche Personen in diesem Thriller. Einen großen Anteil daran hat sicher der sehr poetische, öfters ins Kitschige abdriftende Schreibstil, der mir eine Spur zu „drüber“ war. Die Verklärung von nahezu symbiotischen Freundschaften wirkte auch mich wenig glaubhaft, und auch die Geheimnisse, die Marceaus Leben und das seiner Clique umgaben, waren mir zu viel und letztlich nicht glaubwürdig. Hinzu kommen kleinere logische Fehler (so liegt zwischen den 22. April und dem 16. Mai nicht nur eine Woche, wie mehrfach behauptet).
Ungeachtet dessen ist der Thriller bis zum Schluss temporeich, voller überraschender Wendungen und spannend, so dass ich mich dennoch gut unterhalten gefühlt habe. -
Rezension zu Das letzte Buch von Marceau Miller
- buchregal
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22. April 2026 um 10:06
Sarah meldet ihren Mann, den Bestsellerautor Marceau Miller, als vermisst, doch die Polizei nimmt das nicht besonders ernst. Aber dann wird er gefunden. Er ist in den Bergen abgestürzt und die Polizei geht von einem Unfall aus. Doch Sarah sieht das anders, sie geht von Mord aus. Das letzte Manuskript ihres Mannes soll ihr helfen herauszufinden, was geschehen ist. Doch je mehr sie entdeckt, umso mehr muss sie sich fragen, wer ihr Mann wirklich war.Weiterlesen
Von Anfang an hat mich dieser Roman gepackt, denn immer wieder gibt es neue Wendungen, welche die Spannung hochhalten. Man fragt sich beim Lesen genau wie Sarah, wohin diese Geschichte führt.
Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen und die Geschichte nimmt zunehmend Tempo auf. Die Perspektiven wechseln dabei von Zeit zu Zeit. Der Handlungsort am Genfer See ist sehr schön atmosphärisch beschrieben.
Das mysteriöse Manuskript von Marceau bleibt lange Zeit verschwunden. Zwischendurch gibt es Bruchstücke davon, die Geheimnisse aufdecken.
Sarah versucht herauszufinden, was geschehen ist und das wird bei ihr zur Obsession. Ihre Kinder, die gerade ihren Vater verloren haben, verliert sie dabei aus den Augen. Ganz gleich, was sie entdeckt und wie bedrohlich es wird, sie macht weiter. Was sie herausfindet, macht sie fassungslos. Wem kann sie überhaupt noch trauen? Denn fast alle haben wohl etwas zu verbergen. Auch wenn ich es spannend fand, ihre Suche zu verfolgen, war sie mir aber auch absolut nicht sympathisch.
Ein spannender Roman mit einem Ende, das ich so nicht unbedingt erwartet hatte. -
Rezension zu Das letzte Buch von Marceau Miller
- easymarkt3
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20. April 2026 um 19:05
Tödliche Geheimnisse und Schuldgefühle in einem spannenden PlotWeiterlesen
Das Cover mit Seenlandschaft in felsiger Umgebung siedelt das Szenario lt. Roman am Genfer-See nahe Yvoire in Frankreich passend an. In acht Episoden geht es um mörderische Beziehungen zwischen langjährigen Freunden rund um den erfolgreichen, verschlossenen Autor Marceau Miller und seiner hartnäckigen, zähen, wild entschlossenen Frau Sarah. Er hat bereits mit 40 Jahren ein Testament in Form eines Manuskripts verfasst, deponiert in einem Schließfach einer Bank in Genf, zusammen mit viel Bargeld. Mit seinem plötzlichen, tödlichen Kletterabsturz entwickelt sich für seine Ehefrau eine Aufklärungsphase voller Twists, kritischer Vertrauenskrisen und Zweifeln an eigener Menschenkenntnis neben der Suche nach dem plötzlich verschwundenen Manuskript.
Die Szenarien wechseln zwischen Aktionen am und auf dem Genfer See, in den Bergen und nicht nur polizeilichen Durchsuchungen. Zwischen Sarahs unermüdlichen Ermittlungserfolgen lüften auch Fragmente des entdeckten Manuskripts nach und nach mörderische Geheimnisse, auch zum Verschwinden von Marceaus Schwester Jade.
Hauptsächlich Sarah, die Ehefrau des Schriftstellers, tritt als unerschrockene, wütende Erzählerin auf, vielleicht in ihren Aktionen etwas zu übertrieben derb, unzivilisiert gegenüber Polizei und Freunden. Unrealistisch erscheint die grobe Vernachlässigung ihrer zwei Kinder, allein gelassen mit deren Trauerbewältigung. Jedoch Sarahs emotionale Verletztheit, Zweifel und Entschlossenheit in Sachen Aufklärung werden gut vermittelt. Mit langsam steigendem Spannungsbogen entpuppen sich die langjährigen Freundschaften als nachvollziehbare Dramen in angenehmer Landschaft. -
Rezension zu Das letzte Buch von Marceau Miller
- odile
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20. April 2026 um 12:12
Der Bestsellerautor Marceau Miller ist tot. Mit 4o Jahren tödlich verunglückt beim Freeclimbing. Oder war es Mord? Der Leser weiß durch den Prolog schon mehr. Aber was ist tatsächlich wahr? Sarah Miller glaubt, dass ihr Mann ermordet wurde. Niemand scheint ihre Überzeugung zu teilen. Schon gar nicht der ermittelnde Polizeibeamte Delmas. Aber Sarah lässt nicht locker.Weiterlesen
Zunächst scheint alles klar. Marceau wird vermisst und schließlich zerschmettert am Fuß eines steilen Felsens gefunden. Überspannter Schriftsteller stirbt tragisch durch seinen gefährlichen Sport, so der Tenor von Polizei und Freunden. Doch die verzweifelte Sarah kann und will das nicht glauben. Beharrlich sucht sie nach Indizien und geht ihrer Umgebung, vor allem Delmas auf die Nerven. Angeblich hat Marceau ein letztes geheimnisvolles Buch hinterlassen, aber dieses ist spurlos verschwunden. Akribisch verfolgt Sarah jede Spur. Dabei fühlt sie sich mehr und mehr verfolgt. Seltsame Dinge geschehen. Verliert sie langsam den Verstand oder steckt etwas Anderes dahinter? Wem kann sie noch vertrauen? Im Verlauf der Ereignisse gerät ihre Welt immer mehr aus den Fugen. Wie gut kannte sie Marceau eigentlich?
Die Geschichte wird vorwiegend aus der Sicht von Sarah erzählt. So sind ihre Gedanken, Motive und was sie antreibt gut nachvollziehbar. Gelegentlich kommt ihre Freundin und Kollegin Karen zu Wort. Sie ergänzt Sarahs Beschreibungen. Und dann sind da die Erinnerungen und Überlegungen von Marceau selbst, die vor allem die Vergangenheit betreffen.
Entgegen meinen Erwartungen rückt statt des toten Bestsellerautors die Witwe ins Zentrum der Erzählung. Sie ist eine starke, beinahe unbändige Persönlichkeit, die impulsiv handelt und sich nicht einschüchtern lässt. Grundsätzlich habe ich mir etwas schwergetan mit ihr. Voll verständlicher Wut und Trauer poltert sie los. Dabei nimmt sie keinerlei Rücksicht auf ihre trauernden Kinder, die sie egoistisch vernachlässigt. Es klingt an, dass auch zu seinen Lebzeiten, Marceau für die Kinder „zuständig“ war. Jetzt schiebt sie Benjamin und Hermione zu Karen ab. Sarah konzentriert sich auf die Suche nach dem Manuskript, dem sie eine Schlüsselrolle zumisst.
Die anderen Charaktere bleiben ziemlich flach und erscheinen bis zum Ende undurchsichtig. Liegt das daran, dass Sarah sich nie die Mühe gemacht hat, die anderen richtig kennenzulernen? Eigentlich hatte sie nur zu Jade, Marceaus vor Jahren verschwundener Schwester eine echte Verbindung.
Aus meiner Sicht ist die Erzählung mehr ein Spannungsroman als ein Krimi. Was treibt die Menschen an? Warum handeln sie so, wie sie es tun? Warum werden sie zu Verrätern? Kennt man diejenigen, die einem nahestehen wirklich? Diese Fragen werden gestellt, aber nur teilweise beantwortet. Zwar blieb mein Interesse am Fall Marceau Miller immer wach, doch gab es kleine Längen im Mittelteil. Obwohl die Zahl der Protagonisten klein ist, waren Täter und Motiv für mich überraschend, aber logisch passend. Leider bekam die Auflösung für meinen Geschmack etwas zu wenig Raum.
„Das letzte Buch des Marceau Miller“ hat mich gut unterhalten. Es ist flüssig, teilweise „blumig“ geschrieben („Ein Uhu, einsamer Bariton, stimmt eine Arie an“) und punktet mit einer beeindruckenden Naturkulisse. Ein „psychologisches Meisterwerk“ wie es der Verlag nennt, ist es für mich allerdings nicht.
Ausgaben von Das letzte Buch von Marceau Miller
Das letzte Buch von Marceau Miller in anderen Sprachen
Besitzer des Buches 5
Update: 3. Mai 2026 um 21:25


