Hazel sagt Nein

Buch von Jessica Berger Gross, Angela Koonen

Cover zum Buch Hazel sagt Nein

Titel: Hazel sagt Nein

, (Übersetzer)

3,5 von 5 Sternen bei 4 Bewertungen

Verlag: Bastei-Lübbe

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 384

ISBN: 9783757701963

Termin: Neuerscheinung Februar 2026

Aktion

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Hazel sagt Nein

Wenn ein Nein alles infrage stellt - ein kraftvolles Debüt mit Nachhall In der Hoffnung auf ein ruhigeres Leben ziehen die Blums vom pulsierenden Brooklyn ins beschauliche Riverburg, wo Vater Gus nach herausfordernden Jahren endlich eine Professur ergattert hat. Doch der idyllische Schein trügt. Gleich an ihrem ersten Schultag wird die achtzehnjährige Hazel ins Büro des Direktors zitiert. Er verkündet ihr Unglaubliches: Jedes Jahr sucht er sich eine andere Schülerin aus der Abschlussklasse aus, mit der er eine sexuelle Beziehung eingeht. Dieses Jahr ist sie die Auserwählte. Instinktiv sagt Hazel Nein - und setzt damit eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben ihrer Familie, aber auch die gesamte Stadtgesellschaft auf den Kopf stellen ... Mit feinem Humor und Gespür für Zwischentöne erzählt Jessica Berger Gross von Selbstbehauptung, gesellschaftlichen Dynamiken und dem Mut, für sich einzustehen. Ein Roman, über den man sprechen möchte - und muss.
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Bewertungen

Hazel sagt Nein wurde insgesamt 4 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Hazel sagt Nein

    • 3. Februar 2026 um 11:28
    Gute Geschichte mit erstaunlich vielen Aspekten, die in im weiteren Verlauf verständlicherweise nicht alle vertieft werden können, jedoch wichtige Denkanstöße geben und ich finde es richtig, dass sie angesprochen werden.
    Es geht um Hazel und ihre Familie, die aus diversen Gründe von New York nach Riverburg in Maine gezogen ist. Am ersten Schultag an ihrer neuen Highschool wird sie zum Direktor bestellt, der ihr Unterstützung verspricht und gleichzeitig sagt – jedes Jahr suche ich mir eine Schülerin aus, mit der ich Sex habe. Dieses Jahr nehme ich dich. Unfassbar im ersten Moment. Wie dem Titel zu entnehmen ist, sagt Hazel nein.
    Was das für Hazel und ihre Familie bedeutet, wie die einzelnen Familienmitglieder damit umgehen, welche Entwicklung sie nehmen, damit beschäftigt sich die Geschichte in wechselnden Perspektiven, nämlich der von Hazel, ihres Bruders Wolf, ihrer Mutter und ihres Vaters. Gut gemacht und sorgt für abwechslungsreiche Unterhaltung.
    Auch wenn #MeToo gerade nicht mehr ganz so viele Schlagzeilen macht, bleibt es ein prominentes, leider zeitloses Thema, das hier auf relativ locker-leichte Weise präsentiert wird. Jessica Berger-Gross Art zu erzählen hat mir gut gefallen, ein bisschen ironisch und leicht sarkastisch, eloquent und gleichzeitig flüssig und eher unkompliziert. Auch wie sie ihre Figuren ausgestaltet, hat meinen Geschmack getroffen. Manchmal geht sie für mich etwas sehr ins Detail bei bestimmten Beschreibungen oder wird weitschweifig dozierend, gerade wenn es um Uni-Themen geht, meist in der Perspektive von Gus, Hazels Vater.
    In der zweiten Hälfte gibt es mehrere interessante Wendepunkte in der Geschichte, die mir nicht alle gleich gut gefallen haben, das bleibt wie so oft ein bisschen Geschmacksache. Am Ende trifft Hazel auf ihre erstaunlich reflektierte Art die für mein Empfinden richtige Entscheidung. Insgesamt war das Ende für mich etwas zu happy, auf nahezu sämtlichen Ebenen fallen der Familie die Lösungen ihrer Probleme vor die Füße. Aber trotzdem auch irgendwie schön, denn bei all den ernsten Themen bleibt Hazel sagt nein doch ein Unterhaltungsroman.
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  • Rezension zu Hazel sagt Nein

    • 21. Januar 2026 um 06:16
    Hazels Nein und seine Folgen:
    Die achtzehnjährige Hazel ist mit ihrer Familie in die Kleinstadt Riverburg, Maine, gezogen. Am ersten Schultag im letzten Jahr der neuen High School wird sie vom Direktor ihrer Schule dazu aufgefordert eine sexuelle Beziehung mit ihm einzugehen. Doch Hazel hat den Mut Nein zu sagen. Ein Nein, das für sie und ihre Familie noch weitere Auswirkungen hat.
    Hazel sagt Nein von Jessica Berger Gross ist ein sehr amerikanischer Roman über das Thema "#MeToo", also sexueller Nötigung und Machtmissbrauch. Das Buch greift daneben viele weitere Thematiken auf, wie zum Beispiel die Midlife-Crisis der Eltern, das kostspielige Collage-System, den Kontrast zwischen New York City und Provinz, ohne das eigentlichen Thema aus den Augen zu verlieren. Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Autorin hier vielleicht zu viel unterbringen will. Interessant ist, dass gerade bis zur Mitte und am Ende, die Geschichte nicht nur aus Hazels Blickwinkel erzählt wird, sondern auch aus dem ihrer Familienmitglieder. Gerade Hazels Entwicklung, die zunächst in ein mentales Tief fällt, dann aber zu sich zurück findet und für sich kämpft, hat mir gut gefallen. Sprachlich liest sich das Buch leicht, wenn auch oft eine gewisse Anspannung zu spüren ist.
    Fazit: Lesenswertes Familien -Gesellschaftsportrait mit wichtigem Thema.
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  • Rezension zu Hazel sagt Nein

    • 12. Januar 2026 um 20:09
    Mit dem Umzug von Brooklyn nach Riverburg erhoffen sich der Uni-Professor Gus und seine Frau Claire einiges. Neben günstigeren Lebenshaltungskosten und einem höheren Einkommen versprechen sie sich ein besseres Bildungssystem für ihre Kinder, die 18 jährige Tochter Hazel und den 11 jährigen Sohn Wolf.
    Doch als Hazel an ihrem 1.Schultag an der Highschool ein sexuelles "Angebot" von ihrem Schuldirektor erhält und Nein sagt, setzt sich eine gesellschaftliche Dynamik in dem beschaulichen Ort in Gang, die die Hoffnung auf ein idyllisches Leben der Familie zu zerstören droht!
    Der Schreibstil ist spannungsgeladen und dicht, und lässt sich recht gut lesen. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei die stärksten die von Hazel und Wolf sind.
    Dagegen sind die der Eltern leider eher schwach, oft empfand ich die Reaktionen beider Elternteile fast unreif und teils nicht nachvollziehbar.
    Gus scheint in seiner Rolle als Vater, als auch als Uniprofessor, nicht gefestigt zu sein. Claire hat mehr mit sich und ihrer Schaffenskrise zu tun als mit ihrer Rolle als Mutter.
    Bei Hazel lässt sich eine persönliche Weiterentwicklung beobachten und sie scheint stellenweise reifer als ihre Mutter zu sein.
    Der 11 jährige Wolf zeigt Reaktionen und Gedankengänge, die nicht immer altersentsprechend sind.
    Für mich war das Familiengefüge zu wenig ausgearbeitet, sodass einige Reaktionen innerhalb dessen nicht immer schlüssig waren.
    Leider gleitet die Story um Hazel häufig ab zu Nebenschauplätzen rund um die Probleme der Eltern. Der eigentliche Grundgedanke der Story mit dem Schwerpunkt auf Hazel`s Erfahrung des Übergriffs durch den Schuldirektor und den daraus folgenden gesellschaftlichen Reaktionen und Konsequenzen für die gesamte Familie wären, ausreichend ausgearbeitet, durchaus Stoff genug gewesen für ein richtig gutes Buch!
    Auch die recht flotte "positive" Wendung für Hazel fand ich etwas übertrieben und nicht ganz stimmig.
    Das Cover gefällt mir gut, es könnte die Hoffnung der Familie auf ein idyllisches Leben spiegeln.
    Leider nur 3 von 5 Punkten!
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Ausgaben von Hazel sagt Nein

Hardcover

Cover zum Buch Hazel sagt Nein

Seitenzahl: 384

Hazel sagt Nein in anderen Sprachen

  • Deutsch: Hazel sagt Nein (Details)
  • Englisch: Hazel Says No (Details)

Besitzer des Buches 1

  • Mitglied seit 22. März 2016
Update: 8. Februar 2026 um 20:51