Nobody's Quest: Der Prinz ohne Königreich

Buch von Alyssa Day, Julian Müller, Birgit Maria Pfaffinger, Mareike Weber

Cover zum Buch Nobody's Quest: Der Prinz ohne Königr...

Titel: Nobody's Quest: Der Prinz ohne Königr...

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4 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

Verlag: cbj

Format: E-Book

ISBN: B0FXSVYQSZ

Termin: Neuerscheinung Juli 2026

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Bewertungen

Nobody's Quest: Der Prinz ohne Königreich wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Nobody's Quest: Der Prinz ohne Königreich

    • 15. Juli 2026 um 18:13
    Ein wunderbarer Einstieg in die Fantasy-Welt, der vor allem mit der Charakterentwicklung punktet - 5 Sterne
    Seit sehr vielen Jahren strebt das Reich Altarra seinem Untergang entgegen und nur eine Prophezeiung kann es retten: Niemand kann sie besiegen. Nun wird das wörtlich genommen und der Niemand Soli muss zusammen mit anderen Leuten versuchen, das Königreich zu retten.
    “Stürme ziehen vorüber.
    Schmerz vergeht.
    Wir werden niemals aufgeben.”
    Alyssa Day gelingt mit “Nobody's Quest" ein mitreißender Auftakt, der Abenteuer, Emotionen und Magie wunderbar miteinander verbindet. Es ist perfekt für zwischendurch und außer ein paar peinlichen Gesprächs-Szenen, bei denen ich das Buch aus Fremdscham beiseite legen musste, habe ich am Rest absolut nichts auszusetzen. Im Gegenteil, ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen und freue mich auf eine Fortsetzung, auch wenn die Story an sich nichts Weltbewegendes Neues ist. Besonders schön wurden der Farbschnitt und die Klappenseiten des Hardcovers gestaltet sowie die einfache Karte am Anfang des Buches. Zwischen den Kapiteln haben wir kurze Informationsblöcke, die uns die fremde Kultur, Politik, Geschichte und Religion näher bringen, wodurch das Verständnis verbessert wird. Auch der Schreibstil liest sich angenehm aus Solis Sichtweise, sodass man ohne Probleme durch die Story kommt. Zum Schluss kam das verdiente Finale mit so vielen neuen Informationen, dass ich auf den zweiten Band gespannt bin.
    Das Worldbuilding punktet insbesondere mit der Religion, den verschiedenen Ständen der Menschen und anderen Kreaturen sowie mit der Magie. Da wir durch die Prophezeiung auf der Reise sind, um die Kriegsgöttin aufzuhalten und ihre Schwester wieder aufzuwecken, wird viel Zeit mit der Beschreibung der Umwelt verbracht, was mir sehr gut gefallen hat. Somit entstanden Bilder des Waldes, des Königsschlosses oder des Tempels vor meinem inneren Auge und man verfolgt die vielen Personen viel lieber. Denn dass es viele wichtige Charaktere gibt, wo noch die Hintergrundspieler und die Feinde hinzukommen, macht der Klappentext schon klar. Die Gruppendynamik und Beziehungen haben auch ihren Anteil an der Spannung.
    Man lernt tatsächlich jede einzelne Person kennen, sodass wir für eine kurze Zeit neue Freunde und Kameraden haben. Sie begleiten Soli und den Prinzen Kaelen auf ihrem Weg und es wird gleich persönlicher. Jeder Kampf war spannend, aber auch einfache Gespräche am Feuer oder Geschichten aus der Vergangenheit waren interessant, was dazu führt, dass nicht immer etwas Besonderes geschehen musste, damit man weiterliest. Dieses Buch lebt von Plottwists, Geheimnissen und einem durchgehend klein gehaltenen Spannungsbogen, der immer mal wieder Hochpunkte hat. Ich bin richtig in die Welt eingetaucht und habe erlebt, wie der Dieb ohne Ehre, der Adlige ohne Vermögen, die Zauberin ohne Magie, der Soldat ohne Mut, der schöne Prinz ohne Königreich und der Niemand aus der Sklaverei ihren gefahrvollen Weg bestreiten und die Quest aus der Prophezeiung, gesprochen von der Göttin, verfolgen. Teilweise war es vorhersehbar, das muss ich gestehen, da die Gruppe auf der Suche nach magischen Gegenständen ist und man erahnen kann, was passieren kann und was nicht, aber das Wie war der Hauptgrund zum Weiterlesen. Allein die erste Szene, als Soli die tödliche Kette überlebte und auserwählt wurde, hatte meine ganze Aufmerksamkeit.
    Zum Schluss sind da unsere Protagonisten, deren Liebesgeschichte überraschend viel Raum eingenommen hat und wo intime Szenen hin und wieder den Plot unterbrechen. Ich persönlich habe ihre Beziehung genossen, weil sie langsam entstanden und noch viel Raum zur Entwicklung vorhanden ist. Außerdem kamen alle Gefühle bei mir an, auch wenn der Prinz Kaelen mystisch und meistens undurchschaubar bleibt. Kaelen an sich ist ein interessanter Charakter mit einer starken Persönlichkeit und guten Kampffähigkeiten. Durch ihn bekommen die Leser den besonderen Kick, der sie zum zu-Ende-Lesen animiert. Aber natürlich ist es Soli, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt und die man direkt ins Herz schließen muss. Sie legt eine fundamentale Charakterentwicklung hin, sodass ich allein wegen ihr und ihrer Verbindung mit der Göttin und damit der Magie auf die anderen Bücher der Reihe gespannt bin. Von einem Niemand mit einer tragischen Vergangenheit wird sie zu einer Heldin, die über sich hinauswächst und trotzdem menschlich bleibt. Soli ist authentisch und mit ihrer Krankheit, die schonungslos ehrlich beschrieben wird, kämpft sie sich durch das Leben. Diese ähnelt einer Depression und bringt, nicht zuletzt wegen der Autorin, Ernsthaftigkeit und Anregungen zum Nachdenken in das Abenteuer.
    Insgesamt eignet sich dieser Roman perfekt als Einstieg in eine komplexe High-Fantasy-Welt!
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  • Rezension zu Nobody's Quest: Der Prinz ohne Königreich

    • 11. Juli 2026 um 14:22
    Optisch ein Hingucker, inhaltlich leider nur solider Durchschnitt
    Beurteile ein Buch niemals nach seinem Einband – genau das ist mir hier zum Verhängnis geworden. Optisch bringt das Cover nicht unbedingt frischen Wind in das Genre, konnte mich jedoch durch vielen Details sowie Farbverläufe dennoch für sich gewinnen. Zusammen mit dem originellen Titel und dem überzeugenden Klappentext war ich sehr neugierig. Was unterm Strich bleibt, ist aber eher enttäuschend. Versteht mich nicht falsch, die Story ist solide – aber der Feinschliff fehlt, um ein grandioser Fantasyauftakt zu sein.
    Dabei war der Einstieg noch so vielversprechend. Ohne langes Vorgeplänkel wurde sofort der Fokus auf Solis Besonderheit sowie ihre Bänder-Thematik gelenkt, sodass ich unbedingt mehr erfahren wollte. Doch so gut der erste Eindruck war, so rapide ließ meine Euphorie nach. Mit der Zeit wurde der Schreibstil immer langatmiger, repetitive Textpassagen häuften sich und ohne die Geheimnisse rund um die Charaktere zu lüften, kam schlussendlich einfach keine Spannung auf.
    Ähnlich erging es mir mit den Charakteren. Was ursprünglich vielversprechend durch die Ecken und Kanten klang, entpuppte sich leider als konstruiert gar unstimmig. Ihre Gedanken und Handlungen wirkten häufig nicht authentisch, sodass ich einfach nicht mit ihnen mitfiebern konnte. Dialoge wirkten flach und verloren sich in immer gleichen Mustern. Besonders das "found family"-Gefühl wollte sich dadurch nie so richtig einstellen, sodass die Gruppe bis zum Schluss eher wie eine Truppe Fremder war. Jedoch mein größter Kritikpunkt gilt der Liebesgeschichte. Das ewige Hin und Her hat mich schnell genervt und die Spice-Szenen waren so deplatziert ausführlich, dass der Story simpel gesagt Herz und Seele fehlten.
    Was mich hingegen wirklich überrascht hat, war die Art wie Depressionen durch den "Grey Mind" eingebunden wurde. Solis Entwicklung durch die Quests fühlte sich authentisch an und ihr Mantra hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Und der Epilog hat nochmal das ganze Ruder herumgerissen und tatsächlich Lust auf mehr gemacht.
    💭 Fazit: Unterhaltsam aber leider nichts Besonderes. Solis Geschichte und der inspirierende Umgang mit dem Thema Depression sind echte Pluspunkte, doch flache Charaktere sowie eine konstruierte Liebesgeschichte bremsen die Geschichte immer wieder aus. Wer einen leichten Fantasyauftakt mit origineller Grundidee sucht, kann hier einen Blick riskieren. Für mich leider nur 3 Sterne!
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Ausgaben von Nobody's Quest: Der Prinz ohne Königreich

Hardcover

Cover zum Buch Nobody's Quest: Der Prinz ohne Königr...

Seitenzahl: 496

E-Book

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Hörbuch

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Nobody's Quest: Der Prinz ohne Königreich in anderen Sprachen

  • Deutsch: Nobody's Quest: Der Prinz ohne Königreich (Details)
  • Englisch: Nobody's Quest (Details)
Update: 16. Juli 2026 um 12:36