Kärntner Schatz
Buch von Andreas Pittler
Titel: Kärntner Schatz
Andreas Pittler (Autor)
Band 4 der Ortspolizisten Obiltschnig und Popatnig-Reihe
Verlag: Gmeiner-Verlag
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 256
ISBN: 9783839280614
Termin: Neuerscheinung März 2026
Aktion
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Kärntner Schatz
In St. Andrä wird bei Aushubarbeiten ein römisches Skelett entdeckt - doch bald überschattet ein aktueller Mord an der Klagenfurter Universität die Ermittlungen. Chefinspektor Sigisbert Obiltschnig und sein Kollege Ferdinand Popatnig suchen den Täter im Umfeld eines eigenbrötlerischen Althistorikers, der weder Feinde noch Freunde zu haben schien. Die Spur führt sie von den Hörsälen der Universität zu den archäologischen Ausgrabungen römischer Relikte, wo Vergangenheit und Gegenwart auf explosive Weise aufeinandertreffen.
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Serieninfos zu Kärntner Schatz
Kärntner Schatz ist der 4. Band der Ortspolizisten Obiltschnig und Popatnig Reihe. Diese umfasst 4 Teile und startete im Jahr 2023. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2026.
Bewertungen
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Kärntner Schatz
- Bellis-Perennis
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11. Mai 2026 um 06:34
Allerbeste KrimiunterhaltungEs ist Sommer in Kärnten. Selbst das Verbrechen scheint Ferien zu machen als bei Chefinspektor Sigisbert Obiltschnig das Diensttelefon läutet und der Fund eines Totenschädels, der bei Aushubarbeiten für einen Pool in einem Garten in St. Andrä entdeckt worden ist, gemeldet wird.Weiterlesen
Obiltschnig und sein Kollege Ferdinand Popatnig besichtigen gemeinsam mit der Gerichtsmedizinerin den „Tatort“ und stellen fest, dass es sich hier um ein altes Skelett handeln muss. Mindestens aus dem Zweiten Weltkrieg, wenn nicht bedeutend älter, liegt doch St. Andrä in einer historisch bedeutsamen Gegend: Hier sind einst schon die alten Römer durchgezogen.
Das Skelett von St. Andrä wird zur Nebensache, da die beiden Ermittler, die nur zur Hälfte dem Kriminaldienst in der Landeshauptstadt zugeteilt sind, an die Universität Klagenfurt gerufen werden. Professor Schrittwieser läge tot in seinem Büro, erschlagen und keiner hat etwas gesehen oder gehört.
Obiltschnig und Popatnig durchforsten das Leben des Toten und finden - nichts. Keine Hobbys, kein Privatleben, keinen Streit mit Studenten oder Kollegen, kein Motiv - einfach nada, nichts, nihil, rien.
Es scheint, als würden alle Bemühungen, den Täter ausfindig zu machen, ins Leere gehen. Nun droht den beiden, der Entzug der Ermittlungen und die schmachvolle Rückkehr in die Polizeiinspektion von Ferlach. Dass ihr Chef Oberst Dullnig ausgerechnet dem verhassten Plöschberger den Fall übertragen könnte, wurmt sowohl den Sigi als auch den Ferdl, obwohl der angesichts der Mitteilung Vater zu werden, in anderen Sphären schwebt.
Erst der undeutlich hingekritzelte Name in Schrittwiesers Kalender sowie die Nachricht, dass das Skelett in St. Andrä aus der Römerzeit stammt und ein Archäologenteam nach antiken Goldmünzen oder Artefakten graben will, lässt bei Sigi ein paar Puzzleteile an die richtige Stelle fallen. Nun heißt es nur noch, die Eintragung aus dem Kalender richtig zuzuordnen.
Meine Meinung:
In diesem vierten Fall für Sigismund Obiltschnig und Ferdinand Popatnig zieht Autor Andreas Pittler alle Register. Das fällt ihm ja nicht wirklich schwer, ist er doch im Brotberuf Historiker und kennt die endlosen Diskussionen darüber, dass Bodenfunde ausnahmslos Eigentum der Republik Österreich sind. Grundstückseigentümer haben allerhöchstens Anspruch auf einen Finderlohn, mehr nicht. Also, die Idee, die eigenen Finanzen mit Hilfe eines Goldschatzes oder eines Römerschwertes zu sanieren, wird nicht funktionieren. Einen Fund geheim halten? Möglich, aber nicht wahrscheinlich, denn die Wahrheit kommt garantiert ans Tageslicht.
Jedenfalls lösen Sigismund Obiltschnig und Ferdinand Popatnig mit vollem Körpereinsatz. Oberst Dullnig muss den beiden Lob zollen und Plöschberger ist der Gelackmeierte, weil er seinen Mund zu voll genommen hat, den Mörder von Schrittwieser im Handumdrehen auszuforschen.
Wir Leser erhalten in einem zweiten Handlungsstrang Einblick in Ereignisse, die schon Wochen zuvor ihren Ausgang genommen haben, langsam eskalieren und mit der Ermordung Schrittwiesers einen vorläufigen tragischen Höhepunkt erreichen.
Fazit:
Andreas Pittler hat mir mit diesem Krimi fesselnde Lesestunden bereitet, weshalb ich ihm wieder 5 Sterne gebe.
Ausgaben von Kärntner Schatz
Besitzer des Buches 2
Update: 11. Mai 2026 um 06:34



