Bruch: Am Abgrund

Buch von Frank Goldammer

Cover zum Buch Bruch: Am Abgrund

Titel: Bruch: Am Abgrund

4,3 von 5 Sternen bei 6 Bewertungen

86,7% Zufriedenheit

Band 4 der

Verlag: ROWOHLT Wunderlich

Format: Broschiert

Seitenzahl: 368

ISBN: 9783805201148

Termin: Neuerscheinung Juli 2025

Aktion

  • Kurzmeinung

    Hirilvorgul
    Pageturner mit einer Story, die so abstrus ist, dass sie durchaus real sein könnte. Wirklich spannende Unterhaltung.
  • Cover zum Buch Strandopfer Cover zum Buch Die Bestie von Dresden Cover zum Buch Haus der Geister: Brutal und rätselhaft

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Bruch: Am Abgrund

Ein Anschlag in der Dresdner Innenstadt bringt alles aus den Fugen – das starke Finale der Bruch-Reihe! Während Felix Bruch im Krankenhaus liegt, wird Nicole Schauer Augenzeugin eines dramatischen Vorfalls nahe des Dresdner Altmarkts: Ein Auto rast in eine Menschenmenge, der Fahrer entkommt unerkannt. Schnell verbreitet sich in den sozialen Medien das Gerücht, es handle sich um einen islamistischen Anschlag. Die Stimmung in der Stadt wird spürbar stündlich angespannter. Zur gleichen Zeit verschwindet Bruch unter mysteriösen Umständen von der Station. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Schmidtke sucht Schauer nach dem Attentäter – und nach Bruch. Sie befällt eine Ahnung, dass Bruch in den aktuellen Fall verwickelt sein könnte. Und sie ahnt, dass sie ihn nur finden kann, wenn sie endlich die Rätsel seiner Vergangenheit aufdeckt.
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Serieninfos zu Bruch: Am Abgrund

Bruch: Am Abgrund ist der 4. Band der Kommissare Felix Bruch und Nicole Schauer Reihe. Diese umfasst 4 Teile und startete im Jahr 2022. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2025.

Über Frank Goldammer

Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren. Um sein 20. Lebensjahr herum begann er mit dem Schreiben und veröffentlichte erste Werke im Eigenverlag. Für etliche Jahre war das für den gelernten Maler- und Lackierermeister lediglich eine Nebentätigkeit, doch nach einigen erfolgreichen Veröffentlichungen beschloss Goldammer 2021, hauptberuflich Bücher zu schreiben. Mehr zu Frank Goldammer

Bewertungen

Bruch: Am Abgrund wurde insgesamt 6 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Meinungen

  • Pageturner mit einer Story, die so abstrus ist, dass sie durchaus real sein könnte. Wirklich spannende Unterhaltung.

    Hirilvorgul

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Bruch: Am Abgrund

    • 21. September 2025 um 07:51
    Wow, was für ein Finale!In diesem vierten und finalen Band rund um KHK Nicole Schauer und KHK Felix Bruch in Dresden zieht Autor Frank Goldammer nochmals seine Register.
    Zunächst wir Nicole Schauer gemeinsam mit Kollegin Schmidtke Zeugin, wie ein Auto mitten in Dresden in eine Menschenmenge rast und vier Personen tötet. Sofort wird die Spur nach einem arabisch aussehenden Mann verfolgt. Gleichzeitig verschwindet Felix Bruch, der nach einem Mordanschlag im Krankenhaus liegt, auf mysteriöse Art und Weise. Ist er entführt worden oder hat ihm jemand geholfen unterzutauchen? Denn eigentlich kann Bruch wegen mehrfacher Beinbrüche gar nicht gehen.
    „Nichts stimmte hier. Nichts war normal. So viel schräges Zeug hatte sie in den letzten sechs Monaten bei der Dresdner Kripo erlebt. Hier ging etwas vor. Etwas, das schon Jahrzehnte alt war, etwas, das schon begonnen hatte, bevor Bruch überhaupt geboren worden war. Vielleicht sogar noch irgendein alter DDR-Irrsinn. Irgendetwas auf jeden Fall, das von ganz oben gedeckt und vertuscht wurde.“ (S. 12)
    Wie man ja aus dn vorherigen Bänden weiß, liegt in dieser Dienststelle einiges im Argen. Auch der neue Dienststellenleiter, der dem ermordeten Simon nachfolgt, scheint wenig Interesse an seinen Mitarbeitern zu haben. Schauer weiß nicht, wem sie noch vertrauen kann. Trotzdem beginnt sie mit Hilfe eines Kollegen in Bruchs Vergangenheit zu stochern und bringt damit nicht nur sich selbst in höchste Gefahr.
    Meine Meinung:
    Ich bin ja an sich kein Fan von Verschwörungstheorien. Doch Goldammer vermittelt seine Theorien um Menschenversuche in der ehemaligen DDR und noch Jahre nach der Wende so eindrücklich, dass mir da schon der eine oder andere Gedanke kommt.
    Goldammer erzählt diese finale Geschichte aus mehreren Perspektiven. Einmal aus der Gegenwart, in der Nicole Schauer und ihre Kollegen dem Attentäter auszuforschen versuchen. Während BKA und LKA hier federführend sind, schaut sich Schauer mit Kollegen Voss Dutzende Kilometer Videoaufnahmen vom Schauplatz an und entdeckt dort etwas, was sie in eine ganz andere Richtung denken lässt.
    Eine andere Sicht ist jene von Felix Bruch als Kind, der wie man ja weiß, in einem Kinderheim aufgewachsen ist. An diesen Rückblenden, die ihn in diese Zeit zurück katapultiert lässt uns Goldammer teilhaben. Doch auch die Sicht vom gegenwärtigen Felix Bruch ist, nicht immer ganz deutlich, sondern nur schemenhaft, zu sehen.
    Immer wieder überrascht und Frank Goldammer mit neuen Wendungen, die uns tief in die Abgründe von Personen blicken lassen. Das in den Rückblicken häufig vorkommende KLICK, habe ich zunächst der Kamera, mit der der jugendliche Felix hantiert, zugeordnet. Erst später habe ich eine andere Idee dazu entwickelt, die sich dann auch bewahrheitet hat.
    Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was damals in der DDR passiert ist und wie alles zusammenhängt.
    Fazit:
    Gerne gebe ich diesem finalen Band, bei dem sich die Ereignisse überschlagen, 5 Sterne und eine Leseempfehlung. Allerdings sollte die Reihe von Band eins an gelesen werden.
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  • Rezension zu Bruch: Am Abgrund

    • 29. Juli 2025 um 18:38
    Kurzbeschreibung:
    Ein Anschlag in der Dresdner Innenstadt bringt alles aus den Fugen – das starke Finale der Bruch-Reihe!
    Während Felix Bruch im Krankenhaus liegt, wird Nicole Schauer Augenzeugin eines dramatischen Vorfalls nahe des Dresdner Altmarkts: Ein Auto rast in eine Menschenmenge, der Fahrer entkommt unerkannt. Schnell verbreitet sich in den sozialen Medien das Gerücht, es handle sich um einen islamistischen Anschlag. Die Stimmung in der Stadt wird spürbar stündlich angespannter. Zur gleichen Zeit verschwindet Bruch unter mysteriösen Umständen von der Station. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Schmidtke sucht Schauer nach dem Attentäter – und nach Bruch. Sie befällt eine Ahnung, dass Bruch in den aktuellen Fall verwickelt sein könnte. Und sie ahnt, dass sie ihn nur finden kann, wenn sie endlich die Rätsel seiner Vergangenheit aufdeckt. (Quelle: Verlagswebsite)
    Autor:
    Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Handwerksmeister und kam, neben seinem Beruf, schon früh zum Schreiben. Mit seinen Büchern landet er regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Der Autor lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt. (Quelle: Verlagswebsite)
    Allgemeines:
    Erschienen bei rowohlt Wunderlich im Juli 2025 als Paperback und eBook.368 Seiten in 21 Kapiteln + Epilog.Teil 4 (und Abschluss) der Felix-Bruch-Reihe.Handlungsort: DresdenHandlungszeit: Gegenwart, unterbrochen mit Erinnerungsfetzen von Felix Bruch.Meine Meinung:
    Es gibt Geschichten, die sind so ungeheuerlich, dass sie schon wieder der Realität entsprechend könnten. Wir erleben ja gerade selbst, wie ein völlig durchgeknallter Präsident mit der Welt Katz und Maus spielt und keiner wagt zu widersprechen – das als Handlung in einem Roman hätte man vor einigen Jahren noch als völlig überzogen angesehen. Aber das nur am Rande.
    Was Goldammer hier an Story gebastelt hat, ist durch und durch spannend, atemberaubend, verstörend und erscheint erschreckend real. Um Spoiler zu vermeiden, möchte ich zum Inhalt gar nicht mehr sagen, als im Klappentext verraten wird. Der Hauptteil der Handlung liegt dieses Mal bei Nicole Schauer, Bruch taucht in Form von Erinnerungsfetzen immer wieder auf. Die sorgen dafür, dass sich dem Leser nach und nach die Vergangenheit von Felix Bruch erschließt, man erfährt, warum er so wurde, wie er ist. Und so krank diese Idee ist, so durchaus realistisch ist sie auch.
    Was die wahren Hintergründe angeht, versteht Goldammer es wunderbar, dem Leser immer wieder eine Idee in den Kopf zu pflanzen, ihm einen Drahtzieher zu offenbaren und dann alle Überlegungen wieder in Zweifel zu ziehen. So fühlt man sich zwischenzeitlich wie Nicole Schauer: an allem zweifeln, niemandem vertrauen. Dennoch ist die Handlung logisch aufgebaut, nur gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse dann etwas – aber auch hier glaubhaft und gut durchdacht. Nach der letzten Seite bleibt man mit dem Wunsch zurück, vielleicht doch noch einen Blick in Bruchs Zukunft werfen zu können. Aber der Schluss ist stimmig und gut so.
    Ich hatte lange keinen Krimi mehr, der mich so gefesselt hat – hätte ich Urlaub gehabt, hätte ich das Buch vermutlich an einem Tag durchgelesen. So wurden 3 sehr kurze Nächte draus. Es ist sicherlich von Vorteil, wenn man die vorhergehenden Fälle gelesen hat (bei mir war es nur einer), aber es wird eigentlich genug Bezug auf die Vergangenheit genommen, dass man die Zusammenhänge auch ohne Vorkenntnisse versteht. Von mir gibt es und das Prädikat Lesenwert.
    HINWEIS: Wer von (seelischer) Gewalt gegen Kinder getriggert wird, sollte die Finger von diesem Buch lassen.
    Fazit:
    Gelungener Abschluss der Fälle des Ermittler-Duos Bruch / Schauer. Dunkle Geschichte eingebettet in höchst reale Ereignisse der Gegenwart. Verstörend und nachhallend. Lesenwert!
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Ausgaben von Bruch: Am Abgrund

Taschenbuch

Cover zum Buch Bruch: Am Abgrund

Seitenzahl: 368

E-Book

Cover zum Buch Bruch: Am Abgrund

Seitenzahl: 369

Besitzer des Buches 12

Update: 19. Juni 2026 um 23:41