The Enchanted Greenhouse: Ein Schimmer der Hoffnung
Buch von Sarah Beth Durst, Aimée de Bruyn Ouboter
Titel: The Enchanted Greenhouse: Ein Schimme...
Sarah Beth Durst (Autor) , Aimée de Bruyn Ouboter (Übersetzer)
Band 2 der Spellshop-Reihe
Verlag: FISCHER Tor
Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 496
ISBN: 9783596712557
Termin: Neuerscheinung September 2025
Aktion
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Kurzmeinung
Aleshanee Wieder eine sehr schöne, fantasievolle und liebenswerte Geschichte
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu The Enchanted Greenhouse: Ein Schimmer der Hoffnung
Weiße Magie und heiße Schokolade. Der neue Cozy-Fantasy-Bestseller von Sarah Beth Durst. Zugegeben, ihr Zauber war verboten – aber hatte man die Bibliothekarin Terlu deshalb direkt in eine Statue verwandeln müssen? Sicher nicht. Als sie nach sechs Jahren wieder aufgeweckt wird, befindet sie sich fernab der Hauptstadt des Reiches auf einer einsamen, verschneiten Insel. Um sie herum stehen zahllose Gewächshäuser, die von einem einzelnen Gärtner – Yarrow – gepflegt werden. Doch etwas stimmt nicht: ein Teil der Pflanzen ist bereits gestorben, die Magie, die die Gewächshäuser beschützt, verliert an Kraft. Um die Insel zu retten (und das Herz des Gärtners zu gewinnen), wird sich Terlu einiges einfallen lassen und so manchen Zauber wirken müssen. Auch auf die Gefahr hin, dass man sie erneut für ihre Anmaßung bestraft. Für Leser*innen von Travis Baldree, T. J. Klune und Sarah Rees Brennen und T. Kingfisher
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Serieninfos zu The Enchanted Greenhouse: Ein Schimmer der Hoffnung
The Enchanted Greenhouse: Ein Schimmer der Hoffnung ist der 2. Band der Spellshop Reihe. Diese umfasst 4 Teile und startete im Jahr 2024. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2027.
Bewertungen
The Enchanted Greenhouse: Ein Schimmer der Hoffnung wurde insgesamt 10 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.
Meinungen
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Wieder eine sehr schöne, fantasievolle und liebenswerte Geschichte
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu The Enchanted Greenhouse: Ein Schimmer der Hoffnung
- Aleshanee
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17. September 2025 um 06:38
Im Vorgängerband "Spellshop" haben wir schon das witzige und liebenswerte Spinnenkraut Caz kennengelernt. Durch einen magischen Zauber lebendig geworden, sprechend und denkend, ein treuer Freund und Begleiter für Kiela.Weiterlesen
Doch in diesem Band geht es um Terlu, die Bibliothekarin, die mit dem verbotenen Zauber das Spinnenkraut zum Leben erweckt und dadurch verurteilt wurde, als hölzerne Statue anderen ein Mahnmal zu sein.
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Terlu hat damals in der Einsamkeit der Bibliothek von Alyssium im Mondsichel Inselreich gearbeitet und die Isolation nicht gut vertragen. Caz sollte ihr in den einsamen Stunden ein Freund werden - doch Magie ist nur der Elite der Zauberer gestattet. Ihre Bestrafung fällt dementsprechend schrecklich aus und ihre Befreiung ungewöhnlich unerwartet.
In einer fremden Umgebung auf einer einsamen Insel entdeckt sie ein ein großes Sammelsurium an Gewächshäusern und den Gärtner Yarrow, der die Pflanzen darin hegt.
Anfangs zieht es sich etwas, weil das Ankommen, das Entdecken der Insel und ihre Frage, was sie nun machen soll, viel Zeit einnimmt. Terlu fühlt sich sehr unsicher in allem und ungeschickt. Sie glaubt nicht wirklich an sich selbst und fühlt sich nutzlos - hofft jetzt aber auf eine zweite Chance, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Auch ohne Hilfe.
Yarrow bleibt erstmal undurchsichtig und wortkarg. Das einsame Leben als Gärtner hat ihn unnahbar gemacht und nur langsam taut er auf, während seine fürsorgliche Seite auch ohne Worte Taten findet. Sein Wissen um Pflanzen hat er vielen Verwandten gelernt, die aber alle die Insel verlassen haben - und seither geht er völlig darin auf, seiner Aufgabe nachzukommen, die vielen Gewächshäuser mit den unterschiedlichsten Pflanzen am Leben zu erhalten. Was nicht immer gelingt.
Wie gesagt dauert es etwas, bis die Geschichte in Fahrt kommt, aber dann kommt Spannung und Abwechslung auf. Die Autorin schreibt wieder mit sehr viel Gefühl und Liebe zum Detail und bietet eine Menge origineller Ideen.
Dass die Pflanzen bzw. die Natur hier ein zentrales Thema einnimmt, gefällt mir sehr! So vieles wird zerstört und ist vom Aussterben bedroht und dabei ist das Zusammenspiel unserer Umwelt für uns überlebenswichtig!
Aber auch Einsamkeit, Hilfsbereitschaft, der Glaube an sich selbst sind hier grundlegende Motive für die Entwicklungen der Charaktere und auch, um sich selbst zu reflektieren. Terlu wirkt in dieser Hinsicht zwar manchmal etwas sehr naiv und zweiflerisch, und ja, sie schmachtet Yarrow auch im geheimen etwas an, aber es bleibt in einer - für mich - ertragbaren Dosis, auch wenn es mir manchmal etwas zu kitschig war und Terlu zu sehr an sich selbst gezweifelt hat.
Was aber wirklich sehr berührend war sind die kleinen Gespräche, oft nur 1-2 Sätze, die sehr viel bedeuten und ausdrücken und durch die man sieht, wie viel man mit wenigen Worte - oder auch schon Gesten - bewirken kann.
"Dass ich verletzt bin, wenn es gar keinen richtigen Grund dafür gibt."
"Wenn du verletzt bist, bist du verletzt, ganz egal, wie andere darüber denken. Schmerz wird nicht weniger, bloß weil irgendwer nicht damit einverstanden ist."
Zitat Seite 302
Die vielen Themen und Botschaften sind wirklich berührend und sehr liebevoll umgesetzt. Im Nachwort schreibt die Autorin, dass Hoffnung ihr Leitmotiv war und das ist ihr auch gut gelungen. Nicht alles im Leben läuft nach Plan und oft führen Entwicklungen zu einem dunklen Punkt, einer scheinbar ausweglosen Situation, aus der man nicht mehr herausfindet: bis plötzlich ein Licht auftaucht, das einen herausführt.
Man ist nicht alleine, wenn man es zulässt, wenn man auch mal auf andere zugeht oder alte Zerwürfnisse hinterfragt - vor allem, wie es dazu kam und welche Rolle man dabei gespielt hat. Gerade das Mitgefühl ist dabei wichtig, denn oft stecken keine bösen Absichten dahinter sondern Verletztheit oder auch der Glaube, das richtige zu tun.
Offenheit ist hier das Zauberwort, denn auch wenn es vielleicht nicht immer gelingt, klärt es doch die Situation und Missverständnisse können aus dem Weg geräumt werden.
Es war wieder eine wunderschöne Geschichte, die anfangs nur etwas mehr Tempo gebraucht hätte und für mich manchmal ein wenig zu dick aufgetragen war an Gefühlen - aber insgesamt wie auch im ersten Band ein wohliges Gefühl hervorgerufen hat. Dass man einfach nur freundlich sein kann und damit großes bewirkt!
Weltenwanderer -
Rezension zu The Enchanted Greenhouse: Ein Schimmer der Hoffnung
- Buchdoktor
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15. September 2025 um 19:38
Klappentext/VerlagstextWeiterlesen
Zugegeben, ihr Zauber war verboten – aber hatte man die Bibliothekarin Terlu deshalb direkt in eine Statue verwandeln müssen? Sicher nicht. Als sie nach sechs Jahren wieder aufgeweckt wird, befindet sie sich fernab der Hauptstadt des Reiches auf einer einsamen, verschneiten Insel. Um sie herum stehen zahllose Gewächshäuser, die von einem einzelnen Gärtner – Yarrow – gepflegt werden. Doch etwas stimmt nicht: ein Teil der Pflanzen ist bereits gestorben, die Magie, die die Gewächshäuser beschützt, verliert an Kraft. Um die Insel zu retten (und das Herz des Gärtners zu gewinnen), wird sich Terlu einiges einfallen lassen und so manchen Zauber wirken müssen. Auch auf die Gefahr hin, dass man sie erneut für ihre Anmaßung bestraft.
Die Autorin
Sarah Beth Durst ist Autorin von fast 25 Fantasybüchern für Kinder und Erwachsene. Sie ist mit dem Alex Award der American Library Association und dem Mythopoetic Fantasy Award ausgezeichnet worden und wurde dreimal für den Nebula Award nominiert. Zusammen mit ihrem Ehemann, ihren Kindern und einer äußerst ungehobelten Katze lebt sie in Stony Brook, New York.
Inhalt
Terlu Perna sollte als Bibliothekarin in Alyssium Zauberbücher archivieren und pflegen, aber keine Zaubersprüche daraus ausprobieren. Zaubern und Magiebücher studieren darf im Kaiserreich nur die Elite der Zauberer. Als sie allen Ernstes das empfindungsfähige Spinnenkraut Caz erschafft, wird sie zur Strafe in eine Holzstatue verwandelt und nach mehreren Jahren des verholzten Herumstehens auf einer verschneiten Insel ausgesetzt. Die Insel Belde ist offenbar nur vom schweigsamen Gärtner Yarrow bewohnt, der sich müht, eine Reihe verfallender Gewächshäuser zu erhalten. Yarrow kocht, bäckt und sorgt für eine heimelige Atmosphäre. Allmählich kommt Terlu dahinter, dass Yarrows Familie von Gärtnern die Insel verlassen hat im Streit mit dem Zauberer Laiken. Der Entwickler der magischen Gewächshäuser hat offenbar nicht vorgesehen, dass jemand auf der Insel zurückbleibt. Da Laiken einen gewaltigen Bestand an Zauberbüchern und Tagebüchern hinterlassen hat, die er sorgfältig verschlüsselte, kommt Terlu dem Gärtner gerade recht. Sie beherrscht mehrere lebende Sprachen und kann weitere tote Sprachen lesen. Dass sie Laikens Verschlüsselung auflösen kann, ist ihr zuzutrauen. Die wirklich sehr kuschelige Atmosphäre auf der verschneiten Insel bekommt Rückenwind durch den geflügelten Kater Emeral und die äußerst selbstbewusste Trockenrose Lotti, die durch Wasser immer wieder zum Leben erweckt werden kann. Die pflanzlichen Bewohner wirken ausgesprochen divers, offenbar hat jede Art ihre eigenen Pronomen. Lotti wirkt wie die Dramaqueen in Person, beansprucht stets im Mittelpunkt zu stehen und ist dazu noch eifersüchtig auf Emeral.
Während noch zu klären wäre, wie realistisch ein Überleben des Zweierteams auf der Insel überhaupt ist, entdeckt Terlu – zu abrupt – ihre Zuneigung zu Yarrow. Die Szene wirkte auf mich so gezwungen, als hätte jemand angeordnet, dass die beiden Hauptfiguren sich bei 51% des Buches ineinander zu verlieben hätten. Wie konnte Terlu überhaupt forsch voraussetzen, dass Yarrow sich für Frauen interessiert, fragte ich mich, und was weiß sie überhaupt über ihn? Sie selbst grübelt allerdings, ob sie sich nur in Yarrow verliebt, weil er der einzige Inselbewohner außer ihr ist. Durch eine Eigenmächtigkeit Terlus trifft ein Schiff ein, dessen Passagiere Yarrow mit gemischten Gefühlen empfängt, die der Handlung jedoch einen kräftigen Schub verpassen.
Fazit
Mit dem Spinnenkraut Caz und weiteren pflanzlichen Bewohnern hat Sarah Beth Durst meinen Niedlichkeits-Sensor aktiviert. Pflanzen-Fantasy gehört nun nach Zaubertränken und Zauberlehrlingen zu meinen liebsten Sparten. Weltenbildung und Liebe zum Detail (Kohlestifte!) konnten mich hier begeistern, die Liebesgeschichte kam zu abrupt und Yarrow scheint mir reduziert auf seine Zuständigkeit für Kochen, Backen und stets die warme Decke bereithalten leider zu flach.
Ausgaben von The Enchanted Greenhouse: Ein Schimmer der Hoffnung
The Enchanted Greenhouse: Ein Schimmer der Hoffnung in anderen Sprachen
Besitzer des Buches 25
Update: 18. April 2026 um 16:15






