Alles Sense

Buch von Terry Pratchett

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Alles Sense

Ein Klassiker der Scheibenwelt-Serie in neuer Übersetzung und Gestaltung – erstmals im Taschenbuch. Tod, der Sensemann der Scheibenwelt, hat einen klar umrissenen Arbeitsauftrag: Unparteiisch und regungslos soll er diejenigen abholen, deren Lebensuhr der Sand ausgegangen ist. Doch in letzter Zeit hat er dabei etwas zu viel Interesse für die Spezies Mensch gezeigt. Seinen Vorgesetzten gefällt das nicht, und so schicken sie Tod ungefragt in den Ruhestand. Dem Schnitter bleibt nur, sich als Farmgehilfe zu betätigen – und auf der Scheibenwelt bricht prompt das Chaos aus, schon allein wegen der Unmengen nicht abgeholter Lebensenergie. Zeit für eine Untoten-Selbsthilfegruppe ...
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Serieninfos zu Alles Sense

Alles Sense ist der 11. Band der Scheibenwelt Reihe. Sie umfasst 41 Teile und startete im Jahr 1983. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2019.

Über Terry Pratchett

Sir Terence David John Pratchett war ein britischer Schriftsteller von Fantasy Romanen, der 1948 in Beaconsfield in Buckinghamshire geboren wurde. Schon im Alter von 13 Jahren verfasste er seine erste Kurzgeschichte, die in einer Schülerzeitung veröffentlicht wurde. Mehr zu Terry Pratchett

Bewertungen

Alles Sense wurde insgesamt 62 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Alles Sense

    Ich lese ja grade die Scheibenweltromane zum zweiten Mal und leider hab ich bei diesem Band zur Neuübersetzung gegriffen, denn ich fand, dass der Esprit den man aus den Übersetzungen von Andreas Brandhorst gewohnt ist, hier nicht so gekonnt rüberkommt.
    Davon abgesehen war es wieder eine geniale Geschichte, die zweite in der es um den Protagonisten TOD geht, der dieses Mal selbst in den Ruhestand geschickt wird und zum ersten Mal eine Sanduhr in seinen knochigen Fingern hält, die seine Zeit ablaufen lässt. Und zwar ziemlich schnell.
    Da allerdings kein Nachfolger in Sicht ist, sammelt sich die Lebensenergie der Verstorbenen und das Gefüge der Welt gerät durcheinander.
    Direkt davon betroffen ist Windle Poons, ein 130jähriger Zauberer der mit Freuden seinen Tod erwartet, und zwar in Persona, denn die Zauberer werden wie die Hexen vom TOD persönlich ins Jenseits geleitet. Doch da niemand da ist, der seine Seele mitnimmt, bleibt er auf der Scheibenwelt und versucht verzweifelt, seinem Un-Toten-Dasein ein Ende zu bereiten.
    Dabei begegnen ihm einige der skurrilen Gestalten, die sich in der Hauptstadt Ankh-Morpork tummeln, wie eine Hellseherin, ein Vampir-Pärchen oder Fred Colon, den man vielleicht schon von den Stadtwache Büchern kennt. Ein Wettlauf buchstäblich gegen die Zeit beginnt, denn das Chaos breitet sich auf höchst ungewöhnliche Weise aus.
    TOD selbst ist erstmal euphorisch, zumindest soweit ihm das ohne Kenntnis jeglicher Gefühle möglich ist, und möchte seine verbliebene Zeit mit etwas sinnvollem Nutzen und so richtig auf den Putz hauen. Wie passend, dass er sich dafür als Erntehelfer verdingt und weiter seine Sense schwingen kann.
    Hauptsächlich werden allerdings mittels der Zauberer die Geschichte erzählt, die in ihrer typisch unkonventionellen Art die Dinge ins Lot zu bringen versuchen. Natürlich gibts dabei wieder eine Menge unterschwelligen Humor und trockenen Wortwitz, der sich um das Grundthema des unausweichlichen Todes rankt.
    Insgesamt wieder eine tolle Geschichte, aber mit dem ständigen Gefühl, durch die Übersetzung etwas von dem unverwechselbaren Charakter Pratchetts zu vermissen. Deshalb auch einen Stern Abzug bei der Bewertung.
    Zwei Zitate hab ich euch wieder rausgesucht, die mit im Hinblick auf die "Zeit" sehr gut gefallen haben
    "Im Haus des Todes hängt eine Uhr in der Diele. Sie hat ein Pendel wie eine Klinge, aber keine Zeiger, denn im Haus des Todes gibt es keine Zeit, nur die Gegenwart.
    (Natürlich gab es eine Gegenwart vor der jetzigen Gegenwart, aber die war ebenfalls die Gegenwart. Bloß älter.)" Seite 16
    "Trolle sind die einzigen Geschöpfe auf der Welt, die glauben, dass sich alle Lebewesen rückwärts durch die Zeit bewegen. Wenn die Vergangenheit sichtbar und die Zukunft verborgen ist, so die Trolle, kann es nur bedeuten, dass man falsch herum steht." Seite 27
    Fazit: 4 Sterne (den 1 Stern hab ich wegen der schlechten Übersetzung abgezogen - ich würde jedem raten, zu den älteren Ausgaben zu greifen, die Andreas Brandhorst übersetzt hat!)
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Alles Sense

    Produktvorstellung bei Amazon.de
    Das hätte einfach nicht passieren dürfen: Tod, dem Sensenmann der Scheibenwelt, ein Stundenglas in die Hand zu drücken und ihn ungefragt in den Ruhestand zu schicken, ist wirklich ein starkes Stück. Der Schnitter jedenfalls ist tödlich beleidigt und macht sich vom Totenacker. Bleibt den Verschiedenen vorerst nichts anderes übrig, als der Untoten-Selbsthilfegruppe beizutreten - Himmel oder Hölle, das Leben ist ein Jammertal, wenn nicht einmal mehr ordentlich gestorben werden kann...
    Eigene Beurteilung (Eigenzitat aus amazon.de)
    Die Auditoren der Realität seheen Tods gelegentliche Eingriffe in die Realität als Störung eines geordneten Lauf des Universums an und regen eine Veränderung an - und so wird Tod aufs Altenteil geschickt. Er bekommt Binki, seine Sense und einen Lebenszeitmesser mit sriner Restlebenszeit.
    Während Tod so ausgestattet die Welt der Menschen näher kennenlernt, sammelt sich die Lebensenergie auf der Scheibenwelt immer mehr an - mit teils haarsträubenden Konsequenzen nicht nur für den Bibliothekar.
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Ausgaben von Alles Sense

Taschenbuch

Seitenzahl: 320

Hörbuch

Laufzeit: 00:05:50h

E-Book

Seitenzahl: 319

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 304

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