Die Sättigung
Buch von Elias Haller
Titel: Die Sättigung
Elias Haller (Autor)
Band 8 der Kryptologe Arne Stiller-Reihe
Verlag: Edition M
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 395
ISBN: 9782496718423
Termin: Neuerscheinung August 2025
Aktion
-
Kurzmeinung
agathe72 Wieder sehr gut gelungen. Perfekt -
Kurzmeinung
SaintGermain spannend, überraschend, ausgezeichnet
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Die Sättigung
Der Hunger nach Vergeltung ist unstillbar – Der neue Fall für den Kryptologen Arne Stiller von Bestsellerautor Elias Haller Dresden ist im Karnevalsfieber, doch die Feierlaune weicht blankem Entsetzen. Ein maskierter Mörder schlägt zu, foltert seine Opfer auf grausame Weise und hinterlässt rätselhafte Botschaften. Schon am ersten Tatort, einem Imbissrestaurant, wird der Kryptologe Arne Stiller mit einer Szene konfrontiert, die selbst ihn an seine Grenzen bringt. Der Tote ist bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt – und ein scheinbar harmloses Foto bleibt als einziger Hinweis zurück. Stück für Stück kommt Stiller dem perfiden Code des Killers auf die Spur. Doch die Zeit läuft ihm davon. Denn mit dem Ende des Karnevals beginnt das Fasten. Und bis dahin werden weitere Menschen sterben …
Weiterlesen
Serieninfos zu Die Sättigung
Die Sättigung ist der 8. Band der Kryptologe Arne Stiller Reihe. Diese umfasst 9 Teile und startete im Jahr 2021. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2026.
Über Elias Haller
Ein Polizeibeamter, der nach Dienstschluss packende Thriller schreibt? Diese Konstellation dürfte so manchen Krimi-Fan aufhorchen lassen. Elias Haller, 1977 im sächsischen Delitzsch geboren, war schon viele Jahre im Polizeidienst tätig, als er sich dazu entschloss, seiner Begeisterung für das Schreiben mehr Raum zu geben. Mehr zu Elias Haller
Bewertungen
Die Sättigung wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,5 Sternen.
Meinungen
-
Wieder sehr gut gelungen. Perfekt -
spannend, überraschend, ausgezeichnet
Rezensionen zum Buch
-
Rezension zu Die Sättigung
- Sidiana
-
8. Februar 2026 um 08:14
Das Buch beschreibt die Suche nach einem Serienmoerder aus der Sicht des ermittelnden Polizisten. Die Ereignisse finden waehrend des Karnevals in Dresden statt. Die Morde drehen sich um das Thema 'Saettigung' und 'Essen'.Weiterlesen
Das Buch ist in 'Edition-M', das ist Amazons Self Publishing fuer deutsche Kriminalromane, veroeffentlich. Es leidet unter der typischen Schwaeche vieler self published Buecher - es fehlt der Editor.
In diesem Falle macht sich das an den folgenden Details bemerkbar:
- zu viele Adjektive/Adverbien
- Beschreibungen, die ueber das Ziel hinaus reichten
- Nebensaetze bei denen es unklar ist, worauf sie sich beziehen
- Angst davor sich zu wiederholen, in diesem speziellen Fall wurde das Wort 'dick' als Beschreibung der Figur einer Person so leidenschaftlich vermieden, dass es fast qualvoll wurde die anderen Begriffe zu lesen, die verwendet wurden
Diese Details ziehen sich durch das ganze Buch durch und sind so gravierend, dass sie den Leser zwingen, sich mit der Schreibweise auseinander zu setzen, anstatt dem Protagonisten zu folgen wie er die Morde loest.
Auch kaempfte der Autor mit dem typischen Problem des Kriminalschriftstellers, wie man den Detektiv als Person darstellen kann. Er ist der Protagonist, aber gleichzeitig ist seine Persoenlichkeit Nebensache und ist nur sein Handeln, das bei Vorgabe des Genres fast perfekt sein muss, von Interesse fuer das Buch. Es gelingt insofern, als die Beziehung zu den Kollegen Auwirkung auf die Loesung des Falles hat - dies ist vergnueglich zu lesen und beschreibt den Kriminalbeamten ohne vom Geschehen abzulenken.
Leider gelingt das nicht so gut mit der Beschreibung der privaten Beziehung des Detektivs. Die Darstellung dieser Beziehung erschoepft sich darin, dass der Detektiv sich schuldig fuehlt, dass er die gerechtfertigten Beduerfnisse des Partners nicht erfuellen kann, oder es ihm zumindest schwerfaellt da der Beruf immer die Hauptrolle spielt. Dies ist ein so abgelutschtes Klische, dass es fast wehtut es mal wieder zu lesen.
Der Autor versucht auch dem Protagonisten etwas mehr Tiefe durch persoenliche Eigenarten zu verleihen. Diese Eigenarten sind eine persoenliche Religion ("JALTA-SINN") und das Kettenrauchen. Beides verfehlt seinen Zweck. Diese Religion macht einfach keinen Sinn, passt nicht in den Zusammenhang und fuehlt sich an, als ob sie eingefuegt wurde, um eine Gelegenheit zu haben, die Anzahl der Worte zu erhoehen. Das Kettenrauchen als solches haette gut als zusaetzliches Mittel zum Beschreiben des Stresses, den der Kriminalbeamte erleidet, dienen koennen, aber leider wurde es auch einfach nur hinzugefuegt - meist ohne Sinn und Zweck.
Ich haette mir gewuenscht, dass der Ueberfuehrung und Erfassung des Taeters etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit gewidmet worden waere, schliesslich liegt dort das Hauptvergnuegen des Lesers, dieser Moment der Gerechtigkeit, der Moment des Triumphes wenn der Uebeltaeter endlich ueberfuehrt wird.
Der Autor hat sich erfolgreich bemueht dem Uebeltaeter Tiefe zu verleihen, den Menschen darzustellen der diese Morde begeht, von daher war der Moment der Ueberfuehrung von grossem Interesse fuer den Leser und ich haette gerne mehr darueber gelesen (anstatt von Jalta Sinn!).
Trotz allen hatte ich Vergnuegen, das Buch zu lesen. Ereignisse spielten sich in schneller Abfolge ab, der Detektiv hatte ausreichend Tiefe um interessant zu sein und die Beschreibungen von Dresden waren auch interessant, ich konnte mir die Orte an denen die Begebenheiten abspielten sehr klar vorstellen. Ich hoffe so sehr, dass der Schriftsteller in Zukunft mehr Zeit/Aufmerksamkeit auf das Editieren/Straffen verwenden wird, so dass das Vergnuegen beim Lesen noch groesser wird. -
Rezension zu Die Sättigung
- SaintGermain
-
7. Oktober 2025 um 16:05
Karneval in Dresden: Ein maskierter Mörder foltert seine Opfer auf grausame Weise und hinterlässt rätselhafte Botschaften. Alle Opfer haben zuvor eine Einladung zu einem Suppenfest bekommen. Arne Stiller übernimmt den Fall und kommt durch die verstümmelten Leichen selbst an seine Grenzen. Und auch das erste Opfer, ein Imbissbesitzer, gibt dem Ermittler Rätsel auf. Doch nur sehr langsam kann Stiller den Code des perfiden Killers knacken - während die Opferzahl weiter anwächst.Weiterlesen
Das Cover ist gut gemacht und passend; allerdings hätte man es auch besser machen können - z.B. mit einem Bild mit Code, das im Buch vorkommt.
Der Schreibstil des Autors ist wie gewohnt ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden bildhaft dargestellt.
Dies ist der 8. Band um den Kryptologen Arne Stiller. Für mich war es zwar nicht das erste Buch des Autors, aber das erste Buch aus der Reihe. Ich kam trotzdem sehr gut und schnell in das Buch hinein - das Buch lässt sich also definitiv auch als Einzelband lesen, auch wenn Andeutungen aus Stillers Vergangenheit angedeutet werden.
Die Spannung ist von der ersten Seite an auf sehr hohem Niveau, steigt dann aber noch und endet mit hoher Spannung auf der letzten Seite.
Arne Stiller ist ein Charakter, der mir mit seinen Ecken und Kanten ausgezeichnet gefällt; daher werde ich auch die vorherigen Bücher der Reihe nachholen.
Und trotz der grausamen Morde und der Bösartigkeit des Mörders, kann man sich trotzdem auch gut in den Täter und seine Taten hineinversetzen. Das macht den Täter schon fast ein bisschen sympathisch. Dies geschieht durch einzelne Rückblend-Kapiteln des Mörders.
Die Beziehung von Arne zur Gerichtsmedizinerin Martina tut der Geschichte ebenfalls sehr gut; sowie ich die Einschübe über Arnes eigene Religion "JALTA-SINN" immer wieder auch witzig fand - und auch teilweise wahr.
Die Kapitel sind gewohnt eher kurz gehalten und enden immer so, dass man das Buch dann nicht weglegen will. So wird es natürlich zu einem Pageturner.
Auch der Einstieg in die Geschichte mit dem vermissten Prinzen und Arnes faulem Kollegen gefiel mir hervorragend.
Fazit: Spannung und Überraschung in grausamem Thriller mit "sympathischem" Täter. 5 von 5 Sterne
Ausgaben von Die Sättigung
Besitzer des Buches 5
Update: 8. Februar 2026 um 08:14



