Home Before Dark
Buch von Eva Björg Ægisdóttir, Freyja Melsted
Titel: Home Before Dark
Eva Björg Ægisdóttir (Autor) , Freyja Melsted (Übersetzer)
Verlag: KiWi-Paperback
Format: Broschiert
Seitenzahl: 432
ISBN: 9783462012415
Termin: Neuerscheinung Mai 2026
Aktion
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Kurzmeinung
SaintGermain Wenn man glaubt, dass man die Lösung schon früh kennt, wird man definitiv überrascht.
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Home Before Dark
Ein atemberaubender Thriller vom »Superstar des Nordic Noir« Daily Express Eine junge Frau versucht, im ländlichen Island das Verschwinden ihrer Schwester vor zehn Jahren aufzuklären. Doch immer wieder hat sie Mühe, Traum und Realität auseinanderzuhalten. Und sie hat Angst, dass sie die Nächste sein könnte. November 1967: Die vierzehnjährige Marsibil hat einen heimlichen Brieffreund, der sich mit ihr treffen will. Sie verabredet sich mit ihm, ist aber nervös, denn sie hat sich als ihre ältere Schwester Stina ausgegeben, und am verabredeten Abend schafft sie es nicht zu dem Treffen. Dafür verschwindet ihre Schwester spurlos. Nur ihre blutbefleckte Anorakjacke wird an dem Ort gefunden, an dem Marsi sich mit ihrem Brieffreund verabredet hatte. Zehn Jahre später bleibt Stinas Verschwinden weiterhin ungelöst. Marsi hat bisher aus Scham geschwiegen. Da erhält sie einen Brief – von ihrem ehemaligen Brieffreund. Jetzt muss sie die Wahrheit ans Licht bringen, auch wenn sie sich dabei nicht auf ihre eigenen Erinnerungen verlassen kann. Denn der Mörder ist immer noch auf freiem Fuß.
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Bewertungen
Home Before Dark wurde insgesamt 10 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen.
Meinungen
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Wenn man glaubt, dass man die Lösung schon früh kennt, wird man definitiv überrascht.
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Home Before Dark
- Annabell95
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5. Juli 2026 um 14:51
Suche nach der WahrheitWeiterlesen
Marsi lebt seit einem Jahrzehnt mit dem Schmerz über das rätselhafte Verschwinden ihrer Schwester. Der Fall schien längst verloren, bis ein unerwarteter Brief neue Spuren legt und Marsi zwingt, sich erneut der Vergangenheit zu stellen. Ihre Suche nach Antworten führt sie zurück in ein altes Verbrechen, das nie abgeschlossen wurde und macht deutlich, dass die Gefahr noch immer präsent ist. Ihre eigenen Ermittlungen werden damit nicht nur zu einer Reise in ihre eigene Vergangenheit, sondern zu einem Wettlauf gegen jemanden, der weiterhin im Verborgenen agiert.
Die Spannung in Home Before Dark entfaltet sich nicht sofort, sondern entwickelt sich langsam, stetig und entfaltet eine Sogwirkung, die sich festsetzt. Die Handlung wird in wechselnden Perspektiven zwischen den beiden Schwestern Marsibil und Stina jeweils aus der Ich-Perspektive erzählt. Maribil begleitet wir in der Gegenwart (1977) bei ihrer Suche nach der Wahrheit um Stinas Verschwinden. In der Perspektive von Stina sind es Rückblenden (ins Jahr 1966/67) in ihr Leben vor ihrem Verschwinden. Durch diese zwei Ich‑Perspektiven entsteht ein intensiver Sog, weil man ständig zwischen Wahrheitssuche und Erinnerungsschatten pendelt. Mit jedem Kapitel fügt sich das Puzzle auch Stück für Stück zusammen bis man endlich versteht, was in jener verhängnisvollen Nacht wirklich passiert ist.
Die Atmosphäre ist beklemmend, dunkel, voller unausgesprochener Wahrheiten. Jede Figur wirkt seltsam, verschlossen und irgendwie verdächtig. Niemand ist leicht zu greifen, jeder trägt seine eigene Last mit sich herum. Man fängt an jedem zu misstrauen. Das hält die Spannung konstant hoch und man will unbedingt wissen, was mit Stina vor zehn Jahren geschehen ist.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die isländischen Namen und Orte könnten allerdings Stolpersteine sein und ein wenig den Lesefluss hemmen, aber sie gehören einfach zu diesem Setting und verstärken die nordische Stimmung.
Ein bisschen störend und nervig war die extreme Alkohlpräsenz. Zumindest ist es mir stark aufgefallen, dass ständig über Alkohol gesprochen wurden bzw. viele der Figuren sehr oft Alkohl getrunken haben.
Mein Fazit:
Ein langsam anschwellender, atmosphärisch dichter Thriller, der mit seinen Perspektivwechseln, seinen Geheimnissen und seinen unerwarteten Wendungen fesselt. Düster, verwirrend, intensiv und es entwickelt eine Sogwirkung, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Das Buch ist auf jeden Fall eine Leseempfehlung. -
Rezension zu Home Before Dark
- SaintGermain
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18. Mai 2026 um 16:43
Im November 1967 hat die 14-jährige Marsibil einen heimlichen Brieffreund mit dem sie sich treffen will. Allerdings hat sie sich als ihre ältere Schwester Stina ausgegeben, die genau an diesem Tag verschwindet und zwar am Treffpunkt, wo Marsibil nicht hinkam, weil sie eingeschlafen ist. Gefunden wurde nur ihre blutige Jacke. 10 Jahre danach bekommt Stina einen Brief von ihrem ehemaligen Brieffreund und kehrt in ihren Heimatort zurück. Sie will das Verschwinden ihrer Schwester klären; doch sie kann sich nicht auf ihre eigenen Erinnerungen verlassen.Weiterlesen
Das Cover ist ein echter Hingucker, dazu der Farbschnitt passend dazu. Der Titel ist für mich aber nicht wirklich passend.
Der Schreibstil der Autorin ist hervorragend; Orte und Charaktere werden bildhaft beschrieben.
Die Inhaltsangabe ist eigentlich nicht so gut, wie das Buch wirklich ist, weil die Handlung viel vielschichtiger ist als es durch den Klappentext wirkt.
Zwar glaubt man - als geübter Krimileser - schon bald auf der Lösung über das Verschwinden von Stina zu sein; am Ende stellt sich dann aber vieles als ganz falsch raus. So gibt es wirkliche Überraschungsmomente; die Spannung ist das ganze Buch über sehr hoch.
Der Plot selbst wirkt eben durch diese Vielseitigkeit auch sehr spannend und die Autorin tut ihr bestes, damit fast jeder ein Motiv für das Verschwinden von Stina hat; auch als eine 2. junge Frau tot aufgefunden wird.
Clever gemacht ist auch, dass es zwischen der Gegenwartshandlung aus 1977 aus Sicht von Marsibil auch immer wieder Kapitel gibt, die 1967 aus der Sicht von Stina geschrieben sind.
Dies erhöht die Dramatik umso mehr.
Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber sicher nicht das letzte.
Fazit: spannende Wendungen in einem vielseitigen Psychothriller. 5 von 5 Sternen -
Rezension zu Home Before Dark
- Brombeere
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16. Mai 2026 um 22:02
spannend und nachdenklich - 4 SterneWeiterlesen
Worum geht es?
Stina, eine Jugendliche, verschwindet 1967. Ausgerechnet an dem Ort und dem Tag, an dem sich ihre kleine Schwester Marsibil mit ihrem Brieffreund treffen wollte. Bei dem sie sich als ihre große Schwester Stina ausgegeben hat.
Worum geht es wirklich?
Erwachsenwerden, Einsamkeit und Freundschaft
Lesenswert?
Ja, hat mir gut gefallen.
Die CHARAKTERE sind vielschichtige Jugendliche, die in einer Freundesgruppe in Island aufwachsen. Innerhalb verschiedener Familienkonstellationen und -schicksale werden sie groß und hadern mit dem Aufwachsen und der ersten Liebe. Für mich waren die Gedankengänge nachvollziehbar und die Figuren nicht nur schwarz-weiß dargestellt, sondern mit Ecken und Kanten. Zeitgleich sind einige Persönlichkeiten anders als man zuerst denkt/befürchtet.
Die ATMOSPHÄRE des Erwachsenwerdens und die Situationen in den Familien und Freundesgruppen werden gut eingefangen, ebenso einige isländische und historische Besonderheiten. Das Buch behandelt wenig die Landschaft, aber viel das gesellschaftliche Miteinander und den Zeitvertreib.
Hinsichtlich SCHREIBSTIL (Übersetzung von Freyja Melsted) ist mir nichts besonderes aufgefallen, das Buch lässt sich sehr gut lesen. Hier möchte ich hinzufügen, dass sich auch das Hörbuch wirklich lohnt, da es ganz wunderbar eingesprochen ist!
Die HANDLUNG gibt nur Schritt für Schritt Dinge Preis und gerade zu Beginn scheinen alle Menschen verdächtig. Dabei zieht man immer wieder Irrschlüsse und wird von Wendungen überrascht. Auch das Ende hat mich sehr gut gefallen!
Die SPANNUNG war durchgängig hoch, ich wollte dauernd wissen wie es weiter geht. In zwei Handlungssträngen erfährt man die Geschichte von Marsibil zehn Jahre nach dem Verschwinden und Stina vor ihrem Verschwinden.
Hinsichtlich LOGIK wirkt für mich alles soweit nachvollziehbar und in sich schlüssig, auch wenn man natürlich manche Reaktionen nicht nachvollziehen kann.
SPASS beim Lesen hatte ich definitiv und habe mich super unterhalten gefühlt.
Meine Bewertung ist nach der CAWPILE-Methode aufgebaut und ergibt bei 7,14 Bewertungspunkten somit 4 Sterne für dieses Buch.
Ich kann das Buch empfehlen und würde vor allem gerne weitere Einzelbände der Autorin lesen. -
Rezension zu Home Before Dark
- MeinNameistMensch
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11. Mai 2026 um 17:12
Mit "Home before Dark" liegt ein Roman der Autorin Eva Björg Ægisdóttir vor, der die Genres Thriller, Familiendeama und Historischer Roman auf besondere Art und Weise miteinander verbindet. Im Mittelpunkt der Geschehnisse stehen die beiden Schwestern Marsibil (Marsi) und Kristin (Stina), die ihren jeweiligen Platz in ihrem isländischen Heimatort suchten und vor einem Umfeld aus Menschen mit psychischen Erkrankungen und starken Alkoholkonsum umgeben waren. Das Buch spieltr auf drei Zeitebenen: 1977, wo Marsi versucht die Umstände des Todes ihrer Schwester Stina zu ermitteln, 1967, wo Stina stirbt und 1943, wo isländische Frauen, die sich mit amerikanischen Soldaten einließen, in Arbeitsheime verfrachtet wurden. Der Autorin gelingt es auf besondere Art und Weise sich Zeit zu nehmen, um die verschiedenen Charaktere und ihre psychischen Zustände zu schildern, die Grenzen zwischen Traum und Realität verschwimmen zu lassen und auch ein wichtiges historisches Thema mit einfließen zu lassen. Sie nimmt sich viel Zeit beim Erzählen der Geschichten, was bei Thrillern oft eher unüblich ist und legt einen starken Fokus auf das Erzeugen von Athmosphäre. Für mich ist es ein Buch wo ich im Anschluss begonnen habe mehr über Island 1943 zu recherchierenWeiterlesen -
Rezension zu Home Before Dark
- India
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9. Mai 2026 um 21:31
Düsteres GeheimnisWeiterlesen
Da ich Eva Björg Ægisdóttirs Island Reihe sehr gerne lese, war ich sehr neugierig, als ich gesehen habe, dass nun ein Psychothriller von ihr erscheint. Nach der Beendigung habe ich einmal mehr die Bestätigung, dass ich zu den Büchern der Autorin blind greifen kann und dass eine spannende Lektüre garantiert ist.
Zunächst einmal hat mir gut gefallen, dass die Geschichte 1967 und 1977 spielt, da so sämtliche Erkundigungen und Ermittlungen ohne moderne Technik stattfinden müssen.
10 Jahre nachdem Marsibils Schwester Stina spurlos verschwunden ist, trägt sie noch immer Schuldgefühle mit sich herum, da sie glaubt, ihr damaliger Brieffreund habe ihre Schwester entführt. Nach Jahren der Stille meldet sich der Brieffreund plötzlich wieder und Marisbil startet einen letzten Versuch, um endlich Licht ins Dunkle zu bringen. Dabei stößt sie immer wieder auf Merkwürdigkeiten in den Ermittlungen und Aussagen ihrer Eltern und ein schrecklicher Verdacht breitet sich in ihr aus.
Wer Thriller mit subtiler Spannung mag, ist hier genau richtig. Der Erzählstil von „Home before dark“ ist zwar nicht sonderlich rasant, aber zwischen den Zeilen schwingt eine kontinuierlich mysteriöse Stimmung mit. Über die Hälfte des Buches führte die Autorin mich gedanklich in die falsche Richtung um dann mit kurz aufeinanderfolgenden Plottwists, das Ruder mehrmals in die andere Richtung herumzureißen.
„Home before dark“ beginnt gradlinig und entwickelt sich zu einem überraschenden und bewegenden Thriller. Sowohl Marsibil als auch Stina sind sympathische junge Frauen. Je länger man liest, desto tiefer taucht man in die dunklen Geheimnisse dieser Familie ein, die es wirklich in sich haben.
Für mich war „Home before dark“ ein sehr gelungener, tragischer Thriller. Einzig die isländischen Namen fand ich etwas schwierig und teilweise ähnlich, so dass ich manches Mal zurückblättern musste um mich zu vergewissern, um wen es sich handelt. Der Spannung tat dies aber keinen Abbruch und ich vergebe gerne 5 Sterne. -
Rezension zu Home Before Dark
- PMelittaM
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7. Mai 2026 um 18:42
Im November 1967 verschwindet die sechzehnjährige Kristin Karvelsdottir auf dem Heimweg von einer Freundin spurlos an der Stelle, an der ihre jüngere Schwester Marsibil am selben Abend ihren Brieffreund treffen wollte. Marsibil hat niemandem von ihrem Brieffreund und dem geplanten Treffen erzählt, obwohl die Möglichkeit besteht, dass er hinter dem Verschwinden steckt. Zehn Jahre später bekommt sie einen Brief, der von dem Brieffreund sein könnte, was sie wieder nach Hause führt.Weiterlesen
Ich mag die Krimireihe der Autorin um die Polizistin Elma sehr, und so war ich gespannt auf diesen neuen Roman, der erste außerhalb der Reihe. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen, zum einen erfahren wir was Kristin vom Herbst 1966 bis zu ihrem Verschwinden erlebt hat, zum anderen Marsibils Erlebnisse in ihrem Heimatdorf 1977, während sie versucht, doch noch hinter Kristins Verschwinden zu kommen. Beides wird in Ich-Form erzählt, wodurch man nahe dabei ist und die Schwestern recht gut kennen, kann sich aber durch bestimmte Vorkommnisse nicht immer auf das verlassen, was erzählt wird. Weitere Charaktere sind zudem subjektiv geprägt.
Die Stimmung ist von Anfang an düster. Dadurch, dass man nach und nach erfährt, was in dem Jahr vor dem Verschwinden passiert ist, und gleichzeitig mit Marsibil die verschiedenen Akteure zehn Jahre später erlebt, ergeben sich nach und nach immer mehr Motive, und nahezu jede:r scheint verdächtigt, inklusive Kristins eigener Familie. Das führt auch dazu, dass man selbst miträtselt und Theorien aufstellt, und ich kann sagen, dass mir manches von dem, was sich am Ende ergeben hat, relativ schnell klar war. Trotzdem erscheint mir die Auflösung nicht in allem logisch, was mich letztlich enttäuscht hat.
Zu einem Thema, das hier Relevanz gewinnt, hätte ich mir ein Nachwort der Autorin gewünscht, in dem sie erklärt, inwiefern das in Island tatsächlich vorgekommen ist.
Leider hat mich die Autorin, deren Krimireihe ich sehr schätze, mit diesem Roman eher enttäuscht. Die Erzählweise in zwei Zeitebenen spricht mich zwar an, die Auflösung erscheint mir aber nicht vollkommen logisch.
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Update: 14. August 2026 um 19:52





