Mörderisches Therapieren

Buch von Roland Zingerle

Cover zum Buch Mörderisches Therapieren

Titel: Mörderisches Therapieren

4 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Band 2 der

Verlag: Empire Verlag

Format: E-Book

Seitenzahl: 196

ISBN: B0DV5LMT2M

Termin: Neuerscheinung Februar 2025

Aktion

Zusammenfassung

Serieninfos zu Mörderisches Therapieren

Mörderisches Therapieren ist der 2. Band der Fackenreuth Reihe. Diese umfasst 8 Teile und startete im Jahr 2025. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2025.

Bewertungen

Mörderisches Therapieren wurde bisher einmal bewertet.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Mörderisches Therapieren

    • 21. Februar 2025 um 09:25
    Furioses Fackenreuth
    In der bayrischen Gemeinde Fackenreuth freut sich Polizist Xaver Gottwald auf einen ruhigen Tag mit dem köstlichen Kaffee seiner rechten Hand, Inspektorin Schoschi Unterlinner, und einer Partie Solitär am PC. Leider wird daraus nichts, weil Majorin Bea Krüger, die die Undercover-Einsätze der Kripo koordiniert, spurlos verschwunden ist. Ihr letzter bekannter Aufenthaltsort: Fackenreuth.
    „Mörderisches Therapieren“ ist der zweite Fall der Krimi-Reihe von Roland Zingerle mit dem bayrischen Dorfpolizisten Xaver Gottwald als Ermittler. Für mich war es das erste Buch des Autors. Die Bände können unabhängig voneinander gelesen werden.
    Der Psychotherapeut Dr. Alexander Lemke kommt nach Fackenreuth, um in der nahe gelegenen Schwarzforst-Klinik, mit deren Promi-Patienten, der sich angeblich für Jesus hält, zu arbeiten. Doch dazu muss er erst die Erlaubnis des behandelnden Arztes Professor Martin Sebring bekommen. Inzwischen logiert er in der „Goldenen Sau“, Fackenreuths größtem Wirtshaus mit Fremdenzimmer. Dort wird der Psychotherapeut von Kommissar Wirths Vater Bernhard konsultiert, wegen akuten Eheproblemen. Lemke erklärt sich zur Behandlung bereit und hält ab sofort Sprechstunden im Nebenzimmer des Gasthauses ab, die von zahlreichen Fackenreuthern genutzt werden.In der folgenden Nacht verbrennt Professor Sebring in seinem Auto. Wenig später stellt die Rechtsmedizin fest, es war Mord!
    Während Lemkes originelle Therapievorschläge unerwartete Folgen in Fackenreuths Bevölkerung hervorrufen, sieht sich Xaver mit einer steigenden Zahl von Mordopfern und einer geheimnisvollen Schönen konfrontiert.
    Roland Zingerle schreibt flott und bildhaft. Skurrile Einfälle wie Wachpersonal mit Hunden und großen Katzen, alle(!) in weiße Kittel gekleidet, lösten sofort mein Kopfkino aus. Von der Hyäne, über die gemunkelt wird, ganz zu schweigen. Amüsant fand ich auch die Rentnerbrigade, eine Ziege am ungewohnten Ort und Fackenreuths Nachbarschaftsüberwachung. Für Kameras muss die kommunale Hand dort kein Geld ausgeben. Der Kürze des Krimis ist wohl der Umstand geschuldet, dass die Charaktere ziemlich flach blieben. Nur Xaver erhält ein paar Kanten und Eigenschaften. Aber vielleicht erfahren wir da in den kommenden Bänden mehr.
    Insgesamt hat mich die schräge Krimikomödie gut unterhalten. Ob interessante Informationen zur Gefährlichkeit von Pfeilgiftfröschen oder wie sich eine Fleckenphobie (Boden, Tisch, Fenster etc.) auswirkt, das liest sich amüsant. Nebenbei wird auch ermittelt und es erfolgen Anschläge auf Xavers Leben. Wem ist der Dorfpolizist auf die Zehen getreten?
    Gestört haben mich neben den blassen Charakteren ein paar Logikfehler. Den Rang Major/in gibt es bei der deutschen Polizei nicht und ist auch in Bayern unbekannt. Wer unauffällig ermitteln will, nutzt dazu keinen Streifenwagen. Wie kommt die Polizei an umfassende Kenntnisse über die Kindheit einer Person, deren Name unbekannt ist?
    Da es sich aber explizit um eine Krimikomödie handelt, sollte ich da nicht allzu streng sein. Ich gebe es auch gern zu, ich bin durchaus geneigt, in einem weiteren Fall in Fackenreuth mitzuermitteln.
    4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung an alle Fans schräger Krimikomödien mit Lokalkolorit.
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Seitenzahl: 196

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Update: 21. Februar 2025 um 09:25