Von hier aus weiter

Buch von Susann Pásztor

Cover zum Buch Von hier aus weiter

Titel: Von hier aus weiter

4,1 von 5 Sternen bei 18 Bewertungen

81,7% Zufriedenheit

Verlag: Kiepenheuer&Witsch

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 256

ISBN: 9783462005684

Termin: Neuerscheinung Februar 2025

Aktion

  • Kurzmeinung

    Lavendel
    Berührende und Trost spendende Geschichte über Trauer & mit grandiosen Charakteren. Nur der Schluss ist zu abrupt.
  • Kurzmeinung

    Buchbesprechung
    Roman macht Trauernden Mut zum Weiterleben
  • Cover zum Buch Die Geschichte von Kat und Easy Cover zum Buch Und dann steht einer auf und öffnet d... Cover zum Buch Ein fabelhafter Lügner

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Von hier aus weiter

Von zweiten und dritten Chancen im Leben Nach dreißig Jahren Ehe ist Marlene plötzlich Witwe, doch statt zu trauern, ist sie vor allem wütend. Die Mitglieder ihrer angeheirateten Großfamilie wundern sich über ihr Verhalten, aber Marlene lässt niemanden an sich heran. Bis sie eines Tages einen unerwarteten Mitbewohner bekommt: Jack ist nicht nur ein begnadeter Koch, sondern stellt auch die richtigen Fragen. Und er ist nicht der Einzige, der Marlene noch mal so richtig aus dem Konzept bringt.
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Bewertungen

Von hier aus weiter wurde insgesamt 18 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen.

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Meinungen

  • Berührende und Trost spendende Geschichte über Trauer & mit grandiosen Charakteren. Nur der Schluss ist zu abrupt.

    Lavendel

  • Roman macht Trauernden Mut zum Weiterleben

    Buchbesprechung

  • Die Autorin schreibt mit leisem Humor über ernste Themen, emotional und dennoch mit bewundernswerter Leichtigkeit.

    carola1475

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Von hier aus weiter

    • 1. Mai 2025 um 21:27
    Umgang mit Trauer
    Wenn der Partner verstirbt, wird das Leben des Hinterbliebenen auf dem Kopf gestellt. Wut, Schmerz und Verzweiflung sind nur einige Beispiele für mögliche Gefühle. Wie individuell die Gefühle sein können, wird in „Von hieraus weiter“ deutlich.
    Marlenes Mann Rolf hat nach einer schockierenden Diagnose den Freitod gewählt. Sie ist verzweifelt, aber auch sauer- hatten sie doch den gemeinsamen Tod geplant. In ihrer Trauer isoliert sie sich von Rolfs Kindern und ihren Bekannten- erst Monteur Jack, Dorfärztin Ida und ihre alte Freundin Wally schaffen es, sie zu erreichen.
    Ich finde das Thema Trauer (egal welche Ursache diese hat) sehr wichtig und vielschichtig. Wenige Bücher schaffen es, die möglichen Gefühle widerzuspiegeln. Hier gelingt es Protagonistin Marlene, ihre Frustration und auch ihre eigene Depression (keine Anrufe, keine Reaktion auf Besuche) auszudrücken. Selbst Rolf macht sie große Vorwürfe, zum Beispiel durch das „Warum?“ auf den Friedhof. Dies ist nicht immer leicht darzustellen.
    Jake ist derjenige, der Marlenes Mauer durchbricht. Er ist Monteur und will ursprünglich Marlenes Dusche reparieren. Doch dann sucht er bei Marlene Unterschlupf und bringt ihre Mauer zum bröckeln. Durch Tv Abende und Unterhaltungen lernen sie sich kennen und helfen einander. Dies wird anschaulich beschrieben, was mir beim Verständnis hilft. Mit Jakes Unterstützung gelingt es Marlene, sich zu öffnen und sie spricht mit ihm über den gemeinsamen Plan mit Rolf und das eine Freundin etwas für sie hat. Das ungleiche Doppel macht sich auf die Reise, deren Ende mich allerdings verwirrt.
    Insgesamt war der Roman sehr anschaulich und gut geschrieben. Das Ende verwirrt mich allerdings. Was war der Unfall? Und wie geht es weiter? Ich bin mir sicher, dass es Potenzial für eine Fortsetzung gibt. Vorerst gebe ich vier Sterne für den gelungenen Roman und das wirre Ende.
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  • Rezension zu Von hier aus weiter

    • 14. April 2025 um 13:16
    Inhalt:
    Nach dreißig Jahren Ehe ist Marlene plötzlich Witwe, doch statt zu trauern, ist sie vor allem wütend. Die Mitglieder ihrer angeheirateten Großfamilie wundern sich über ihr Verhalten, aber Marlene lässt niemanden an sich heran. Bis sie eines Tages einen unerwarteten Mitbewohner bekommt: Jack ist nicht nur ein begnadeter Koch, sondern stellt auch die richtigen Fragen. Und er ist nicht der Einzige, der Marlene noch mal so richtig aus dem Konzept bringt.
    Rezension:
    behutsam erzählt, zurück ins Leben
    Nach dem Verlust eines geliebten Menschen reagieren wir mit den unterschiedlichsten Gefühlen. Marlene empfindet vor allem Wut. Auf ihren Mann? Auf sich selbst? Auf die Welt? So sicher ist sie sich da anfangs selbst nicht. Und was ist mit Trauer? Marlene kann nicht trauern. Erst muss sie diesen anderen Gefühlen auf die Schliche kommen. Sie identifizieren, wahrhaben wollen und erkennen.
    Behutsam führt Susann Pásztor den Leser „Von hier aus weiter“ und Marlene zurück ins Leben. Eine große Hilfe, oder überhaupt die Hilfe schlechthin ist dabei ihr neuer Mitbewohner Jack.
    Mit ihrem leichten und witzigen Schreibstil nimmt die Autorin jede vermutete Schwere aus der Situation und lässt die Geschichte locker wirken. Dabei nimmt sie aber trotzdem sehr genau Stimmungen und Gefühle von Marlene wahr.
    Mir hat gut gefallen, wie hartnäckig aber nicht aufdringlich Jack wirkt, wie sich Marlene nach und nach auch auf unbequeme Fragen einlässt und dass es neben Marlene auch eine kleine Nebenhandlung gibt.
    Das Cover hat mir persönlich jetzt nicht so viel gesagt. Auch finde ich nur eine indirekte Verbindung zum Weg von Marlene, eher noch zum Titel.
    Zusammenfassend eine behutsame Erzählung mit leichtem Humor.
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  • Rezension zu Von hier aus weiter

    • 13. Februar 2025 um 06:04
    In „Von hier aus weiter“ widmet sich Susann Pàsztor mit großer sprachlicher Leichtigkeit einem schwierigen Thema, das sich in seiner ganzen Tragweite erst im Laufe des Romans erschließt. Marlenes lakonische, trockene Art ließ mich trotz der düsteren Ausgangssituation nach dem Tod ihres Mannes Rolf immer wieder schmunzeln, und auch die anderen Figuren begegnen Marlene erfrischend direkt und unerschrocken. Meistens ziehen sich ja viele Freunde und Bekannte eher zurück, aus Unsicherheit darüber, wie sie mit jemandem umgehen sollen, der gerade seinen Partner oder seine Partnerin verloren hat. Insofern zeigt die Autorin auch, wie heilsam es für die Hinterbliebenen mitunter sein kann, wenn man ihnen weiterhin offen und empathisch, aber ohne Beklemmung begegnet – was sicherlich leichter gesagt als getan ist.
    Sehr positiv fand ich, dass die Autorin für Marlenes Situation keine einfache Lösung anbietet, sondern bewusst vieles offen lässt und eher beobachtend schildert. Sicherlich wirkt die Handlung mit Jack, Marlenes ehemaligem Schüler, der spontan bei ihr einzieht und sich in Ida, Rolfs Hausärztin, verliebt, etwas konstruiert, das empfand aber nicht als störend. Im Gegensatz zu den immer wiederkehrenden übersinnlichen Elementen, die ein Eingreifen Rolfs aus dem Jenseits nahelegen. Da ich mit Übersinnlichem absolut nichts anfangen kann, haben diese für mich völlig unnötigen Begebenheiten meinen Lesegenuss leider deutlich geschmälert und führen auch dazu, dass ich leider einen Stern abziehen muss.
    Für alle, die sich daran nicht stören, ein sehr lesenswerter Roman.
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  • Rezension zu Von hier aus weiter

    • 10. Februar 2025 um 10:47
    REZENSION – Im neuen Buch von Susann Pásztor (67) mit dem Titel „Von hier aus weiter“, im Februar beim Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen, geht es um Trauer und Abschied nach dem Tod des Partners, um das allmähliche Loslassen und den notwendigen Willen zu einem glücklichen Weiterleben. Trotz dieses ernsten Themas, mit dem sich die Autorin bereits in ihrem mit dem Evangelischen Buchpreis prämierten Roman „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ (2017) beschäftigt hat, ist ihr erneut ein wunderbarer Roman gelungen, der es seinen Lesern dank durchgängiger Leichtigkeit ermöglicht, sich mit den Gedanken um Sterben und Tod zu beschäftigen, ohne sich davon bedrücken zu lassen. Stattdessen versucht die Autorin in einer gelungenen Mischung aus Feingefühl und Humor zu zeigen, dass es auch in schwierigsten Lebenssituationen immer einen Ausweg gibt, auf dessen Suche man sich auch auf seine Freunde verlassen sollte.
    Im Roman lernen wir die frühere Lehrerin Marlene kennen, die vor 30 Jahren den bereits verwitweten Landarzt Rolf, Vater von drei Söhnen, geheiratet und damit trotz ihres Wunsches nach Unabhängigkeit ihr jahrzehntelanges Single-Dasein aufgegeben hatte. Nun hat der sterbenskranke Rolf den Freitod gewählt. Eigentlich hatte das Paar vereinbart, gemeinsam zu sterben, da Marlene keinen Sinn darin sah, ohne ihren Partner allein weiterzuleben. Doch Rolf hatte ihr im entscheidenden Moment ganz bewusst nur eine zu geringe Dosis des Medikaments verabreicht, so dass sie nach langem Schlaf neben ihrem verstorbenen Mann erwachte. Marlene ist verzweifelt, fühlt sich von Rolf verraten. Statt um ihren Partner zu trauern, ist sie auf ihn wütend, von ihm im Stich und allein gelassen worden zu sein. Sie zieht sich perspektivlos in die Isolation ihres Hauses zurück, verweigert sich allen Kontaktversuchen ihrer erwachsenen Stiefkinder und deren Familien sowie ihrer Freundinnen. Sie kann mit ihren Gefühlsschwankungen zwischen Wut und Trauer nicht umgehen, schluckt Beruhigungsmittel und plant immer noch, ihrem Rolf in den Tod zu folgen.
    Als sie eines Tages einen Klempner im Haus braucht, erscheint ihr einstiger Schüler Jack. Der junge Handwerker ist momentan obdachlos, weshalb Marlene ihn im Haus aufnimmt. Aus Dankbarkeit kocht er für sie und umsorgt sie aufmerksam und einfühlsam. Mit einer Schnittwunde, die er sich bei der Küchenarbeit zugezogen hat, bringt Marlene ihn zu ihrer Freundin Ida, die vor Jahren die Arztpraxis ihres Mannes übernommen hatte. Die jungen Leute freunden sich an, versuchen gemeinsam, Marlene neuen Lebensmut zu geben, und bringen deren Alltag gehörig durcheinander. Da meldet sich plötzlich Marlenes frühere Freundin Wally aus Wien. Sie sei von Rolf beauftragt worden, nach seinem Tod Marlene einen Brief persönlich zu übergeben. Marlene erhofft sich darin eine Antwort auf die Frage, warum Rolf sie hat allein sterben lassen. In Begleitung von Jack und Ida macht sie sich auf die Reise.
    Schon der Titel „Von hier aus weiter“ lässt keinen Zweifel an der Kernaussage des Romans. Er endet nicht mit Fragezeichen, sondern gleicht einer Aufforderung, auch nach dem Tod des Partners weiterzuleben. Susann Pásztor erzählt die Geschichte einer Frau, die sich selbst und ihr neues Leben erst finden muss, mit viel Feingefühl und einigem Witz, was schon in der ersten Szene deutlich wird: Während der Trauerfeier steckt Marlene in der Gasthoftoillette hinter der klemmenden, doch zum Glück hoch angebrachten Kabinentür fest. Kurzerhand schiebt sie sich unter der Tür durch, was ihr nur mit einiger Kraftanstrengung gelingt, da ihr Po stecken bleibt – dies alles unter aufmerksamer Beobachtung ihrer unerwartet im Waschraum anwesenden Stiefenkelin.
    Susann Pásztor, die ehrenamtlich als Sterbebegleiterin tätig ist, schafft es, ohne jegliche Sentimentalität, aber mit berührender Leichtigkeit über den Tod zu schreiben. Sie versteht es, einfühlsam und lebensnah Marlenes Gefühle zwischen Trauer, Wut und Hoffnung zu verdeutlichen, um uns deren Handeln verständlich zu machen. Letztlich ist es aber die gelungene Balance zwischen Ernsthaftigkeit, Warmherzigkeit sowie dem lockerem Witz, der in Dialogen und einzelnen Szenen auszumachen ist, die dieses lebensbejahende Buch so lesenswert macht. Mit ihrem Humor nimmt uns die Autorin die Schwere des Themas, über das jederzeit nachzudenken zweifellos wichtig ist.
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  • Rezension zu Von hier aus weiter

    • 2. Februar 2025 um 12:30
    Da hier nun schon Rezensionen gepostet sind, obwohl das Buch erst Mitte Februar erscheint, schließe ich mich an .
    Für mich hat Susann Pásztor eine besondere, ganz wunderbare Art zu erzählen. Wie schon – Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster – gefällt mir auch ihr aktueller Roman ausnehmend gut.
    Marlene hat ihren Mann verloren, nach dreißig Ehejahren. Wie soll sie damit umgehen, wie weiterleben? Am liebsten gar nicht. Und ihr Problem ist nicht nur der Verlust ihres Mannes. Als wäre es nicht schon schwer genug, den Ehemann morgens tot neben sich im Bett zu finden, gibt es da noch etwas, das sie nicht erträgt. Etwas, das sie unsagbar wütend macht und gleichzeitig tief in sich vergräbt. Als sie es endlich über sich bringt darüber zu sprechen, war ich ein wenig überrascht, denn meine Spekulationen gingen in eine andere Richtung.
    Ja, ein schweres Thema, das absolut be- und erdrückend sein könnte, wäre da nicht Susann Pasztors Sprache und Art des Erzählens. Einfühlsam, zurückgenommen und ohne Pathos schreibt sie von Marlene, die wie in einem dunklen Tunnel lebt, von Stunde zu Stunde, von Tag zu Tag. Bis Jack, ein ehemaliger Schüler in ihr Leben schneit…
    Dass Tiefe und Leichtigkeit, Intensität und Humor einander nicht ausschließen müssen, spürt man auch in diesem Roman der Autorin, deshalb lese ich ihre Bücher so gern. Ich mag ihre Figuren (die weibliche Hauptfigur auch hier eigenwillig und spröde und dennoch liebenswert), die zu Herzen gehenden Dialoge, die auch in besonders emotionalen Momenten nicht sentimental werden, und vor allem die leise Ironie und den trockenen, manchmal recht speziellen Humor.
    Cover und Titel passen gut zur Geschichte, in der es um Hoffnung und Aufbruch geht, um Verstehen und Verzeihen, die Mut machen kann, dass es auch in Zeiten tiefer Trauer einen Weg zurück ins Leben gibt. Wunderbar unterhaltsam erzählt, und einfach schön, gleich mit einem Highlight ins neue Lesejahr zu starten.
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  • Rezension zu Von hier aus weiter

    • 21. Januar 2025 um 15:06
    erscheint am 13.2.
    Klappentext/Verlagstext
    Nach dreißig Jahren Ehe ist Marlene plötzlich Witwe. Einsam und perspektivlos sitzt sie in ihrem großen leeren Haus und verweigert jegliche Unterstützung, ignoriert die Anrufe ihrer Freundin und plant stattdessen ihren Suizid. Bis eines Tages ein unerwarteter Besucher vor der Tür steht – und nicht nur er bringt ihre Pläne gehörig durcheinander. Susann Pásztors neuer Roman erzählt mit feinem Witz und berührender Tiefe eine große Geschichte von einer Frau, die sich und ihr Leben neu erfinden muss.
    Nach Rolfs Tod schleppt sich Marlene mithilfe von Beruhigungsmitteln durch ihren Alltag als Hinterbliebene und sieht als einzigen Ausweg ihr eigenes baldiges Abtreten. Erst als Klempner Jack, ihr ehemaliger Schüler, auftaucht und kurzerhand bei ihr einzieht, kommt Bewegung in ihr Leben: Jack entpuppt sich nicht nur als fantastischer Koch, sondern auch als einfühlsamer und aufmerksamer Mitbewohner. Aber warum Marlene nicht trauert, sondern vor allem wütend ist, kann auch er nicht so ganz begreifen. Während sich zwischen Jack und Marlenes Hausärztin Ida eine zarte Liebe anbahnt, taucht bei Marlenes Freundin Wally in Wien ein Brief von Rolf auf, der möglichweise die Antwort auf alle offenen Fragen enthält. Gemeinsam mit Jack und Ida macht Marlene sich auf eine Reise, die völlig anders verläuft als erwartet.
    Die Autorin
    Susann Pásztor, 1957 in Soltau geboren, lebt in Berlin und hat bereits zahlreiche Romane veröffentlicht. Ihr Bestseller »Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster« wurde 2018 mit dem Evangelischen Buchpreis ausgezeichnet und für die ARD verfilmt.
    Inhalt
    Marlene Hansens Mann Rolf hatte mit über 70 Jahren sein Leben beendet, nachdem seine Krebserkrankung als unheilbar diagnostiziert worden war. Bei der Heirat des Paars lebten die erwachsenen Söhne bereits selbstständig, so dass Marlene sich im Haus nun eher wie ein Gast fühlt. Auch wenn die jüngere Generation samt zahlreichen Enkelkindern sich um die Stiefmutter sorgt und tatkräftig Hilfe anbietet, würde Marlene am liebsten ganz aus ihrem eigenen Leben verschwinden. Bisher hat sie alle Anrufe weggeklickt, das kann jedoch keine dauerhafte Lösung sein. Begegnungen mit dem Klempner Jack, den Marlene einst als Lehrerin unterrichtete, und mit Ida, der jungen Ärztin, die vor kurzem Rolfs Hausarztpraxis übernommen hatte, sorgen allerdings für frischen Wind. Ida kann sich nur schwer erklären, warum Marlene in ihrer Trauer vor allem wütend wirkt – und das liebenswürdige Multitalent Jack muss man einfach sofort ins Herz schließen.
    Als Marlenes alte Freundin Wally, zu der sie irgendwann den Kontakt abreißen ließ, auf einem Besuch bei ihr in Wien besteht, ist das der Beginn eines urkomischen, herbstlichen Road-Movies. Offenbar musste Marlene auf diesem Weg erst mit der Nase darauf gestoßen werden, dass sie das „pralle Leben“ hat, wie jedenfalls Ida behauptet.
    Fazit
    Suzann Pásztors Verbindung aus Trauerarbeit und Road-Movie besticht durch feinen Humor, mit dem der Roman das „tieftraurige Tier“ einer Trauerdepression in die Schranken weist, das in der dunklen Jahreszeit so manchen anspringt. Spannend, humorvoll – großartig.
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Ausgaben von Von hier aus weiter

Hardcover

Cover zum Buch Von hier aus weiter

Seitenzahl: 256

E-Book

Cover zum Buch Von hier aus weiter

Seitenzahl: 247

Besitzer des Buches 17

  • Mitglied seit 16. Februar 2013
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  • Mitglied seit 10. März 2021
  • Mitglied seit 29. Januar 2015
  • Mitglied seit 11. August 2015
  • Mitglied seit 5. Oktober 2008
  • Mitglied seit 28. März 2016
  • Mitglied seit 25. Mai 2006
Update: 5. Juni 2026 um 08:40