Hawthorn and Child

Buch von Keith Ridgway

Cover zum Buch Hawthorn and Child

Titel: Hawthorn and Child

1 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Verlag: Granta Books

Format: E-Book

Seitenzahl: 224

ISBN: 9781847085276

Termin: Juli 2012

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Hawthorn and Child

    • 6. Dezember 2024 um 16:38
    Inhalt:
    Hawthorn and his partner, Child, are called to the scene of a mysterious shooting in North London. The only witness is unreliable, the clues are scarce, and the victim, a young man who lives nearby, swears he was shot by a ghost car. While Hawthorn battles with fatigue and strange dreams, the crime and the narrative slip from his grasp and the stories of other Londoners take over: a young pickpocket on the run from his boss; an editor in possession of a disturbing manuscript; a teenage girl who spends her days at the Tate Modern; and a madman who has been infected by former Prime Minister, Tony Blair. Haunting these disparate lives is the shadowy figure of Mishazzo, an elusive crime magnate who may be running the city, or may not exist at all.
    Meine Meinung:
    Gleich vorweg: die Erzählweise ist sehr experimentell und am Ende gibt es keine Aufklärung. Das muss man beides mögen. Ich mochte es nicht.
    Anfangs fand ich den Schreibstil noch originell: grob und auf das mindeste reduziert, ein distanzierter Stream of Consciousness, in den per Gedankenstrich wörtliche Reden reingehauen werden. Auf lange, atemlos dahingeklatschte Sätze folgen lieblos aneinandergereihte neutrale Beschreibungen wie "There was a bed ... There was a desk by the door ... There was a curtain behind the bed....". Absätze voll mit dieser Art von Aufzählung.
    Was passiert, erfährt man nur durch die inneren Monologe der Figuren, während die Dialoge entweder oberflächlicher Small Talk bleiben oder extremst detaillierte Fragen und kurze Antworten zu einem Fall darstellen. Es gibt keinen roten Faden, keine richtige Handlung, nur Episoden, in denen die im Titel erwähnten Personen mal als Haupt-, mal als Nebenfiguren vorkommen. Das erste Kapitel wird aus Sicht von Hawthorn, einem der ermittelnden Detectives erzählt und dessen Verhalten ist gelinde gesagt seltsam (so legt er sich z.B. ins Bett des Opfers, um dessen Zimmer aus Sicht dieser Person zu sehen). Im zweiten Kapitel wechselt die Perspektive zu einem zugedröhnten und geistig schwach möblierten Kleinkriminellen, gegen den die beiden Titelfiguren ermittelten. Eventuell hatte Hawthorn auch eine Affäre mit ihm, vielleicht habe ich auch nur die Andeutungen falsch interpretiert.
    Das Verbrechen aus dem ersten Kapitel gerät rasch aus dem Blickfeld. Dafür geht es viel um S*x, der ebenso nüchtern und leblos beschrieben wird wie alles andere, obwohl die männlichen Figuren davon besessen sind. Eine Orgienszene las sich dann auch, als sei die Figur, aus deren Sicht sie geschrieben ist, ein unbeteiligter Zuschauer, obwohl er sich mitten im Geschehen befand und ständig an Körperteilen hantierte oder hantiert bekam.
    Fazit:
    Die mangelnde Handlung, die im Nichts endenden Kapitel, die fehlende Auflösung der angerissenen Geschehnisse und die unsympathischen Figuren verleideten mir die Lektüre rasch und ich brach nach 2,4 Kapiteln / 102 Seiten entnervt ab.
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Seitenzahl: 224

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Update: 6. Dezember 2024 um 16:38