Origin: Die Erlösung

Buch von Brandon Q. Morris

Cover zum Buch Origin: Die Erlösung

Titel: Origin: Die Erlösung

4 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

Band 3 der

Verlag: Heyne

Format: Broschiert

Seitenzahl: 480

ISBN: 9783453323858

Termin: Neuerscheinung Dezember 2025

Aktion

  • Kurzmeinung

    ViktoriaScarlett
    Der dritte Band war für mich der Schwächste, dennoch hatten die Geschehnisse etwas für sich.
  • Kurzmeinung

    Buchbesprechung
    Spannend, aber stilistische Unterschiede
  • Cover zum Buch Die Schmiede Gottes Cover zum Buch Mars-Genesis: Die letzte Reise Cover zum Buch Mars Nation 1

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Origin: Die Erlösung

Ein Treffen «der Science-Fiction-Giganten – Andreas Brandhorst, Joshua Tree und Brandon Q. Morris haben zusammen bereits Millionen Bücher verkauft Im 23. Jahrhundert wird eine Mission von der Erde zum neunzig Lichtjahre entfernten Omikron-System geschickt. Man nimmt an, dass Vorfahren der Menschheit vor Jahrmillionen von dort zur Erde aufgebrochen sind. Bei Omikron angekommen, trifft das Raumschiff »Wayfarer« jedoch auf Widerstand – und nur mithilfe einer Quantenintelligenz überleben die Menschen. Jetzt stehen sie vor ihrer größten Entscheidung: Retten sie sich selbst, oder retten sie den wahren Ursprung der Menschheit? Die Zukunft zweier Zivilisationen steht auf dem Spiel.
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Serieninfos zu Origin: Die Erlösung

Origin: Die Erlösung ist der 3. Band der Origin Reihe. Diese umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2025. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2025.

Bewertungen

Origin: Die Erlösung wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Meinungen

  • Der dritte Band war für mich der Schwächste, dennoch hatten die Geschehnisse etwas für sich.

    ViktoriaScarlett

  • Spannend, aber stilistische Unterschiede

    Buchbesprechung

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Origin: Die Erlösung

    • 26. Januar 2026 um 12:31
    REZENSION – Knapp 1 500 Seiten umfasst der dreibändige Science-Fiction-Roman „Origin“, mit der der Heyne Verlag im vergangenen Jahr ein interessantes literarisches Experiment gewagt hat: Die drei derzeit wohl erfolgreichsten SciFi-Autoren Deutschlands haben sich zu einer gewaltigen Space Opera zusammengetan, in der es um Identität, Herkunft und Zukunft der Menschheit geht, wobei jeder seinen eigenen Band verfasst hat. Nach Andreas Brandhorst (69) mit „Die Entdeckung“ folgten „Die Erweckung“ von Joshua Tree (39; eigentlich Benjamin Krämer) und „Die Erlösung“ von Brandon Q. Morris (59; eigentlich Matthias Matting). Interessant an diesem Experiment ist weniger die im 23. Jahrhundert spielende Handlung, die – wie von diesen Bestseller-Autoren zu erwarten – recht spannend zu lesen ist, sondern eher die Frage, ob die drei es geschafft haben, die Geschichte „aus einem Guss“ wirken zu lassen, oder ob es doch spürbare stilistische Brüche gibt.
    Worum geht es? Der fortschreitende Klimawandel hat die Erde nach Schmelzen der Polkappen durch Überflutung nahezu unbewohnbar gemacht. Die Überlebenden kämpfen um die wenigen Ressourcen. Die „Trockenen“ leben privilegiert auf Bergeshöhen, während die „Nassen“ auf schwimmenden Inseln in ihren auf Pontons gebauten Städten wohnen müssen. Zeitgleich bevölkert die Menschheit – durch die Evolution bereits körperlich ihrem jeweiligen Lebensraum angepasst – als „Marsianer“ den roten Planeten oder lebt als „Spacer“ in Weltraumstationen. Tausende bemühen sich um einen Platz auf dem riesigen Raumschiff „Wayfarer“, um neue Welten im Universum zu besiedeln. Nach Entdeckung eines 20 Millionen Jahre alten Artefakts im Kuipergürtel um den Neptun mit einem Humanoiden im Kryoschlaf meint man den Ursprung der Menschheit im 90 Lichtjahre entfernten Omikron-Sternensystem entdeckt zu haben. Nun wird die „Wayfarer“ dorthin geschickt. Mit an Bord ist die Paläontologin Lea Lehora, eine verdiente „Nasse“, die mit Hilfe einer Quantenintelligenz das Rätsel der Menscheit zu lösen und nach 450 Jahren im Kryschlaf auf einem Planeten des Omikron-Sytems für die Kolonisten eine neue Heimat zu finden hofft.
    Doch „es scheint, als wäre kein noch so großartiger technologischer Fortschritt und kein noch so weites Vordringen ins Universum in der Lage, uns so weit zu bringen, dass wir unsere evolutionspsychologischen Fesseln abstreifen.“ Auch im 23. Jahrhundert war den Menschen „an jenem lebensfeindlichen, aber unendlich faszinierenden Ort, den Wissenschaft und Zusammenarbeit erst zugänglich gemacht hatten, die menschliche Mentalität gefolgt wie ein beharrliches Virus.“ Zwischen Nassen, Trockenen, Marsianern und Spacern gibt es Neid, Streit und Kampf bis hin zum Terrorismus. Letztlich geht es um das Überleben nicht nur der Menschheit, sondern auch extraterristrischer Lebensformen.
    Allen drei Autoren ist es zwar annähernd gelungen, etwas „Ganzes“ zu schaffen, doch gibt es stilistische Unterschiede: Während Brandhorst mit seinem ersten Band „Die Entdeckung“ noch einen klassischen, in der Handlung leicht nachvollziehbaren, fast wissenschaftlich nüchternen SciFi-Roman verfasst und die Basis für den weiteren Handlungsverlauf gelegt hat, wird im zweiten Band „Die Erweckung“ von Joshua Tree die noch realistisch wirkende Handlung durch ausgedehnte Beschreibung technischer Feinheiten, deren Details der Leser ohnehin nicht nachvollziehen kann, leider oft ausgebremst und verliert dadurch an Spannung. Der dritte Band „Die Erlösung“ von Brandon Q. Morris, in dem zwei vorangegangene Handlungsstränge zusammengeführt und abgeschlosen werden, driftet dann allerdings mit der Eroberung der Omikron-Planeten in die Phantastik ab, wirkt sogar gelegentlich albern, wenn die Raumfahrer unbedarften Touristen ähnelnd durch die Landschaft stapfen. Diese stilistischen Unterschiede lassen die Geschichte dann doch etwas uneinheitlich wirken.
    Nimmt man Abstand von der Handlung, entdeckt man vor allem im zweiten und dritten Band manche Anspielung, Erstaunliches oder Albernes. So ist in Band 2 Kritik an der EU zu finden: „Und was, denken Sie, wird schneller zum Ziel führen: Wenn [die Korporation] Concorde seine nicht unerheblichen Mittel hinter einen Plan stellt, oder wenn das Konzil übernimmt, 50 Jahre diskutiert, bis 29 Korporationen einer Meinung sind und dann die Verteilungskämpfe um die verschiedenen Poste beginnen?“ Fraglich ist, ob auch im 23. Jahrhundert noch redensartig von „Löchern im Schweizer Käse“ gesprochen wird, wo doch Nationen längst nicht mehr bestehen, und ob Streichhölzer noch bekannt sind, die „ein Pulverfass hochgehen lassen“ können. Bemerkenswert ist auch, dass es sogar auf dem Mars Schwarzwälder Kirschtorte gibt. Amüsant bis albern ist wiederum, dass in 300 Jahren noch SciFi-Filme wie „Star Trek“ oder „Star Wars“ bekannt sind und eine Protagonistin sich beim Marsch durch baumhohes Gras auf dem Omikron-Planeten an die Trickfilmreihe mit „Biene Maja“ erinnert. Tröstlich ist dagegen, dass die Besatzung der „Wayfarer“ mit Hilfe eines Klassikers von Jane Austen die Verständigung mit den Außerirdischen aufzunehmen versucht. Gute Literatur scheint also auch in ferner Zukunft noch hilfreich und überlebenswichtig zu sein.
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Origin: Die Erlösung

    • 3. Februar 2026 um 16:06
    Der dritte Band war für mich der Schwächste, dennoch hatten die Geschehnisse etwas für sich. Warum es so für mich war, erläutere ich unten im Text.
    […]
    Meine Meinung zur Geschichte:
    Nach den Ereignissen im zweiten Band und dem heftigen Cliffhanger am Ende war meine Neugier über die Fortsetzung groß. Wie würde die Geschichte enden? Kam die Wahrheit ans Licht? Meine Fragen wurden beantwortet, doch auf andere Weise als erwartet. Autor Brandon Q. Morris beschrieb seinen Teil der Geschichte bildhaft und ereignisreich. Gleichzeitig fühlte sich die Erzählweise mehr gestückelt als durchgehend an.
    Die Geschehnisse wurden aus der Sicht vieler Protagonistinnen und Protagonisten erzählt. Irgendwann hatte ich den Überblick verloren. Es ist schwer über die Personen zu schreiben, ohne zu spoilern. Aus diesem Grund kann ich dir auch nicht erklären, warum mir das passiert ist. Überhaupt verlief die Handlung anders ab, als ich es durch den Klappentext erwartet hatte.
    Der Autor setzte die Ereignisse aus dem zweiten Band nahezu direkt fort. Die Handlung blieb dabei nicht bei einer Person, denn nach Abschluss des „Abschnitts“ wechselte ich wieder zu einer Neuen. Im Grunde erfuhr ich so alles wichtige und konnte einem roten Faden folgen, auch wenn letzterer sich im ersten Drittel versteckte. Trotzdem fühlte es sich für mich nicht wie eine durchgehende Geschichte an, sondern viele kleine.
    Am Ende erfuhr ich die Wahrheit darüber, was mit Mark Laton geschehen war und was es mit der KI auf sich hatte, die ihn ins Omikron System brachte. Auch mit Lea Lehora ging es weiter. Das Finale wurde stimmig erzählt. Ein letztes Mal stieg die Spannung sprunghaft an. An diesem Punkt fieberte ich wohl am meisten mit.
    Meine Meinung zum Sprecher:
    Sprecher Mark Bremer sprach auch diese Geschichte in gekonnter Manier und brillierte mit seinem stimmungsvollen Vorlesen. Es gelang ihn meine Aufmerksamkeit auf die Geschehnisse zu ziehen, sodass ich niemals abschweifte. Ich musste einzig die Hörgeschwindigkeit höherstellen, weil er mir zu langsam las. Das hatte jedoch keinen Einfluss auf meine Bewertung, weil ich das fast bei jedem Sprecher oder jeder Sprecherin tun muss.
    Mein Fazit:
    Der Abschlussband der Trilogie setzte die Geschehnisse direkt fort. Es entstand eine gute Grundspannung, wobei sich die Handlung mehr gestückelt als zusammenhängend anfühlte. Die Geschichte wurde für mich aus der Sicht zu vieler Personen erzählt. Ab dem zweiten Drittel war der rote Faden gut erkennbar und ich erfuhr nach und nach, wie alles zusammenhing. Letzte Geheimnisse wurden offenbart und zusammengeführt, was zu einem spannenden Finale führte. Sprecher Mark Bremer las die Geschichte stimmungsvoll und gelungen.
    Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!
    Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
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Ausgaben von Origin: Die Erlösung

Taschenbuch

Cover zum Buch Origin: Die Erlösung

Seitenzahl: 480

Hörbuch

Cover zum Buch Die Erlösung: Origin

 

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Update: 3. Februar 2026 um 16:06