Kein Zurück

Buch von Stephen King, Bernhard Kleinschmidt

Cover zum Buch Kein Zurück

Titel: Kein Zurück

, (Übersetzer)

3,7 von 5 Sternen bei 15 Bewertungen

74,7% Zufriedenheit

Band 3 der

Verlag: Heyne

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 640

ISBN: 9783453444119

Termin: Neuerscheinung Dezember 2026

Aktion

  • Kurzmeinung

    Smiler
    Solide, aber auch etwas zu langgezogen. Die üblichen Elemente, um Spannung aufzubauen
  • Kurzmeinung

    dYna
    Nicht sein bestes Werk, aber immer noch lesenswert.
  • Cover zum Buch Im Morgengrauen Cover zum Buch Hansel and Gretel Cover zum Buch Ihr wollt es dunkler

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Kein Zurück

Die Polizei zieht Privatermittlerin Holly Gibney zurate. Ein anonymes Schreiben hat eine Mordserie angekündigt. Das erste Opfer ist eine unbescholtene Frau, in der Hand hält sie einen Zettel. Der Name darauf verweist auf eine Geschworene, die an der Verurteilung eines Unschuldigen beteiligt war, der im Gefängnis erstochen wurde. Der verrückte Täter tötet als „Sühneakt“ wahllos Ersatzopfer anstelle der Geschworenen? „Die Schuldigen am Tod des Unschuldigen sollen leiden“; hieß es. Das Morden geht weiter. Während Holly fiebrig das Puzzle zusammensetzt, hat sie auch alle Hände voll damit zu tun, Anschläge auf eine Feministin abzuwehren, der sie als Personenschützerin dient. Wie zielgerichtet strebt alles auf eine einzige große Katastrophe zu.
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Serieninfos zu Kein Zurück

Kein Zurück ist der 3. Band der Holly Gibney Reihe. Diese umfasst 4 Teile und startete im Jahr 2018. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2025.

Über Stephen King

Der amerikanische Autor Stephen King kam 1947 in Portland zur Welt. Er durchlebte eine schwere, mit traumatischen Erlebnissen belastete Kindheit. Inspiriert von Science-Fiction- und Fantasy-Filmen verfasste er im Alter von sieben Jahren seine ersten Geschichten. Mehr zu Stephen King

Bewertungen

Kein Zurück wurde insgesamt 15 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,7 Sternen.

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Meinungen

  • Solide, aber auch etwas zu langgezogen. Die üblichen Elemente, um Spannung aufzubauen

    Smiler

  • Nicht sein bestes Werk, aber immer noch lesenswert.

    dYna

  • ich mag Holly und ihre "eigene" Art

    2cvpeter

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Kein Zurück

    • 5. Juli 2025 um 20:10
    Stephen King ist zurück und mit ihm seine neueste Lieblingsfigur Holly Gibney, die mit Kein Zurück den dritten ihr gewidmeten Band bekommt. Und wie schon im Vorgänger schreibt King nicht einfach nur einen schnöden Thriller, sondern holt weit aus, wird weitschweifig und thematisiert Politik und Gesellschaft der USA. Eine Mischung, die man mögen kann, die hier aber durchwachsen daherkommt. Eine nicht minder weitschweifige, vermutlich viel zu lange (und kleinteilige) Tirade mit Spoilern.
    Von Eiferern und Mördern
    Wie bereits erwähnt holt King weit aus. Es gibt gleich zwei kriminalistische Handlungsstränge, die nichts miteinander zu tun haben, außer dass Holly in beide irgendwie involviert ist. Zum Schluss kreuzen sich die Stränge. Das geschieht eher zufällig und nicht, weil es eine weitere Verbindung gäbe, aber es ist plausibel.
    Zum einen gibt es da einen Serienmörder, der sich in Kreisen der Anonymen Alkoholiker Trig nennt (und der auch POV-Charakter ist). Er will Rache nehmen für jemanden, der wegen Besitzes von Kinderpornographie angeschmiert, zu Unrecht verurteilt und im Gefängnis ermordet worden ist. Derjenige, der das Opfer angeschwärzt hatte, ist von Reue und einer Krebserkrankung geplagt und legt ein Geständnis ab. Die Staatsanwalt reagiert jedoch nicht, deshalb steckt er die Story einem Podcaster, der sie publik macht. Trig will nun aber nicht die Jury töten, sondern stellvertretend 13 Unschuldige (anstelle der Jury und dem Richter) und einen Schuldigen. Die Mordopfer wählt er willkürlich aus, den seiner Meinung nach Verantwortlichen will er so Schuldgefühle eingeben. Er kündigt seinen Plan mit einem Brief an die Polizei an (den er mit Bill Wilson unterschreibt; das ist der Name eines der Mitbegründers der Anonymen Alkoholiker, was die Polizei schon mal auf eine Fährte bringt) und hinterlässt bei den Leichen Zettel mit den Namen der Jury-Mitglieder (dass er die Namen kennt, die mit großem Tamtam geheimgehalten worden sind, irritiert die Polizei nicht; selbst die Polizei hat anfangs Schwierigkeiten, die Namensliste zu bekommen). Für die Polizei ist das ein Problem, denn obwohl sie sehr früh erkennen, dass ein Serienmörder am Werk ist, können sie kein Muster ausmachen.
    Parallel dazu eröffnet King einen weiteren Handlungsstrang: Kate McKay ist eine Schriftstellerin und Aktivistin, die sich für Frauenrechte einsetzt, u.a. auch auf das Recht auf selbstbestimmten Schwangerschaftsabbruch. Sie startet eine Vortragstour, aber ihr streitbarer Stil macht sie zur Zielscheibe von religiösen Eiferern. Nach einigen mit Glück überstandenen Angriffen und Drohungen beschließen sie und ihre Assistentin Corrie, sich Personenschutz zu organisieren. Schließlich kommen sie auf Holly, die den Job übernimmt.
    Nebenbei gibt es Nebenschauplätze von mäßiger Interessantheit. Eine legendäre Soul-Sängerin der 70er/80er, die sich Sista Bessie nennt, plant eine Comeback-Tour, die in Buckeye City beginnen soll. Und sie lädt Hollys Freundin Barbara zu sich ein, die hat mittlerweile ihren ersten Gedichtband veröffentlicht. Davon ist Sista Bessie ganz begeistert, sie will sogar ein Gedicht zu einem Song machen und Barbara soll natürlich mit ihr auf der Bühne stehen. Und überhaupt lieben alle Sista Bessie, alle sind ganz aus dem Häuschen und kennen auch ihre Songs, selbst diejenigen, die in den 80ern noch gar nicht geboren worden sind. Irgendwann geht einem diese Lobhudelei auf den Keks, just sayin'.
    Oh, und Isabelle "Izzy" Jaynes, die in dem Fall des Stellvertretermörders (steht so in dem Buch) offiziell ermittelt, muss sich mit einem Benefiz-Softballspiel zwischen Polizei und Feuerwehr herumschlagen. Das ist genau so langweilig und irrelevant, wie es klingt, aber angeblich ist das für Trig durchaus günstig, weil die Polizei an besagtem Tag abgelenkt sein wird (was ich zu bezweifeln wage, aber was soll's).
    Mehr Löcher als ein Schweizer Käse
    Aber okay, vielleicht mag man das ja. King liefert hier eigentlich einen brauchbaren Thriller-Plot ab, nimmt aber das Tempo raus, um seine Charaktere genüsslich in verschiedenen Konstellationen interagieren zu lassen. Er liebt anscheinend seine Charaktere, lässt zwei von ihnen sogar von Holly schwärmen und ihr Gespräch mit einem High Five auf Holly enden: "Holly forever!" Ist klar, Stephen. Und der Vorgänger war ja auch nicht anders, der hatte mir dennoch gefallen, aber es gibt zwei Dinge, die mir dieses Buch dann doch gehörig verleiden.
    Erstens kapituliert King selber vor diesem nahezu unlösbaren Fall des Stellvertretermörders, sodass ihm auch offenkundig die Ideen ausgehen, wie die Ermittlungen dazu vorangehen sollen. Stattdessen schleppt er diesen Plot mühsam mit unplausiblen Eingebungen voran, eigentlich findet zwischen all dem Palaver gar keine Ermittlungsarbeit statt. Dazu zwei Beispiele in Spoiler Tags:
    Zweitens stolpert King darüber, seine über alles geliebten Charaktere auf dem Feld gesellschaftlicher Spannungen zu verorten. Es nötigt mir durchaus Respekt ab, dass King sehr klar Farbe bekennt und auch in Kauf nimmt, auf seine alten Tage einen nennenswerten Teil seiner Leser zu vergraulen. Aber es ödet mich an, dass King sein Ensemble darum in eine allzu offenkundige Schwarz-Weiß-Unterteilung zwängt. Stephen Kings Vorstellung davon, was seine Figuren sympathisch oder unsympathisch wirken lässt, ist auf unbehagliche Weise seltsam, irgendwie "off", aber man merkt, dass ihm genau diese Wahrnehmung seiner Figuren sehr wichtig ist. Alle Figuren, die er negativ belegt, sind maximal unsympathisch, sie sind nicht nur borniert bis bigott, sie sind auch unfreundlich, ungebildet, ungeduldig und auf die eine oder andere Weise unansehnlich. Derweil sind die Guten immer stets korrekt und souverän, da gibt es nichts, woran man sich stoßen kann. In die Nähe einer Ambivalenz lässt er die Figuren jedenfalls nicht geraten. Wirklich auf die Probe stellt er sie aber auch nicht.
    Fazit
    Auf diese Weise zersägt King den eigentlich vielversprechenden Teil des Romans, ich meine den Plot mit dem Serienmörder, und walzt die die belanglosen Dialoge von Charakteren, die einer 70er Jahre-Familienfernsehunterhaltung entsprungen zu sein scheinen, lang und breit aus. Bislang scheinen Reaktionen auf das Buch überwiegend wohlwollend zu sein, ich für meinen Teil hätte mich fast schon geärgert.
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  • Rezension zu Kein Zurück

    • 10. Juni 2025 um 11:30
    Produktvorstellung bei Amazon
    Die Polizei zieht Privatermittlerin Holly Gibney zurate. Ein anonymes Schreiben hat eine Mordserie angekündigt. Das erste Opfer ist eine unbescholtene Frau, in der Hand hält sie einen Zettel. Der Name darauf verweist auf eine Geschworene, die an der Verurteilung eines Unschuldigen beteiligt war, der im Gefängnis erstochen wurde. Der verrückte Täter tötet als „Sühneakt“ wahllos Ersatzopfer anstelle der Geschworenen? „Die Schuldigen am Tod des Unschuldigen sollen leiden“, hieß es. Das Morden geht weiter. Während Holly fiebrig das Puzzle zusammensetzt, hat sie auch alle Hände voll damit zu tun, Anschläge auf eine Feministin abzuwehren, der sie als Personenschützerin dient. Wie zielgerichtet strebt alles auf eine einzige große Katastrophe zu.
    Eigene Beurteilung (Eigenzitat aus Amazon)
    Holly Gibney beschäftig sich vorwiegend mit Versicherungsfällen, als sie von ihrer Freundin Izzy Jaynes, Police Detective des Buckeye City Police Departments um Rat gebeten wird. Nachdem ein in einem Geschworenenprozess fälschlicherweise wegen Besitz pädophiler Materialien verurteilter Mann, dessen Unschuld von seinem ursprünglichen Verleumdner dem zuständigen Staatsanwalt bereits mitgeteilt worden war, erstochen wurde, droht ein anonymer Briefschreiber in Umkehrung eines Bibelworts mit der Tötung von dreizehn Unschuldigen und einem Schuldigen.
    Doch Holly kann sich nicht lange um die Sache kümmern, da sie einen Auftrag als Leibwächterin für die kontroverse Frauenrechtlerin Kate McKay übernimmt, di auf ihrer aktuellen Tour bereits zweimal attackiert werden sollte. Und so findet sich Holly auf einmal auf einer Tournee durch die USA und zwischen Abtreibungsgegner/innen und Körperautonomiebefürworter/innen - und hat im Hintergrund immer noch die Ermittlungen zu der sich in Buckeye entfaltenden Serienmordreihe zu bedenken, die die Leserschaft in die sogenannte Recovery Communities (Alcoholic Anonymous , Narcotic Anonymous etc.) führt.
    Auch Izzy is etwas abgelenkt, weil sie unerwartet und gegen ihren Willen für das Softballevent Polizei gegen Feuerwehr als Pitcherin aufgestellt wurde. Und so ermitteln die beiden Frauen unter Hochdruck und mit sehr geteilten Aufmerksamkeiten an zwei hochbrisanten Fällen, deren Höhepunkte ein überraschendes Tableau präsentieren werden.
    Mal wieder - gerade durch den Charakter Kate McKay - sehr politisch, wobei Misogynie hier nicht das einzige Thema ist.
    Hollys Charakter ist etwas gereift, aber immer noch emotional in einer Außenseiterperspektive, was sie gelegentlich ein wenig irritierend macht. Und an der ein oder anderen Stelle wird ein wenig zu viel doziert. Aber insgesamt ein würdiger Beitrag zur Holly-Gibney-Reihe.
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Ausgaben von Kein Zurück

Hardcover

Cover zum Buch Kein Zurück

Seitenzahl: 640

Hörbuch

Cover zum Buch Kein Zurück

 

E-Book

Cover zum Buch Kein Zurück

Seitenzahl: 641

Taschenbuch

Cover zum Buch Kein Zurück

Seitenzahl: 640

Kein Zurück in anderen Sprachen

Besitzer des Buches 31

Update: 14. April 2026 um 21:33