Niemand hört dich

Buch von Karen Inge Nielsen, Günther Frauenlob

Cover zum Buch Niemand hört dich

Titel: Niemand hört dich

, (Übersetzer)

3,4 von 5 Sternen bei 5 Bewertungen

68% Zufriedenheit

Band 1 der

Verlag: Piper Taschenbuch

Format: Broschiert

Seitenzahl: 336

ISBN: 9783492067119

Termin: Neuerscheinung Januar 2025

Aktion

  • Kurzmeinung

    odile
    Grausamste Folter an Kindern wird wiederholt detailreich beschrieben, psychol. Tiefe fehlt weitgehend, Protas blass
  • Kurzmeinung

    drawe
    Meist schlüssig erzählt, aber die detailliert geschilderten Grausamkeiten fand ich abschreckend.
  • Cover zum Buch Niemand rettet dich Cover zum Buch Niemand sieht dich

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Niemand hört dich

Hier hört keiner dein Schreien! An der einsamen Küste von Nieby wird eine Leiche gefunden. Die Tote entpuppt sich als vermisste Dänin, und der Ermittler Mads Lindstrøm wird zur Identifizierung nach Kiel geschickt. Dort macht die Gerichtsmedizin eine erschütternde Entdeckung: Spuren an dem toten Mädchen deuten darauf hin, dass sie nicht das erste Opfer eines bestialischen Mörders ist. Geht im Grenzland ein Serienkiller um? Obwohl der deutsche Kommissar Thomas Beckmann von dieser Theorie nicht überzeugt ist, stürzt sich Lindstrøm in den Fall. Und als ein weiteres Mädchen verschwindet, ist er bereit, jedes Mittel einzusetzen, um den Mörder aufzuhalten ... 'Ein packender Thriller voller dunkler Überraschungen.'¿dagens.dk¿
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Serieninfos zu Niemand hört dich

Niemand hört dich ist der 1. Band der Grenzland / Kommissare Mads Lindstrøm und Thomas Beckmann Reihe. Diese umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2020. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2023.

Bewertungen

Niemand hört dich wurde insgesamt 5 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,4 Sternen.

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Meinungen

  • Grausamste Folter an Kindern wird wiederholt detailreich beschrieben, psychol. Tiefe fehlt weitgehend, Protas blass

    odile

  • Meist schlüssig erzählt, aber die detailliert geschilderten Grausamkeiten fand ich abschreckend.

    drawe

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Niemand hört dich

    • 31. Januar 2026 um 15:14
    Inhaltsangabe:
    Es ist früher Morgen, als an der Küste von Nieby eine Leiche gefunden wird. Die Tote entpuppt sich als vermisste Dänin, und der Ermittler Mads Lindstrøm wird zur Identifizierung nach Kiel geschickt. Dort hat die Gerichtsmedizin eine erschütternde Entdeckung gemacht: Spuren an dem toten Mädchen deuten darauf hin, dass sie nicht das erste Opfer eines bestialischen Mörders ist. Eines Mörders, der auf beiden Seiten der Grenze tötet. Obwohl der deutsche Kommissar Thomas Beckmann von der Theorie eines Serienkillers nicht überzeugt ist, stürzt sich Mads Lindstrøm in den Fall. Als ein weiteres Mädchen verschwindet, ist er bereit, jedes Mittel einzusetzen, um sie zu retten.
    Meine Meinung:
    Das eBook lies sich sehr flüssig und zügig durchlesen. Der Schreibstil der Autorin war für mich demnach gut. Vom Inhalt hätte ich mir ein klein wenig mehr gewünscht und hätte dafür auch ein paar Seiten mehr in Kauf genommen.
    Den Ermittler Mads Lindstrøm lernt man hier voranging kennen. Er ist ein Ermittler, wie man ihn oft in Krimis vorfindet. Sehr engagiert, alleinstehend und in seinem Beruf aufopfernd. Trotzdem ein passabler Sympathieträger. Eine Kollegin aus dem Team, Sarah Jonsen, war mir noch mal sympathischer und auch der Gerichtsmediziner Werner Still hat zu einer guten Dynamik zwischen den Charakteren beigetragen. Der deutsche Kommissar aus dem Klappentext Thomas Beckmann bleibt aber sehr stark im Hintergrund und fällt eigentlich fast gar nicht ins Gewicht. Das war eher schade.
    Im Zeitalter der Trigger-Warnungen, über die man sicher streiten kann, wäre hier fast eine nötig gewesen. Gewalt an Kindern ist nicht gerade etwas, über das man einfach mal so liest und sich dann das nächste Buch schnappt. Beim Lesen der Szenen hatte ich nicht zwingend Kinder vor Augen, weil das nicht der Fokus in der Beschreibung war, aber das Wissen war dennoch vorhanden. Ob das für die Story zwingend notwendig war, ist hier die Frage, die leider niemals aufgelöst wurde.
    Warum ist das eigentlich alles passiert? Das abrupte Ende hat es leider nicht erklärt.
    Der Schreibstil der Autorin ist zwar gut, aber das reicht nicht für einen gelungenen Krimi aus. Vor allem das Ende lässt Enttäuschung zurück, denn ein wenig Aufklärung zum Schluss wäre nach solchen Taten schon nett.
    Ich bin noch unschlüssig wegen den Folgebänden.
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  • Rezension zu Niemand hört dich

    • 18. Oktober 2025 um 21:19
    Tote Mädchen
    An der Küste von Nieby findet eine Spaziergängerin am Strand am frühen Morgen eine Leiche eines jungen Mädchens. Es handelt sich um eine vermisste Dänin und somit wird der Ermittler Mads Lindstrøm nach Kiel zu den weiteren Ermittlungen geschickt. Einige Spuren an dem Mädchen deuten darauf hin, dass sie nicht die Erste ist, die dem bestialischen Mörder zum Opfer gefallen ist. Der Mörder agiert auf beiden Seiten der Grenze. Der deutsche Ermittler Thomas Beckmann ist von der Theorie des Serienkillers noch nicht ganz überzeugt. Mads stürzt sich trotzdem in die Ermittlungen und als ein weiteres Mädchen verschwindet, ist er bereit jedes Mittel einzusetzen.
    "Niemand hört dich" ist der erste Teil der Grenzland-Trilogie, bei der die Ermittlungen über die deutsch-dänische Grenze gehen.
    Die Grundidee, dänische und deutsche Ermittler gemeinsam an einem Fall arbeiten zu lassen, ist vielversprechend. Leider bleibt dieser Aspekt in der Umsetzung etwas auf der Strecke: Während Mads als Hauptfigur klar im Fokus steht und mit seiner hartnäckigen, kantigen Art durchaus Sympathiepunkte sammelt, wirkt sein deutscher Kollege eher blass und bleibt weitgehend im Hintergrund. Hier hätte ich mir mehr Teamarbeit zwischen den beiden Ermittlern gewünscht.
    Die Ermittlungsarbeit selbst ist gut dargestellt und immer nachvollziehbar. Allerdings verliert sich die Handlung stellenweise in der Darstellung von Grausamkeiten. Die Autorin hat scheinbar wirklich ein Hang dazu. Die Morde an den Mädchen werden als blutige und teils verstörende Szenen beschrieben. Das ist definitiv nichts für Zartbesaitete. Stellenweise fand ich es auch ein wenig zu übertrieben, weniger wäre hier mehr gewesen.
    Das Ende der Handlung konnte mich nicht ganz überzeugen. Der Fall selbst wurde zwar aufgelöst, doch mir fehlte das "Warum". Die Motivation hinter den Taten bleibt vage. Die psychologische Tiefe, die einem Thriller dieser Art zusätzliche Wucht verleihen könnte, bleibt aus und so hinterlässt das Finale eher Ratlosigkeit als Befriedigung. Ich hatte hier mehr das Gefühl, dass das Buch zu Ende gebracht werden musste und die Autorin ihre Grausamkeiten darstellen wollte und als das Geschehen ist, das Buch einfach ohne Tiefe beendet wurde.
    Mein Fazit:
    Ansich habe ich nichts dagegen wenn ein Thriller blutig & grausam ist, aber dann muss er auch im Vorfeld eine gewisse emotionale Tiefe aufgebaut haben. Es war gut geschrieben, die Ermittlungsarbeit fand ich auch gut, dennoch konnte mich das Buch auf der emotionalen Tiefe leider nicht ganz erreichen. Daher nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Niemand hört dich

    • 2. März 2025 um 12:36
    Klappentext gekürzt):
    Im Grenzland zwischen Dänemark und Deutschland geschehen grausame Morde – der erste Fall für Mads Lindstrøm und Thomas Beckmann und atemberaubender Auftakt der Grenzland-Trilogie
    Die Thriller-Sensation aus Dänemark!
    Es ist früher Morgen, als an der Küste von Nieby eine Leiche gefunden wird. Die Tote entpuppt sich als vermisste Dänin, und der Ermittler Mads Lindstrøm wird zur Identifizierung nach Kiel geschickt. Dort hat die Gerichtsmedizin eine erschütternde Entdeckung gemacht: Spuren an dem toten Mädchen deuten darauf hin, dass sie nicht das erste Opfer eines bestialischen Mörders ist. Eines Mörder, der auf beiden Seiten der Grenze tötet. Obwohl der deutsche Kommissar Thomas Beckmann von der Theorie eines Serienkillers nicht überzeugt ist, stürzt sich Mads Lindstrøm in den Fall. Als ein weiteres Mädchen verschwindet, ist er bereit, jedes Mittel einzusetzen, um sie zu retten.
    Mein Hör-Eindruck:
    Der Krimi folgt einem bewährten Muster. Er startet mit der Beschreibung der Tat, wobei die Tat hier überaus grausam ist, dann wird der Ermittler in seinem privaten Umfeld vorgestellt, und die Geschichte nimmt ihren Gang. Ausgangspunkt ist ein Mord an einem jungen Mädchen, dem weitere grausame Morde folgen. Die Autorin siedelt ihren Krimi im deutsch-dänischen Grenzgebiet an und zeigt damit recht eindrucksvoll die Schwierigkeiten der Ermittlungskooperation zwischen den deutschen und dänischen Behörden. Grundsätzlich wird die Ermittlungsarbeit überzeugend und glaubwürdig dargestellt und bietet mit der Figurenkonstellation – vor allem mit dem unerklärlich unwirschen deutschen Ermittler – auch Raum für die Folgebände.
    Etwas unklar bleibt dabei aber die Täterseite: die Frage nach dem Motiv bleibt offen. Auch die bildstarke Charon-Symbolik, aus der griechischen Sagenwelt entlehnt, hätte eine Erläuterung verdient.
    Insgesamt wird der Krimi routiniert und schlüssig erzählt, und der Sprecher trägt den Text mit seiner markigen Stimme sicher und variationsreich vor.
    Die Grausamkeit der Morde und vor allem ihre detaillierte Beschreibung haben mich persönlich sehr abgeschreckt. Mir ist klar, dass genau dieser Punkt für andere Leser ein Lektüre-Anreiz ist, aber ich gehöre nicht zu dieser Gruppe.
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Ausgaben von Niemand hört dich

Taschenbuch

Cover zum Buch Niemand hört dich

Seitenzahl: 336

E-Book

Cover zum Buch Niemand hört dich

Seitenzahl: 317

Hörbuch

Cover zum Buch Niemand hört dich: Grenzland

 

Niemand hört dich in anderen Sprachen

  • Deutsch: Niemand hört dich (Details)
  • Dänisch: Færgemanden (Details)

Besitzer des Buches 8

Update: 31. Januar 2026 um 15:14