Alchemised
Buch von SenLinYu, Christiane Sipeer, Karen Gerwig, Lisa Kögeböhn, Weitere s. u.
Titel: Alchemised
SenLinYu (Autor) , Christiane Sipeer (Übersetzer) , Karen Gerwig (Übersetzer) , Lisa Kögeböhn (Übersetzer) , Sybille Uplegger (Übersetzer)
Verlag: Forever
Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 1.232
ISBN: 9783958188198
Termin: Neuerscheinung September 2025
Aktion
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Kurzmeinung
Verybigbooklove Schwieriger Einstieg, durch komplexes Worldbuilding, aber dranbleiben lohnt sich -
Kurzmeinung
BlinkyBill Langweilig, und zäh wie Kaugummi.
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Alchemised
Der weltweite #1-Bestseller »Es gibt niemanden mehr, den du retten kannst.« Helena Marino ist die letzte Überlebende des Widerstands, vergessen in Gefangenschaft. Bis sie durch einen Zufall in die Hände von Kaine Ferron gerät, dem erbarmungslosen High Reeve. Eingesperrt auf seinem eisernen Anwesen, will Helena die letzten Geheimnisse des Widerstands wahren, während Kaine versucht, mit alchemistischer Gewalt in ihren Kopf einzudringen. Denn Helena erinnert sich nicht an die letzten Jahre des Krieges. War sie wirklich nur eine einfache Heilerin in den Reihen der Ewigen Flamme? Helena ringt um ihr Überleben – und beginnt zu ahnen, dass Kaine und sie weit mehr verbindet, als ihre Feinde je erfahren dürfen … Alchemised ist eine düstere Fantasy mit einer epischen Liebesgeschichte. Die hochwertig veredelte deutsche Ausgabe mit Leseband, geprägtem Einband, gestalteten Vor- und Nachsatz, einem Wendeschutzumschlag und einer Illustration von der Künstlerin Avendell im Innenteil. Nur die erste Auflage mit Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus. Hinweis: Das verwendete Papier ist dünn und zugleich langlebig: Es bleibt dauerhaft strahlend weiß und vergilbt nicht. Die glatte, luxuriöse Oberfläche fühlt sich angenehm an und sorgt für ein wertiges Leseerlebnis.
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Bewertungen
Alchemised wurde insgesamt 21 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,4 Sternen.
Meinungen
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Schwieriger Einstieg, durch komplexes Worldbuilding, aber dranbleiben lohnt sich -
Langweilig, und zäh wie Kaugummi. -
Alchemised ist ein Meisterwerk verschenkten Potenzials
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Alchemised
- RoXXie SiXX
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6. November 2025 um 18:13
Ein langes, düsteres Labyrinth des Nichts – „Alchemised“ findet nie seinen FunkenWeiterlesen
Zuallererst muss ich sagen, dass ich selten Hörbücher rezensiere, aber hier kann ich mich einfach nicht zurückhalten. Was um alles in der Welt habe ich mir da angehört? Und nein, es sind nicht die düsteren, finsteren oder gar moralisch verwerflichen Szenen, die mich zum Schreiben getrieben haben. Es ist alles andere. Ich kann ehrlich sagen, dass Alchemised von SenLinYu eines der frustrierendsten, langweiligsten und leblosesten Hörbücher ist, die ich je zu Ende gehört habe. Ich gebe 1,5 Sterne, und das nur, weil die Sprecherin für ihre Ausdauer und Aussprache Anerkennung verdient – sicher nicht wegen der Geschichte selbst.
Alchemised ♦ SenLinYu — Eine RezensionMeinungBeginnen wir mit der schieren Länge. Das gesamte Hörbuch dauert 36 Stunden und 14 Minuten – und allein Teil 1 und 2 machen rund 30 dieser Stunden aus. Ich kann gar nicht genug betonen, wie quälend langsam sich dieses Tempo anfühlte. Mindestens siebzig Prozent dieser Zeit hätte man kürzen können, ohne auch nur eine einzige wichtige Information zu verlieren. Die restlichen dreißig Prozent hätten vielleicht gereicht, um zu Teil 3 zu gelangen – wo endlich fast etwas, irgendetwas, passiert. Dieses Buch zu hören war, als würde man durch hüfttiefen Schlamm stapfen, während jemand ständig flüstert, der Berggipfel sei „gleich da drüben“, aber er taucht nie, wirklich nie auf.
Vor allem Teil 2 war eine echte Belastungsprobe. Er bestand aus gefühlt immer derselben Szene, die mit minimalen Änderungen immer wieder abgespielt wurde: Helena und Kaine treffen sich, sie unterhalten sich mit gedämpfter Stimme, etwas Vages, Geheimnisvolles passiert, jemand grübelt, und dann endet alles mit derselben Unentschlossenheit wie zuvor. Ich hoffte immer auf einen Funken, eine Offenbarung, etwas, das die Wiederholung rechtfertigen würde. Doch all das kam nie. Diese Treffen trugen nichts zu den Charakteren, der Handlung oder gar der Atmosphäre bei. Sie füllten nur die Zeit – stundenlange, inhaltslose Gespräche, die beim Plotten vielleicht sinnvoll ausgesehen haben, sich in der Umsetzung aber völlig hohl anfühlten.
Um Kapitel 45 (ja, fünfundvierzig!) herum kam endlich ein Hauch von Spannung auf. Aber da war ich mental bereits so erschöpft, dass es mir egal war. Meine Aufmerksamkeit war längst verflogen. Ich hörte nur noch aus Sturheit zu, nicht aus Vergnügen. Es kommt selten vor, dass ich mir wünsche, ein Hörbuch wäre endlich zu Ende – aber dieses hier stellte meine Geduld auf die Probe.
CharaktereUnd die Charaktere? Flach, leblos und fast unheimlich austauschbar. Helena, die vermeintliche Protagonistin, wird als gebrochene, aber brillante Alchemistin mit fehlenden Erinnerungen dargestellt – jemand, der möglicherweise verborgene Tiefen besitzt. In Wirklichkeit ist sie eine kleine Maus, die sich von allen herumschubsen lässt. Szene für Szene ist sie passiv, schüchtern und reaktiv. Sie setzt sich nicht für sich selbst ein, entwickelt sich nicht weiter und reagiert kaum auf die Schrecken um sie herum auf eine Weise, die menschlich wirkt. Für eine Frau, die angeblich um ihre Identität und ihre Erinnerungen kämpft, schien sie an beidem seltsam desinteressiert.
Dann ist da noch Luke, ihr angeblich bester Freund. Ich konnte keine echte Freundschaft zwischen ihnen spüren. Das Buch erzählte mir ständig von ihrer Verbundenheit – erinnerte mich immer wieder daran, wie nahe sie sich standen –, aber es zeigte es mir nie. Luke wirkt nicht wie ein lebendiger, atmender Mensch. Er ist einfach da – ein Name, der gelegentlich wiederkehrt, wie ein Geist, der die Geschichte heimsucht, aber nie etwas Sinnvolles dazu beiträgt. Hätte dem Autor*in ihn ganz weggelassen, hätte sich meiner Meinung nach nichts geändert.
Und Kaine … der „moralisch fragwürdige“ männliche Hauptdarsteller. Das Problem ist, dass dieser Charaktertyp schon so oft dargestellt wurde – und viel, viel besser. Er ist die typische gequälte Seele mit Geheimnissen, die Art von Mann, der faszinierend ambivalent sein sollte, aber stattdessen nur wie ein weiterer grimmiger, müder Archetyp wirkt. Nichts an ihm überraschte mich. Er arbeitet im Geheimen für den Widerstand, er hat innere Konflikte, aber die sind nur oberflächlich. Ich habe nie eine Verbindung zu ihm gespürt, nie die Facetten erkannt, die eine solche Figur so fesselnd machen. Er ist nicht rätselhaft – einfach nur langweilig.
Die vermeintliche Beziehung zwischen Helena und Kaine ist eine weitere große Enttäuschung. Ich konnte wirklich nicht sagen, was für eine Beziehung das sein sollte. Romantische Spannung? Emotionale Abhängigkeit? Gegenseitige Manipulation? Was auch immer beabsichtigt war, es kam überhaupt nicht rüber. Ihre Interaktionen waren repetitiv und kalt, es fehlte auch nur der Hauch von Chemie. Ich habe nie an ihre Verbindung geglaubt – weder emotional noch psychologisch, noch romantisch. Es war, als wollte das Buch, dass ich etwas Tiefgründiges fühle, vergaß aber, etwas zu schreiben, das das tatsächlich ermöglicht hätte.
World BuildingWaren die Charaktere leblos, war der Aufbau der Welt geradezu ermüdend. Das Setting hätte faszinierend sein sollen – Nekromantie, Alchemie, Krieg, Gedächtnisverlust, ein unterdrückerisches neues Regime. Auf dem Papier klingt das nach einem Rezept für Dark Fantasy-Gold. Doch was ich stattdessen bekam, war eine Lawine von Worten, die nichts als Verwirrung stifteten. Der Schreibstil ist so voll von sich wiederholenden Fachbegriffen und Erklärungen, dass man sich fühlt, als würde man mit als Prosa getarnten Lexikoneinträgen vollgestopft. Statt ein lebendiges Bild zu zeichnen, begräbt der Aufbau der Welt die Erzählung unter irrelevanten Details. Ich habe diese Welt nicht gesehen; ich habe nur endlos davon gehört, in nutzlosen, exzessiven Info-Dumps, die nirgendwohin führten.
Das ist besonders schmerzlich, weil der Klappentext absolut fesselnd klang. Als ich diesen zum ersten Mal las, war ich gefesselt. Die Prämisse versprach eine düstere, emotional aufgeladene Geschichte über Erinnerung, Identität und Überleben. Ich dachte, ich würde eine moralisch komplexe Fantasy über Trauma und Widerstand lesen, so etwas wie „The Poppy War meets Fullmetal Alchemist“. Stattdessen bekam ich eine verworrene, träge und freudlose Geschichte, die ihren eigentlichen Zweck aus den Augen verloren zu haben schien.
Selbst die Narration – die, um ehrlich zu sein, kompetent war – konnte das Buch nicht retten. Die Stimme der Erzählerin trug eine Art feierliche Schönheit in sich, die zunächst zur Atmosphäre passte, doch nach stundenlanger Wiederholung begann selbst das zu nerven. Der Ton änderte sich nie, das Tempo variierte nie, und die emotionale Ebene blieb hartnäckig flach. Es wurde zu einem einzigen langen, monotonen Klagelied, das die Leblosigkeit des Buches perfekt widerspiegelte.
Als ich das Ende erreichte, war ich nicht einmal mehr wütend – nur noch apathisch. Der letzte Akt des Buches versuchte, alles zusammenzufügen, große Wahrheiten und emotionale Höhepunkte zu enthüllen, aber es war zu wenig und zu spät. Nach über dreißig Stunden des Durchwatens durch den Nebel interessierten mich die Antworten nicht mehr. Das Geheimnis um Helenas verlorene Erinnerungen, die Machenschaften der Nekromanten, das Schicksal des Widerstands – all das hatte sich in Hintergrundgeräusche aufgelöst.
Fazit
Um es ganz offen zu sagen: Alchemised wirkt wie ein Buch, das verzweifelt tiefgründig sein will, aber nicht weiß, wie es seine Geschichte erzählen soll. Es verwechselt Komplexität mit Verworrenheit, Introspektion mit Trägheit und emotionale Tiefe mit endlosen Monologen. Es ist nicht düster und kantig – es ist einfach nur öde und repetitiv.
Wenn du das Hörbuch in Erwägung ziehst, weil du lange Fantasy-Epen mit tiefgründigen Charakterstudien und komplexem Weltenaufbau liebst, verwechsel dieses bitte nicht mit einem solchen. Es sind 36 Stunden Langeweile und Nichtigkeit, die nie zu einer richtigen Geschichte zusammenwachsen.
Alchemised ist ein Meisterwerk verschenkten Potenzials – ein überlanger, unterentwickelter Marsch durch eine Welt, die nie zum Leben erwacht. 1,5 Sterne, und ehrlich gesagt, das fühlt sich noch großzügig an.
Zusatz:
Ich habe null Respekt vor irgendwem, der dieses jämmerliche Machwerk lobt. Wer ein Buch verteidigt, das Vergewaltigung romantisiert oder rechtfertigt, hat jeglichen moralischen Kompass verloren. Es gibt keine ‚Umstände‘, keine ‚Notwendigkeit‘, keine ‚Erklärung‘, die eine solche Tat entschuldigen könnte – niemals.
Vergewaltigung bleibt Vergewaltigung – egal, ob du sie in eine Fantasie packst, in hübsche Worte kleidest oder mit Schuldgefühlen und Entschuldigungen nachträglich weichspülst. Es ist immer noch Gewalt. Immer noch Machtmissbrauch. Immer noch zutiefst widerlich.
Und wer versucht, das zu rationalisieren, zeigt damit nur, wie tief er bereit ist zu sinken, um Täter zu schützen. Keine Ausrede, kein Trauma, keine angebliche ‚Komplexität‘ hebt diese Schuld auf. Also erspar mir bitte jedes moralisch verrottete Argument. Ich kaufe euch diesen Dreck nicht ab.
Diese Rezension wurde zuerst auf The Art of Reading© veröffentlicht! -
Rezension zu Alchemised
- Chianti
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14. Oktober 2025 um 16:26
Inhalt:Weiterlesen
Helena Marino ist die letzte Überlebende des Widerstands, vergessen in Gefangenschaft. Bis sie durch einen Zufall in die Hände von Kaine Ferron gerät, dem erbarmungslosen High Reeve. Eingesperrt auf seinem eisernen Anwesen, will Helena die letzten Geheimnisse des Widerstands wahren, während Kaine versucht, mit alchemistischer Gewalt in ihren Kopf einzudringen. Denn Helena erinnert sich nicht an die letzten Jahre des Krieges. War sie wirklich nur eine einfache Heilerin in den Reihen der Ewigen Flamme? Helena ringt um ihr Überleben – und beginnt zu ahnen, dass Kaine und sie weit mehr verbindet, als ihre Feinde je erfahren dürfen …
Rezension:
Als Helena Marino nach vierzehn Monaten in Stasis wieder erwacht, hat sie keinerlei Erinnerungen mehr an das, was in den letzten Jahren des Krieges passiert ist.
Der Widerstand, die Ewige Flamme, für die Helena als Heilerin gearbeitet hat, hat den Krieg gegen die Todeslosen verloren.
An Helenas Gedächtnis wurde herumexperimentiert und der High Necromancer will erfahren, welche Erinnerungen vor ihm verborgen werden sollten.
Sie wird Kaine Ferron, dem High Reeve übergeben, der ihre Erinnerungen wiederherstellen soll, doch Helena ahnt nicht, welche Geheimnisse er ans Tageslicht bringen wird.
"Alchemised" von SenLinYu ist ein Einzelband, der in der Gegenwart aus der personalen Erzählperspektive der zweiundzwanzig Jahre alten Helena Marino erzählt wird.
Die Geschichte beginnt im Jahr 1789. Vierzehn Monate sind seit der Endschlacht vergangen, vierzehn Monate, seitdem der Widerstand den Kampf gegen die Todeslosen und Morrough, den High Necromancer verloren hat.
Wir lernen Helena kennen, die nach vierzehn Monaten in Stasis wiedererwacht und sich ausgerechnet in Gewahrsam der Todeslosen wiederfindet. Ihre Erinnerungen sind nicht nur verschwommen, sondern wurden manipuliert und Kaine Ferron soll aufdecken, was in ihrem Kopf verborgen wird.
Nach gut dreihundert Seiten springen wir ins Jahr 1785 und erfahren so nach und nach, welche Erinnerungen in Helenas Kopf verborgen werden.
Zu dieser Zeit ist der Krieg in vollem Gange, mal macht der Widerstand Boden gut, mal die Todeslosen.
Helena kam als junges Mädchen an das alchemistische Institut der Holdfasts von Paladia und wurde zur besten Freundin des heutigen Prinzipaten Lucien Holdfast. Er kämpft mit seinen Paladinen Lila und Soren an vorderster Front, während Helena aufgrund ihrer Vivimantie als Heilerin im Hospital unentbehrlich ist.
Am Anfang wird man ein wenig ins kalte Wasser geworfen. Es gibt zwar ein Glossar, aber leider keine Karte im Buch, allerdings ist diese auf auf dem Instagramkanal von SenLinYu zu finden, aber es brauchte etwas Zeit, bis ich mich im Buch zurechtgefunden habe. So richtig konnte es mich erst im zweiten Teil fesseln, nachdem wir in die Vergangenheit gesprungen waren und nach und nach erfahren haben, wie Helena an den Punkt gelangte, an dem sie zu Beginn der Geschichte war.
Obwohl das Buch so viele Seiten hat, fand ich, dass es kaum Längen gab. Es konnte mich immer mitreißen, denn besonders in der Kriegszeit passiert viel, auch weil Helena immer wieder in Gefahr gerät, auch wenn sie nicht an vorderster Front kämpfte!
Die Geschichte ist sehr düster. Es gibt Todeslose, aber auch Leibeigene. Leichen in verschiedenen Stadien, die durch Nekromantie wiedererweckt wurden und den Todeslosen dienen. Es gibt Kämpfe, es werden Kriegsverbrechen begangen und natürlich kam Helena mit vielen unterschiedlichen Verletzungen in Berührung. Es war keine leichte Kost, wurde sehr eindringlich erzählt und konnte mich echt fesseln!
Ich mochte Helena sehr gerne. Sie ist die besten Freundin von Luc, des goldenen Prinzipaten von Paladia, den alle mögen und für den viele Menschen in den Krieg ziehen. Hel lebt eher in seinem Schatten, aufgrund ihrer Vivimantie, die im Orden der Ewigen Flamme nicht gern gesehen wird, ist sie eine sehr gute Heilerin, doch im Laufe der Handlung wird sie immer stärker isoliert.
Sie ist extrem klug und experimentierfreudig. Sie hat ein breites Repertoire, kann viele Stoffe und Metalle mit ihrer Resonanz beeinflussen. Helena kann um die Ecke denken, ist stur, forscht solange, bis sie herausgefunden hat, wie etwas funktioniert und lernt auch, sich zu wehren. Sie macht im Laufe der Handlung echt einiges durch und ich habe sehr mit ihr gelitten!
Ich hätte mir gewünscht, dass wir das alchemistische Institut auch zu Friedenszeiten hätten kennenlernen dürfen, weil ich die Alchemie echt sehr spannend fand und auch Paladia gerne so gesehen hätte, wie es vor dem Krieg war. Auch Luc, Lila und Soren hätte ich gerne noch viel besser kennengelernt, da fand ich es sehr schade, dass Helena sich immer stärker zurückgezogen hat.
Wir bleiben recht lange in der Vergangenheit, aber natürlich war noch genug Raum für ein spannendes Ende. Erst war ich von diesem ein wenig enttäuscht, aber mir hat es dann so gefallen, wie es war! Es hat gepasst und alles wurde gut aufgelöst!
Auch die Liebesgeschichte mochte ich sehr. Dadurch, dass das Buch explizit nicht als Romantasy bezeichnet wurde, habe ich mit einer kaum vorhandenen Liebesgeschichte gerechnet und war dann doch positiv überrascht, wie präsent diese dann war! Und auch die Entwicklung im letzten Kapitel mochte ich richtig gerne!
Ich hoffe, dass wir irgendwann noch mal in diese spannende Welt zurückkehren dürfen!
Fazit:
Ich hatte keine hohen Erwartungen an "Alchemised" von SenLinYu und mir hat es dann viel besser gefallen, als ich gehofft hatte!
Die Welt ist sehr düster und es gab wenig Lichtblicke. SenLinYu erzählt die Geschichte von Helena Marino sehr eindringlich und nachdem man zu Beginn ins kalte Wasser geworfen wurde, konnte mich die Geschichte spätestens ab dem zweiten Teil komplett fesseln!
Ich habe mit Helena mitgefiebert und gelitten und mochte auch die Liebesgeschichte echt gerne, aber auch die Handlung war immer sehr spannend!
Ich vergebe starke vier Kleeblätter und würde mich freuen, wenn wir noch mehr von der Welt sehen dürften!
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Update: 24. März 2026 um 21:14





