Stonehenge: Die Kathedrale der Zeit

Buch von Ken Follett, Rainer Schumacher, Dietmar Schmidt

Cover zum Buch Stonehenge: Die Kathedrale der Zeit

Titel: Stonehenge: Die Kathedrale der Zeit

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3,8 von 5 Sternen bei 18 Bewertungen

75% Zufriedenheit

Verlag: Bastei-Lübbe

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 672

ISBN: 9783757701239

Termin: Neuerscheinung September 2025

Aktion

  • Kurzmeinung

    Hirilvorgul
    Bisschen zu wenig Stonehenge, aber spannend. Und vielleicht könnte es ja so gewesen sein ;)
  • Kurzmeinung

    Rapunzel
    zu moderene Ansätze, passt nicht in die Zeit, viel schwarz-weiß
  • Cover zum Buch Die Waffen des Lichts Cover zum Buch Die Löwen Cover zum Buch Never: Die letzte Entscheidung

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Stonehenge: Die Kathedrale der Zeit

Mit seinem ambitionierten neuen Roman lädt Welt-Bestsellerautor Ken Follett uns ein, an seiner Seite eines der größten Mysterien der Weltgeschichte zu erkunden: Stonehenge Ein Mann mit außergewöhnlicher Gabe In der Hitze des Hochsommers überquert Seft, ein begnadeter Feuersteinhauer, die Große Ebene, um den Ritualen beizuwohnen, die den Beginn des neuen Jahres anzeigen. Beim Markt zur Sommersonnenwende will er einige seiner Steine eintauschen und Neen suchen, das Mädchen, das er liebt. Neens Familie lebt in Wohlstand und bietet Seft in ihrer Gemeinschaft von Hirten Zuflucht vor seinem brutalen Vater und seinen aggressiven Brüdern. Eine Priesterin, die an das Unmögliche glaubt Joia, Neens Schwester, ist eine Priesterin mit Vision, eine geborene Anführerin. Schon als Kind sieht sie der Zeremonie zur Sommersonnenwende wie gebannt zu. Sie träumt von einem wundergleichen neuen Monument, errichtet aus den größten Steinen der Welt. Ein Monument, das eine Zivilisation prägen wird Joias Vision von einem großen Steinkreis inspiriert Seft und wird zu ihrem gemeinsamen Lebenswerk. Doch als Dürre die Erde plagt, wächst das Misstrauen zwischen Hirten, Ackerbauern und Waldbewohnern - und eine grausame Gewalttat führt zu offenem Krieg ... Der neue große Roman des internationalen Bestsellerautors »Ich habe bereits über Momente großer menschlicher Leistungen geschrieben und mich schon immer für Geschichten über normale Menschen interessiert, die scheinbar Unmögliches vollbringen. Und was könnte außergewöhnlicher sein als der Bau dieses gewaltigen Monuments?« KEN FOLLETT »Follett ist ein meisterhafter Geschichtenerzähler« THE TIMES »Einer der großen Bestsellerautoren« DAILY TELEGRAPH »Follett ist ein Meister seines Fachs« THE WASHINGTON POST
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Über Ken Follett

Der britische Autor Ken Follett wurde 1949 als Kenneth Martin Follett in Cardiff geboren und zog im Alter von zehn Jahren mit seiner Familie nach London. Da seine streng religiösen Eltern ihm das Fernsehen und Radiohören verboten, begeisterte er sich schon früh für Bücher. Mehr zu Ken Follett

Bewertungen

Stonehenge: Die Kathedrale der Zeit wurde insgesamt 18 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,8 Sternen.

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Meinungen

  • Bisschen zu wenig Stonehenge, aber spannend. Und vielleicht könnte es ja so gewesen sein ;)

    Hirilvorgul

  • zu moderene Ansätze, passt nicht in die Zeit, viel schwarz-weiß

    Rapunzel

  • Leider für mich langweilig und vorhersehbar... Follett kann es besser.

    Cocolina

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Stonehenge: Die Kathedrale der Zeit

    • 14. November 2025 um 16:04
    Ein grosser Traum – fesselnder RomanJoia hegt zusammen mit Seft einen lang gehegten Traum: Das hölzerne Monument komplett aus Steinen zu bauen. Doch beide werden für ihr Vorhaben belächelt. Seft, der Feuersteinhauer muss sich in seinen jungen Jahren einiges von seinem Vater und seinen älteren Geschwister gefallen lassen. Doch er fasst den Mut und verlässt sie, um sich ein eigenes Leben mit seiner grossen Liebe Neen aufzubauen. Als handwerklich begabter Mann findet er schnell Anschluss in der Hirtengemeinschaft. Doch das Zusammenleben der verschiedenen Gemeinschaften der Hirten, der Bauern und des Waldes bringen einige Herausforderungen mit sich. Die herrschende Dürre macht das Zusammenleben nicht einfacher, den nun schaut jeder für sich selbst. Das Ziel dass alle über die Runden kommen und genügend Essen haben. Joia, die kleine Schwester von Neen, schliesst sich der Priesterinnen-Gemeinschaft an und beteiligt sich fortan aktiv an den Ritualen zu den Jahreszeiten. Und sie hofft natürlich dadurch ihrem Traum näher zu kommen. Doch so einfach scheint dieser nicht Realität zu werden.
    ‘Stonehenge’ ist ein historischer Roman, welcher den Leser in das Zusammenleben der verschiedenen Gemeinschaften entführt. Der spannende Schreibstil von Ken Follet lässt den Leser auch in diesem Buch nur so durch die Seiten fliegen. Der geschichtliche Hintergrund ist gut eingearbeitet. Zu Beginn sind die vielen Charaktere ein bisschen verwirrend, doch relativ schnell sind die Beziehungen untereinander klar und auch die Ortswechsel sind zu meistern.
    Joia und Seft sind die Hauptprotagonisten in diesem Buch. Joia tut sich zu Beginn schwer, ihren Platz in der Gemeinschaft zu finden, doch mit dem Anschluss an die Priesterinnen geht sie vollkommen auf. Ihren Traum gibt sie aber nicht auf und glaubt immer an deren Umsetzung, egal wie schwer es ist. Mit dem Ausbruch aus seiner Familie, wagt Seft einen grossen Schritt. Doch dieser ermöglicht ihm ein selbstständiges Leben in einer Gemeinschaft wo er sich wohlfühlt und geschätzt wird. Für ihn gibt es das Wort «geht nicht» nicht, er sucht für alles eine Lösung. Dadurch wird er manchmal für eine Spinner gehalten, doch er kann es immer allen beweisen. Beider Familien halten zusammen und versuchen auch die eigene Gemeinschaft, sowie auch die Gemeinschaft der Bauern und Waldleuten zusammenzuhalten und ein gegenseitig angenehmes Leben zu ermöglichen.
    Ein spannender Roman, welcher dem Leser einen guten Einblick in die geschichtlichen Hintergründe gibt und den Leser an die Seiten fesselt.
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  • Rezension zu Stonehenge: Die Kathedrale der Zeit

    • 28. Oktober 2025 um 16:04
    Der Steinkreis
    Stonehenge - die Kathedrale der Zeit, historischer Roman von Ken Follett, EBook, Lübbe Verlag.
    Ein Symbol für die Ewigkeit
    Seft ist ein begnadeter Feuersteinhauer, zusammen mit seinem grausamen Vater und seinen bösartigen Brüdern, macht er Werkzeuge. Zum Mittsommerritus, der den Beginn des neuen Jahres anzeigt kommt er zur großen Ebene, dort hofft er Neen zu treffen, die Frau die er liebt. Nachdem ihm seine Angehörigen aufs Übelste mitgespielt haben, wird er in der Hirtenfamilie von Neen aufgenommen. Neens Schwester Joia ist eine der Priesterinnen, nachdem ein feindlicher Bauernstamm, das hölzerne Ritus-Denkmal der Priesterinnen zerstört hat, beschließen Joia und Seft, beide Visionäre, ein vorher noch nie gesehenes Monument aus Stein zu errichten. Gegen alle Hindernisse gegen Sabotagen und Schwarzsehereien, erschaffen die Beiden, mitsamt den Menschen der Ebene eine Kathederale aus Stein, die die Ewigkeit überdauern wird.
    Schon allein der Gedanke an Stonehenge ließ mich stets staunend innehalten. Wie es gebaut wurde, konnte ich mir nicht vorstellen, deshalb wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Ich finde die Erklärungen von Ken Follett nachvollziehbar. So muss es nicht, könnte aber so gewesen sein. Ein weiteres Buch von einem meiner Lieblingsschriftsteller, über ein Bauwerk welches die Menschen auch heute noch ehrfurchtsvoll den Atem anhalten lässt.
    Das Buch teilt sich in drei Zeitabschnitte, es beginnt 2500 v.Chr., es folgen größere Zeitspannen die einen Zeitraum von etwa 25 Jahren umfassen, ob Stonehenge in einem Menschenalter entstehen konnte, wage ich zu bezweifeln. Aufgeteilt in 36 Kapitel in angenehmer Leselänge. Der Schreibstil ist auktorial, somit kann der Leser die Geschehnisse von allen Seiten gut beobachten. Den steten Wechsel, zwischen den Ereignissen im Leben der verschiedenen Stämme, die die große Ebene bevölkerten, fand ich sehr unterhaltsam. Lesefluss hat sich von Anfang an eingestellt. Doch im Vergleich zu „Die Säulen der Erde“ hat mich das Buch nicht so sehr gefesselt. Die Hauptfiguren sind gut charakterisiert, die guten wie die Bösen, das hat mir gefallen. Die große Dürre und auch das Schicksal der Waldmenschen sind ergreifend und nachvollziehbar geschildert. Meine Lieblingsfiguren Joia, Seft und auch Pia haben sich gut entwickelt, die Bösen z.B. Sefts Brüder, sein Vater, oder auch Troon, waren verabscheuungswürdig, sie haben mich zornig gemacht. So war die Lektüre abschnittsweise wirklich emotional. Dazwischen immer wieder Abschnitte die ruhiger waren, dennoch habe ich hier viel über das Leben in der damaligen Zeit erfahren. Bücher die in der Vorgeschichte spielen gibt es nicht so viele, auch die Ayla-Reihe hat mich fasziniert, dieses Buch hier jedoch finde ich um einiges authentischer. Eine gründliche Recherche möchte ich Follett hier aussprechen.
    Ein Muss für die Fans von Follett, wer sich für Stonehenge interessiert und etwas über die mögliche Art der Erbauung wissen möchte, sollte hier zugreifen. Wer sich allgemein für die Lebensumstände in der Steinzeit informieren will, wird es mögen.
    Der Autor hat es auch hier geschafft, bei mir Kopfkino entstehen zu lassen. So atemberaubend wie „Die Säulen der Erde“ fand ich es allerdings nicht. Deshalb von mir 4 Sterne.
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  • Rezension zu Stonehenge: Die Kathedrale der Zeit

    • 25. Oktober 2025 um 21:05
    Monument aus Stein
    Der begnadeter Feuersteinhauer Seft überquert bei der sommerlichen Hitze die Große Ebene um am Fest und den Ritualen der Sommersonnenwende teilzunehmen. Auf dem Markt will er einige seine Feuersteine eintauschen und außerdem sucht er Neen, das Mädchen das er liebt. Neens Familie ist eine Hirtenfamilie, die im Wohlstand lebt und Seft Zuflucht vor seiner brutalen Familie gibt. Neens Schwester Joia war schon als Kind fasziniert von den Zeremonien der Priesterinnen. Dann wird sie selbst zu einer Priesterin. Sie träumt davon das Monument aus Holz als neues Monument aus den größten Steinen der Welt aufzubauen. Ihre Vision von diesem Steinkreis inspiriert Seft und der Bau wird zu ihrem gemeinsamen Lebenswerk. Doch eine Dürre macht es den Bewohnern schwer. Das Misstrauen zwischen Hirten, Ackerbauern und Waldbewohnern wächst und dann geschieht eine grausame Gewalttat, die zum offenen Krieg führt.
    Die Handlung wird in wechselnden Perspektiven zwischen den Hauptprotagonisten erzählt. Dadurch kann man tief in die Gedankenwelt der verschiedenen Figuren eintauchen und die Handlung aus unterschiedlichen Blickwinkeln erleben. Es gibt viele unterschiedliche Protagonisten. Dabei sind sie alles alles andere als eindimensional: Ob gut oder böse, klug oder töricht, friedliebend oder kriegerisch - ein breites Spektrum menschlicher Charaktere, die authentisch und greifbar wirken.
    Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig zu lesen. Mit seinem bildgewaltigen Beschreibungen gelingt es Follett, die Steinzeit lebendig werden zu lassen und ein faszinierendes Panorama einer längst vergangenen Welt zu zeichnen. Allerdings wirkt die Sprache stellenweise etwas zu modern für das historische Setting, was das Eintauchen in die Vergangenheit leicht beeinträchtigen kann.
    Zentrales Thema des Romans ist der Bau des weltberühmten Steinkreises "Stonehenge". Die Beschreibung der logistischen und körperlichen Herausforderungen beim Transport und der Errichtung der tonnenschweren Steine ist beeindruckend und lässt einen staunen über die Kraft und Entschlossenheit der Menschen damals. Leider bleibt dieser Aspekt über weite Strecken des Romans eher im Hintergrund. Stattdessen dominieren die politischen und persönlichen Konflikte zwischen den verschiedenen Stämmen, was durchaus sehr spannend ist, aber den eigentlichen Bauprozess etwas in den Schatten stellt.
    Die intensivenSchilderungen der Geschehnisse und der Konflikte seiner Charaktere nehmen teilweise zu viel Raum ein. Einige Konflikte und Zwistigkeiten wiederholen sich im Verlauf der Geschichte, was gelegentlich den Lesefluss bremst.
    Mein Fazit:
    Stonehenge ist ein spannender historischer Roman mit vielschichtigen Charakteren und einer eindrucksvollen Darstellung eines der größten Bauwerke der Menschheitsgeschichte. Es überzeugt durch eine sorgfältige Recherche und die gelungene Verbindung von historischen Fakten mit fesselnder Fiktion. Trotz kleiner Längen fand ich es lesenswert.
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  • Rezension zu Stonehenge: Die Kathedrale der Zeit

    • 15. Oktober 2025 um 12:27
    Zusammenfassung:
    Wir befinden uns im Jahre 2500 v. Chr. Die Leute der Großen Ebene feiern jedes Jahr Mittsommer am Monument. Doch immer wieder kommt es vor, daß das Monument zerstört wird, denn es ist nur aus Holz. Die junge Priesterin Joia und ihr Schwager Seft beide aus dem Hirtenvolk, hegen den Traum, es eines Tages aus Stein zu erbauen, damit es die Zeiten überstehen kann. Doch leider gibt es Neider, vor allem bei den Bauern und dem Waldvolk. Doch auch aus den eigenen Reihen gibt es Gegenwind den sie überwinden müssen. Und so ersinnt der Handwerker Seft einen tollkühnen Plan, wie es gelingen kann, die riesigen Steine vom Tal der Steine bis zum Monument zu bringen.
    Meine Meinung:
    Ken Follett lässt eine Zeit vor unserem inneren Auge auferstehen, die in Romanen nur selten vorkommt. Bewusst verwendet er eine einfachere Sprache um uns zu zeigen, daß die Leute zwar rethorisch noch nicht so weit waren wie wir, trotzdem aber nicht dumm. Ich finde das passt perfekt zu diesem Setting.
    Auch gab es damals wie heute Leute, die am liebsten keine Veränderungen wollen. Aber es gab auch Visionäre und geniale Tüftler und Denker. Und diesen Leuten verdanken wir es, daß es solche grandiosen Monumente wie Stonehenge überhaupt gibt (zeitgleich wurden übrigens auch die Cheops- und Chephrenpyramide erbaut). Diese Leute lässt der Autor auferstehen und uns ihre Geschichte, wie sie vielleicht gewesen ist, erzählen.
    Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Es gab ein paar wenige Längen, die aber meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan haben. Wie immer konnte man gut mit den Helden der Geschichte mitfiebern und hoffen, dass die Fieslinge vielleicht ihr Fett wegkriegen würden.
    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mal einen historischen Roman abseits von Mittelalter und Weltkriegen lesen möchte. Lasst euch auf diese spannende Zeitreise ein.
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  • Rezension zu Stonehenge: Die Kathedrale der Zeit

    • 15. Oktober 2025 um 07:44
    Für mich leider ein FlopDieses Buch ist eine herbe Enttäuschung für mich. Es wirkt auf mich, wie aus zahlreichen Versatzstücken zusammengestoppelt. Ähnlichkeiten im Ablauf und den Charakteren aus der Kingsbridge-Reihe sind zu erahnen.
    Die Geschichte selbst könnte überall und zu jeder Zeit spielen. Nur hin und wieder gibt es Hinweise auf die Errichtung von Stonehenge vor 2.500 Jahren. Zu dieser Zeit leben Jäger, Bauern und Hirten in der Gegend. Man begegnet einander kaum, was gut ist, sind sich doch die Gruppen spinnefeind. Besonders ausgeprägt ist die Rivalität zwischen Hirten und Bauern. Die einen kultivieren das Land und die andern beanspruchen dasselbe als Weide für ihre Tiere. Ob sich die Gesellschaften der drei Gruppen wie beschrieben unterschieden hat? In der bäuerlichen Gruppe erhebt sich einer über alle und beansprucht alles Land, Vieh und Frauen, während bei den Hirten Mann und Frau gleichberechtigt und friedlich zusammenleben. Naja, ich weiß nicht.
    Es kommt, wie es kommen muss: Nach einer Dürre eskalieren die köchelnden Konflikte und nichts ist mehr wie früher.
    Obwohl lt. Verlagsinfo die bewährten Übersetzer am Werk sind, fällt der eher lieblose Umgang mit der Sprache auf. Zudem häufen sich Tippfehler, was bei einem Buch eines Bestsellerautors nicht passieren dürfte.
    Die Handlung ist banal und zieht sich zusätzlich noch, es gibt kaum Spannung und die Charaktere sind nur schwarz oder weiß.
    Fazit:
    Dieser erschreckend banalen Handlung, die zudem lieblos niedergeschrieben (oder übersetzt) wirkt, kann ich leider nichts abgewinnen und bewerte den Roman, den man kaum als historisch bezeichnen kann, mit einem Stern.
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  • Rezension zu Stonehenge: Die Kathedrale der Zeit

    • 11. Oktober 2025 um 08:43
    Kurzbeschreibung:
    Ein Mann mit außergewöhnlicher Gabe
    In der Hitze des Hochsommers überquert Seft, ein begnadeter Feuersteinhauer, die Große Ebene, um den Ritualen beizuwohnen, die den Beginn des neuen Jahres anzeigen. Beim Markt zur Sommersonnenwende will er einige seiner Steine eintauschen und Neen suchen, das Mädchen, das er liebt. Neens Familie lebt in Wohlstand und bietet Seft in ihrer Gemeinschaft von Hirten Zuflucht vor seinem brutalen Vater und seinen aggressiven Brüdern.
    Eine Priesterin, die an das Unmögliche glaubt
    Joia, Neens Schwester, ist eine Priesterin mit Vision, eine geborene Anführerin. Schon als Kind sieht sie der Zeremonie zur Sommersonnenwende wie gebannt zu. Sie träumt von einem wundergleichen neuen Monument, errichtet aus den größten Steinen der Welt.
    Ein Monument, das eine Zivilisation prägen wird
    Joias Vision von einem großen Steinkreis inspiriert Seft und wird zu ihrem gemeinsamen Lebenswerk. Doch als Dürre die Erde plagt, wächst das Misstrauen zwischen Hirten, Ackerbauern und Waldbewohnern - und eine grausame Gewalttat führt zu offenem Krieg ...
    Meine Meinung:
    Ken Follett hat mit Stonehenge– Die Kathedrale der Zeit erneut ein beeindruckendes Werk geschaffen, das weit über einen gewöhnlichen historischen Roman hinausgeht. Diesmal entführt er seine Leserinnen und Leser in eine Zeit, die rund 2500 Jahre vor Christus liegt – eine Epoche, die er mit großer Fantasie, Detailfreude und erzählerischem Geschick zum Leben erweckt.
    In dieser fernen Vergangenheit begegnen wir verschiedenen Völkern: einem Hirtenvolk, einem Bauernvolk, den Waldmenschen und den Feuersteinherstellern. Jeder dieser Stämme hat seine eigene Kultur, seine eigenen Lebensweisen und Konflikte. Besonders faszinierend ist, wie Follett es schafft, die Perspektiven mehrerer Protagonisten miteinander zu verweben. Man begleitet sie über lange Zeiträume hinweg, erlebt ihre persönlichen Schicksale, ihre Beziehungen und Entwicklungen – und sieht dabei, wie sich die Welt allmählich verändert.
    Im Kern dreht sich die Geschichte um den Bau des „Stonehenge“ – eines monumentalen Projekts, das in gewisser Weise an die Kathedralenbauten erinnert, die Folletts frühere Werke geprägt haben. Auch wenn dieser Aspekt historisch vielleicht nicht völlig glaubwürdig wirkt, ist er ungemein spannend und unterhaltsam umgesetzt. Die Idee dahinter ist originell und regt zum Nachdenken an: über Ehrgeiz, Gemeinschaft und die Anfänge menschlicher Zivilisation.
    Besonders hervorzuheben ist Folletts Sprache. Sie ist bewusst einfach gehalten, was hervorragend zur dargestellten Epoche passt. Gerade diese Schlichtheit trägt dazu bei, das Leben der damaligen Menschen authentisch widerzuspiegeln – voller Mühsal, aber auch voller Entdeckungen und Emotionen.
    Mir persönlich hat Stonehenge – Die Kathedrale der Zeit außerordentlich gut gefallen. Es ist ein umfangreicher, mitreißender Roman, der eine faszinierende Welt eröffnet und durch seine vielen Figuren und Handlungsstränge nie an Spannung verliert. Ich hätte gerne noch weitergelesen – und würde dieses Buch jedem empfehlen, der historische Romane liebt oder einfach in eine andere Zeit eintauchen möchte.
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Ausgaben von Stonehenge: Die Kathedrale der Zeit

Hardcover

Cover zum Buch Stonehenge: Die Kathedrale der Zeit

Seitenzahl: 672

E-Book

Cover zum Buch Stonehenge: Die Kathedrale der Zeit

Seitenzahl: 661

Besitzer des Buches 42

Update: 8. April 2026 um 20:20