John
Buch von Bernhard Aichner
Titel: John
Bernhard Aichner (Autor)
Band 2 der Rache-Reihe
Verlag: Wunderlich
Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 320
ISBN: 9783805201087
Termin: Neuerscheinung Juni 2025
Aktion
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Kurzmeinung
Susannah Lauter unsympathische, strohdumme Personen, haarsträubende, unrealistische Geschichte. -
Kurzmeinung
claudi-1963 Nicht ganz so spannend wie der erste Band, aber doch lesenswert um abzuschließen.
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu John
Nach «Yoko» erzählt «John» die packende Geschichte eines gnadenlosen Mörders. John ist Yoko. Yoko ist John. Doch niemand kann sich selbst entkommen. Yoko ist eine gesuchte Mörderin auf der Flucht. Unter einer neuen Identität lebt sie als John auf einer kleinen griechischen Insel, arbeitet in einem Restaurant hoch über dem Meer, sie hat Freunde gefunden und ist zur Ruhe gekommen. Yoko ist Vergangenheit. John ist die Zukunft. Neben der Arbeit in der Taverne kümmert sich John um das Anwesen von Ingrid, einer wohlhabenden Frau, die nur die Sommermonate auf der Insel verbringt. Er pflegt den Garten, genießt die exklusive Ruhe und das Wohlwollen seiner Arbeitgeberin. Doch während John sich in Sicherheit wähnt, wird in Deutschland immer noch nach Yoko gefahndet. In einer Fernsehsendung wird der «Fall Yoko» wieder aufgerollt, neue Beweismittel kommen ans Licht. Ihre Akte wird wieder geöffnet, wovor Yoko sich immer gefürchtet hat, geschieht. John wird enttarnt. Die Jagd beginnt.
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Serieninfos zu John
John ist der 2. Band der Rache Reihe. Diese umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2024. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2025.
Bewertungen
John wurde insgesamt 6 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,6 Sternen.
Meinungen
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Lauter unsympathische, strohdumme Personen, haarsträubende, unrealistische Geschichte. -
Nicht ganz so spannend wie der erste Band, aber doch lesenswert um abzuschließen.
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu John
- claudi-1963
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23. Juli 2025 um 21:04
"Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Komischerweise die glaubt niemand." (Max Frisch)Weiterlesen
Nach der Ermordung von einigen Mafiamitgliedern ist Yoko eine gesuchte Mörderin auf der Flucht. Unter neuer Identität lebt sie inzwischen als John. Sie hat sich in Griechenland ein neues Leben aufgebaut, wo sie in einem Restaurant arbeitet und neue Freunde gefunden hat. Bis sie eines Tages im Restaurant Ingrid kennenlernt. Sie bittet John, in deren großem Anwesen den Garten zu pflegen. Er ahnt dabei nicht, dass Ingrid sie längst enttarnt hat und sie für weitere Dienste einsetzen will. Wenig später wird Yokos Fall neu aufgerollt und Richards Nachfolgerin, Kommissarin Liebermann, hat sich an dem Fall festgebissen und findet Yokos Aufenthalt heraus. Was sie dabei nicht ahnt, Liebermann hat es auf weitaus mehr als auf Yoko abgesehen.
Meine Meinung:
Dieses Buch ist der zweite Band zur Geschichte von Yoko. Nachdem sie sich an einigen gerächt hat, die ihr wehgetan haben, muss sie aus Deutschland fliehen. Besonders da auch einige ihrer Freunde in Gefahr waren oder durch die chinesische Mafia getötet wurden. In diesem Buch geht ihre Geschichte nun weiter. In einem Dialog zwischen John und Kommissarin Liebermann erfahren wir die ganze Geschichte. In den wiederkehrenden Rückblenden lässt sie uns Leser wissen, was inzwischen nach Yokos Flucht alles geschah. Etwas gewöhnungsbedürftig finde ich die Verwandlung der weiblichen Yoko zu einem Mann. Wo Band 1 bei mir etwas mehr für Überraschung sorgte, ist die Fortsetzung dann doch eher berechnend. Zwar gibt es ab und an noch die eine oder andere Überraschung, doch vieles war für mich am Ende nachvollziehbar. Besonders Ingrid und Liebermanns Verhalten ist absolut berechnend. Ob es ein Thriller ist, mag jeder für sich selbst entscheiden. Sicherlich hat das Buch einige Szenen, die für einen Thriller sprechen. Allerdings fehlte mir schon etwas die Spannung, die ich vom ersten Band gewohnt war. In manchem Verhalten ist Yoko noch immer ein naives und viel zu gutgläubiges Mädchen, was sie auch diesmal erneut in gefährliche Situationen bringt. Trotzdem wundert es mich immer wieder, was für Kräfte und welchen Überlebenswillen diese zarte Frau entwickelt. Schön finde ich dagegen, dass es ein Wiedersehen mit Azad gibt. Obwohl er einige Jahre jünger ist als Yoko, ist er inzwischen viel reifer, aufmerksamer und gleichzeitig misstrauischer geworden. Ingrid ist ein sehr spezieller Charakter, die mir vor allem mit ihrem krankhaften Wahn und ihren Ideen gefallen hat. Allerdings ist sie genau wie Liebermann nur auf ihren eigenen Vorteil aus. Um ganz ehrlich zu sein, hätte ich diesen Folgeband nicht unbedingt gebraucht, wenn der erste Band etwas ausführlicher gewesen wäre. Von daher gebe ich dem Buch 3 1/2 Sterne. -
Rezension zu John
- ClaudiasBuecherregal
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18. Juni 2025 um 10:24
„John“ ist die Fortsetzung von „Yoko“ und meine Rezension kann Spoiler über den Auftaktband enthalten.Weiterlesen
Manchmal kommt Yoko ihre eigene Vergangenheit wie das Leben eines anderen Menschen vor. Sie, eine mehrfachte Mörderin, eigentlich undenkbar – und doch musste sie aus Deutschland fliehen, ein neues Leben auf einer kleinen Insel in Griechenland beginnen und sich dort als „John“ ausgeben. Tatsächlich ging das jahrelang gut. Doch sie ahnt nicht, dass der Fall „Yoko“ in Deutschland wieder aufgerollt wurde, es neue Hinweise gibt und die Suche nach ihr erneut entbrannt ist. Wird man ihr auf die Schliche kommen? Und wird sie unter dem Druck erneut zur brutalen Mörderin werden?
Mit „John“ endet die „Rache-Dilogie“ von Bernhard Aichner und für mich persönlich war dieses (Hör-) Buch leider eine ziemliche Enttäuschung. Ich habe in letzter Zeit sehr viele richtig gute Thriller gelesen (z.B. „Der dunkle Sommer“, „Locked in“ oder „Aschesommer“) und dieses Buch konnte da absolut nicht mithalten.
Für mich ist „John“ kein Thriller, da ich das Buch absolut nicht als spannend erlebt habe. Es ist eigentlich nur eine Aneinanderreihung von brutalen Morden. Chris Carter ist für seine brutalen Bücher bekannt, aber sie sind einfach unglaublich spannend und die Brutalität ist nur ein Teil des Ganzen. Hier war sie das Einzige. Der Rest drumherum war kaum vorhanden, vieles unglaubwürdig und ich frag mich immer noch wie „Yoko“, die die halbe chinesische Mafia aus dem Verkehr gezogen hat, trotzdem immer wieder total naiv sein konnte.
Wie bei Band 1 verzichtet Aichner in Dialogen auf Zusätze wie „sagte er“, „schrie sie“, sondern präsentiert nur die wörtliche Rede. Das fand ich damals ungewöhnlich, aber nicht schlecht. Nun spitzt sich dieses jedoch zu, denn jedes Kapitel kommt entweder komplett ohne wörtliche Rede aus oder besteht nur daraus. Das wirkte extrem oft einfach konstruiert und unnatürlich.
Mir gefällt es, dass das Hörbuch von etlichen Sprechern gesprochen wird (Vera Teltz, Sandrine Mittelstädt, Pan Selle, Tim Gössler, Milan Rabe, Jannik Endemann) und ich mit Tanja Geke und Simon Jäger auch zwei Sprecher rausgehört habe, die ich sehr gerne mag. Es passt zur Geschichte, weil etliche Personen eine Rolle spielen, wobei ich weder beim Hören noch beim Lesen mit den Figuren durcheinandergeraten bin. Die Hörbuchinterpretation hat mir gefallen, konnte aber an der Geschichte leider (so gut wie nichts) retten.
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Für mich war das leider eine herbe Enttäuschung. Kein Thriller, keine tolle Geschichte, kein guter Schreibstil, dafür Brutalität und Morde, ganz egal ob es dafür übertrieben und unglaubwürdig werden musste, Hauptsache viel davon.
Ausgaben von John
Besitzer des Buches 9
Update: 21. November 2025 um 07:15




