Perry Rhodan 1199. Der Prinz und der Bucklige
Buch von Kurt Mahr
Titel: Perry Rhodan 1199. Der Prinz und der ...
Kurt Mahr (Autor)
Verlag: Perry Rhodan digital
Format: E-Book
Seitenzahl: 114
ISBN: B008LXKE2W
Termin: Juli 2012
Aktion
Bewertungen
Perry Rhodan 1199. Der Prinz und der Bucklige wurde bisher einmal bewertet.
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Perry Rhodan 1199. Der Prinz und der Bucklige
- Firkraag
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5. Juni 2025 um 19:22
Inhalt:Weiterlesen
Die Armadaschmiede sind am Ziel ihrer Träume angekommen, sie haben einen ihnen hörigen Ersatz-Ordoban eingesetzt, und sehen sich schon als Herren der Endlosen Armada. Nur noch Rhodan und der Armadaprinz sind ihnen zwei Dornen im Auge. Sie beauftragen den neuen Ordoban damit, nach ihnen zu suchen. Die beiden haben derweil eine Begegnung mit einem zwergartigen Fremden, der sie zu einem merkwürdigen Ort führt…
Mehr zum Inhalt und Illustrationen:
https://www.perrypedia.de/wiki/Der_Prinz_und_der_Bucklige
Meine Beurteilung:
Der Prinz und der Bucklige. Welcher Prinz gemeint ist, ist ziemlich leicht zu erraten, schließlich wurde bereits jemand um der Mittel des Zyklus mit dem hochtrabenden Titel „Armadaprinz“ bezeichnet. Und obendrein auch noch mit der Zusatzbenennung „von dem Loolandre“. Diese beiden Bezeichnungen deuteten schon, dass Nachor von dem Loolandre von wichtiger Bedeutung für den Zyklus sein würde. Nach und nach erinnert er sich auch endlich an gewisse Dinge aus seiner Vergangenheit. Was den Buckligen betrifft, der tritt hier zum ersten Mal auf. Und hat auch nur kurze Auftritte, aber ebenfalls bedeutend. Was es mit ihm auf sich hat, erfährt man aber erst im nächsten Roman. Aber auch sein Auftritt ist sehr bedeutend für das Finale.
Die Armadaschmiede sind hier bereits im Siegestaumel, sie haben erreicht was sie wollten, jetzt müssen nur noch die beiden Störenfriede weg. Was sie nicht ahnen, ist, dass ihnen ihre eigene Selbstwertüberschätzung und Planung zum Verhängnis wird. In gewisser Weise habe sie sich selbst eine Grube gegraben.
Mahr ist hier wieder sehr detailliert beschreibend unterwegs. Hat aber immerhin auch so einiges zu erzählen, wenn auch nicht so viel wie im nächsten Roman. Nachdem er im ersten Kapitel nach einem Auftakt wieder mal einige Dinge zusammenfassend wiederholt hat, startet er im zweiten Kapitel richtig spannend durch. Nur um dann einen sprichwörtlichen Stopp einzulegen, dem in eher gemütlichen Tempo einige fantastische Dinge und Enthüllungen präsentiert werden. Um dann zum Ende hin wieder aufzudrehen. Wobei der eigentlich Knaller erst ganz zum Schluss kommt. Insgesamt hat mir das Finale sehr gut gefallen. Ich muss aber auch betonen, dass es sich nur um das Finale im Konflikt mit den Armadaschmiede handelt. Das Thema Endlose Armada ist damit nicht abgeschlossen. Merkt man bereits am nächsten Roman, wo es überwiegend um die Geschichte Ordobans und der Entstehung der „Endlosen Armada“ geht. Dann verschmilzt die Story um die Armada mit der Thematik um die Chronofossilien. Lebewohl muss man der Endlosen Armada erst im Band 1271 sagen.
Auf dem Titelbild und den Illustrationen sieht man Teile der skurrile Umgebung und Bewohner einiger der Bereiche des Armadaherzen, wohin es Rhodan und Nachor verschlägt. Der Heftroman er Erstauflage enthielt auch eine Risszeichnung eines Landrix, den stählernen Spinnen aus den Bändern 1190und 1191.
Meine Wertung: (Zufriedenheit: 92,7%)
Zyklusfazit:
Nach der rechnerischen Gesamtauswertung schafft es der Armada Zyklus (4/Zufriedenheit: 79,6%) relativ knapp (eine Nasenlänge voraus!) den Kosmische Hanse Zyklus (4/Zufriedenheit: 78,1%) zu schlagen. Was ich eigentlich auch erwartet hatte, obwohl die erste Hälfte des Zyklus schon etwas deutlicher im Verhältnis zu beiden Hälften des Hanse Zyklus zurück lag. Die zweite Hälfte im Armada Zyklus ist eben deutlich gespickter mit sehr interessanten Story-Inhalten. Etwas überrascht hatte mich, dass die Durchschnittswertung der Romane im Armada Zyklus etwas schlechter abschnitt als im Hanse Zyklus. Selbst die zweite Hälfte erreicht trotz so einiger toller Romane nur die gleiche gesamte Romanheftdurchschnittswertung wie der Hanse Zyklus.
Na ja, soviel zum Vergleich mit der Hanse. Die erste Hälfte des Armada-Zyklus hinkte etwas. Das Konstrukt der Endlosen Armada hat mir außerordentlich gut gefallen, aber die Handlung trödelte oft etwas vor sich hin. Höhepunkte waren nur sporadisch gesetzt. Meist in den Romanen von Voltz. Erst das Auftauchen von Vishna brachte mehr Schwung in die Handlung rein. Auch wenn ich die Psi-Thematiken mit der Pseudoerde nicht wirklich mochte. Richtig Fahrt nimmt der Zyklus aber in der zweiten Hälfte auf. Auch im Bereich der Endlosen Armada wird es immer interessanter, am besten gefallen hat mir da vor allem die Romane rund um den Loolandre, und es sind reichlich viele. Bei den Pforten gab es sogar zwei Geschichten über Rhodans Vergangenheit. Was die zweite Hälfte aber so richtig interessant macht sind die ganzen nebenherlaufenden Handlungen. Wie Vishnas Angriffe gegen die Erde, auch wenn nicht alles komplett logisch nachvollziehbar war, und ihr „Wandel“ etwas zu aufgesetzt wirkte. Ein richtige Höhepunkt war das Quartett um Seth-Apophis Aufstieg und Fall. Und zum Ende tauchte auch noch mit dem Dekalog der Element ebenfalls eine sehr interessante Thematik auf, die zum Schluss nochmal richtig Schwung reinbrachte.
So jetzt komme ich noch zur Statistik wie die einzelnen Autoren im Zyklus abgeschnitten haben. Spitzenreiter sind ganz klar William Voltz (6 Romane mit Durchschnittswertung: 4,5/Zufriedenheit: 87,9%) und Thomas Ziegler (6 Romane mit Durchschnittswertung: 4,5/Zufriedenheit: 85,3%).
Gefolgt von Kurt Mahr (21 Romane mit Durchschnittswertung: 4/Zufriedenheit: 81,6%), Marianne Sydow (8 Romane mit Durchschnittswertung: 4/Zufriedenheit: 80,4%) und Detlev G. Winter (8 Romane mit Durchschnittswertung: 4/Zufriedenheit: 78,4%).
Knapp an der 4 Sternen vorbei splitterten Arnd Ellmer (5 Romane mit Durchschnittswertung: 3,5/Zufriedenheit: 74,1%) und H. G Ewers (19 Romane mit Durchschnittswertung: 3,5/Zufriedenheit: 72,5%).
Etwas abgeschlagen trotteten dann Ernst Vlcek (7 Romane mit Durchschnittswertung: 3,5/Zufriedenheit: 68,2%), H. G. Francis (11 Romane mit Durchschnittswertung: 3,5/Zufriedenheit: 68,0%) und Hans Kneifel (1 Roman mit Durchschnittswertung: 3,5/Zufriedenheit: 65,0%) hinterher.
Die Schlusslichter bilden Clark Darlton (5 Romane mit Durchschnittswertung: 3/Zufriedenheit: 60,1%), K. H. Scheer (2 Romane mit Durchschnittswertung: 4,5/Zufriedenheit: 55,8%) und Horst Hoffmann (1 Roman mit Durchschnittswertung: 2,5/Zufriedenheit: 53,2%).
Jetzt noch zu der Liste der für mich besten Romane im Zyklus:
1)Seth-Apophis (PR 1159) - Kurt Mahr mit 5 (Zufriedenheit: 104,3%)
2)Der Schiffbrüchige (PR 1158) - Marianne Sydow mit 5(Zufriedenheit: 100,0%)
3)Feind der Kosmokraten (PR 1185) - Thomas Ziegler mit 5(Zufriedenheit: 99,0%)
4)Einsteins Tränen (PR 1165) - William Voltz mit 5(Zufriedenheit: 96,4%)
5)Totentanz in M 82 (PR 1161) - Kurt Mahr mit 5 (Zufriedenheit: 95,7%)
6)Der Frostrubin (PR 1100) - William Voltz mit 5(Zufriedenheit: 95,0%)
7)Der Prinz und der Bucklige (PR 1199) - Kurt Mahr mit 4,5(Zufriedenheit: 92,7%)
8]Die vierte Weisheit (PR 1178) - Kurt Mahr mit 4,5(Zufriedenheit: 90,6%)
9)Marionetten der Silbernen (PR 1168) - H. G. Ewers mit 4,5(Zufriedenheit: 90,6%)
10)Das Armadafloß (PR 1124) - Thomas Ziegler mit 4,5(Zufriedenheit: 89,2%)
11)Gestern ist heute (PR 1193) - Detlev G. Winter mit 4,5(Zufriedenheit: 87,8%)
12)Der Junge von Case Mountain (PR 1177) - Kurt Mahr mit 4,5(Zufriedenheit: 87,1%)
13)Die letzten Maahks (PR 1136) - William Voltz mit 4,5(Zufriedenheit: 87,1%)
14)Invasion der Fairy Queens (PR 1163) - Thomas Ziegler mit 4,5(Zufriedenheit: 86,3%)
15)Traumzeit (PR 1198) - H. G. Ewers mit 4,5(Zufriedenheit: 86,2%)
16)Sturz aus dem Frostrubin (PR 1108) - William Voltz mit 4,5(Zufriedenheit: 85,6%)
17)Geschäfte mit dem Tod (PR 1120) - William Voltz mit 4,5(Zufriedenheit: 85,6%)
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Update: 5. Juni 2025 um 19:22



