Gebt mir etwas Zeit

Buch von Hape Kerkeling

Cover zum Buch Gebt mir etwas Zeit

Titel: Gebt mir etwas Zeit

4 von 5 Sternen bei 16 Bewertungen

80,6% Zufriedenheit

Verlag: Piper Taschenbuch

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 368

ISBN: 9783492324007

Termin: Neuerscheinung Oktober 2025

Aktion

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Gebt mir etwas Zeit

Hape Kerkeling in Bestform: In seinem neuen Buch setzt er nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein. Berührend und mit unvergleichlichem Sinn für Komik erzählt er von seiner Kindheit in den Siebzigern und von einer großen Liebe im Amsterdam der 1980er-Jahre; von den Glanz- und den Schattenseiten der TV-Unterhaltung. »Weil er von den großen Dingen des Lebens alltäglich erzählen kann und dieser Alltag bei ihm etwas Großes hat, liest sich auch dieses Buch wie eine Offenbarung.« STERN »Ein unterhaltsames und anrührendes Buch über Herkunft und Zugehörigkeit. Nach der Lektüre ist uns der Mensch Hape Kerkeling wieder ein Stück näher gekommen.« SWR KULTUR, lesenswert Er führt in die Anfänge seiner Fernsehkarriere und bis in die Frühzeit der Kerckrings im Goldenen Zeitalter der Niederlande. Raffiniert verwebt er Erinnerungen mit Recherchen, eigenes Erleben mit Historie und Ahnenforschung. Und lüftet schließlich das Geheimnis, das seine geliebte Großmutter Bertha zeit ihres Lebens hütete. »Ein gut gelauntes Buch über sich und seine Herkunft« DIE ZEIT »Schafft das Kunststück, sehr lustig, aber auch sehr berührend und ernst zu sein.« ORF 1, Willkommen Österreich »Ahnenforschung wird plötzlich so fesselnd wie ein Krimi.« SRF 2, Kultur kompakt
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Über Hape Kerkeling

Der Autor Hape Kerkeling wurde einer breiten Öffentlichkeit als Komiker und Moderator bekannt. Schon im Alter von 20 Jahren bekam der 1964 als Hans-Peter Wilhelm Kerkeling geborene "Hape" seine erste eigene Fernsehsendung. Mehr zu Hape Kerkeling

Bewertungen

Gebt mir etwas Zeit wurde insgesamt 16 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Meinungen

  • Amüsant, traurig, berührend, sympathisch

    Susannah

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Gebt mir etwas Zeit

    • 11. August 2026 um 16:41
    Schon als kleiner Junge fühlte sich Hape Kerkeling in Amsterdam ungewöhnlich wohl und erinnert sich an verzweifeltes Weinen bei der Abreise, und auch als Erwachsenen zog es ihn immer wieder dorthin und er verbrachte dort prägende Zeiten als junger Mann. Als der interessierte Ahnenforscher Jahrzehnte später mit Hilfe einer DNA-Analyse seinen Vorfahren nachspürt, schließt sich gewissermaßen ein Kreis, denn die Kerkelings haben ihre Wurzeln in wohlhabenden Amsterdamer Kaufmannshäusern. Doch das ist nicht die einzige Überraschung, die seine Spurensuche mit sich bringt. Seine geliebte Oma Bertha, die ihn nach dem frühen Tod seiner Mutter großgezogen hat, sprach nie über ihre Herkunft, nur als sie schon alt und in die Demenz abgeglitten war, erzählte sie Dinge, die man für wirres Gefasel hielt - doch je mehr Hape ihrer Abstammung nachgeht, umso spannendere Dinge zeichnen sich ab.
    Hape schätze ich als klugen, warmherzigen und humorvollen Erzähler seiner eigenen Lebensgeschichten schon seit seinem Überraschungserfolg "Ich bin dann mal weg", der so witzig wie tiefsinnig sein kann und sich mit einem gesunden Maß an Selbstironie betrachtet. Hier verbindet er seine Leidenschaft für Ahnenforschung mit einem Rückblick auf seine frühen Erwachsenenjahre mit den ersten TV-Erfolgen (und Rückschlägen) und auf seine erste große Liebe Duncan. Beides fiel in eine Zeit, in der es noch nicht selbstverständlich war, als Schwuler im Fernsehen aufzutreten (man legte ihm sogar nahe, sich eine Alibifreundin zu suchen) und in der die homosexuelle Community wegen der HIV-Epidemie permanent in Ängsten lebte.
    Zwischen die autobiographischen Kapitel sind immer wieder Szenen eingestreut, die sich unter Hapes Vorfahren in Amsterdam und in Marienbad abgespielt haben könnten. Wie nahe an der Wahrheit sich diese bewegen, ist schwer zu sagen, aber der historische Hintergrund ist detailgetreu gezeichnet und es liest sich durchaus glaubwürdig. Man lernt sogar noch das eine oder andere über das Kaufmannswesen im 17. Jahrhundert und über religiöse Konflikte, etwa dass katholische und mennonitische Gottesdienste bei Strafe verboten waren und nur im Untergrund durchgeführt werden konnten.
    Diese Mischung aus persönlichen Erinnerungen, Spurensuche in der Familiengeschichte und einem spekulativen Blick in die Vergangenheit hat mir ausgesprochen gut gefallen. Wie belastbar der illustre Stammbaum der Oma tatsächlich ist, kann ich schlecht einschätzen, doch die Indizien im Buch sprechen durchaus dafür und es ist zumindest nicht gänzlich unplausibel, wer der Uropa gewesen sein könnte. Ich mag auch Hapes Lebenseinstellung und Art zu erzählen. Trotz des lockeren Grundtons und vieler witziger Momente lässt er schwierige Themen nicht aus und hat mich an manchen Stellen fast zu Tränen gerührt, als es um sehr dunkle Momente in seinem damals noch sehr jungen Leben geht. Für die Schwulenfeindlichkeit und Diskriminierung, die in den 80ern an der Tagesordnung war, findet er deutliche Worte und auch einige Szenen aus der Vergangenheit kann man als Plädoyer für Toleranz lesen.
    Eine interessante persönliche Spurensuche mit berührenden Einblicken in Hapes eigenes Leben und ein bisschen unterhaltsamem Geschichtsunterricht.
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  • Rezension zu Gebt mir etwas Zeit

    • 23. Dezember 2024 um 10:51
    Der Anfang des Buches ist schon gleich vielversprechend, bei dem längeren Vorwort muss man auch schon direkt an mehreren Stellen lachen. Wer Hape Kerkelings Humor mag und sich ein wenig für Ahnengeschichte interessiert ist hier genau richtig. Es folgen dann lose, sporadische Erinnerungen mit Geschichten über seine Mutter und Oma, Kindheit und Jugend, mit Bezug zu England und Holland.
    Da sind die Jugend Sprachreise nach England, das Fast Treffen mit Prinz Charles, als Kind der Besuch von Amsterdam mit seiner Mutter usw. Es folgen die Erzählung über seine Erlebnisse nach der Blutanlayse und der folgenden eigenen Ahnenforschung und die Geschichte, wie er bekannt wurde. Das Buch springt viel in den Zeiten und Ländern umher, das kann schon etwas verwirren.
    Dann findet Hape Kerkeling einen Schwerpunkt in der Geschichte um seinen Ahnen Gerit Kerkeling, der im Amsterdam der 1620er Jahre lebte und ebenso in seinen eigenen Erlebnissen im Alter von Anfang zwanzig im Club April in Amsterdam. Hier finden aktuelle Neigungen und Ahnenforschung zueinander. Er berichtet überraschen offen über seine große Liebe zu Duncan. Über die Zeiten im damaligen Amsterdam seiner Vorfahren erzählt er unterhaltend und interessant.
    Im Laufe der Erzählung erkennt man dann auch die Hintergründe für die Zeitsprünge und kommt in den Rhythmus. Im weiteren Verlauf geht es dann auch um die spannende mögliche Verbindung zum englischen Königshaus, entscheidend ist da das Jahr 1903.
    Das Buch konnte mich sehr gut unterhalten und hat interessante Einblicke gewährt.
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  • Rezension zu Gebt mir etwas Zeit

    • 9. November 2024 um 15:43
    Über den Autor (Amazon)
    Hape Kerkeling begann 1984 beim Fernsehen zu arbeiten; berühmt wurde er mit der Rolle „Hannilein“. Es folgte eine Vielzahl erfolgreicher Live-Auftritte sowie TV-Shows und -Serien. Der Entertainer, Schlagersänger, Schauspieler, Moderator, Kabarettist und Autor wurde u. a. mit der Goldenen Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Sein Buch „Ich bin dann mal weg“ stand 100 Wochen auf Platz 1 der Spiegelbestsellerliste und hat mehr als fünf Mio. Leser begeistert.
    Produktinformation (Amazon)
    Herausgeber ‏ : ‎ Piper; 1. Edition (25. September 2024)
    Sprache ‏ : ‎ Deutsch
    Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 368 Seiten
    ISBN-10 ‏ : ‎ 3492058000
    ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3492058001
    Ahnenforschung
    Der Autor setzt in diesem Buch Etappen seines Lebens fort. Außerdem taucht er tief in die Geschichte seiner Vorfahren ein. Er erzählt von seiner Kindheit in den Siebzigern, den Glanzzeiten der TV-Unterhaltung und von dem Goldenen Zeitalter der Niederlande. Er erzählt von den Anfängen seiner Fernsehkarriere und geht zurück bis in die Frühzeit der Kerkelings im Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Er verwebt Erinnerungen mit Ahnenforschung und entdeckt ein großes Geheimnis seiner Oma Bertha.
    Meine Meinung
    Auch wenn sich das Buch einigermaßen leicht und flüssig lesen ließ, (ich habe es auf meine Weise gelesen), fand ich die Zeitsprünge doch irgendwie störend. Auf der einen Seite Hapes eigenes Leben und dann plötzlich Ahnenforschung und das 17. Jahrhundert. Was mich störte war, dass man keinen Bezug nehmen konnte auf das Leben der Vorfahren. Ich habe schon öfter Bücher gelesen, die auf zwei Zeitebenen spielen, doch dann bezieht sich die heutige bzw. neuere Ebene auf die Vergangenheit. Gut, man erfährt, wer seine Ahnen waren und wie sie gelebt haben, das ist durchaus interessant, jedoch verliert man, zumindest ich, durch die Unterbrechung zu leicht den Faden. Für mich waren das zwei Geschichten sprich zwei Bücher, die in eines vermischt wurden und ich habe es mir dadurch einfacher gemacht, dass ich zuerst die Kapitel aus Hapes Leben und dann die Geschichte der Vorfahren gelesen habe. Wobei mir am besten Berthas Geschichte gefallen hat, die schon fast ein drittes Buch darstellt. Ob es den heute Betroffenen auch gefällt? Ich glaube Hapes Geschichte, denn so was kommt wohl öfter vor als wir denken. Was, das muss der Leser selbst lesen. Hätte ich die Kapitel gelesen, wie sie im Buch erscheinen, hätte das Buch höchstens drei Sterne bekommen, denn das war mir zu durcheinander bezüglich der Zeitebenen. Insgesamt hat mir das Buch, da ich es chronologisch gelesen habe trotz der genannten Mängel, gut gefallen und ich vergebe noch vier Sterne und empfehle es allen die Hape mögen.
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Gebt mir etwas Zeit

    • 27. Oktober 2024 um 11:09
    Inhaltsangabe:
    Hape Kerkeling ist ein Blaublüter. Kaum zu glauben, aber seine Großmutter Berta scheint das Ergebnis einer kurzen Affäre ihrer Mutter mit dem englischen Königshaus zu sein. Diese Erkenntnis seiner Recherche hatte sich allerdings schon frühzeitig angedeutet: Im hohen Alter begann seine Oma über ihre Herkunft zu plaudern. Da sie jedoch stark dement war, hat ihr niemand diese Geschichten abgenommen. Sie klangen einfach zu abenteuerlich und nach Tausend und einer Nacht.
    Im Zeitraum der Pandemie beginnt der Autor sich mit seinen Genen auseinander zu setzen und schickt seine Spucke in einem Röhrchen zu einem Labor. Mit ein bisschen Geduld erhält er das Ergebnis seines Gentests und fördert Erstaunliches zu Tage.
    Hape Kerkeling begibt sich auf eine emotionale Reise in die Niederlande Anfang des 17. Jahrhunderts, nach Großbritannien als Jugendlicher und in seine Herzensstadt Amsterdam als junger Erwachsener.
    Mein Fazit:
    Hape Kerkeling ist ein vielseitiger Entertainer. Er ist in so viele Rollen geschlüpft und er hat sie alle wunderbar und mit seinem eigenen Charme ausgefüllt. Sein Erfolg liegt auch in seiner Persönlichkeit begründet – er nimmt sich manchmal selbst nicht ganz so ernst und dennoch nimmt er jede Situation mit dem gebührenden Respekt an. Und ich finde es erfrischend, dass er sein eigenes Buch vorliest. Seine Stimme und sein bekanntes Gesicht – Kopfkino begleitete mich stets beim Hören seiner unglaublichen Geschichte.
    Seine Erzählungen in den Epochen beginnen immer mit der Beschreibung eines Wappens der Stadt/ Region oder Familie. Er beschreibt die Szenen eindrucksvoll, ich konnte mir immer ein Bild machen. Wie er mit dem Ergebnis seiner Gen-Analyse umgeht und daraus seine Verwandtschaft zum britischen Königshaus ableitet, ist interessant wie auch amüsant.
    Auch wenn ich der einen oder anderen verwandtschaftlichen Aufzählung nicht immer folgen konnte, so fühle ich mich sehr gut unterhalten. Emotional war ich immer bei ihm und konnte seine Gedanken und Gefühle nachempfinden. Tatsächlich -und das passiert selten- musste ich auch mal ein Tränchen verdrücken!
    Wer Hape Kerkeling mag, darf sich dieses Hörbuch – oder überhaupt sein Buch – nicht entgehen lassen. Ich kann es wärmstens empfehlen und vergebe fünf Sterne.
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Ausgaben von Gebt mir etwas Zeit

Hardcover

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Seitenzahl: 368

Hörbuch

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E-Book

Cover zum Buch Gebt mir etwas Zeit

Seitenzahl: 369

Taschenbuch

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Update: 11. August 2026 um 16:42