Letzte Lügen
Buch von Karin Slaughter, Fred Kinzel
Titel: Letzte Lügen
Karin Slaughter (Autor) , Fred Kinzel (Übersetzer)
Band 12 der Will Trent und Sara Linton-Reihe
Verlag: HarperCollins Taschenbuch
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 576
ISBN: 9783365011133
Termin: Neuerscheinung Juli 2025
Aktion
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Kurzmeinung
Zesa2501 Gute und spannende Fortsetzung mit interessanten Finale
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Letzte Lügen
Du bist nicht so allein, wie du denkst ... Ridgeview Lodge, am Anfang des Appalachian Trail, ist ein luxuriöses Anwesen, perfekt für Eskapismus. Pro Woche können nur wenige Gäste die abgelegenen, privaten Hütten buchen, um in der Einsamkeit zu entspannen. Als Will Trent und Sara Linton hier für ihre Flitterwochen einchecken, hoffen sie auf größtmögliche Ablenkung von ihrem hektischen Alltag als Ermittler und Medical Examiner für das Georgia Bureau of Investigation. Doch gleich in der ersten Nacht hören die beiden einen schrecklichen Schrei - und eine Frau wird brutal ermordet aufgefunden. Will und Sara finden sich plötzlich inmitten einer Mordermittlung wieder. Der Druck steigt weiter, als der Teenagersohn der Toten verschwindet. Und mit einem Mörder, der nur darauf wartet, wieder zuzuschlagen, wird der Traumurlaub schnell zu einem Rennen gegen die Zeit ...
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Serieninfos zu Letzte Lügen
Letzte Lügen ist der 12. Band der Will Trent und Sara Linton Reihe. Diese umfasst 15 Teile und startete im Jahr 2006. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2024.
Über Karin Slaughter
Nichts für schwache Nerven sind die packenden Thriller der amerikanischen Bestsellerautorin Karin Slaughter. Die Schriftstellerin wurde 1971 geboren und wuchs bei ihrem Vater und dessen zweiter Frau in einer Kleinstadt im Bundesstaat Georgia auf. Mehr zu Karin Slaughter
Bewertungen
Letzte Lügen wurde insgesamt 15 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.
Meinungen
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Gute und spannende Fortsetzung mit interessanten Finale
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Letzte Lügen
- dreamworx
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26. August 2024 um 10:45
Mörderische FlitterwochenWeiterlesen
Gerichtsmedizinerin Sara Linton und Agent Will Trent sind endlich in den Hafen der Ehe eingefahren und verbringen ihre Flitterwochen in einer einsam in der Natur gelegenen Lodge am Appalachian Trail. Doch ihr Honeymoon ist nach einem abendlichen Seebad beendet, denn sie hören entsetzliche Schreie einer Frau, die Will kurze Zeit später ermordet auffindet. Die Tote war Mercy McAlpine, die Managerin der Lodge-Anlage, sie wurde brutal erstochen. Als dann der Sohn der Ermordeten spurlos verschwindet, nehmen Sara und Will die Ermittlungen auf. Allerdings können sie keine Unterstützung erwarten, da alle Familienmitglieder von Mercy und sogar der örtliche Sheriff nicht gut auf das Mordopfer zu sprechen sind. Sie alle verbergen etwas und haben somit ein Mordmotiv…
Karin Slaughter hat mit „Letzte Lügen“ den zwölften Teil ihrer Georgia-Reihe um Agent Will Trent und die Gerichtsmedizinerin Sara Linton vorgelegt, der den Vorgängern in punkto Spannung und Nervenkitzel in nichts nachsteht. Der flüssige, bildhafte und fesselnde Erzählstil lässt den Leser ab den ersten Zeilen an die Seite von Will und Sara gleiten, wo er nicht nur die wunderschöne Naturkulisse des Appalachian Trails mitgenießen und am Glück des frischgebackenen Ehepaares teilhaben darf, sondern wo ihm bei den markerschütternden Schreien einer Frau die Haare zu Berge stehen und sich Gänsehaut breit macht. Slaughter versteht es auf ganz besondere Art, die Spannung mit jedem Absatz, jedem Wort in die Höhe zu treiben und den Leser mitermitteln zu lassen. Dabei bringt sie aktuelle Themen in ihren Romanen unter wie hier Kindesmissbrauch, Kindheitstraumata sowie menschliche Abgründe, die man sich als Mensch nur schwer vorstellen kann. Gänsehaut wird beim Leser deshalb zum Dauerzustand, während er durch ein Wechselbad der Gefühle jagd bei der Suche nach dem Täter. Will wird bei diesem Fall mit seiner Vergangenheit konfrontiert, kann sich aber auf Saras Unterstützung verlassen. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, weil jeder Verdächtige wohl ein Hühnchen mit der Toten zu rupfen hatte. Zudem erschwert ein Unwetter und fehlendes Internet, dass Will und Sara Unterstützung anfordern können. Das Spannungslevel steigert sich immer weiter, während die Tätersuche sich durch überraschende Wendungen schwierig gestaltet.
Die Charaktere sind glaubhaft und lebendig in Szene gesetzt, besitzen Authentizität und Ausstrahlung, so dass der Leser ihnen gern über die Schulter schaut und den Fall unbedingt mit ihnen gemeinsam so schnell wie möglich lösen will. Sara Linton hat in Will ihren Seelenmenschen gefunden. Als Gerichtsmedizinerin ist sie unnahbar und sehr professionell. Will wirkt durch die Konfrontation mit seiner Vergangenheit etwas angeschlagen, doch wie ein Pitbull verbeißt er sich in die Mordermittlung, um den Täter zur Strecke zu bringen.
„Letzte Lügen“ begeistert mit einer perfiden Handlung, hohem Spannungslevel und allerlei Verwicklungen. Slaughter gelingt es mit diesem Psychothriller erneut, den Leser in einen Sog zu ziehen und das Buch von Anfang bis Ende durchzulesen und damit die Nacht zum Tag zu machen. Absolute Leseempfehlung für Hochspannung pur! -
Rezension zu Letzte Lügen
- Snowbell
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19. August 2024 um 19:54
Honeymoon is the greatest adventure. Zumindest für den GBI-Agenten Will Trent und die Gerichtsmedizinerin Sara Linton, die die amerikanische Bestseller-Autorin in ihrem Thriller "Letzte Lügen" in verstörende Flitterwochen in die luxuriöse Ridgeview Lodge, am Anfang des Appalachian Trail, schickt. Das neue Werk bildet den 12. Band der "Georgia-Reihe", es erzählt eine in sich abgeschlossene Geschichte, die keinerlei Vorkenntnisse voraussetzt, sondern mit Hilfe einiger Rückblenden unabhängig von allen bereits erschienenen Bänden aus dieser erfolgreichen Reihe gelesen werden kann .Weiterlesen
Stilistisch gesehen, ist das düstere Cover an seine Vorgänger angepasst. Seiner bedrohlichen Wirkung kann man sich kaum entziehen. Ebenso stimmig ist der plakative, auf das Wesentliche reduzierte Titel.
Das idyllische Setting kontrastiert mit den schockierenden Vorgängen, die sich in der Abgeschiedenheit der Berge vor Will Trent und Sara Linton abrollen. Unter einem Decknamen eingecheckt, um ihre Privatsphäre in den Flitterwochen genießen zu können, müssen sie ihre wahre Identität preisgeben, als sie Zeug*innen eines brutalen Verbrechens an Mercy Mc Alpine werden, der Managerin des seit Generationen in Familienbesitz befindlichen weitläufigen Anwesens. Theoretisch können sowohl Gäste als auch Mitarbeiter*innen und Angehörige involviert sein. Wie Will Trent und Sara Linton im Laufe der Zeit entdecken, haben alle anwesenden Personen Dreck am Stecken, was die Ermittlungen umso schwieriger gestaltet.
Wieder ist Karin Slaughter ein schockierender Thriller der Extraklasse gelungen, der den amerikanischen Traum kritisch hinterfragt und atemlose Spannung von der ersten bis zur letzten Seite garantiert. In einer umgangssprachlichen, schnörkellosen Sprache entlarvt sie Familiengeheimnisse und Lebenslügen. Für zartbesaitete Leser*innen ist diese Lektüre nicht zu empfehlen; die ungeschminkte Darstellung von physischer und psychischer Gewalt (toxische Beziehungen, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Kindesmisshandlung und - missbrauch, Vergewaltigung in der Ehe etc.) ist schwer zu ertragen. Wer tapfer durchhält, wird mit einem brillanten Meisterwerk belohnt. -
Rezension zu Letzte Lügen
- Amalaswintha
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12. August 2024 um 10:20
KlappentextWeiterlesen
Ridgeview Lodge, am Anfang des Appalachian Trail, ist ein luxuriöses Anwesen, perfekt für Eskapismus. Pro Woche können maximal 12 Gäste die 6 abgelegenen, privaten Hütten buchen, um in der Einsamkeit zu entspannen.
Als Will Trent und Sara Linton hier für ihre Flitterwochen einchecken, hoffen sie auf größtmögliche Ablenkung von ihrem hektischen Alltag als Ermittler und Medical Examiner für das Georgia Bureau of Investigation. Doch gleich in der ersten Nacht hören die beiden einen schrecklichen Schrei - und eine Frau wird brutal ermordet aufgefunden.
Will und Sara finden sich plötzlich inmitten einer Mordermittlung wieder. Der Druck steigt weiter, als der Teenagersohn der Toten verschwindet. Und mit einem Mörder, der nur darauf wartet, wieder zuzuschlagen, wird der Traumurlaub schnell zu einem Rennen gegen die Zeit .
Über die Autorin
Karin Slaughter ist eine der weltweit berühmtesten Autorinnen und Schöpferin von über 20 New York Times-Bestseller-Romanen. Dazu zählen »Cop Town«, der für den Edgar Allan Poe Award nominiert war, sowie die Thriller »Die gute Tochter« und »Pretty Girls«. Ihre Bücher erscheinen in 120 Ländern und haben sich über 40 Millionen Mal verkauft.
Mein persönliches Fazit
Karin Slaughter hat es mal wieder geschafft und eine Geschichte aufs Papier gebracht, die mich absolut fesselt und am Ende sprachlos zurücklässt.
Das Buch ist großartig erzählt. Eine klassische Locked-Room-Geschichte, eingebettet in aktuelle Themen. Abstriche zwischen Spannung und Handlung gibt es für mich nicht. Jede Menge Verdächtige, so gut wie jeder ein hat einen plausiblen Grund für den Mord. Es lädt regelrecht dazu ein, ebenfalls zu ermitteln und eigene Überlegungen über den Mörder, das Motiv und den Ablauf anzustellen. Plottwists haben es extra spannend gemacht. Das Ende hat mich völlig überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet. Im Nachhinein war mir tatsächlich auch ein wenig übel. Was aber ehrlicherweise mehr meinem regen Kopfkino geschuldet ist, denn einer expliziten Beschreibung. Aber ich liebe es, wenn ein Buch soweit geht und eine körperliche Reaktion bei mir auslöst.
Mich begeistert immer wieder, wie die Autorin eine ganze Geschichte um ein einzelnes, komplexes Thema, aufbauen kann. Das zentrale Thema ist familiäre Gewalt bzw. Missbrauch in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen. Mir ging das zeitweise unheimlich an die Nieren. Da wurde bei mir auf der ganzen Klaviatur an Gefühlen gespielt, ich war manchmal den Tränen nahe und dann wieder schockiert. So manches Mal musste ich das Buch zwischendurch weglegen und erst einmal tief durchatmen. Die vielen Details waren für mich unglaublich faszinierend. Wie sich aus so vielen kleinen Puzzlestücken ein furchtbares Gesamtbild ergibt, das einem wirklich die Luft wegbleiben lässt. -
Rezension zu Letzte Lügen
- ClaudiasBuecherregal
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31. Juli 2024 um 19:47
Will Trent und Sarah Linton arbeiten beim Georgia Bureau of Investigation und nehmen sich eigentlich nie frei. Doch ihre Flitterwochen wollen sie in der abgelegenen, familiengeführten McAlpine Lodge verbringen. Die Idylle wird jedoch jäh unterbrochen, als sie eine Frau um Hilfe schreien hören und diese kurz danach tot auffinden. Natürlich können und Will und Sara nicht aus ihrer Haut und beginnen Spuren zu sammeln und zu ermitteln. Im Familienunternehmen scheint etwas nicht zu stimmen, aber auch die Gäste wirken verdächtig. Wer ist der Mörder und wird er eventuell ein weiteres Mal zuschlagen?Weiterlesen
Ich habe die Slaughter Romane nach der Grant County Reihe irgendwie aus den Augen verloren und bin nun mit „Letzte Lügen“ mitten in die Georgia Reihe eingestiegen. Die Geschichte ist ein typisches Whodunit. Dazu ein abgelegener Ort und ein eingeschränkter Personenkreis. Karin Slaughter gelingt es, dass nahezu alle verdächtig sind und man außer Will und Sara niemand sympathisch findet. Man kann herrlich rätseln wessen Motiv und wessen furchtbarer Charakter am schlimmsten ist und wer demnach der Mörder sein könnte. Gegen Ende werden nach und nach Personen freigesprochen und die Hinweise auf den Täter verdichten sich. Die Auflösung ist in sich stimmig, allerdings auch total zerstörend
Klingt an sich nicht schlecht, oder? Wäre es auch, wenn das Buch 150 kürzer wäre. Die Handlung zieht sich unglaublich. Viele Kapitel sind 20, 30 oder noch mehr Seiten lang und manchmal passiert einfach nicht viel in ihnen. Slaughter verliert sich immer wieder in Nebensächlichkeiten und Ausschweifungen. Dadurch wirkt der Roman oft zäh und durch das mangelnde Tempo verliert der Roman an Spannung und war für mich leider kein überzeugender Thriller.
Fazit: Will und Sara mochte ich, auch die zahlreichen Verdächtigen, aber für mich war die Geschichte zu zäh und der Roman zu lang. Dadurch verliert er sein Tempo und seine Spannung und somit kann ich leider nur 3 von 5 Sternen vergeben. -
Rezension zu Letzte Lügen
- niggeldi
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24. Juli 2024 um 08:01
Packender neuer FallWeiterlesen
Will Trent und Sara Linton haben endlich geheiratet und wollen ihre verdienten Flitterwochen genießen. Doch alles kommt anders, als sie in der ersten Nacht den Hilferuf einer Frau hören und kurze Zeit später deren Leiche finden. Schlagartig ist es vorbei mit der Ruhe und die Ermittlungen nehmen ihren Lauf.
Das Cover gefällt mir, die böse Katze strahlt etwas Gefährliches aus und es kommen sogar Katzen vor.
Karin Slaughters Erzählstil ist wie immer sehr einnehmend und die Seiten rauschen nur so an einem vorbei. Es ist spannend, wie man nach und nach die Schichten wie bei einer Zwiebel freilegt und man wird mit schockierenden Twists vom Hocker gerissen. Die verschiedenen Perspektiven und Textauszüge aus Briefen halten die Spannung konstant hoch und man will unbedingt erfahren, wer hinter alldem steckt und welche Geheimnisse die Familie McAlpine noch verbirgt. Will und Sara sind einfach ein perfektes Team, ihre Handlungen und Sichtweisen sind nachvollziehbar und man fühlt mit ihnen mit. Die Ermittlungen sind ebenfalls fesselnd beschrieben. Mehr möchte ich gar nicht zur Geschichte verraten, das ist besser, wenn man es selber liest.
Von mir bekommt der neue Fall des GBI volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung. Auch wenn hier und da einige Tippfehler noch ausgemerzt werden sollten. -
Rezension zu Letzte Lügen
- antjemue
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23. Juli 2024 um 09:33
Honeymoon im Schlangennest, spannend und grausam, aber nicht gänzlich rundWeiterlesen
Ich liebe die Atlanta – Georgia Reihe der amerikanischen Autorin Karin Slaughter. Vor dieser hatte ich natürlich auch schon ihre Grant County verschlungen. Während einige gute Bekannte von mir der Reihe um Agent Will Trent, zu der sich ab Band drei dann auch Sara Linton als Hauptfigur gesellte, schnell den Rücken kehrten, finde ich persönlich diese noch mal deutlich düsterere Reihe sogar besser. Vor ein paar Tagen wurde dieses inzwischen 12. Buch der Reihe als Rezensionsexemplar bei NetGalley angeboten und ich konnte es noch vor dem Erscheinungstermin auf meinem Kindle lesen.
Will Trent und Sara Linton haben endlich Nägel mit Köpfen gemacht und geheiratet. Im abgelegenen, von der Familie McAlpine betriebenen Anwesen Ridgeview Lodge wollen sie eigentlich ganz ungestört ihre Flitterwochen verbringen und ihren sonst so mörderischen Alltag für eine Weile hinter sich lassen. Doch als sie sich in der ersten Nacht gerade einem aufregenden Liebesspiel im See hingeben wollen, hören sie einen fürchterlichen Schrei und finden kurze Zeit später die sterbende Managerin.
Schnell wird klar, dass von dem eigentlich zuständigen Gesetzeshüter keine ordnungsgemäße Ermittlung zu erwarten ist. Aber es gibt ja noch Amanda, die es schafft, das GBI ins Spiel zu bringen. Auch wenn sie nicht wirklich begeistert davon ist, dass Will und Sara während ihrer Flitterwochen arbeiten, lässt sie es zu und schickt ihnen noch Faith und Kevin als Verstärkung. Die Ermittler finden heraus, dass so ziemlich jeder, der sich zum Zeitpunkt des Mordes auf dem Gelände der Lodge befand, etwas zu verbergen hat. Doch welches Motiv ist stark genug für den brutalen Mord?
Den Schreibstil empfand ich als gewohnt flüssig. Die Sprache einfach, bildhaft und die Ausdrucksweise oft wieder nicht besonders zimperlich. Gleich am Anfang gab es das brutale Verbrechen und im Zuge der Ermittlungen wurde noch ganz viel - mindestens genauso Schlimmes - mit ans Licht geholt. Das ergab es eine permanent düstere Grundspannung, die mich immer weiterlesen und auch keine Längen empfinden ließ. Um diesen Spannungsbogen aufrecht zu erhalten, bediente sich die Autorin verschiedener Perspektiven und Zeitebenen. Wer letztendlich der Mörder war, hat mich überrascht und sehr traurig gestimmt.
Es wurden auch diesmal wieder geschickt verschiedene Spuren ausgelegt, die mich als Leserin bei der Suche nach ihm in einen grauenhaft verbrecherischen Sumpf und auf etliche falsche Fährten führten. Denn gleichzeitig wurden auch wieder verschiedene gesellschaftliche Probleme mit angeprangert. Darunter Kindesmisshandlung, Vernachlässigung, Kindesmissbrauch, häusliche Gewalt, fehlende Zivilcourage, Machtmissbrauch und Korruption. Aber genau das waren die Themen, die mich auch nach dem Lesen des Thrillers nicht gleich losließen, mich darüber nachdenken und daran erinnern ließen, dass ich diese insgesamt wirklich auf grausame Art berührende Geschichte eben doch nicht an allen Ecken und Enden rund fand.
Einerseits wurde geschrieben, dass Mercy, die nach dem Unfall des Vaters das Management der Lodge übernommen hat, diese erfolgreich und mit großen finanziellen Gewinnen führte. Doch nach allem was über sie und ihre toxische Familie im Laufe der Handlung so bekannt wurde, fand ich die Erklärungen zu den geschäftlichen und finanziellen Aspekten im Nachgang dann doch etwas widersprüchlich und nicht gänzlich schlüssig zurechtkonstruiert. Trotzdem hat mich auch diese Geschichte wieder so gut unterhalten, dass ich nun hoffe, dass es mit der Reihe noch ein bisschen weitergeht.
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Besitzer des Buches 27
Update: 30. Oktober 2025 um 07:23






