Agatha Christie: In der Liebe sucht sie nach Hoffnung

Buch von Susanne Lieder

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Agatha Christie: In der Liebe sucht sie nach Hoffnung

Die geheimen Seiten der Queen of Cosy Crime Agatha hat ihren eigenen Kopf – statt eine Vernunftehe einzugehen, will sie Pianistin werden. Doch die Träume von der Karriere als Musikerin platzen, und auch die große Liebe lässt auf sich warten. Um dem Alltag zu entfliehen, beginnt Agatha zu schreiben – zunächst Kurzgeschichten, später über einen Detektiv namens Hercule Poirot. Als sie Archibald Christie kennenlernt, scheint ihr Glück perfekt. Die beiden heiraten schnell, gemeinsam bereisen sie die Welt. Ihre Schreibmaschine hat Agatha immer im Gepäck, doch wird ihr Schreiben endlich Anerkennung finden? Nach dem Bestsellererfolg von »Astrid Lindgren« der neue Roman über die bekannteste Krimiautorin der Welt: Agatha Christie.
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Serieninfos zu Agatha Christie: In der Liebe sucht sie nach Hoffnung

Agatha Christie: In der Liebe sucht sie nach Hoffnung ist der 26. Band der Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe Reihe. Diese umfasst 27 Teile und startete im Jahr 2015. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2024.

Bewertungen

Agatha Christie: In der Liebe sucht sie nach Hoffnung wurde insgesamt 8 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.

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Meinungen

  • Leider nur die erste Lebenshälfte von Agatha Christie

    easymarkt3

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Agatha Christie: In der Liebe sucht sie nach Hoffnung

    Unterhaltsame Romanbiographie über Agatha Christie
    Da ich in der Vergangenheit bereits eine Romanbiographie über Agatha Christie gelesen habe, hat mich besonders interessiert, welche neuen Informationen mir diese Romanbiographie liefern wird. Vor allem der Klappentext „Der Detektiv Hercule Poirot ist fortan ihr ständiger Begleiter, auch die scharfsinnige Miss Marple gesellt sich zu ihr....“ suggerierte mir, dass ich einige Hintergrundinformationen über die Entstehung der Kriminalromane erhalten werde. Diese Informationen war mir persönlich jedoch zu wenig. Ich hätte gerne mehr davon gelesen. Ich finde es auch nicht so gut, wenn der Klappentext bereits das meiste vom Buchinhalt bekannt gibt. Teilweise hätte ich auch mehr Tiefgang gewünscht. Ich konnte mit dem ersten Teil des Untertitels „in der Liebe sucht sie nach Hoffnung...“ leider überhaupt nichts anfangen. Ich habe mich immer wieder gefragt nach welcher Hoffnung Agatha Christie suchte. Eine Antwort habe ich im Buch leider nicht gefunden. Positiv fand ich die Erläuterungen der Autorin im Nachwort.
    Fazit:
    Es ist eine unterhaltsamer, leicht zu lesende Romanbiographie über das Leben der Kriminalautorin Agatha Christie zwischen den Jahren 1908 bis 1928.
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  • Rezension zu Agatha Christie: In der Liebe sucht sie nach Hoffnung

    Leider nur die erste Lebenshälfte von Agatha Christie 3*
    Das passende Cover zeigt ein typisch britisches sommerliches Landschaftsbild an einer warmen Küste mit einem stattliches Gebäude im Hintergrund und wohl der jungen, noch unverheirateten Agatha Christie im Vordergrund, im modischen Stil um 1920. Leider umfasst dieser Roman nur die Zeit von 1908 bis 1929, also die erste Lebenshälfte von Agatha, * 1890. Ihre glückliche Kindheit in Torquay im Haus Ashfield, ihre Reisejahre in Paris und Kairo zusammen mit ihrer geliebten Mutter spiegeln ihre inneren Konflikte wider, aber auch die damalige Etikette in gehobenen Gesellschaftskreisen. Ermüdend ist manch ein oberflächlicher Dialog zwischen Mutter und Tochter über ähnlichem Inhalt rund ums Heiraten. Interessanter hingegen sind die schriftstellerischen Anfänge und der Schreibprozess rund um die Figur Hercule Poirot in ihren ersten Krimis. Das Ehe- und Familienleben mit Ehemann Archibald Christie und Tochter Rosalind beschreibt mehr deren Alltag. Der schriftstellerische Erfolg mit der ältlichen Ermittlerin Jane Marple in den Folgejahren nach 1928 hätte breiter ausgebaut werden können neben den vielen Reisen wie z.B. nach Bagdad, Ur oder die Kanarischen Inseln. Da Agatha bis 1976 lebte, könnte man hier die weitere Entwicklung ihrer großen Karriere vermissen. Leider liefert das Nachwort nur eine kurze Zusammenfassung mit Hinweisen auf Auslassung einiger Lebensabschnitte der Schriftstellerin. Insgesamt war der Schreibstil nicht überzeugend.
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  • Rezension zu Agatha Christie: In der Liebe sucht sie nach Hoffnung

    Never tell all you know—not even to the person you know best. (Agatha Christie)
    Nach wie vor zählt Agatha Christie zu den kommerziell erfolgreichsten Autor*innen aller Zeiten. Wer denkt nicht spontan an Hercule Poirot und Jane Marple, zwei eigenwillige ambitionierte Privatdetektive, unsterblich geworden in Büchern, Hörspielen, Film und Theater? Doch was weiß man über die zurückhaltende Person, die sie an ihrer Schreibmaschine geschaffen hat? Susanne Lieder rückt die weltberühmte Britin in ihrem gleichnamigen biographischen Roman in den Mittelpunkt, welcher bereits den 216. Band aus der Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe" bildet.
    Wie für dieses literarische Genre üblich, ist das Cover in Sepia-Tönen gehalten. Im Fokus steht eine Frau unbekannten Alters, aufgrund ihrer Kleidung und ihres Glockenhutes in den 1920er Jahren zu verorten, im Hintergrund ist ein altmodisches Herrenhaus, umgeben von Wiesen und Rabatten zu erkennen. Der Titel ist kurz gehalten; genannt wird nur der Name der berühmten Schriftstellerin. Der Untertitel gibt die Lesart des biographischen Romans vor: In der Liebe sucht sie nach Hoffnung, mit ihren Krimis erobert sie die Welt.
    Susanne Lieder bietet einen faszinierenden Einblick in den Werdegang der englischen Autorin. Im Fokus des einfühlsamen Portraits stehen Kindheit, Jugend und (erste) Ehe, von ihren literarischen Anfängen bis hin zur Entwicklung von Hercule Poirot und Miss Marple, zwei literarischen Figuren, die ihren Weltruhm begründet haben. Agatha Christie (1890-1976)erscheint als eine konventionell erzogene, unsichere Person, die sich auf eine überstürzte (glücklose) erste Ehe mit dem unzuverlässigen Oberst Archibald Christie (1889-1962), seinerzeit Flieger in der Königlichen Luftwaffe, einlässt und ihren wirklichen Platz im Leben - und in der Buchszene - nach und nach erobern muss.
    Der biographische Roman endet kurz nach der spontanen Reise in den Nahen Osten, der Agatha Christie mit dem Orient-Express nach Bagdad führen sollte. Unerwähnt bleibt ihre zweite Ehe mit dem 14 Jahre jüngeren britischen Archäologen Max Mallowan (1904-1978), den sie auf einer Reise nach Mesopotamien kennen- und lieben lernen sollte. Er ist eine leicht zu lesende, unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, gut geeignet für alle Menschen, die sich nicht nur für die Werke, sondern auch für das Leben einer außergewöhnlichen Frau interessieren.
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  • Rezension zu Agatha Christie: In der Liebe sucht sie nach Hoffnung

    Agatha Christie war mehr, als nur Schriftstellerin
    Susanne Lieder schreibt über Agatha Christie. Zuerst gefiel mir das Cover sehr gut. Es wirkt wie coloriert und dazu noch ein Bild, der jungen Agatha Christie. Es passt auch besser, weil das Buch von ihren jungen Jahren handelt, wie sie ihrem Ehemann begegnet und dass sie doch sehr unsicher war. Das Buch erzählt auch von der Zeit als Sanitäterin und als sie in der Apotheke war. Zudem wird von Agatha als junger Mutter erzählt. Das lässt irgendwie darauf hoffen, dass es noch Band 2 gibt. Während andere Bücher/Biografien dann doch mehr den Fokus auf das Verschwinden von Agatha Christie legen, wird das in diesem Buch vernachlässigt. Man weiß ja auch nicht wirklich was genaues und kann nur vermuten. Deshalb denke ich, dass das eine gute Idee war. Die Entstehungsgeschichte von Hercule Poirot und Miss Marple fand ich auch sehr informativ und interessant.
    Insgesamt ist das Buch sehr gut geschrieben, sehr unterhaltsam, sehr vielseitig (ihre Reisen, ihren Mut für die damalige Zeit und dass sie sich von Tiefschlägen nie unterjochen lies, sie war schon fortschrittlich), und nie langweilig. Ich habe das Buch sehr genossen, denn ich verehre Agatha Christie sehr und fand sie eine bemerkenswerte Persönlichkeit, was auch in diesem Buch, sehr gut beschrieben wurde. Insgesamt bin ich sehr verzaubert von diesem Werk, so dass ich die 5 Sterne gerne gebe.
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  • Rezension zu Agatha Christie: In der Liebe sucht sie nach Hoffnung

    Klappentext
    Agatha wollte eigentlich Pianistin werden. Doch der große Erfolg bleibt aus. Mehr zum Zeitvertreib beginnt sie, Geschichten zu schreiben. Als sie bei ihrer Arbeit in der Apotheke mit Giften zu tun hat, drängt sich ihr die Idee zu einer Kriminalgeschichte mit einem Giftmord auf, die sie nicht mehr loslässt, bis sie sie aufs Papier gebannt hat. Der Detektiv Hercule Poirot ist fortan ihr ständiger Begleiter, auch die scharfsinnige Miss Marple gesellt sich zu ihr – und Agatha Christie wird als Krimiautorin weltberühmt.
    Über die Autorin
    Susanne Lieder ist in der Nähe von Bad Oeynhausen aufgewachsen und lebt mit ihrer Familie südlich von Bremen. Seit 2012 arbeitet sie hauptberuflich als Schriftstellerin und hat sich damit ihren Kindheitstraum erfüllt. Sie schreibt Unterhaltungsromane, historische Romane und Romanbiografien.
    Mein persönliches Fazit
    Agatha Christie und ihre Krimis gehören zu meinen Lieblingsbüchern im Regal, Miss Marple und Hercule Poirot haben meinen Spaß am "leseermitteln" geweckt. Umso schöner daher zu lesen, wie Agatha Christie zu ihren Ideen gekommen ist und ihren Weg zu einer der erfolgreichsten Schriftstellerin der Welt gegangen ist.
    Das Buch ist ein richtig schöner Schmöker. Der Schreibstil ist angenehm, es ist unterhaltsam, lässt keine Langeweile aufkommen und so fliegen die Seiten beim Lesen regelrecht dahin.
    Erzählt wird die Lebensgeschichte der jungen Agatha Christie, die zuerst davon träumt Pianistin zu werden. Dann Sängerin. Dann überlegt, ob Krankenschwester nicht doch auch eine Möglichkeit wäre. Und dann wieder überlegt, wo eigentlich überhaupt ihre Talente liegen. Ihre Lebenslust, ihre Wissbegierde, ihre Energie und auch ihr Pragmatismus kamen bei mir als Leser auf jeden Fall an. Die Beziehung zu ihrer Mutter war sehr innig dargestellt, man merkt, dass diese ihr ein Leben lang eine wichtige Bezugsperson war.
    Es wird ein wenig zwischen den Zeiten gesprungen, was gut zur Handlung passte. Die Beziehung zu ihrem Mann Archie hätte ich mir etwas weniger oberflächlich erzählt gewünscht. Hier war mir der Sprung zwischen eben noch glücklich verheiratet und die Scheidung ist eingerichtet etwas zu groß.
    Gut gefallen hat mir dafür aber, dass Susanne Lieder den Punkt um Christies Verschwinden komplett ausgeblendet hat. Für meinen Geschmack wird dieser Punkt in vielen Büchern zu sehr in den Fokus gerückt. Hier wurde sich aber eher auf die menschlichen und emotionalen Aspekte konzentriert.
    Es hat mir dafür aber viel Spaß gemacht zu verfolgen, wie Agatha zu ihren Ideen für ihren ersten Krimi gekommen ist. Die imaginären Gespräche mit Hercule Poirot konnte ich mir schon fast bildlich vorstellen und habe mich sehr darüber amüsiert, welche Wortgefechte sich Autorin und Buchfigur geliefert haben.
    Ich hätte mir am Ende vielleicht noch ein Kapitel gewünscht, in dem die spätere Agatha einen Rückblick auf ihr Leben und Karriere wirft. Das hätte das ganze für mich noch etwas mehr abgerundet.
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Ausgaben von Agatha Christie: In der Liebe sucht sie nach Hoffnung

Taschenbuch

Seitenzahl: 432

E-Book

Seitenzahl: 385

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