Tod auf der Elbe

Buch von Frank Goldammer

Cover zum Buch Tod auf der Elbe

Titel: Tod auf der Elbe

4,3 von 5 Sternen bei 14 Bewertungen

85,7% Zufriedenheit

Band 1 der

Verlag: dtv

Format: Broschiert

Seitenzahl: 400

ISBN: 9783423263856

Termin: Neuerscheinung Mai 2024

Aktion

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Tod auf der Elbe

Ein Fall für Kriminalrat Gustav Heller: Ein Ermittler hoch zu Ross, mit Säbel und Verstand Als Gustav Heller, Kriminalrat der Königlichen Polizei in Dresden, den Sommertag 1879 mit einem Ausritt an der Elbe beginnen will, zerreißt ein infernalischer Knall die Stille. Auf dem Fluss ist der Kessel eines Frachtdampfers explodiert, Tote und Verletzte treiben im Wasser. Beherzt reitet Heller in den Fluss und zieht einen Schwerverletzten an Land. Der mutige Retter wird wenig später zum Ermittler in einem diffizilen Fall von Sabotage, Erpressung und Mord. Zwei Dampfschiffreedereien kämpfen erbittert um die königliche Schifffahrtslizenz auf der Elbe. Hellers hartnäckigen Nachforschungen erregen den Unwillen seines Vorgesetzten. Als auch seine Familie in Gefahr gerät, sucht Heller kurzerhand Hilfe beim sächsischen König ….
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Serieninfos zu Tod auf der Elbe

Tod auf der Elbe ist der 1. Band der Kriminalrat Gustav Heller Reihe. Diese umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2024. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2026.

Über Frank Goldammer

Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren. Um sein 20. Lebensjahr herum begann er mit dem Schreiben und veröffentlichte erste Werke im Eigenverlag. Für etliche Jahre war das für den gelernten Maler- und Lackierermeister lediglich eine Nebentätigkeit, doch nach einigen erfolgreichen Veröffentlichungen beschloss Goldammer 2021, hauptberuflich Bücher zu schreiben. Mehr zu Frank Goldammer

Bewertungen

Tod auf der Elbe wurde insgesamt 14 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Tod auf der Elbe

    • 25. Mai 2025 um 05:51
    Fortschritt - Fluch oder Segen?Kriminalrat Gustav Johann Heller von der Dresdner Staatspolizei reitet an einem Sommertag im Jahr 1879 das Elbufer entlang, als plötzlich eine Detonation die Stille unterbricht. Der Kessel eines Dampfschiffes ist explodiert und Tote und Verletzte treiben im Wasser. Heller zieht einen Schwerverletzten, der sich Justus Kleibig nennt, ans Ufer. Umso überraschter ist er, als er den Mann im Zuge seiner Nachforschungen sprechen will und nur auf eine trauernde Witwe trifft. Ihr Mann sei verstorben und der Leichnam noch nicht gefunden. Als dann noch zwei Matrosen des zerstörten Dampfers eine erkleckliche Summe Geld erhalten haben, um aus der Stadt zu verschwinden, dieses aber in Alkohol umgesetzt haben, klingeln bei Heller und seinem Assistenten Schrumm die Alarmglocken.
    Wenig später kommen Kleibig und seine Familie beim Brand ihrer Hütte ums Leben. Zufall? Heller glaubt nicht an Zufälle und vergräbt sich in seinen Ermittlungen.
    War die Explosion des Kessel doch eine Sabotageakt? Doch wer steckt dahinter? Der Eigentümer, Herr von Held, oder doch dessen Konkurrent um die Konzession?
    Je tiefer Kriminalrat Heller und sein Assistent in diesen komplexen Fall eintauchen, desto gefährlicher wird es für Heller, denn innerhalb der Dresdner Polizei hat er mächtige Widersacher, denn man sagt dem ehemaligen Rittmeister ein Naheverhältnis zum König nach, was besonders seinem Vorgesetzten Posch ein Dorn im Auge ist. Doch als seine Frau Helene und die beiden Kinder wegen der Ermittlungen in Gefahr geraten, ersucht er den König um Hilfe.
    Meine Meinung:
    Mir hat dieser historische Krimi aus Dresden sehr gut gefallen. Frank Goldammer, den wir ja aus der Reihen um Max Heller kennen, ist es sehr gut gelungen, einen ähnlich korrekten und sturköpfigen Polizisten als Maxens Großvater zu erschaffen. Die beiden ähneln einander doch in vielen Ansichten. Beide wollen den Dingen auf den Grund gehen und scheuen sich nicht, dem einen oder anderen auf die Zehen zu treten, auch wenn sich das auf Beförderungen nachteilig auswirken könnte.
    Gleichzeitig ist Gustav Heller, ein ehemaliger Soldat, ein Kind seiner Zeit. Er ist ein strenger und doch liebevoller Vater, wobei ersteres Sohn Albert und zweiteres die kleine kränkliche Tochter Johanna zu spüren bekommen. Seine Frau Helene ist eine patente Frau. Sie nimmt die Eigenheiten ihres Mannes mit Humor und besänftigt sein manchmal aufbrausendes Temperament.
    Heller ist sich über die technischen Fortschritte noch nicht im Klaren: Fluch oder Segen?
    Ein herrlicher Charakter ist auch Hellers Assistent Schrumm, der obwohl im besten Mannesalter, nach wie vor unverheiratet ist und ziemlich schüchtern wirkt. Nur wenn es um technische Errungenschaften wie eben Dampfschiffe oder ähnliches geht, geht er aus sich heraus. Schrumm ist es auch, der mit Heller den einen oder anderen zum Ziel führenden Gedanken diskutiert. Schrumm wird als Assistent oft nicht wahrgenommen. Daher kann er als stiller, aber scharfsichtiger Beobachter das eine oder andere Detail bemerken.
    Sehr gut gefällt mir auch der Pathologe, der für Gustav Heller auch den einen oder anderen guten Rat bereit hält, was Hellers Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen betrifft.
    Fazit:
    Diesem historischen Kriminalroman, der uns nach Dresden führt, gebe ich gerne 5 Sterne und hoffe auf eine Fortsetzung.
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  • Rezension zu Tod auf der Elbe

    • 19. Mai 2024 um 15:37
    Kurzbeschreibung (Quelle: Verlagsseite)
    Als Gustav Heller, Kriminalrat der Königlichen Polizei in Dresden, den Sommertag 1879 mit einem Ausritt an der Elbe beginnen will, zerreißt ein infernalischer Knall die Stille. Auf dem Fluss ist der Kessel eines Frachtdampfers explodiert, Tote und Verletzte treiben im Wasser. Beherzt reitet Heller in den Fluss und zieht einen Schwerverletzten an Land. Der mutige Retter wird wenig später zum Ermittler in einem diffizilen Fall von Sabotage, Erpressung und Mord. Zwei Dampfschiffreedereien kämpfen erbittert um die königliche Schifffahrtslizenz auf der Elbe. Hellers hartnäckigen Nachforschungen erregen den Unwillen seines Vorgesetzten. Als auch seine Familie in Gefahr gerät, sucht Heller kurzerhand Hilfe beim sächsischen König …
    Autor (Quelle: Verlagsseite)
    Frank Goldammer, Jahrgang 1975, ist gelernter Handwerksmeister und begann schon früh mit dem Schreiben. Die Bände seiner historischen Kriminalromanreihe über den Dresdner Kommissar Max Heller landen regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Goldammer lebt mittlerweile als freier Autor in seiner Heimatstadt Dresden.
    Allgemeines
    Erster Band einer neuen Reihe um Kriminalrat Gustav Heller
    Erschienen bei dtv am 16. Mai 2024 als TB mit 400 Seiten
    Gliederung: Roman in 24 Kapiteln – Leseprobe des Folgebandes „Haus der Geister“ (Frühjahr 2025)
    Erzählung in der dritten Person aus der Perspektive des Protagonisten Gustav Heller
    Handlungsort und -zeit: Dresden und Umgebung, 1879
    Inhalt
    Im Sommer 1879 konkurrieren zwei Unternehmer um die Konzession für die Dampfschifffahrt auf der Elbe: Freiherr von Kelb, ein alteingesessener Adeliger, und Alwin Engelbrecht, ein aus Hamburg zugezogener Bürgerlicher und erfolgreicher Selfmademan. Kriminalrat Gustav Heller ist zufällig in der Nähe, als es zu einer Kesselexplosion auf einem Dampfschiff des Freiherrn Kelb kommt, bei dem einige Besatzungsmitglieder ums Leben kommen oder schwer verletzt werden. Einen der Verletzten rettet Heller selbst aus dem Wasser und sorgt für dessen ärztliche Versorgung. Als er sich am nächsten Tag nach seinem Wohlergehen erkundigen will, stellt sich heraus, dass der Verletzte einen falschen Namen angegeben hat und nun verschwunden ist. Das macht Heller in Bezug auf den tragischen Unfall misstrauisch und er beschließt, in diesem Unfall oder vielleicht Sabotageakt zu ermitteln. Mit diesen Ermittlungen stößt er in ein Wespennest, da er auch vor hochgestellten Persönlichkeiten keinen übermäßigen Respekt hat und ohne Ansehen der gesellschaftlichen Stellung Verdächtige ins Visier nimmt, was ihn nicht nur Schmähungen – er sei nur auf den Adel neidisch oder sogar ein Sozialdemokrat – aussetzt, sondern ihn und seine Familie in Lebensgefahr bringt…
    Beurteilung
    Bei Kriminalrat Gustav Heller handelt es sich um den Großvater von Max Heller, der dem Leser aus der im Dresden der 1940er bis 1960er Jahre spielenden Reihe bekannt ist.
    In der neuen Reihe gibt der Autor einen Einblick in die im Wandel begriffene Gesellschaft des späten 19. Jahrhunderts, eine Zeit, in der sich das Leben der Menschen durch technischen Fortschritt (Fabriken, Dampfschifffahrt) verändert und auch die tradierten Privilegien des Adels immer mehr in Frage gestellt werden. Der härteste Vorwurf im Königtum Sachsen ist die Beschuldigung, ein Sozialdemokrat zu sein, der durchaus ernste Konsequenzen für die berufliche Karriere des Beschuldigten haben kann. König Albert von Sachsen wird aber in positivem Licht dargestellt.
    Gustav Heller ist ein äußerst integrer Mensch, der sich durch „höhergestellte“ Persönlichkeiten nicht einschüchtern lässt und es auch mit Kollegen und Vorgesetzten aufnimmt, wenn diese ihn daran hindern wollen, der Wahrheit und Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen. Dabei ist er aber kein perfekter Held, er sitzt Irrtümern auf und verhält sich manchmal unüberlegt und undiplomatisch.
    Die Handlung des Krimis ist intelligent konstruiert und glaubwürdig, der anschauliche Erzählstil versetzt den Leser ins ausgehende 19. Jahrhundert. Stellenweise kommt auch viel Spannung auf.
    Interessant ist auch die Schilderung von Ermittlungen in einer Zeit, als der Erkenntnisgewinn aus Obduktionen ohne moderne forensische Methoden noch überschaubar ist – diese Szenen werden detailliert und recht unappetitlich präsentiert.
    Fazit
    Ein vielversprechender Einstieg in eine neue Reihe um einen authentisch wirkenden, sympathischen Protagonisten – intelligente Unterhaltung!
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Ausgaben von Tod auf der Elbe

Taschenbuch

Cover zum Buch Tod auf der Elbe

Seitenzahl: 400

E-Book

Cover zum Buch Tod auf der Elbe

Seitenzahl: 401

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Update: 26. Februar 2026 um 07:02