Jenseits des Grabes

Buch von Fred Vargas, Claudia Marquardt

  • Kurzmeinung

    PotatoPeelPie
    Die Magie der Brigade aus den früheren Bänden schmerzlichst vermisst.

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Jenseits des Grabes

Endlich: Kommissar Adamsberg ist zurück! Und er ist bereit für seinen bislang spektakulärsten Fall! In Louviec, einem kleinen Ort in der Bretagne, gehen merkwürdige Dinge vor sich: Ein Wildhüter wird mit einem kostbaren Messer in der Brust tot aufgefunden. In der Nacht zuvor wollen die Alten des Dorfes den hinkenden Schritt eines Geistes gehört haben, der immer dann erklingt, wenn Unheil bevorsteht. Als Adamsberg, der legendäre Kommissar, von dem Fall Wind bekommt, ist er nicht mehr zu halten: Er steigt in die Ermittlungen ein, und sofort fallen ihm drei Flohbisse an der Leiche auf, ein Detail, das sonst niemand gesehen hat. Noch ahnt er nicht, dass dies nur der Auftakt ist zu einer Mordserie, die das Dorf erschüttern wird… »Fred Vargas ist einfach großartig. Das ist das Schöne an diesen Krimis: die schrägen Dialoge, die Ironie und die Leichtigkeit, die alle Ermittlungen beflügeln.« Brigitte Lesen Sie auch die anderen Bände der Reihe um Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg!
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Serieninfos zu Jenseits des Grabes

Jenseits des Grabes ist der 11. Band der Adamsberg, Danglard und Camille Reihe. Diese umfasst 14 Teile und startete im Jahr 1986. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2023.

Über Fred Vargas

Frédérique Audoin-Rouzeau lässt den französischen Charme in geschickt konzipierten Kriminalromanen lebendig werden. Als Pseudonym für die Veröffentlichung ihrer Bücher wählte sie den Namen Fred Vargas. Mehr zu Fred Vargas

Bewertungen

Jenseits des Grabes wurde insgesamt 6 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,8 Sternen.

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Meinungen

  • Die Magie der Brigade aus den früheren Bänden schmerzlichst vermisst.

    PotatoPeelPie

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Jenseits des Grabes

    Der etwas vollmundige Verlagstext:
    Endlich: Kommissar Adamsberg ist zurück! Und er ist bereit für seinen bislang spektakulärsten Fall! [Anm.: Nu ja...]
    In Louviec, einem kleinen Ort in der Bretagne, gehen merkwürdige Dinge vor sich: Ein Wildhüter wird mit einem kostbaren Messer in der Brust tot aufgefunden. In der Nacht zuvor wollen die Alten des Dorfes den hinkenden Schritt eines Geistes gehört haben, der immer dann erklingt, wenn Unheil bevorsteht. Als Adamsberg, der legendäre Kommissar, von dem Fall Wind bekommt, ist er nicht mehr zu halten: Er steigt in die Ermittlungen ein, und sofort fallen ihm drei Flohbisse an der Leiche auf, ein Detail, das sonst niemand gesehen hat. Noch ahnt er nicht, dass dies nur der Auftakt ist zu einer Mordserie, die das Dorf erschüttern wird…
    Quelle: amazon.de
    Meine Meinung:
    Auf den neuen Adamsberg hatte ich mich sehr gefreut. Allerdings kamen mir damals nach der Lektüre des Klimabuches von Fred Vargas Zweifel daran, ob sie je nochmal einen schreiben würde. Das Entsetzen der Autorin über die hinreichend bekannten und doch auf breiter Front ignorierten Auswirkungen der Klimakrise schien bei ihr auch eine Sinnkrise ausgelöst zu haben, die an das weitere Verfassen von Krimis, als sei nichts gewesen, ein dickes Fragezeichen setzte.
    Dennoch: Lange hat's gedauert, aber schließlich hat sie einen weiteren Band vorgelegt. Und nun scheint es mir leider doch auch, als hätte sie ein wenig ihren Biss verloren. Auch wenn sie immer noch gut Spannung erzeugen kann, bleiben die Figuren dabei entweder blass oder sind völlig überzeichnet, die Dialoge längst nicht mehr so lustig wie gewohnt, es gibt viele Wiederholungen von Elementen aus früheren Krimis, dann wiederum Szenen, die unmotiviert im Raum stehen bleiben und anscheinend nur ein paar weitere Seiten füllen sollten... Auch die Auflösung konnte mich nur teilweise überzeugen.
    Bei amazon wird in einigen Rezis auf die Übersetzung geschimpft - diese kann ich nicht beurteilen, weiß also nicht, ob das Original wirklich besser an den schrägen Witz der früheren Bände anknüpft. Auffallend ist der sprachliche Rückfall gegenüber den Vorgängerbänden jedoch schon und ich weiß nicht, wie stark das am Wechsel der Übersetzerin liegt. Dazu können Leser*innen, die das Werk auf Französisch lesen, sicher mehr sagen. Mich wundert auf jeden Fall die Übersetzung des Titels: "Sur la dalle" bedeutet meines Wissens "auf / bei der Grabplatte" in einem rein lokalen Sinne (Adamsberg lässt mal wieder Blasen aufsteigen und legt sich dazu auf die Deckplatte eines Dolmengrabes). Bei "jenseits" jedoch assoziiere ich so etwas wie "über den Tod hinaus", im schlimmsten Fall eine Art Wiedergänger. Das führt in eine völlig falsche Denkrichtung, klingt aber schön dramatisch-mysteriös - und solche Tricks hat selbst ein mittelmäßiger Krimi von Fred Vargas nun wirklich nicht nötig. Bitte korrigiert mich, falls ich mit meinen bescheidenen Französischkenntnissen da falsch liegen sollte!
    Ich hoffe inbrünstig, dass es sich bei diesem Band um einen "Ausrutscher" handelt und Fred Vargas wieder zu ihrer alten Form zurückfindet.
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Ausgaben von Jenseits des Grabes

Hardcover

Seitenzahl: 528

Taschenbuch

Seitenzahl: 508

Jenseits des Grabes in anderen Sprachen

  • Deutsch: Jenseits des Grabes (Details)
  • Französisch: Sur la dalle (Details)

Besitzer des Buches 9

Update: