Letzte Lese
Buch von Uwe Ittensohn
Titel: Letzte Lese
Uwe Ittensohn (Autor)
Band 6 der Kommissar Frank Achill und Stadtführer André Sartorius-Reihe
Verlag: Gmeiner-Verlag
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 410
ISBN: 9783839206096
Termin: Neuerscheinung Februar 2024
Aktion
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Kurzmeinung
kleinschorschi Spannender 6. Fall für das Ermittler-Team, die es hier nicht nur mit Bioweinanbau zu tun bekommen
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Letzte Lese
Ein Winzer wird übel zugerichtet unter seinem Traubenvollernter gefunden. Nur eine Woche später wird im selben Dorf ein Polizist überfahren. Die Ermittler gehen von Unfällen aus. Kriminalhauptkommissar Achill will tiefer ermitteln, doch der neue Oberstaatsanwalt, der so gar nicht mit den Gepflogenheiten im Winzermilieu zurechtkommt, legt ihn an die Kette. Als Unterstützung kommen der Privatschnüffler André Sartorius und dessen Mitbewohnerin Irina wie gerufen. Gemeinsam stoßen sie auf ein komplexes Gespinst, das weit über eine Winzertragödie hinausgeht.
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Serieninfos zu Letzte Lese
Letzte Lese ist der 6. Band der Kommissar Frank Achill und Stadtführer André Sartorius Reihe. Diese umfasst 8 Teile und startete im Jahr 2019. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2026.
Bewertungen
Letzte Lese wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 5 Sternen.
Meinungen
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Spannender 6. Fall für das Ermittler-Team, die es hier nicht nur mit Bioweinanbau zu tun bekommen
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Letzte Lese
- haberlei
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25. September 2024 um 22:07
„Letzte Lese“ von Uwe Ittensohn ist bereits der 6. Fall, den André Sartorius, Irina Worobjowa und das polizeiliche Ermittler-Duo Frank Achill und Verena Bertling gemeinsam lösen.Weiterlesen
Worum geht es?
In einem kleinen pfälzischen Weinort ereignen sich seltsame Unfälle: ein Weinbauer verunglückt beim nächtlichen Lesen, gerät unter seinen Traubenvollernter, und ein Polizist wird unter rätselhaften Umständen überfahren.
Ich bin bereits seit Band vier Fan dieser Reihe. Daher waren mir die Protagonisten bereits vertraut, aber man kommt als Quereinsteiger jederzeit problemlos in die jeweilige Geschichte hinein. Zudem ist das Personenverzeichnis sehr hilfreich, um auch die zahlreichen Nebenfiguren zuordnen zu können. Das Buch erschien 2024. Es ist sehr übersichtlich in angenehm kurze Kapitel unterteilt, jeweils mit Titel, Datums- und Zeitangaben versehen. Letztere sind im Hinblick auf diverse Rückblenden sehr hilfreich. Das Buch spielt im Jahr 2022.
Der Schreibstil ist flüssig, gut beschreibend. Immer wieder sind regionale Besonderheiten in die Handlung mit eingewoben, wie z.B. der Bezug der Region zum Bauernkrieg im 16. Jahrhundert. Das Lokalkolorit wird sprachlich durch den breiten pfälzischen Dialekt der Winzer unterstrichen – durchaus auch für mich als Österreicherin gut verständlich. Einen humorvollen Touch bringen die Dialoge zwischen André und seiner Mitbewohnerin, der jungen Studentin Irina, hinein. Das Cover unterstreicht das Kernthema des Buches, denn der Autor erweist sich sehr versiert in punkto Weinanbau. Dieses Fachwissen fließt jedoch so gut dosiert in die Handlung mit hinein, dass dadurch nie Längen entstehen.
Es beginnt einigermaßen rätselhaft. Welche Verbindung besteht zwischen den Unfällen in dem pfälzischen Weinort und einem Gefangenenaustausch irgendwo im Schwarzen Meer? Sehr vage sind anfangs die Gründe, die André bewegen, die Umstände der angeblichen Unfälle näher zu prüfen. Natürlich wieder mit Hilfe von Irina, die jedoch durch ihre Nachforschungen immer mehr in Schwierigkeiten gerät. Insbesondere der neue zuständige Staatsanwalt hegt Vorurteile gegenüber der gebürtigen Russin und äußert einen schwerwiegenden Verdacht. Lange Zeit rätselt man als Leser einerseits, was tatsächlich hinter den Unfällen steckt, andererseits leidet man mit Irina, der ziemlich schlimm mitgespielt wird. Die stetigen Perspektivenwechsel, unerwartete Wendungen, die Kürze der Kapitel, immer wieder mit einem Cliffhanger endend, erzeugen nicht nur eine temporeiche Handlung, sondern heizen die Spannung an und lassen einen das Buch kaum aus der Hand legen. So nach und nach fügt sich Puzzleteil zu Puzzleteil bis sich letztendlich der Tathergang schlüssig klärt.
Die Protagonisten wirken lebendig und empathisch, zeigen nicht nur Stärken, sondern auch Schwächen und spontane Emotionen. Die fruchtbringende Zusammenarbeit der beiden Kriminalbeamten mit dem privaten Ermittler-Duo basiert auf einer langjährigen Freundschaft, ist geprägt von Vertrauen und Offenheit. Auch die Nebenfiguren sind so anschaulich beschrieben, dass man sich die Personen gut vorstellen kann.
Mir hat „Letzte Lese“ spannende Lesestunden beschert. Ich habe das Miträtseln genossen. Das Buch bietet alles, was ein ausgezeichneter Regionalkrimi beinhalten sollte: sympathische Protagonisten, regionales Flair, einen Schuss Humor und natürlich Spannung und Action. Mit Vorfreude auf den nächsten Fall empfehle ich das Buch gerne weiter und vergebe 5 Sterne. -
Rezension zu Letzte Lese
- kleinschorschi
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21. Mai 2024 um 17:51
Als ein Winzer, übel zugerichtet unter seinem Traubenvollernter gefunden und eine Woche später im selben Dorf ein Polizist überfahren wird, gehen die Ermittler von zwei Unfällen aus und die Sache wird ad Akta gelegt – vorerst. Denn der Bestatter Andreas Böhm findet bei dem toten Winzer eine winzige Einstichstelle und teilt dies André mit. Diese könnte darauf hindeuten, dass es sich hierbei wohl doch nicht um einen Unfall handelt. Nun möchte auch Kriminalhauptkommissar Frank Achill tiefer ermitteln. Allerdings hat er da die Rechnung ohne den neuen Oberstaatsanwalt Doktor Sigmar Mühlenkamp gemacht. Er ist nach wie vor davon überzeugt, dass es sich hierbei um einen Unfall handelt. Da kommen ihm sein Freund der Privatschnüffler André Sartorius und dessen Mitbewohnerin Irina wiedermal wie gerufen. Die beiden fangen an und ermitteln auf eigene Faust. Doch für Irina wird das ganze zu einer echten Herausforderung. Sie verfängt sich hier und setzt damit auch gleichzeitig nicht nur ihre Existenz sondern auch ihr Leben aufs Spiel…..Weiterlesen
Fazit / Meinung:
Das Buch hat insgesamt 410 Seiten. Jedes Kapitel hat eine Überschrift, die kurz sagt, um was es geht. Ebenso findet man unter der Hauptüberschrift eine kleine Orts-, Datums- und Zeitangabe, so weiß man genau, wann und wo das besagte Kapitel spielt. Finde ich persönlich sehr gut, man kann sich gut daran orientieren und sich auch gut hineinversetzen. Die Länge der Kapitel ist sehr gut gewählt. Es lässt sich flüssig lesen und der Pfälzer Dialekt kommt hier auch nicht zu kurz.
Es wird in zwei Zeitsträngen erzählt, einmal in der Gegenwart und dann paar Wochen zuvor in der Vergangenheit auf dem Meer. Anfangs habe ich mich gefragt, was denn die Marine mit der ganzen Sache zu tun hat, aber genau das spielt eine sehr wichtige Rolle, was zur Auflösung des Falles im Verlauf sehr wichtig ist. Auch in diesem Band gibt es zu Beginn des Buches wieder die Figurenübersicht, die sehr hilfreich ist.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, locker und es bleibt auch hier spannend bis zum Schluss. Ein Ende, mit dem ich so wieder nicht gerechnet hätte. Man kann dieses Buch auch sehr gut ohne Vorkenntnisse der Vorgängerbände lesen, obwohl es hier sicherlich von Vorteil ist, wenn man den ersten Fall kennt, was aber nicht zwingend notwendig ist. Die Ermittler sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen und ich hab richtig mit Irina gelitten….
Alles in allem wieder ein sehr gelungener Krimi, den ich mit sehr gutem Gewissen weiterempfehlen kann.
Von mir gibts eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!
Ausgaben von Letzte Lese
Besitzer des Buches 2
Update: 18. Juni 2025 um 06:41




