In meines Vaters Haus

Buch von Joseph O'Connor, Susann Urban

Cover zum Buch In meines Vaters Haus

Titel: In meines Vaters Haus

, (Übersetzer)

3,5 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

Band 1 der

Verlag: C.H.Beck

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 382

ISBN: 9783406829901

Termin: Neuerscheinung Februar 2025

Aktion

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu In meines Vaters Haus

Rom 1943: Ein gefährlicher Fluchtplan und ein mutiger irischer Priester Rom 1943: Die deutschen Truppen kontrollieren den Vatikan und der Chef des NS-Sicherheitsdienstes Paul Hauptmann herrscht mit brutaler Effizienz. Der Ausgang des Krieges ist ungewiss. Juden und geflüchtete Kriegsgefangene suchen Schutz in der Ewigen Stadt, die innerhalb des besetzten Rom neutral ist. Getarnt als Chor gerät eine kleine Gruppe unterschiedlicher Widerständler um den irischen Priester O’Flaherty in allergrößte Gefahr, als sie versuchen, den Schutzsuchenden zu helfen. Joseph O’Connors Roman ist inspiriert von der außergewöhnlichen, wahren Geschichte von Monsignore Hugh O’Flaherty; der zusammen mit seinen Komplizen sein Leben riskierte, um Juden und andere Flüchtlinge vor den Augen seines Nazi-Feindes aus Italien zu schmuggeln. Spannend, szenisch und wunderschön geschrieben, erzählt In meines Vaters Haus eine unvergessliche Geschichte von Liebe, Glauben, strategischem Geschick, Aufopferung und Mut. 'Der irische Autor O’Connor macht aus dieser historischen Person eine faszinierende Romanfigur, einen Priester, der mit seinen außergewöhnlichen Führungsqualitäten zum mutigen Gegenspieler der Gestapo wird.' Sibylle Peine, dpa Erstmals im Taschenbuch
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Serieninfos zu In meines Vaters Haus

In meines Vaters Haus ist der 1. Band der Rome Escape Line Reihe. Diese umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2023. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2025.

Bewertungen

In meines Vaters Haus wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu In meines Vaters Haus

    • 23. Oktober 2025 um 11:41
    1941 besucht der irische Priester Monsignore Hugh O'Flaherty als offizieller Visitator des Vatikans ein Kriegsgefangenenlager der Nazis in Italien und ist vollkommen entsetzt über die fürchterlichen Zustände dort und den unmenschlichen Umgang mit den Insassen. Sein Versuch, für etwas bessere Verhältnisse zu sorgen, endet mit einer Rüge vom Papst höchstpersönlich, und er wird von den Lagerbesuchen abgezogen.
    Doch er kann das Unrechtsregime der italienischen Faschisten und der Nazis, die inzwischen auch in Rom Einzug gehalten haben, kaum ertragen und findet schließlich einen anderen Weg, den braunen Machthabern die Stirn zu bieten: er gründet einen Chor. Acht Menschen ganz unterschiedlicher Hintergründe treffen sich tatsächlich regelmäßig zur Gesangsprobe unter O'Flahertys Leitung, der wahre Grund für die Zusammenkünfte ist aber ein anderer: sie helfen Verfolgten, sich zu verstecken und schließlich zu fliehen. Ein sehr gewagtes Unterfangen, denn überall haben die Wände Augen und Ohren und alle "Sänger" wissen genau, was ihnen blüht, wenn sie auffliegen. Insbesondere O'Flaherty steht unter scharfer Beobachtung, nicht zuletzt, weil er sich Paul Hauptmann, den obersten NS-Mann in Rom, zum Feind gemacht hat.
    Joseph O'Connor erzählt diese fesselnde Geschichte in zwei Ebenen: in Echtzeit aus O'Flahertys Perspektive und im Rückblick in Form von Interviews und Berichten der anderen Beteiligten. Die Atmosphäre ist beklemmend, die Willkür des Regimes nimmt einem beim Lesen schon fast die Luft und ich habe allen Respekt vor dem Mut, den diese Menschen an den Tag gelegt haben. Und trotzdem blitzt auch immer wieder ein galliger Humor unter den Protagonisten auf, ohne den man diese Zeit vermutlich auch gar nicht hätte ertragen können.
    Den "Chor" hat es wirklich gegeben, auch wenn sich O'Connor, wie er selbst im Nachwort schreibt, mit der Handlung einige Freiheiten genommen hat. In Grundzügen beruht das Buch aber auf Tatsachen, was dem Ganzen noch mal eine andere Dimension verleiht.
    Die Fluchthilfe als solche spielt im Buch gar keine so große Rolle. Wir begleiten zwar ein "Rendimento", wie die Missionen genannt werden, es geht aber noch viel mehr um die Gruppe als solche und ganz besonders um den Menschen Hugh O'Flaherty, den wir aus verschiedenen Perspektiven kennenlernen. O'Connor zeichnet das Bild eines mutigen und tatkräftigen Mannes, ohne einen Heiligen aus ihm zu machen, das hat mir sehr gut gefallen. Auch die anderen Charaktere sind interessant, von der italienischen Contessa und einem schwulen britischen Adeligen über eine Diplomatengattin, eine Journalistin und den Kammerdiener des Adeligen bis zum Zeitungsverkäufer, der am Rande des Petersplatzes seinen kleinen Kiosk hat.
    Auch wenn das Buch ein wenig anders gestrickt war, als ich zunächst erwartet hatte, habe ich es doch sehr gerne gelesen und bin gespannt auf die beiden noch folgenden Bände, die dann wohl andere Personen in den Mittelpunkt rücken.
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Ausgaben von In meines Vaters Haus

Taschenbuch

Cover zum Buch In meines Vaters Haus

Seitenzahl: 382

Hardcover

Cover zum Buch In meines Vaters Haus

Seitenzahl: 382

E-Book

Cover zum Buch In meines Vaters Haus

Seitenzahl: 414

In meines Vaters Haus in anderen Sprachen

  • Deutsch: In meines Vaters Haus (Details)
  • Englisch: My Father's House (Details)

Besitzer des Buches 6

Update: 23. Oktober 2025 um 11:42