Warten auf den Tod

Buch von Josephine Tey, Jochen Schimmang

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Warten auf den Tod

Ganz London, scheint es, steht vor dem Woffington Schlange. Nach zwei Jahren Spielzeit ist dies die letzte Woche von Wussten Sie es nicht?. Wer das legendäre Musical noch einmal sehen will, muss stundenlang vor der Theaterkasse ausharren. Als inmitten des Gedränges ein Mann ohnmächtig zusammensackt, weichen die Umstehenden erschrocken zurück: Aus seinem Rücken des Mannes ragt der Griff eines Dolchs. Der Unbekannte ist tot, heimtückisch erstochen in der Menschenmenge. Inspector Alan Grant von Scotland Yard, der mit den Ermittlungen beauftragt wird, sieht sich einer schier unlösbaren Aufgabe gegenüber: Nicht nur hat niemand der Anwesenden irgendetwas beobachtet; auch die Identität des Toten ist vollkommen unbekannt. Grant hält sich an die wenigen Indizien, die er hat - den altmodischen Typ des Dolchs, die Kleidungsstücke des Toten und die merkwürdige Mordmethode -, und tut, was er am besten kann: Er nutzt die Kraft seiner Gedanken.
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Serieninfos zu Warten auf den Tod

Warten auf den Tod ist der 1. Band der Alan Grant Reihe. Diese umfasst 6 Teile und startete im Jahr 1929. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 1952.

Bewertungen

Warten auf den Tod wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,8 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Warten auf den Tod

    Klappentext/Verlagstext
    Ganz London, scheint es, steht vor dem Woffington Schlange. Nach zwei Jahren Spielzeit ist dies die letzte Woche von Wussten Sie es nicht? . Wer das legendäre Musical noch einmal sehen will, muss stundenlang vor der Theaterkasse ausharren. Als inmitten des Gedränges ein Mann ohnmächtig zusammensackt, weichen die Umstehenden erschrocken zurück: Aus seinem Rücken des Mannes ragt der Griff eines Dolchs. Der Unbekannte ist tot, heimtückisch erstochen in der Menschenmenge. Inspector Alan Grant von Scotland Yard, der mit den Ermittlungen beauftragt wird, sieht sich einer schier unlösbaren Aufgabe gegenüber: Nicht nur hat niemand der Anwesenden irgendetwas beobachtet;auch die Identität des Toten ist vollkommen unbekannt. Grant hält sich an die wenigen Indizien, die er hat - den altmodischen Typ des Dolchs, die Kleidungsstücke des Toten und die merkwürdige Mordmethode -, und tut, was er am besten kann: Er nutzt die Kraft seiner Gedanken.
    Die Autorin
    Josephine Tey ist das Pseudonym der schottischen Autorin Elizabeth MacKintosh (1896–1952), die vor allem für ihre Kriminalromane bekannt geworden ist. Mit dem Schreiben begann sie, nachdem sie ihre Arbeit als Sportlehrerin aufgeben musste, um ihre Mutter zu pflegen, die an Krebs erkrankt war. Nach deren Tod kümmerte sich Tey um den Vater und blieb auch danach in ihrem Elternhaus wohnen. Tey lebte sehr zurückgezogen, mied Interviews und öffentliche Auftritte. Sie starb im Alter von 55 Jahren während einer Reise nach London. Ihr Roman „Alibi für einen König“ wurde von der englischen Autorenvereinigung Crime Writers’ Association zum besten Kriminalroman aller Zeiten gewählt und 1969 mit dem Grand prix de littérature policière ausgezeichnet.
    Inhalt
    In der Warteschlange vor Londons Woffington Musical Theater kippt ein Mann vornüber, als die Schlange sich vorwärts bewegt – er ist mit einem mit erheblicher Kraft geführten Dolch erstochen worden. Der zuständige Ermittler Allan Grant von Scotland Yard bewegt sich im Theater-Milieu wie der berühmte Fisch im Wasser und kann darin auf hilfreiche Kontakte zurückgreifen. Er ist überzeugt, dass ein britischer Mord nicht mit einem Dolch begangen würde, dass der Täter demnach Ausländer sein oder sich im Ausland fremde Werte angeeignet haben muss. Das Opfer hat einen Militärrevolver bei sich. Zu Waffen hat Grant - wie viele seiner Kollegen - als Veteran des Ersten Weltkriegs ein sachliches Verhältnis. Die Ermittlungen führen zur Vermieterin des Mannes, der sich offenbar jahrelang eine Wohnung mit einem Mitbewohner geteilt haben muss, folgen der Herkunft seiner Kleidung (die auf einen Weiße-Kragen-Job schließen lässt) und führen schließlich zu einem Zeugen, der den Mann kannte. Grants Ermittlungen bestehen aus zuverlässiger Schuhsohlenarbeit: mehrere Ermittler reisen mit der Bahn in verschiedene Richtungen, telefoniert wird für die Zeit charakteristisch aus öffentlichen Telefonzellen – und Grant selbst als leidenschaftlicher Angler kann sich mit Perfektion als harmloser Angelurlauber tarnen. Als schließlich eine verdächtige Person ermittelt wird, wirken die Ermittlungen beunruhigend lückenhaft, da Grant noch immer ein Motiv fehlt und er sich offenbar zu wenig damit befasst hat, welches Verhältnis das Opfer zu Frauen hatte.
    Im Nachwort eines Folgebandes erläutert Val MacDermid, dass sie selbst von Tey gelernt habe, über den reinen Kriminalfall hinaus im Krimi Einstellungen und Entwicklungen anzudeuten, an denen ihr liegt. Josephine Teys Krimiserie kann als Meilenstein in der Kriminalliteratur gesehen werden, weil sie für ihre Zeit ungewöhnliche Figuren schuf. Mit Val MacDermids Interpretation im Ohr eine ungewöhnliche Zeitreise.
    Fazit
    Alan Grants erster Fall wirkt zunächst unspektakulär, liefert jedoch Basis für die Folgebände, indem man Grant als empathischen, liebenswürdigen Ermittler kennenlernt mit dem Talent, nahezu jede Person für sich einzunehmen, so dass er in den Fortsetzungsbänden auf ihre Loyalität vertrauen kann. Für einen Kriegsveteranen ein ungewöhnlicher Charakterzug.
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    Ausgaben
    Originalausgabe deutsche Erstausgabe "Der Mord in der Schlange", gekürzt, Heyne 1972, udT. Warten auf den Tod Dumont 2003
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Ausgaben von Warten auf den Tod

Taschenbuch

Seitenzahl: 285

Hardcover

Seitenzahl: 352

E-Book

Seitenzahl: 312

Warten auf den Tod in anderen Sprachen

  • Deutsch: Warten auf den Tod (Details)
  • Englisch: The Man in the Queue (Details)

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