Der Adventskalender zum Glück

Buch von Siri Østli, Daniela Stilzebach

Cover zum Buch Der Adventskalender zum Glück

Titel: Der Adventskalender zum Glück

, (Übersetzer)

4,6 von 5 Sternen bei 4 Bewertungen

Verlag: Bastei-Lübbe

Format: E-Book

Seitenzahl: 449

ISBN: 9783751748148

Termin: September 2023

Aktion

  • Kurzmeinung

    Aleshanee
    Wunderschönes Weihnachtsbuch <3
  • Kurzmeinung

    claudi-1963
    Ein Roman der jede Emotion in mir hervorrief, sogar die ersten Weihnachtsgefühle. Ein besonderes Adventskalenderbuch.

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Der Adventskalender zum Glück

Ein herzerwärmender Roman über die besondere Magie der Adventszeit Das vergangene Jahr hat Fies Leben gehörig auf den Kopf gestellt. Ihr Mann hat sie verlassen, Fie musste aus dem gemeinsamen Haus aus- und in eine kleine Dachgeschosswohnung am anderen Ende von Oslo einziehen, das Verhältnis zu ihrem Sohn ist mehr als abgekühlt. Kurz gesagt: Sie hängt in einem tiefen Loch. Einen Monat vor Weihnachten beschließt ihre Schwester daher, Fie mit einem ungewöhnlichen Adventskalender zu überraschen. Der hält nämlich (fast) jeden Tag eine besondere Aufgabe für Fie bereit. Nun muss sie das Schneckenhaus wieder verlassen, in das sie sich verkrochen hat. Und so beginnt für Fie eine magische Adventszeit, nach der sie die Welt mit völlig anderen Augen sieht ...
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Bewertungen

Der Adventskalender zum Glück wurde insgesamt 4 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,6 Sternen.

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Meinungen

  • Wunderschönes Weihnachtsbuch <3

    Aleshanee

  • Ein Roman der jede Emotion in mir hervorrief, sogar die ersten Weihnachtsgefühle. Ein besonderes Adventskalenderbuch.

    claudi-1963

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der Adventskalender zum Glück

    • 24. Dezember 2025 um 01:55
    Gleich zu Beginn begegnet man einem Weihnachtsmann. Im Schaufenster. Und dieser Moment ist - ob schicksalhaft oder zufällig - ein Wendepunkt im Leben von Fie, ein Aufwachen nach einer monatelangen, dunklen Schläfrigkeit, die sie irgendwie durch ihren Alltag gebracht hat.
    Manchmal gibt es so Momente, die an sich gar nicht groß auffallen, die aber irgendetwas in uns auslösen, uns an etwas erinnern, das uns komplett aus der Bahn wirft: oder wieder in die Spur bringt. So ist es bei Fie, denn nachdem ihr Exmann plötzlich eine neue Freundin für sich entdeckt hat und Fie mehr oder weniger aus ihrem gemeinsamen Haus komplimentiert hat, ist sie untergetaucht. Der Schock hat sie gelähmt und brav die Pillen schlucken lassen, die ihr der Arzt verschrieben hat und so tingelte sie im Dämmerzustand durch die Monate- bis plötzlich Weihnachten vor der Tür steht und sie wieder zu sich kommt.
    Das alles erfährt man nach und nach auch in Details. Wichtig ist, dass Fie plötzlich wieder ihr Leben wahrnimmt und vor allem durch ihre Schwester Sara, die zwar weiter weg wohnt, aber mit der sie regelmäßig telefoniert. Diese hat jetzt auch ein Idee, um Fie ihren neuen Lebensmut direkt zu unterstützen - mit einem ganz besonderen Adventskalender und speziellen Aufgaben.
    Im ersten Moment konnte ich Sara tatsächlich nicht so recht leiden.
    "Reiß dich zusammen! Du hast nicht das Recht, dich so aufzuführen. Du bist erwachsen, verdammt noch mal!" Zitat Seite 19
    Solche Worte gegenüber jemandem, der an einer Depression leidet, sind für mich einfach völlig unangebracht und respektlos. Aber die Geschichte geht ja weiter und man merkt, dass Sara ihre Schwester wachrütteln will und selbst sehr daran leidet, alles kontrollieren zu wollen - wichtig ist, dass sie mit den Herausforderungen Fie aus ihrem Schneckenloch hervorholt.
    Fie konnte ich sehr gut verstehen. Der Schock, die Emotionslosigkeit ihres Mannes, der von ihr erwartet, alles einfach hinzunehmen und ihr auch noch Vorwürfe macht, ist schon sehr heftig und hat Fie völlig aus der Bahn geworfen. Alleine hilflos, und in einem Zustand in dem sie kaum handeln oder für sich entscheiden konnte, ist alles über sie hinweg gerauscht und nicht mal ihr gemeinsamer Sohn steht ihr zur Seite.
    Auch ihr selbst kommen solche Gedanken:
    Ihr wurde bewusst, dass die Depression und der Nervenzusammenbruch sie egoistisch hatte werden lassen. Zitat Seite 38
    Das mag wohl sein, aber wenn es einem schlecht geht, darf man ruhig mal dazu stehen, etwas für sich tun zu wollen und vor allem: Hilfe annehmen. Und auch darum bitten. Das konnte sie lange Zeit nicht, weil sie sich schlecht gefühlt hat -> weil ihr das alle eingeredet haben, aber sie macht eine ganz tolle Wandlung durch!
    Die Autorin hat es sehr gut rübergebracht, wie Fie sich fühlt. Manchmal wie ein kleines Kind, das heruntergeputzt wird und das Muster aus Situationen sind, die wir unbewusst abspulen und es extrem schwer wird, sich daraus zu befreien. Nur weil man "erwachsen" ist, also das Alter von 18 bzw. 21 erreicht hat, oder auch 40 oder 50, heißt das noch lange nicht, dass man alleine klarkommen kann oder alles ohne Hilfe schafft.
    Jeder ist anders und jeder verarbeitet Probleme unterschiedlich. Manche stecken sie gut weg, andere eben nicht und warum sollte man dann nicht um Hilfe bitten? Wenn man es ausprobiert wird man erstaunt sein, wie viele Menschen mitfühlen und gerne unter die Arme greifen.
    Während Fie also versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen, lernen wir mit ihr zusammen Lykke kennen. Eine junge, alleinerziehende Mutter, die ebenfalls einiges an Problemen zu schultern hat und die durch den neuen Elan von Fie angesteckt wird.
    Auch andere Personen treten in Fie´s Leben und man spürt, wie viele Menschen um einen herum sind, die einem guttun würden, wenn man sie nur etwas näher an sich heranlässt.
    Es gab ein paar kleine Details, wie die zitierten Sätze oben, die mich ein bisschen stutzig haben werden lassen, über die Denkweise über bestimme Lebensweisen oder Situationen - aber das mag vielleicht auch an der norwegischen Mentalität liegen ... ich weiß es nicht Jedenfalls war die Entwicklung spannend zu verfolgen und sehr berührend, eine wirklich ganz tolle, liebevolle Weihnachtsgeschichte mit tollen Botschaft und dem Versuch, etwas feinfühliger zu werden und die Menschen mit empathischen Augen zu sehen. Niemand weiß was der andere gerade durchmacht, warum er oder sie so grummelig ist, und welche Sorgen sie mit sich herumschleppen. Ein nettes Wort kann da sehr viel bewirken und verändern.
    Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich danke allen für den Tipp!
    Weltenwanderer
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  • Rezension zu Der Adventskalender zum Glück

    • 8. November 2023 um 19:05
    Ein Neuanfang
    Eine herzerwärmende Geschichte über einen Neustart.
    In ihrem Roman thematisiert die Autorin, nicht nur das Thema Depression und wie es möglich ist einen Weg herauszufinden, sondern auch Herzlichkeit und Vertrauen von Menschen, die sich vorher nicht kannten.
    Um in eine Depression zu verfallen braucht es nicht viel. Bei Fie genügt ein Ehemann, der sich nicht nur von ihr scheiden lassen will, sondern sie auch gleich in eine Bruchbude ausquartiert. Doch in dieser schweren Zeit gibt es Menschen die Fie nicht abschreiben, allen voran Fies große Schwester, die Fie mit einen Adventskalender der besonderen Art aus ihrem Loch herauszieht. Jeden Tag eine Aufgabe, jeden Tag einen Schritt raus in die dunkle Welt. So findet sie nicht nur einen Job, der ihr viel abverlangt, sondern auch einen traumatisierten vierbeinigen Begleitet. Zusammen nehmen sie viele Stufen im neuen Leben. Sie lernt andere Menschen kennen, die das Herz am rechten Fleck haben und schließt Freundschaften.
    Die Hauptfigur Fie wächst einen wirklich schnell ans Herz. Man zieht sie förmlich vor sich, wie zerbrochen und zart sie am Beginn ihres neues Lebens ist. Um so bemerkenswert wie sie sich all ihren Problemen stellt, nicht ohne Rückschläge, aber mit einen Mut, der nicht zuletzt von ihrer großen Schwester immer wieder aufs neue angefacht wird. Am Anfang war ich wirklich sehr skeptisch, ob ein tierischer Begleiter wirklich so gut ihn ihrer mentalen Verfassung war. Aber ja hier ist es geglückt, er hat geholfen oder sollte ich vielleicht doch eher sagen sie haben sich gegenseitig geholfen. Sie klammern sich an einander fest und meistern so viele Hürden, die das Leben für sie bereit hält. Fie wird Teil einer sozialen Gemeinschaft, nicht nur in ihrem neuen Wohnhaus sondern auch durch ihren neuen Job. Ja mir ist klar das Fie hier außergewöhnliches geschafft. Nicht jeder Mensch der in eine Depression verfällt schafft es so einfach aus dieser herauszufinden. Einige verlieren diese Schlacht, um so wichtiger ist es das dieses Thema Depression und Einsamkeit auch in einen Roman thematisiert wird. Denn gerade die Weihnachtszeit bzw. die dunkle Jahreszeit ist nicht selten ein Auslöser.
    Das Cover ist einfach wunderschön und passt wirklich sehr gut zum Roman. An dieser Stelle muss ich aber auch auf die kleinen Bilder hinweisen, die vor jedem Kapitel sind, diese fand ich richtig schön.
    Fazit: Ein mental sehr anstrengender Weihnachtsroman, der sich mit Themen wie Depression, Einsamkeit und Freundschaft auseinandersetzt, der einen aber auch nicht mehr loslässt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
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  • Rezension zu Der Adventskalender zum Glück

    • 17. Oktober 2023 um 04:19
    "Freundschaft lässt das Glück heller strahlen, teilt das Leid und lässt es leichter tragen." (Ailred von Rievaulx)
    Das vergangene Jahr hat Fie den Boden unter den Füßen weggerissen. Ihr Mann hat sie gegen eine jüngere Frau ausgetauscht und stattdessen in eine kleine, spärlich eingerichtete Dachwohnung in Oslo abgestellt. Ihr Sohn Jens lässt sich nicht mehr blicken und redet nicht mehr mit ihr. Aus ihrem dunklen Loch scheinen ihr nur noch Pillen zu helfen. Doch ihre Schwester Sara kann das so kurz vor Weihnachten nicht mehr aushalten und beschließt, ihr zu helfen, obwohl sie selbst unter Stress steht. Sie überrascht sie mit einem außergewöhnlichen Adventskalender, bei dem sie fast jeden Tag eine Aufgabe bekommt. Diese sind für sie zwar manchmal eine Herausforderung, aber Saras Plan scheint aufzugehen. Fie übernimmt wieder ihr Leben und findet sogar jede Menge neue Freunde.
    Meine Meinung:
    Das bunte Cover lädt uns ein zu einem norwegischen Weihnachtsbuch der besonderen Art. Der Schreibstil ist unterhaltsam, flüssig und lässt bei mir im Laufe der Geschichte jegliche Emotionen hochkommen. Den ich leide und freue mich mit Fie, dass sie durch diese tolle Idee ihrer Schwester ihr Leben wieder in den Griff bekommt. Es muss ein schlimmes Jahr für Fie gewesen sein, mit anzusehen, wie ihr gesamtes Leben den Bach runtergeht. Zuvor war sie nicht nur Ehefrau von Mann Carl Christian, sondern zusätzlich seine Assistentin in der Zahnarztpraxis. Kein Wunder also, wenn man dann erfährt, dass der eigene Mann eine andere Frau liebt und einen möglichst schnell aus dem Haus haben möchte. Während sie in ihrer bescheidenen Wohnung dahinvegitiert, findet man natürlich keinen Anschluss zu Hausbewohnern oder anderen Menschen. Das ändert sich, als sie ihre Pillen weglässt und Aufgaben ihrer Schwester bekommt. Vom Neugestalten der Wohnung, bei der sie sich etwas ganz Ausgefallenes einfallen lässt, bis zu einer Arbeit suchen und ein Haustier anschaffen, ist alles enthalten. Wegen ihres neuen Auftretens findet sie dann einige neue Freunde und Helfer, die alle ebenfalls sehr speziell, aber durchaus interessant sind. Siri Østli ist hier ein wirklich gelungenes Debüt geglückt, das mir Spaß gemacht hat zu lesen. Wunderschön beschrieben ist vor allem das winterliche Setting Norwegens. Ich musste sehr oft schmunzeln, allerdings bei Carl Christian kam wirklich Wut in mir hoch. Besonders wie er seine Frau behandelt und abgespeist hat, fand ich einfach dreist. Genau so Thale seine neue Freundin, diese Frau ist gefühlskalt und kennt keinen Anstand. Dagegen sind die Schwestern Fie und Sara hier wirklich herzlich, sympathisch und stehen jederzeit für einander ein. Bemerkenswert positiv entwickeln sich im Lauf der Geschichte die Charaktere Lykke, Thrym und Peder, die alle ihre ganz eigene Geschichte mitbringen. Zusammen mit Lykkes Sohn Adam werden sie zu Fies besten Freunden. Köstlich amüsiert hat mich ihr auffälliges Haustier, das noch für diverse Überraschungen sorgt. Bis Weihnachten gibt es jede Menge zu lachen und mitunter kamen mir sogar die Tränen. Doch am Ende bin ich überrascht, wie positiv sich Fie verändert hat. Ein Buch, das ich nur jedem empfehlen kann und vielleicht sogar ein Geschenk für Menschen mit Depression sein könnte. Von mir gibt es dafür 5 von 5 Sterne.
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Ausgaben von Der Adventskalender zum Glück

Taschenbuch

Cover zum Buch Der Adventskalender zum Glück

Seitenzahl: 448

E-Book

Cover zum Buch Der Adventskalender zum Glück

Seitenzahl: 449

Besitzer des Buches 8

Update: 24. Dezember 2025 um 01:55