Hexenwoche

Buch von Diana Wynne Jones

  • Kurzmeinung

    Feuerstuhl
    Nur zu empfehlen, wenn man mit der Chrestomanci-Serie vertraut ist! Andernfalls ist das Ende weniger zufriedenstellend.
  • Kurzmeinung

    Jean van der Vlugt
    Spannend, lustig und schön vielstimmig, aber ein irgendwie unbefriedigender Schluss mit Guy Fawkes wie aus dem Hut!

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Zusammenfassung

Serieninfos zu Hexenwoche

Hexenwoche ist der 3. Band der Welt des Chrestomanci Reihe. Sie umfasst 7 Teile und startete im Jahr 1977. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2021.

Bewertungen

Hexenwoche wurde insgesamt 6 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,8 Sternen.

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Meinungen

  • Nur zu empfehlen, wenn man mit der Chrestomanci-Serie vertraut ist! Andernfalls ist das Ende weniger zufriedenstellend.

    Feuerstuhl

  • Spannend, lustig und schön vielstimmig, aber ein irgendwie unbefriedigender Schluss mit Guy Fawkes wie aus dem Hut!

    Jean van der Vlugt

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Hexenwoche

    Die Autorin (Quelle: Dressler): Diana Wynne Jones (*1934) wuchs in einem Dorf in Essex, England, auf. Seit sie denken kann, erzählt sie Geschichten, am liebsten solche, die von Hexen, Kobolden und ähnlichen Wesen handeln. Sie hat viele Kinderbücher und einen Roman für Erwachsene geschrieben – lauter Geschichten, in denen es vor Hexerei und Zaubereri nur so knistert. Sie starb am 26. März 2011 in Bristol.
    Klappentext (Quelle: Dressler): Mr. Crossley, Lehrer an einer Internatsschule, läuft es eiskalt über den Rückenm, als er beim Korrigieren der Geographiehefte einen Zettel findet, auf dem steht: „Jemand in dieser Klasse ist ein(e) Hexe(r)“. So ein Verdacht ist gefährlich, denn Hexerei wird unerbittlich verfolgt. Eine fieberhafte Suche, die nicht geheim bleibt, beginnt. Es sieht so aus, als ob die Hexe oder der Hexer jeden Augenblick entlarvt werden könnte. Da machen sich fünf aus dem Staub, auf Besen, Mop, Harke und allem, was fliegt. Eine wilde Hexenjagd beginnt, und das alles ist natürlich nur möglich in der Hexenwoche.
    Englische, französische, italienische und zwei deutsche Ausgaben:
    Die englische Originalausgabe erschien 1982 unter dem Titel „Witch Week“ bei Macmillan Children's Books in London und Basingstoke (210 Seiten), wiederaufgelegt u.a. 2001 bei Greenwillow Books (288 Seiten) und 2008 bei HarperCollins Children's.Die deutsche Übersetzung stammt von Friedl Hofbauer. Sie erschien 1984 unter dem Titel „Hexenwoche“ als Hardcover mit Schutzumschlag im Cecilie Dressler Verlag in Hamburg. Den Schutzumschlag gestaltete Tilman Michalski (174 Seiten). 2001 erschien eine deutsche Ausgabe unter dem Titel „Sieben Tage Hexerei“, übersetzt aus dem Englischen von Friedl Hofbauer und Anna Melach, als Teil der Reihe „Die Welt des Chrestomanci“ bei Carlsen in Hamburg (271 Seiten), wiederaufgelegt 2004 als Carlsen Nr. 353 ebenda (285 Seiten).Die französische Übersetzung von Henri Robillot erschien 2003 unter dem Titel „La chasse aux sorciers“ als Gallimard Junior Nr. 1165 bei Gallimard in Paris (291 Seiten).Die italienische Übersetzung von V. Daniele erschien 2010 unter dem Titel „Strega di classe“ bei Salani in Mailand (224 Seiten).
    Meine Einschätzung:
    Auch bekannt als "Sieben Tage Hexerei" – und wieder ein sehr lesenswerter Chrestomanci-Roman, diesmal in einer unserer Gegenwart ähnelnden Welt, in der Hexerei allerdings immer noch mit dem Verbrennen auf dem Scheiterhaufen bestraft wird. Eine vielstimmige Internatsgeschichte voller Verdächtigungen – das bekommt die Autorin immer sehr vortrefflich hin, eine Geschichte mit einer Vielzahl gleichwertiger Figuren zu erzählen –, in der Chrestomanci sehr spät auftaucht, als er von bedrohten Kindern zu Hilfe gerufen wird. Im Grunde eine Geschichte über das Leben in einem Staatswesen, in dem Ausgrenzungen, Denunziation und fremdenfeindlicher Hass systemrelevant geworden sind. Vor dem Hintergrund von Mobbing in Schulen, Heimen und Ausbildungsstätten ist „Hexenwoche“ mit einiger Relevanz und Gewinn zu lesen. Kinder, die sich in der Not zu einer kleien Gemeinschaft verbünden, um sich einerseits ihren Selbstwert zu erhalten und um vor allem andererseits selber aktiv gegen die Bedrohung ihrer Person und ihrer Lebenswelt vorzugehen! Ein stellenweise sowohl komischer, als auch recht bedrohlich spannender Fantasy-Roman für junge Leser mit all den Schuldynamiken von Mitläufertum und wechelnder Bandenbildung, die eine Internatsgeschichte attraktiv am Laufen hält, interessanten Allianzen zu der Lehrerschaft und einem ernst-ergiebigen Grundthema des Andersseins in autoritären, engherzigen, ausgrenzenden Gemeinschaften.
    Der Twist mit Guy Fawkes am Ende wird mir allerdings etwas zu plötzlich aus dem Hut gezaubert – und ist in der deutschen Zielgruppen-Leserschaft wegen tendenzieller Unbekanntheit auch weitaus weniger ergiebig als in England!
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Ausgaben von Hexenwoche

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 272

Taschenbuch

Seitenzahl: 320

E-Book

Seitenzahl: 296

Hexenwoche in anderen Sprachen

Besitzer des Buches 18

Update:

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