Einhundert Samstage: Stella Levi und die Suche nach einer verlorenen Welt :» Christine Westermann

Buch von Michael Frank, Brigitte Jakobeit

Bewertungen

Einhundert Samstage: Stella Levi und die Suche nach einer verlorenen Welt :» Christine Westermann wurde bisher einmal bewertet.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Einhundert Samstage: Stella Levi und die Suche nach einer verlorenen Welt :» Christine Westermann

    Autor: Michael Frank
    Titel: Einhundert Samstage / One Hundred Saturdays
    Seiten: 336 Seiten
    Verlag: Rowolt Berlin
    Autor (von Amazon): Michael Frank, Schriftsteller und Publizist, hat unter anderem für die «New York Times», den «Atlantic» und «Time Magazine» geschrieben.
    Inhalt (von Amazon):
    Als Michael Frank die heute hundertjährige Stella Levi zufällig kennenlernt, nimmt eine große Geschichte ihren Anfang. Sie lädt ihn in ihr New Yorker Apartment ein, und bald wird aus den Besuchen ein Ritual: An hundert Sams­tagen erzählt Levi dem Schriftsteller ihr Leben. Gemeinsam suchen und erkunden die beiden eine fast märchenhafte, verlorene Welt. Levi, geboren 1923, wuchs auf im jüdischen Viertel La Juderia auf der Mittelmeerinsel Rhodos – eine Kindheit und Jugend zwischen sephardischer Tradition und Moderne, inmitten einer Vielfalt von Kulturen und Sprachen zwischen Orient und Okzident. Stella eifert der Schwester Felicie nach, die Freud und Henri Bergson liest; sie selbst träumt vom Studium in Italien. Schließlich aber werden diese Welt und die Familie grausam zerrissen, und Stella Levi erzählt auch davon: Im Herbst 1943 besetzen die Deutschen die Insel, für Levi der Anfang eines Leidenswegs, der sie bis nach Auschwitz führt. Sie überlebt – und beginnt ein ganz neues Leben in den USA.
    Stella Levis Geschichte ist ein faszinierendes historisches Zeugnis. Sie erzählt von einer einzigartigen Welt, die zerstört wurde – und setzt ihr zugleich ein Denkmal, das die Vielfalt und Fülle des Lebens zeigt.
    Eigene Meinung:
    Michael Frank und Stelle Levi nehmen uns in Vorwort + 100 Kapitel mit in das Leben von Stella Levi . Einer Frau die mich vom ersten Moment an fasziniert hat. Ein Autor der es schafft mit viel Ruhe und Geduld eine fast 1oo jährige Frau zum erzählen zu bringen. Was am meisten dieses Buch ausmacht ist, aber nicht die Tatsache das Stella Levi nur von ihren Erfahrungen in den Lagern erzählt, nein sie erzählt Michael Frank ihre ganze Lebensgeschichte in diesen Buch. Denn Stella ist nicht immer ganz einfach. Sie hat einen scharfen Verstand, der sich hier und da abschotten von dem was gewesen ist. Die Frau die mit den richtigen Fragen dann doch anfängt zu erzählen und dabei selbst auf Dinge kommt bzw. sich so einiges eingesteht.
    Mir hat das zusammen Spiel von M. Frank und S. Levi bzw. das lesen der Geschichte von Stelle Levi sehr viel gegeben. Wobei ich auch dazu sagen muss Michael Frank versteht sein Handwerk zu schreiben. Es gibt nicht eine Stelle in dem Buch das langweilig, er weis ganz genau wie er Wörter setzen muss, um das man in jeder Phase weiter lesen möchte. Außerdem sind die Kapitel nicht allzu lang gehalten bzw. das Kapitel bringt es völlig auf den Punkt was gerade erzählt werden möchte. So kommt für mich auch keine Langweile auf, was dann doch hier und da in einem Sachbuch mal passieren kann.
    Neugierig auf dieses Buch hat mich im wesentlichen eigentlich das es von einer italienischen Jüdin auf der Insel Rhodos handelt und deshalb musste es unbedingt mit nach Hause. Ich bin in dem Sinne nicht mit allzu großen Erwartungen an dieses Buch gegangen. Mir war auch bis dato nicht bewusst, das die Insel Rhodos einmal zu Italien gehörte
    Ich vergebe sehr gerne
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Ausgaben von Einhundert Samstage: Stella Levi und die Suche nach einer verlorenen Welt :» Christine Westermann

E-Book

Seitenzahl: 329

Hardcover

Seitenzahl: 336

Besitzer des Buches 2

Update: