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Sturmmädchen: Freundinnen in dunkler Zeit

Buch von Lilly Bernstein

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Sturmmädchen: Freundinnen in dunkler Zeit

Drei junge Frauen. Ein Schwur. Wie stark ist eine Freundschaft? Sie glaubten, die Welt stünde ihnen offen: Die drei Freundinnen Elli, Margot und Käthe werden mit Beginn der NS-Zeit mit der Schule fertig. Im malerischen Tal der Eifel, in dem sie zu Hause sind, muss die Jüdin Margot bald um ihr Leben und das ihrer Familie fürchten. Käthe wird zur überzeugten Nationalsozialistin. Die Halbwaise Elli muss sich entscheiden: Wählt sie die Liebe oder folgt sie ihrem Gewissen?
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Bewertungen

Sturmmädchen: Freundinnen in dunkler Zeit wurde insgesamt 8 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,9 Sternen.

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Meinungen

  • Bewegende Geschichte die den Leser fesselt

    EriS

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Sturmmädchen: Freundinnen in dunkler Zeit

    Packend und ergreifend
    Das kunstvoll gezeichnete Buchcover zeigt eine junge Frau auf der Flucht. Mich hat der Buchtitel sofort angesprochen und der Klappentext hat mich vollends auf das Buch neugierig gemacht. Da ich bisher noch keinen Roman von Lilly Bernstein gelesen habe, war ich auf ihren Schreibstil gespannt und ich war total begeistert. Mich hat das ganze Buch bis zum Schluss begeistert.
    Die Geschichte erzählt vor allem das Leben der gehbehinderten Elli, die zusammen mit ihrer Mutter, die Hebamme ist, im ehemaligen Backes eines reichen Bauern wohnt. Sie ist seit der Kindheit mit der armen Käthe, aus dem Dorf und der reichen Jüdin Margot befreundet. Als der Judenhass zunimmt, entschließt sich Elli ihrer Freundin Margot zu helfen, während sie sich immer mehr ihrer Freundin Käthe entfremdet, da diese neue Freundinnen gefunden hat, die ganz begeistert der Nationalsozialistischen Ideologie nacheifern.
    Die historischen Informationen werden geschickt in die Handlungen eingebaut. Die Autorin Lilly Bernstein schafft es sehr geschickt, dass man das Buch kaum weglegen kann, weil man unbedingt wissen möchte, wie es mit Elli, Margot und Margots Eltern weitergeht.
    Fazit:
    Ein beeindruckendes Buch, das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch ein Bestseller wird.
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  • Rezension zu Sturmmädchen: Freundinnen in dunkler Zeit

    *** Unbedingte Leseempfehlung! ***
    Lilly Bernstein hatte mich bereits im vorherigen Jahr mit einem historischen Roman begeistern können, ihr mitreißendes Werk "Findelmädchen" zählt zu meinen absoluten Highlights aus diesem Genre. Wie soll man ein Buch toppen, das noch Monate später in einem nachhallt - ist das überhaupt möglich?
    Nach der Lektüre von "Sturmmädchen", dem aktuellen - ich kann es nicht anders ausdrücken - Geniestreich dieser begnadeten Autorin, lautet meine Antwort: Definitiv!
    Ich lese ja relativ häufig historische Romane mit dem Themenschwerpunkt Zweiter Weltkrieg, doch selten ging mir eine Geschichte dermaßen unter die Haut.
    Ich hatte Tränen in den Augen, habe mit angehaltenem Atem mit Elli, aus deren Perspektive erzählt wird, mitgefiebert, ihre hilflose Wut und Verzweiflung gespürt und war ein ums andere Mal erschüttert, wie herzlos und barbarisch Menschen miteinander umgehen können. Umso mehr ging mir der Mut jener zu Herzen, die ihr eigenes Leben riskierten, um der jüdischen Bevölkerung zu helfen. Wie stolz war ich auf Elli, die im Laufe der Handlung eine bemerkenswerte Entwicklung durchläuft!
    Trotz all des Schreckens wartet diese hochgradig berührende, in ihrem Detailreichtum hervorragend recherchierte Geschichte auch mit zahlreichen positiven Lichtblicken auf, mitunter Twists, die ich so nicht hatte kommen sehen.
    Lilly Bernstein versteht es meisterhaft, ihre Figuren zum Leben zu erwecken und uns direkt in die damalige Zeit, in die dunkelste Stunde der deutschen Vergangenheit, eintauchen zu lassen. Nie wieder dürfen sich solche Ereignisse wiederholen, weshalb Werke wie dieses, so schockierend und aufwühlend sie auch sind, einfach ungemein wichtig sind.
    𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
    Schonungslos ehrlich, in puncto Intensität und Gefühl absolut fesselnd und schlichtweg bravourös erzählt! Unbedingte Leseempfehlung für alle Fans von historischen Romanen.
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  • Rezension zu Sturmmädchen: Freundinnen in dunkler Zeit

    Bewegende Geschichte die den Leser fesselt In ihren Kindertagen sind Margot, Elli und Käthe unzertrennlich. Sie schwören sich «Einer für alle – alle für eine». Doch mit dem Beginn der Judenverfolgung, werden ihre Zukunftsvisionen jäh zerstört. Vor allem für Margit beginnt der Kampf um ihr Leben, da sie Jüdin ist. Auch ihre Hochzeit mit Rudolph kann nicht verhindern, dass sie immer mehr bedrängt, zurückgewiesen und verprügelt wird. Für Elli, welche im Dorf nahe Monschau zusammen mit ihrer Mutter lebt sind diese Tatsachen fast unaushaltbar. Doch in ihrer langjährigen Freundin Käthe findet sie keine Hilfe, den diese findet immer mehr Gefallen an der neuen Ideologie. Elli muss immer mehr aufpassen, welche Äusserungen sie gegenüber Käthe macht, um sich selbst und auch Margot nicht in Gefahr zu bringen. Doch die Zustände werden immer schlimmer und Elli gerät immer mehr in einen Gewissenskonflikt. Sie will unbedingt ihre Freundschaft zu ihren beiden Jugendfreundinnen retten, doch die aktuellen Umstände machen es immer komplizierter.
    ‘Sturmmädchen’ war so interessant dass ich das Buch regelrecht verschlungen habe. Der Schreibstil lässt einem nur so durch die Seiten fliegen und natürlich möchte man auch wissen wie es den drei jungen Frauen ergeht. Die Geschichte wird aus Sicht von Elli erzählt, wobei man auch sehr viel über ihre Mutter, die als Hebamme arbeitet erfährt, sowie sich mitten in ihrem Leben auf dem Bauernhof befindet. In ärmlichen Verhältnissen versuchen die beiden ihr eigenes Leben zu meistern und auch den anderen armen Menschen zu helfen. Die Autorin hat die damaligen Umstände sehr emotional geschildert und der Leser kann sich die Szenen und Orte sehr gut vorstellen.
    Beeindruckt war ich von Elli. Diese junge Frau lässt sich trotz ihrer Behinderung nicht unterkriegen und steht für andere ein. Das sie Margot helfen möchte und sich dabei in eine grosse Gefahr begibt, macht sie sehr sympathisch. Eine kämpferische junge Frau. Käthe hingegen wird als Person dargestellt, die immer unsympathischer wird. Doch fragt man sich als Leser, ob sie wirklich so dreist ist und ihre beste Freundin auffliegen lässt.
    Eine sehr interessante Geschichte, welche mich von Anfang an gefesselt hat und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen hat.
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  • Rezension zu Sturmmädchen: Freundinnen in dunkler Zeit

    Sturmmädchen - emotional und schockierend zu gleichNach den Romanveröffentlichungen „Trümmermädchen“ und „Findelmädchen“ hat Lilly Bernstein nun ihr neustes Werk „Sturmmädchen“, dass im Februar 2024 im Ullstein Verlag erschienen ist, vorgelegt. Leider muss ich gestehen, dass ich zwar von der Autorin und ihren Büchern schon gehört, aber bisher noch nicht gelesen habe. Dies sollte sich nachdem ich den Klapptext inkl. der dazugehörigen Leseprobe gelesen hatte, ändern. Meine Neugierde war mehr als nur geweckt worden.
    Auf Anhieb gefiel mir der flüssige und leichte Schreibstil und so tauchte ich bereits nach der ersten Seite in die Geschichte, um Elli und ihren zwei Freundinnen ein und ab. Währen des Lesens merkt ich, wie mich dieses Buch immer mehr und mehr in seinen Bann zog und ich es kaum noch aus den Händen legen konnte. Zu jedem Zeitpunkt musste ich wissen, wie es mit den drei jungen Frauen weitergehen wird. Aber nicht nur der bildhafte Erzählstil trug dazu bei, dass diese Reise zu einem bewegten Leseereignis wurde, sondern auch die dargestellten Charaktere. Lilly Bernstein hat nicht nur authentische und lebensnahe Figuren erschaffen, nein, sie hat ihnen regelrecht Leben eingehaucht. Man hätte meinen können, dass sie die Personen persönlich kannte, aber leider sind sie fiktiver Natur. Hinzu kommt noch die brillant eingefangene Kulisse, die wirklich nicht besser hätte sein können. Für mich war es das beste Kopfkino, dass ich je hatte.
    Die Geschichte handelt von drei jungen Mädchen, die eine wunderbare Freundschaft pflegen. Elli, Käthe und Margot sind fast unzertrennlich und unternehmen viel. Bei einem ihrer Badeausflüge treffen sie auf eine Gruppe Halbstarker, die der Hitler-Jugend angehörten. Dieses Aufeinandertreffen geht zwar glimpflich von statten, aber es hinterlässt einen bitteren Beigeschmack. Die politische Situation spitzt sich immer weiter zu. Für die junge Jüdin Margot geht es bald um Leben und Tod. Die Judenverfolgung nimmt drastisch zu. Geschäfte werden geplündert und Synagogen brennen. Während Elli sich um Margot sorgt, hat Käthe das Lager gewechselt. Sie ist jetzt Mitglied der NAT. SOZ. Frauenschaft. Können sie ihren damaligen Freundschaftseid aufrechterhalten und sich aufeinander verlassen? Oder zerbricht ihre Freundschaft an der politischen Lage? Eine emotionale und sehr bewegende Reise beginnt.
    Sturmmädchen ist zwar eine fiktive Geschichte, die aber auf einen wahren Hintergrund basiert. Lilly Bernstein hat, dank zahlreicher Recherchen und sammeln von Fakten und Informationen, ihrem „Sturmmädchen“, die nötige Authentizität verliehen. Sie schildert die damalige Zeit, der Judenverfolgung und deren Schikanen so deutlich und schonungslos, dass bei mir alle möglichen Emotionen hochkamen. Vom blanken Entsetzen, über Wut bis hin zur Trauer war alles dabei. Aber nicht nur das, ich freute mich über den Mut von den Menschen, die sich über das Regime hinwegsetzen und anderen aus ihrer Not halfen. Besonders gut hat mir Ellis Entwicklung, von dem einst wohl behüteten Mädchen bis zur starken Frau, sehr gut gefallen. Aber auch bei den anderen Charakteren hat die Autorin ein sehr gutes Händchen bewiesen. Nichts wirkt unlogisch oder überhastet, nein, die Entwicklung jedes Einzelnen ist brillant durchdacht und umgesetzt worden. Kompliment an Lilly Bernstein.
    Wieder einmal führt uns dieser Roman vor Augen, welche Gräueltaten der zweite Weltkrieg mit sich brachte. Ich kann, nein, ich will dieses Buch unbedingt weiterempfehlen, weil er eine Geschichte in sich trägt, die sich auf keiner Weise wiederholen darf.
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  • Rezension zu Sturmmädchen: Freundinnen in dunkler Zeit

    Eine für alle, alle für eine?
    Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Es ähnelt dem Buchcover „Trümmermädchen“ von Lilly Bernstein und auch dieses Buch ist eine Hommage an starke Frauen.
    Die Hauptprotagonistin Elli, das Hinkemädchen, ist seit Kindheitstagen mit dem Arbeitermädchen Käthe und der reichen Jüdin Margot befreundet. Diese Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt, als die Nationalsozialisten an die Macht kommen und die Juden dransaliert werden.
    Alle Protagonisten wirken authentisch und ich konnte sie mir sehr gut bildlich vorstellen. So schwimmt Käthe mit dem Strom und wird Mitglied bei der NS-Frauenschaft. Elli wird aufgrund ihrer Behinderung ausgegrenzt und muss befürchten, von der Gemeindeschwester „aussortiert“ zu werden und einen „Hitlerschnitt“ zu erhalten. Das Schicksal der Jüdin Margot und ihrer Familie ist ebenfalls glaubhaft dargestellt.
    Beim Lesen des Buches dachte ich immer wieder: was für eine fesselnde Geschichte, was für ein großartiger Schreibstil! Ich wurde von dem Buch von der ersten Seite an so mitgerissen, dass ich es an einem Wochenende gelesen habe. Ich konnte es kaum zur Seite legen, so sehr hat mich das Gelesene berührt und gefesselt.
    Von mir also eine klare Kauf- und Leseempfehlung für dieses wichtige Buch.
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Ausgaben von Sturmmädchen: Freundinnen in dunkler Zeit

Taschenbuch

Seitenzahl: 448

E-Book

Seitenzahl: 420

Besitzer des Buches 8

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