Perry Rhodan 1120. Geschäfte mit dem Tod
Buch von William Voltz
Titel: Perry Rhodan 1120. Geschäfte mit dem Tod
William Voltz (Autor)
Verlag: Perry Rhodan digital
Format: E-Book
Seitenzahl: 122
ISBN: B008B11NVA
Termin: Juni 2012
Aktion
Bewertungen
Perry Rhodan 1120. Geschäfte mit dem Tod wurde bisher einmal bewertet.
Rezensionen zum Buch
-
Rezension zu Perry Rhodan 1120. Geschäfte mit dem Tod
- Firkraag
-
14. Februar 2025 um 18:50
Inhalt(Vorwort/Editorial):Weiterlesen
Die Kosmische Hanse, von Perry Rhodan vor 426 Jahren als interstellare Handelsmacht mit völkerverbindenden Aufgaben und als Verteidigungsinstrument gegen die destruktiven Machenschaften der Superintelligenz Seth-Apophis begründet, hat auch die Porleyter-Krise, die schwerste Prüfung ihrer bisherigen Existenz, überstanden.
Doch die nächste Bedrohung folgt auf dem Fuß. Schauplatz ist der Frostrubin, wo Perry Rhodan mit seiner aus 20.000 Einheiten bestehenden Galaktischen Flotte auf die Endlose Armada trifft, die Millionen und Abermillionen Schiffe zählt.
Feindseligkeiten von Seiten der Armadisten zwingen Perry Rhodan schließlich, mit seiner Flotte den einzigen Fluchtweg zu beschreiten, der noch offen bleibt: den Weg durch den Frostrubin.
Dieser Weg führt in die Galaxis M 82 - und in das absolute Chaos. Die Einheiten der Galaktischen Flotte werden voneinander getrennt, und einige gehen durch Einwirkung des Gegners verloren.
Um unter den Armadisten überhaupt bestehen zu können, bedarf es einer Armadaflamme. Die Terraner wissen das, und als plötzlich ein "weißer Rabe" erscheint, der eine solche Armadaflamme zu beschaffen bereit ist, macht Perry Rhodan Geschäfte mit diesem seltsamen Wesen.
Was der Terraner nicht ahnt - es sind GESCHÄFTE MIT DEM TOD ...
Mehr zum Inhalt: https://www.perrypedia.de/wiki/Gesch%C3%A4fte_mit_dem_Tod
Meine Beurteilung/Kommentare zum Roman aus dem ehemaligen Perry Rhodan/Galaktischem Forum:
Es ist der beste Roman seit Band 1108 (Voltzs letztem Roman ). Und von der Wertung her schneidet er genauso gut ab. Abgesehen von dem Intermezzo mit Belice/Vishna watschelte die Armada-Handlung seit Band 1108 mehr oder weniger etwas im Kreis herum. Es musste mal wieder der Expose-Autor erscheinen, um einem als Leser wieder das Gefühl zu geben, es geht jetzt weiter mit der Handlung. Obwohl die Story doch starke Ähnlichkeiten zu den anderen Geschichten aufweist. Ein Armadaschmied taucht auf und will Rhodan als Werkzeug benutzen, nur halt auf andere Weise als es bei den Terranern der Flotte (Bänder 1112/1113) und CCs Gruppe (Band 1118) der Fall war.
Voltz hat hier einen Roman verfasst der reichlich viel zu bieten hat. Ein wenig Action (Alaskas und Guckys Duell mit Verkutzon), einiges an Hintergrund (Ansichten eines Armadaschmiedes), interessante Charaktergeschichten, einige witzige Stellen rund um den BASIS-KURIER, die Bordzeitung der BASIS, und eine Wendung in der Haupthandlung.
Komme ich mal zu den Charaktergeschichten. Alaska kämpft noch immer mit dem Verlust seines Cappin-Fragments. Hat aber jetzt auch das Problem, dass er seine Beine durch den SERUN hindurch als transparent gesehen hat. Er bezeichnete seine Beine als „gläserne Beine“. Worauf das Hinweisen soll, wird im Roman aber nicht verraten.
Gucky darf mal auch wieder ran, diesmal unter der Feder von Voltz. Abgesehen davon, dass er sich mit einem Armadaschmied messen durfte, gab es noch eine Anekdote am Anfang des Romans, die sich mit Guckys Literaturkünsten beschäftigt.
Zwar waren Alaska und Gucky die großen Helden der Geschichte, aber die „Stars“ waren für mich Verkutzon (Armadaschmied) und der Roboter Schmackofatz. Die Stellen mit Schmackofatz waren die witzigsten. Bei Verkutzon hat Voltz die Handlung aus Sicht eines Armadaschmieds erzählt und deren Sichtweise erläutert. Dabei hat er einige Vermutungen, die in früheren Romanen aufgestellt wurden, hier bestätigt. Das Einzige, was mir aber gefehlt hatte, war eine genaue Begründung für ihr Handeln. Und Verkutzen äußerte gedanklich, dass man mit der Armada das Universum beherrschen könnte. Aber wozu?
Und dann gab es da noch Rhodan. Nicht gerade seine Glanzstunde. Keine Ahnung, was jetzt schockierender sein soll.
Na ja. Insgesamt war es ein rasant und routiniert erzählte Geschichte. Viele Stellen waren eher üblicher Standard. Aber es gab auch einige richtig tolle Stellen. Vor allem die Stellen mit Verkutzon und Schmackofatz habe es mir angetan. Und Höhepunkt der Erzählung war das Duell mit Verkutzon. Und jetzt hat Rhodan ein Problem am Hals. Und immer noch keine Armada Flamme.
Meine Wertung: (Zufriedenheit: 85,6%)
Zusatzinfos:
Titelbild/TiBi/Cover (größeres Format): https://www.perrypedia.de/mediawiki/images/4/46/PR1120.jpg
Illustration: https://www.perrypedia.de/mediawiki/imag…/PR1120Illu.jpg
(Die Illustrationen sind in dem eBook-Format nicht enthalten!)
Japanisches Titelbild/TiBi: https://www.perrypedia.de/mediawiki/imag…R-Japan-560.jpg
Auf dem TiBi lehrt Gucky Verkutzon das Fliegen. Leider ist das Bild etwas irreführend, was die Symbolik angeht. Man kann die Anstrengung des Duells hier nicht wirklich wahrnehmen. Irgendwie suggeriert es eher: Gucky hat leichtes Spiel gegenüber einem Silbernen. Nein, Gucky musste sich richtig anstrengen. Auf der Illustration sieht man Rhodan, wie er dem weißen Raben den Ring der Kosmokraten übergibt. Oder seine Zellprobe. Beeindruckender finde ich das japanische TiBi. Auch hier ist Gucky im Vordergrund. Dazu Alaska und Schmackofatz. Und im Hintergrund sieht man Verkutzon.
Ausgaben von Perry Rhodan 1120. Geschäfte mit dem Tod
Besitzer des Buches 1
Update: 14. Februar 2025 um 18:50



