Die unglaubliche Grace Adams: Wer möchte nicht wie Grace sein? Tragisch und komisch, warmherzig und
Buch von Fran Littlewood, Katharina Naumann
Titel: Die unglaubliche Grace Adams: Wer möc...
Fran Littlewood (Autor) , Katharina Naumann (Übersetzer)
Verlag: Ullstein eBooks
Format: Broschiert
Seitenzahl: 368
ISBN: 9783864932083
Termin: April 2023
Aktion
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Kurzmeinung
Marie Familiengeschichte, deren Rahmenerzählung eine nervende Frau prägt: eben diese Grace -
Kurzmeinung
easymarkt3 Eine Familiengeschichte mit ernsten Themen gespickt.
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Die unglaubliche Grace Adams: Wer möchte nicht wie Grace sein? Tragisch und komisch, warmherzig und
Guten Tag, ich will mein Leben zurück An diesem Tag hat sich alles gegen Grace Adams verschworen. Dabei ist ihr Leben ohnehin schon aus der Bahn geraten: Ihr Mann Ben und Teenie-Tochter Lotte haben sich eine andere Wohnung gesucht, und Grace ist zu Lottes 16. Geburtstag ausgeladen. Grace ist eine Frau mit vielen Talenten, sie geht locker mit den eigenen Macken um und hat die vielen Rollen einer modernen Frau eigentlich gut im Griff. Was ist bloß passiert? Grace ist entschlossen, um ihre Familie zu kämpfen. Sie fährt zu Ben und Lotte, doch alles scheint sich ihr in den Weg zu stellen, es ist wie ein Hindernislauf. Grace Adams reicht es. Am heißesten Tag des Jahres ist sie entschlossen, allen und sich selbst zu beweisen, dass sie unglaublich ist. »Wunderbar zornige Heldin, der man die Daumen drückt.« freundin Der große Frauenroman aus England: tragisch und komisch, warmherzig und witzig, alltäglich und wunderbar wahnsinnig.
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Bewertungen
Die unglaubliche Grace Adams: Wer möchte nicht wie Grace sein? Tragisch und komisch, warmherzig und wurde insgesamt 7 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,4 Sternen.
Meinungen
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Familiengeschichte, deren Rahmenerzählung eine nervende Frau prägt: eben diese Grace -
Eine Familiengeschichte mit ernsten Themen gespickt.
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Die unglaubliche Grace Adams: Wer möchte nicht wie Grace sein? Tragisch und komisch, warmherzig und
- easymarkt3
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10. Juni 2023 um 16:58
Eine Familiengeschichte mit ernsten Themen gespickt.Weiterlesen
Das bunte, in sommerlichen Farben gehaltene Cover in Jugendstilmanier vermittelt einen ersten falschen Eindruck vom nicht so luftig, fröhlichen Inhalt. Auf verschiedenen Zeitebenen wird eine Familiengeschichte rund um die 45-jährige Grace Adams, ihrem Ex-Mann Ben und der Teenie-Tochter erzählt. Hauptthemen sind die Scheidung, das Versöhnen mit ihrer Tochter, Trauerbewältigung und Missbrauch. Mit all ihren Selbstzweifeln über ihr missglücktes Leben kommt die Hauptfigur besonders im Jetzt sehr chaotisch, emotional durchgeschüttelt daher. In dieser tragischen Familiengeschichte kämpft Grace mit aller verzweifelten Kraft um ihre Familie und auch um sich selbst. Wie fehlende Kommunikation den Zusammenhalt innerhalb der Familie schwächen kann, wird hier gut beschrieben. Rückblenden in die Jahre 2002-2012 und vor drei bzw. vier Monaten decken wichtige gemeinsame Momente im Zusammenleben nicht nur voller Traurigkeit, Verzweiflung, sondern auch überzeugender Liebe auf, führen aber auch zu kleinen Längen in der ersten Hälfte des Romans besonders. So spannend und interessant das Frauenthema um Grace wie verantwortungsvolle Mutterschaft hier auch ist, schrecken mich die schwer nachvollziehbaren Wutausbrüche, Sachbeschädigung, Diebstahl auf ihrem Geburtstagstortentrip durch Nord-London doch sehr ab. Ihre Befreiungsschläge in all ihrer Verzweiflung konnten mich nicht überzeugen. -
Rezension zu Die unglaubliche Grace Adams: Wer möchte nicht wie Grace sein? Tragisch und komisch, warmherzig und
- letterrausch
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20. Mai 2023 um 11:01
Bei Ullstein gibt es ihn offenbar noch: den Frauenroman. Ganz selbstbewusst wird das Debut der Engländerin Fran Littlewood als solcher bezeichnet und als Leserin stutzt man: Gibt es das tatsächlich noch? Den Frauenroman? Chick Lit? Waren wir da nicht längst drüber hinaus? Waren wir nicht mittlerweile an einem Punkt angekommen, wo Bücher für Menschen geschrieben werden? Das Publikum für einen Roman wie „Die unglaubliche Grace Adams“ künstlich so einzugrenzen und zu verengen, erweist dem Buch einen Bärendienst. Klar, geschrieben wurde es von einer Frau. Es geht um eine Frau. Darf das Männer nicht interessieren?Weiterlesen
„Die unglaubliche Grace Adams“ ist ein literarisches „Falling Down“ meets „Bridget Jones“. Unsere Protagonistin Grace ist Mitte vierzig. Sie lebt in Trennung von ihrem Mann. Ihre Tochter, die am Tag der Handlung (die Rahmenhandlung erstreckt sich nur über einen Tag) sechzehn wird, lebt bei ihrem Vater, denn die Mama wird gerade als einengend und übergriffig empfunden. Grace, die die Beziehung zu ihrer Tochter unbedingt kitten will, hat für sie eine „Love Island“ Torte in Auftrag gegeben. Diese Torte wird alles richten: Ihre Tochter wird erkennen, wie sehr Grace sie liebt, sie wird die Geste verstehen, beide werden sich in die Arme fallen und alles ist gut. Denkt zumindest Grace. In einer unglaublichen Kraftanstrengung möchte Grace also die Torte beim Konditor abholen und zu Lottes Geburtstagsparty bringen. Wie ein weiblicher Odysseus kommt sie aber ganz lange nicht an. Sie steht im Stau und lässt das Auto mitten auf der Straße stehen. Sie verläuft sich und findet sich auf einem Golfplatz wieder. Sie wird von Menschen, Autos und scheinbar höheren Mächten aufgehalten. Doch je mehr sich ihr in den Weg stellt, desto fester wird Graces Entschluss, diese Torte zu ihrer Tochter zu bringen. Koste es, was es wolle.
Dazwischen erfahren wir, wie Grace ihren Mann Ben kennengelernt hat, wir erfahren von ihrer Zeit als Familie. Die beiden sind Linguisten, haben sich auf einem Linguistenwettbewerb kennengelernt. Als ihr kleiner gemeinsamer Ausrutscher in einer Schwangerschaft endet, raufen sie sich zusammen und heiraten. Trotz des ungewöhnlichen Starts dieser Beziehung erweist sich die kleine Familie als widerstandsfähig, als funktionierend. Warum es dann trotzdem zur Trennung kommt, enthüllt Littlewood erst im letzten Drittel der Geschichte.
Die Stärke der Autorin sind definitiv ihre Figuren. Der Nukleus Grace/Lotte/Ben ist unglaublich gut gezeichnet, auch darüber hinaus auftretende Nebenfiguren haben Kontur. Littlewood lässt ihre Charaktere lustige und entsetzlich traurige Situationen erleben und gibt dem Leser so die Gelegenheit, diese Figuren von allen Seiten kennenzulernen. Und weil die Charakterisierungen so überzeugend sind und alle Figuren so lebensecht, macht es nichts, wenn die Handlung in einigen Momenten ins Unwahrscheinliche abdriftet. Fran Littlewood hat sich in ihrem Debut viel vorgenommen: Eine Romanze, die Geschichte einer Ehe und einer Trennung, die Gefühlswelten einer Frau in den Vierzigern, die ein Kind großgezogen und nun den Eindruck hat, ihre Karriere verpasst zu haben, und dazu noch Verlust und Trauer und trotzdem urkomische Situationen. Es wäre sicherlich besser gewesen, nicht ALLES in diesen Roman zu packen und sich auf einige statt alle Punkte zu konzentrieren. Dass „Die unglaubliche Grace Adams“ trotzdem funktioniert und auch noch überzeugt, liegt an dem großen Talent der Autorin. Man hat es hier nicht nur mit Figuren zu tun, denen man gern folgt, sondern die Handlung ist auch noch großartig geplottet und kreativ auf verschiedenen Zeitebenen ineinander verschachtelt. So enthüllen sich gewisse Geheimnisse erst mit der Zeit und entfalten dann eine umso größere Wirkung.
„Die unglaubliche Grace Adams“ ist das Porträt einer Frau, die einen Zusammenbruch erleidet und durch das Tal einer Sinnkrise geht, die sich scheinbar verloren hat und sich jetzt neu zusammensetzen muss. Fran Littlewood beschreibt genau und liebevoll, ohne übermäßig psychologisierend oder gar pädagogisch zu klingen. Der Roman ist unterhaltsam, aber trotz des herrlich fröhlichen Covers ist er nicht nur ein Buch für den Strand. Hier werden ernste Fragen verhandelt, so wie im wahren Leben auch. Und die gehen Männer und Frauen an. -
Rezension zu Die unglaubliche Grace Adams: Wer möchte nicht wie Grace sein? Tragisch und komisch, warmherzig und
- Simiii
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3. Mai 2023 um 19:35
Zum Inhalt:Weiterlesen
Grace Adams durchlebt an einem heißen Sommertag eine Odysee von Gefühlen, mit dem ursprünglichen Ziel, eine Geburtstagstorte für ihre 16 jährige Tochter abzuholen und einigermaßen pünktlich auf der Feier zu erscheinen, bei der sie nicht eingeladen ist. Lotte lebt bei ihrem Vater. Grace möchte alles dafür tun, die Wogen wieder zwischen ihr und der Tochter zu glätten. Kann Lotte ihr aber wirklich verzeihen... und wie kam es denn eigentlich dazu, dass Grace`Leben so aus den Fugen geraten ist, nachdem sie beruflich Fuß gefasst hat und mit einer ausgesprochen hohen Intelligenz ausgestattet ist?
Meine Meinung:
Das Cover verspricht richtige Lebensfreude und zeigt eine starke Frau in dementsprechender Pose. Umso überraschter war ich, als ich im Laufe des Buches eher eine deprimierte, getrennte und hormongeplagte Frau kennen lernen durfte. Man erfährt in der Geschichte durch verschiedene Zeitstränge viel über Ereignisse in der nahen Vergangenheit ( 2-3 Monate zuvor), sowie ca. 20 Jahre zuvor, bis heute. Durch die Jahressprünge in den Kapiteln ( Jahreszahl in der Überschrift) fand ich es etwas anstrengend dem immer gut zu folgen.
Die Charaktere waren für mich nur oberflächlich greifbar dadurch.
Der Roman selbst findet an einem besonderen Tag für Grace statt. Das Ende ist für mich ganz ok gestaltet, mehr aber auch nicht.
Es ist eine kurzweilige Lektüre, die sich gut lesen lässt, inhaltlich hatte ich mir mehr "Pepp" erhofft, deswegen von mir 3 von 5 Sternen.
Ausgaben von Die unglaubliche Grace Adams: Wer möchte nicht wie Grace sein? Tragisch und komisch, warmherzig und
Besitzer des Buches 6
Update: 7. Oktober 2024 um 00:19




