Kernschatten

Buch von Nils Westerboer

  • Kurzmeinung

    Morticia_27
    Abstruse Geschichte, kaum Spannung
  • Kurzmeinung

    Hirilvorgul
    Was will uns der Autor damit sagen?? Nur weil der LHC mal erwähnt wird, ist es noch lang kein Wissenschafts-Thriller...

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Kernschatten

»...fantastisch, beklemmend ... Kernschatten nimmt dem Leser den Atem.« Lydia Herms, rbb radioeins Im Kernforschungszentrum CERN entsteht eine fremde Substanz. Die Entdeckung ist bahnbrechend, denn so winzig die Probe des unbekannten Materials auch ist – viele der uns bekannten Naturgesetze scheinen darin nicht zu gelten. Die Forscher stellen fest: Es breitet sich aus. Langsam, aber unaufhaltsam. Wohin mit der gefährlichsten Entdeckung aller Zeiten? Militärische Sperrzonen, schweigsame Menschen und eine Nacht, die 23 Stunden dauert. Murmansk, 270 Kilometer nördlich des Polarkreises, könnte der perfekte Ort sein, um ungestört an einer gefährlichen Substanz zu forschen. Doch als der frisch beförderte Kommissar Kolja Blok mit dem Fall eines seltsam entstellten Toten in einem Murmansker Park betraut wird und feststellt, dass es sich um einen verschwundenen CERN-Wissenschaftler handelt, kommt er dem Geheimnis auf die Spur – ohne seine Tragweite ahnen zu können. Gleichzeitig stößt der junge Hochzeitsfotograf Mika Mikkelsen auf ein Schwarzweißbild des vermissten Forschers, auf dem dieser noch lebend zu sehen ist. Wie Kolja Blok beginnt auch er, Nachforschungen anzustellen. Ohne voneinander zu wissen, legen sich die beiden mit einem unbekannten Feind an – und lösen eine Kettenreaktion von Ereignissen aus, an deren Ende nicht weniger auf dem Spiel steht als die Welt... »Wissenschaftsthriller gibt’s viele. Dunkler und rasanter als Kernschatten ist kaum einer.« Michael Schleicher, Münchner Merkur
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Bewertungen

Kernschatten wurde insgesamt 4 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 2,3 Sternen.

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Meinungen

  • Abstruse Geschichte, kaum Spannung

    Morticia_27

  • Was will uns der Autor damit sagen?? Nur weil der LHC mal erwähnt wird, ist es noch lang kein Wissenschafts-Thriller...

    Hirilvorgul

  • Für mich zu holprig und unglaubwürdig

    Aleshanee

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Kernschatten

    Kurzbeschreibung:
    Im Kernforschungszentrum CERN entsteht eine fremde Substanz. Die Entdeckung ist bahnbrechend, denn so winzig die Probe des unbekannten Materials auch ist – viele der uns bekannten Naturgesetze scheinen darin nicht zu gelten. Die Forscher stellen fest: Es breitet sich aus. Langsam, aber unaufhaltsam. Wohin mit der gefährlichsten Entdeckung aller Zeiten?
    Militärische Sperrzonen, schweigsame Menschen und eine Nacht, die 23 Stunden dauert. Murmansk, 270 Kilometer nördlich des Polarkreises, könnte der perfekte Ort sein, um ungestört an einer gefährlichen Substanz zu forschen. Doch als der frisch beförderte Kommissar Kolja Blok mit dem Fall eines seltsam entstellten Toten in einem Murmansker Park betraut wird und feststellt, dass es sich um einen verschwundenen CERN-Wissenschaftler handelt, kommt er dem Geheimnis auf die Spur – ohne seine Tragweite ahnen zu können. Gleichzeitig stößt der junge Hochzeitsfotograf Mika Mikkelsen auf ein Schwarzweißbild des vermissten Forschers, auf dem dieser noch lebend zu sehen ist. Wie Kolja Blok beginnt auch er, Nachforschungen anzustellen. Ohne voneinander zu wissen, legen sich die beiden mit einem unbekannten Feind an – und lösen eine Kettenreaktion von Ereignissen aus, an deren Ende nicht weniger auf dem Spiel steht als die Welt...
    Autor:
    Nils Westerboer, geboren 1978, war nach der Schule in Israel tätig, unter anderem als Betreuer für Menschen mit Behinderung, Hausmeister und Trainer für Sprengstoffsuchhunde. Anschließend studierte er Germanistik, Theologie und Medienwissenschaften in München und Jena. Als Naturfilm-Kameraassistent ging er für ZDF, NDR und arte auf Tuchfühlung mit Hornissen, Wölfen und Vampiren. Seit 2012 unterrichtet er an einer Gemeinschaftsschule. Sein Debüt »Kernschatten« wurde für den Deutschen Science-Fiction-Preis 2015 nominiert.
    Allgemeines:
    Überarbeitete Neuauflage bei Klett Cotta im Februar 2023 (Erstauflage erschienen 2014 im Leander Verlag)
    Taschenbuch
    288 Seiten, in Kapitel unterteilt
    Nachbemerkung des Autors zum CERN
    Meine Meinung:
    Ich hatte mich auf ein Buch voller Spannung und Wissenschaft gefreut. Leider wurde weder das eine noch das andere erfüllt. Oh ja – CERN wird genannt und über den Large Hadron Collider (LHC) gesprochen und es gibt kurze Sequenz im Forschungslabor. Aber das war’s dann auch schon. Eine unbekannte Substanz ist – warum auch immer – entstanden, bewusst geschaffen worden oder vom Himmel gefallen. So wirklich erfährt man es nicht und sie bleibt auch bis zum Ende ziemlich unbekannt, denn was sich dahinter verbirgt, wird auch nicht erklärt.
    Dafür gibt es aber viele Charaktere, die mehr oder weniger ahnungslos durch die Geschehnisse tappen und irgendwie ab und an ein Körnchen finden. Ein völlig überforderter Kommissar, der ohne seinen Freund den Nachtwächter ziemlich dumm dastehen würde, ein liebeskranker Fotograf, der sich ohne Nachdenken einspannen lässt und eine geheimnisvolle (oder besser „verstockte“) Protagonistin, die besagten Fotografen einfach mal für sich laufen lässt – wem soll man da seine Sympathie schenken?
    Gefühlt wissen genau 2 Personen in dieser Story wirklich, was sie tun. Sie ziehen das auch bis zum Schluss durch und ich würde das Ende so deuten, dass es für die beiden irgendwie ein Happy End ist. Näher beurteilen kann ich das aber nicht, weil der Schluss des Buches leider kein echtes Ende der Geschichte bildet – man hat als Leser jetzt alle Optionen, sich die Geschichte weiterzudenken. Weder erfährt man, was es nun genau mit den Arthropodoiden auf sich hat (sind das jetzt künstlich geschaffene intelligente Arthropoden? Das würde ich nach der Wortschöpfung vermuten), noch was sie bei Menschen bewirken (aber es scheint etwas Gutes zu sein, auch wenn die Menschen danach tot sind).
    Dass die Erstauflage 2015 für den Deutschen Science Fiction Preis nominiert war, finde ich bemerkenswert, aber nicht nachvollziehbar. Von mir bekommt das Werk leider nur
    Immerhin hat es der Autor geschafft, dass ich das Buch zu Ende gelesen habe. Dafür gebe ich einen Stern. Und mit viel gutem Willen gibt es dann noch einen zweiten für an der ein oder anderen Stelle kurz durchblitzende technisch / wissenschaftliche Passagen. Die Idee hätte viel Potential gehabt, aber das wurde meiner Meinung nach völlig verschenkt.
    Fazit:
    Die Erwähnung von CERN macht ein Buch nicht wissenschaftlich und ein Kommissar keinen Thriller. Hier wurde viel versprochen, aber nicht gehalten.
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  • Rezension zu Kernschatten

    Klappentext
    Im Kernforschungszentrum CERN entsteht eine fremde Substanz. Die Entdeckung ist bahnbrechend, denn so winzig die Probe des unbekannten Materials auch ist – viele der uns bekannten Naturgesetze scheinen darin nicht zu gelten. Die Forscher stellen fest: Es breitet sich aus. Langsam, aber unaufhaltsam. Wohin mit der gefährlichsten Entdeckung aller Zeiten?
    Militärische Sperrzonen, schweigsame Menschen und eine Nacht, die 23 Stunden dauert. Murmansk, 270 Kilometer nördlich des Polarkreises, könnte der perfekte Ort sein, um ungestört an einer gefährlichen Substanz zu forschen. Doch als der frisch beförderte Kommissar Kolja Blok mit dem Fall eines seltsam entstellten Toten in einem Murmansker Park betraut wird und feststellt, dass es sich um einen verschwundenen CERN-Wissenschaftler handelt, kommt er dem Geheimnis auf die Spur – ohne seine Tragweite ahnen zu können. Gleichzeitig stößt der junge Hochzeitsfotograf Mika Mikkelsen auf ein Schwarzweißbild des vermissten Forschers, auf dem dieser noch lebend zu sehen ist. Wie Kolja Blok beginnt auch er, Nachforschungen anzustellen. Ohne voneinander zu wissen, legen sich die beiden mit einem unbekannten Feind an – und lösen eine Kettenreaktion von Ereignissen aus, an deren Ende nicht weniger auf dem Spiel steht als die Welt...
    Meine Meinung
    Ich hab vor einem Jahr das Buch "Athos 2643" von Nils Westerboer gelesen und mich gefreut, dass ein neues Buch von ihm im Klett-Cotta Verlag erscheint bzw. ein älteres jetzt eine Überarbeitung und Neuauflage bekommt. Auch der Klappentext über CERN, ein unbekanntes Material, das sich ausbreitet - und eine mysteriöse Leiche in Russland, Murmansk, das klingt nach einem sehr spannenden Stoff!
    Umso enttäuschter war ich dann über den holprigen Schreibstil und die tumben Charaktere. Vor allem Kolja Blok, der soeben beförderte Kriminalbeamte, wirkte so unfähig und linkisch ... das ist schon etwas nervig gewesen. Eigentlich hab ich gehofft, dass sein Vorgesetzter ihn gerade wegen seinem Unvermögen auf den Fall angesetzt hat, aber so dermaßen doof kann man eigentlich nicht sein. Naja, kann man natürlich, aber das war schon immens übertrieben hier.
    Jedenfalls, der Schreibstil hat sich dann gebessert oder vielleicht hab ich mich auch daran gewöhnt.
    Allerdings dauert es bis ca. zur Hälfte des Buches, bis mal ein bisschen Fahrt in die Handlung kommt. Davor besteht die kriminalistische Untersuchung darin, dass Kolja den Nachtwächter im Internet nachforschen lässt, während er selber müde am Schreibtisch sitzt.
    Allerdings gibt´s da ja auch noch Mika, den Fotografen. In sein Studio kommt ein ominöser Herr, der einen schwarz-weiß Film bis zum Abend entwickelt haben möchte. Mika wird dadurch in die Ereignisse hineingezogen - bzw. lässt ihn seine Neugier Nachforschungen anstellen, die ihn eine gefährliche Position bringen.
    Die Verbindung zum CERN und die neuen Forschungen, die ja hiermit zusammenhängen sollen, bleiben sehr lange im Dunkeln. Ich hab mir da schon etwas mehr Bezug dazu gewünscht, weil mich sowas total fasziniert.
    Wenn man sich jetzt allerdings dem annähert, was anscheinend eine Katastrophe auslösen könnte, bleibt man im Dunkeln. Zumindest ich. Denn trotz wissenschaftlicher Dialoge und Veranschaulichen der Experimente, ist nicht klar, um was es sich handelt. Das frustriert etwas, da ich nicht verstanden habe, um was es geht und die Neugier sich schon ziemlich erschöpft hatte. Ich hätte mir etwas früher schon kleine Hinweise erhofft. Vielleicht gibt es diese, und ich hab sie nur nicht verstanden. So gut kenne ich mich in der Physik nun auch nicht aus
    Aber die ganzen Gespräche der Wissenschaftler haben mir das ganze nicht wirklich näher gebracht - weder, was die gefährliche "Substanz" hat entstehen lassen noch wozu sie genau führen könnte. Das alles bleibt geheimnisvoll, was an sich nicht unbedingt schlecht sein muss. Aber da im Klappentext so damit geworben wird, hatte ich mir dazu viel mehr Hintergrund erhofft.
    Der Fokus liegt aber leider auf dem unfähigen Ermittler, dem Fotografen Mika der in zufällig in gefährliche Situationen stolpert und der rätselhaften Irina, deren Rolle mir absolut unverständlich blieb. Sie alle blieben mir zu blass und ich konnte keinerlei Bezug zu ihnen aufbauen. Dazu die vielen logischen Ungereimtheiten ... überhaupt wirkte alles auf mich sehr unausgereift, da die Idee dahinter eigentlich viel Potenzial bietet, was nicht ausgeschöpft wurde und wenn, dann auf unspektatuläre und wirkungslose Weise.
    Leider kein Buch für mich...
    Mein Fazit: 2 Sterne
    Weltenwanderer
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Ausgaben von Kernschatten

Taschenbuch

Seitenzahl: 288

Besitzer des Buches 4

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