The Eagle Tree

Buch von Ned Hayes

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu The Eagle Tree

    Klappentext/Verlagstext
    Fourteen-year-old March Wong knows everything there is to know about trees. They are his passion and his obsession, even after his recent falls―and despite the state’s threat to take him away from his mother if she can’t keep him from getting hurt. But the young autistic boy cannot resist the captivating pull of the Pacific Northwest’s lush forests just outside his back door.
    One day, March is devastated to learn that the Eagle Tree - monolithic Ponderosa Pine near his home in Olympia - is slated to be cut down by developers. Now, he will do anything in his power to save this beloved tree, including enlisting unlikely support from relatives, classmates, and even his bitter neighbor. In taking a stand, March will come face-to-face with some frightening possibilities: Even if he manages to save the Eagle Tree, is he risking himself and his mother to do it?
    Intertwining themes of humanity and ecology, The Eagle Tree eloquently explores what it means to be part of a family, a society, and the natural world that surrounds and connects us.
    Ponderosa Pine/Die Gelbkiefer
    Olympia/Washington
    Inhalt
    Der 15jährige Peter March Wong hat eine Entwicklungs- und Wahrnehmungsstörung aus dem Autismus-Spektrum und weiß alles über die Bäume des Pazifischen Nordwestens der USA. Neben stereotypen Verhaltensweisen, mit denen March Stress verarbeitet, ist er besessen davon, Baumriesen zu besteigen. March braucht im Leben absolute Verlässlichkeit, genau das, was Bäume ihm bieten. Mit einem überragenden Bild-Gedächtnis ausgestattet, macht er sich zuerst ein Bild des jeweiligen Baums, um seine Moves wie mit einer Landkarte zu absolvieren. Da March schon öfter beim Klettern abgestürzt ist und noch öfter völlig zerkratzt zum Boden zurückkehrte, war seine Mutter bereits in Verdacht geraten, March zu misshandeln oder zumindest nicht zuverlässig zu verhindern, dass er sich beim Klettern verletzt. Bei Wongs ist zwar streng geregelt, wann und wo March klettern darf, dass hält ihn jedoch nicht davon ab, in jeder Regel eine Lücke zu finden und auf seinen aktuellen Baum angeblich völlig legal zu klettern.
    Als sein Vater überraschend Frau und Sohn verlässt, scheinen die Erwachsenen vergessen zu haben, „March“ auf den Umzug in ein neues Haus vorzubereiten. So nennt er es lange Zeit fremdelnd das „Haus mit dem blauen Briefkasten“.
    Am neuen Wohnort in Olympia/Washington sichtet March einen betagten Baumriesen mit abgebrochener Krone, ideal also für ein Adlernest. Natürlich will March seinen Eagle Tree besteigen und nutzt sämtliche Lücken, die die Regeln seiner Mutter über das Baumbesteigen bieten (keine Bäume auf dem Schulgelände, keine Baumriesen vor dem 18. Geburtstag, usw.). Zuvor haben Ned Hayes Leser eine rührend umfangreiche Unterstützer-Gruppe kennengelernt, die mit Marchs Eigenheiten umgehen können. Mister Gatek scheint ein Sonderschul-Lehrer mit Leib und Seele zu sein, Rhonda, seine Therapeutin, übt aktuell mit ihm, andere Menschen auch mal zu Wort kommen zu lassen und zumindest den Gedanken daran zu dulden, dass Menschen sich beim Sprechen ansehen und zur Begrüßung die Hand geben. Sein Onkel Mike ist ein Vorbild an Einfühlung, die Pastorin Ilsa musste lernen, dass Kinder wie March nicht „glauben“, sondern sich an Fakten halten, der neue Partner von Marchs Mutter arbeitet bei Fish & Wildlife, und Ilsas Mann Pierre ist passenderweise Botanik-Professor.
    Als March sich in den Kopf setzt, seine Ponderosa Fichte vor der Fällung zu retten und auch noch den Jungvogel einer bedrohten Art (Marbled Murrelet, Brachyramphus marmoratus) ) in der Krone beobachtet, überschlagen sich die Ereignisse. March nimmt zum ersten Mal andere Kinder wahr und dass auch andere Menschen tiefe Abneigungen haben wie er. So mag „Stig“ zwar Käfer, kann aber keine Bäume ertragen und seine Banknachbarin Sarah wird mit ihren Zeichenkünsten entscheidend zur Wertschätzung des Waldstücks beitragen. Doch um die riesige Gelbkiefer zu retten, muss March bei einer Bürgerversammlung öffentlich vor fremden Menschen reden – und das kurz vor der entscheidenden Anhörung zum Sorgerecht für den fanatischen Baumkletterer.
    Von „March“ und seinem Umfeld können Leser viel über Baumriesen und Bedürfnisse von Autisten lernen. Ned Hayes (dem man seine Erfahrung mit neurodiversen Schülern anmerkt) verknüpft hier Nature-Writing mit dem Heranwachsen eines neurodiversen Jugendlichen. Marchs Nerdwissen habe ich durchweg genossen – oder hätten Sie gewusst, was Bären und Lachse mit der Gesundheit des borealen Nadelwalds zu tun haben? Die Häufung von zugewandten, verständnisvollen Menschen um March herum wirkt zwar etwas zu märchenhaft, wird jedoch dem Fakt gerecht, dass March bis dahin Gleichaltrige noch nicht wahrgenommen hatte.
    Fazit
    Bis auf die für Jugendliche fehlende Identifikationsmöglichkeit mit Kindern außer March, ein hinreißendes Buch.
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Ausgaben von The Eagle Tree

Taschenbuch

Seitenzahl: 270

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