Die Waffen des Lichts

Buch von Ken Follett, Markus Weber, Dietmar Schmidt, Rainer Schumacher

  • Kurzmeinung

    Heleflo
    Meisterlich verknüpft Follett echte Historie mit dem Leben im Kingsbridge der Industrialisierung.
  • Kurzmeinung

    Studentine
    Interessanter historischer Rahmen, war mir aber etwas zu lahm und oberflächlich, v. a. im Vergleich zu den Vorgängern.

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Waffen des Lichts

Willkommen zurück in KINGSBRIDGE! Mit seinem neuesten Roman läutet Ken Follett für die Menschen in Kingsbridge eine neue Ära ein. Eine Ära, in der Tradition und Fortschritt aufeinanderprallen, Klassenkämpfe in alle Teile der Gesellschaft vordringen und der gesamte Kontinent von einem erbitterten Krieg erfasst wird: die Zeit der Industrialisierung England 1770. Mit Erfindung der »Spinning Jenny« bricht eine neue Ära der Fertigung und Industrie an. Innerhalb nur einer Generation verändert die Webmaschine das Leben der Menschen grundlegend. Die Welt ist in Unruhe, auch in Kingsbridge. Maschinen machen die traditionelle Handarbeit der Weber überflüssig - und gefährlich. Ein Arbeiter stirbt bei einem durch Fahrlässigkeit verursachten Arbeitsunfall und hinterlässt Witwe und Kinder. Eine junge Frau kämpft um die Finanzierung ihrer Schule für Kinder aus armen Familien. Ein wohlwollender junger Mann erbt unerwartet ein scheiterndes Unternehmen. Ein anderer schützt rücksichtslos seinen Reichtum, koste es, was es wolle. Zur selben Zeit, in der Englands Herrscher versuchen, das Königreich zur dominierenden Handelsmacht zu formen, wird in Frankreich Kriegsgeschrei laut. Napoleon Bonaparte ist an der Macht und schmiedet einen gewaltigen Plan, um die Herrschaft über die Welt an sich zu reißen. Auf einmal ist Krieg in Europa, und überall auf dem Kontinent stehen jahrhundertealte Institutionen infrage. Nichts ist mehr, wie es einmal war. Der Wandel bestimmt das Leben der Menschen. Wird es ihnen gelingen, sich in der neuen Welt zurechtzufinden und sich aus der Asche des Krieges zu erheben? Vor über dreißig Jahren veröffentlichte Ken Follett seinen populärsten Roman, DIE SÄULEN DER ERDE . Der nun fünfte Band der bahnbrechenden Kingsbridge-Reihe führt erneut direkt ins Herz der Geschichte. Er ist Ken Folletts bisher ehrgeizigstes Werk und zeigt meisterhaft die seismischen Verschiebungen, die das Europa des 19. Jahrhunderts erschütterten. Tauchen Sie mit Ken Folletts Helden ein in den Kampf zwischen Mitgefühl und Gier, Liebe und Hass, Fortschritt und Tradition!
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Serieninfos zu Die Waffen des Lichts

Die Waffen des Lichts ist der 4. Band der Kingsbridge Reihe. Diese umfasst 6 Teile und startete im Jahr 1990. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2023.

Über Ken Follett

Der britische Autor Ken Follett wurde 1949 als Kenneth Martin Follett in Cardiff geboren und zog im Alter von zehn Jahren mit seiner Familie nach London. Da seine streng religiösen Eltern ihm das Fernsehen und Radiohören verboten, begeisterte er sich schon früh für Bücher. Mehr zu Ken Follett

Bewertungen

Die Waffen des Lichts wurde insgesamt 16 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Meinungen

  • Meisterlich verknüpft Follett echte Historie mit dem Leben im Kingsbridge der Industrialisierung.

    Heleflo

  • Interessanter historischer Rahmen, war mir aber etwas zu lahm und oberflächlich, v. a. im Vergleich zu den Vorgängern.

    Studentine

  • Spannend und interessant, aber emotionslos und zu schnell erzählt. Hätte mir mehr Seiten gewünscht.

    Cocolina

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Waffen des Lichts

    Spannungsgeladen
    18. & 19. Jh, Kingsbridge. Ganz England wird von einem industriellen Wandel ergriffen und nimmt den Arbeitern in der Garn- und Tuchmanufakturen ihre Grundlage zur Existenz. Die Arbeit von Hand wird durch neue Maschinen ersetzt. Erschwerend kommt hinzu, dass zwischen England und Frankreich Krieg herrscht und dadurch Waren, die zum Leben benötigt werden, immer teurer werden. Napoleon greift nach der Macht und will sich in ganz Europa ausbreiten. Viele Männer aus Kingsbridge ziehen in den Krieg. Zudem strebt eine Gruppe von Kingsbridgern nach Bildung und Wissen und kämpft für eine Zukunft ohne Unterdrückung.
    "Die Waffen des Lichts" ist der fünfte Kingsbridge-Roman. Er kann auch ohne Vorkenntnisse aus den vorherigen Bänden gelesen werden.
    Die Handlung war spannungsgeladen mit Perspektivwechseln zwischen den einzelnen Hauptprotagonisten. Es gab verschiedene Handlungsstränge, praktisch jeder Hauptprotagonist hatte seine eigene Story und hier und da gab es Verknüpfungen zu den anderen. Sie haben sich irgendwo immer wieder getroffen.
    In der Handlung kamen sehr viele unterschiedliche Personen vor. Jeder hatte seine eigenen Charaktereigenschaften und seine persönliche Geschichte. Gerade das hat jeden Charakter auch so einzigartig gemacht. Anfangs fiel es mir jedoch etwas schwer hier nicht den Überblick zu verlieren, daher fand ich es auch etwas schade, dass es hier kein Personenverzeichnis gegeben hat.
    Man merkte, dass hier wieder aufwendig recherchiert worden ist. Ich fand es interessant beiläufig zu erfahren, wie sich die Tuchmanufaktur über die Jahre so entwickelt hat.
    Erzählt wurde die Handlung sehr bildgewaltig und ich musste hier schon aufmerksam lesen, um nichts zu verpassen.
    Mein Fazit:
    Ein toller spannungsgeladener historischer Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte - ganz klare Leseempfehlung.
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  • Rezension zu Die Waffen des Lichts

    Ich habe lange für diesen Roman gebraucht, aber das lag weniger an Ken Follett als an Unterbrechungen durch verschiedene Umstände in meinem Alltag.
    […]
    Das sehe ich genauso und das hat mir sehr gut gefallen, da ich die Industrielle Revolution und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft schon immer sehr interessant fand.
    […]
    Dem Thema "Industrielle Revolution" entsprechend spielen Natur, Baukunst und Architektur hier keine große Rolle, wobei auf die Konstruktion der in "Die Säulen der Erde" erbauten Kathedrale doch immer mal wieder eingegangen wird.
    […]
    Ich bin persönlich ganz froh, dass darauf nicht allzu intensiv eingegangen wurde, da mich französische Geschichte nicht so sehr interessiert, bzw. ich keinen starken Bezug dazu habe.
    Die Kriegsbeschreibungen im vorletzten Teil (Schlacht bei Waterloo) hätten nach meinem Geschmack auch etwas geraffter präsentiert werden können.
    […]
    Das habe ich anders empfunden. Zwar gab es bei den Protagonisten "Familien- und Liebesdramen", ich empfand diese aber keineswegs als übertrieben (kitschig, schmalzig) oder unrealistisch dargestellt. Lediglich ein Umstand wirkte ein wenig unglaubwürdig:
    Abgesehen von der etwas zu emanzipierten Sal Clitheroe sind meiner Meinung nach die Figuren gut ausgearbeitet und individuell gestaltet. Dass sie Liebesbeziehungen haben, ist nur natürlich. Wer hätte die im realen Leben nicht?
    Mir hat der Roman fesselnde Unterhaltung beschert und auch einen guten Einblick in die Arbeits- und Lebensbedingungen der frühen Industriearbeiter gegeben, auch die krasse (Un)Rechtssprechung zugunsten der herrschenden Klasse wurde deutlich herausgearbeitet.
    Ich vergebe und eine Leseempfehlung für Freunde ausführlicher historischer Romane.
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  • Rezension zu Die Waffen des Lichts

    Inhalt (Klappentext):
    1792. Die Welt ist in Unruhe. Maschinen machen die Handarbeit der Weber überflüssig – und gefährlich. Ein Landarbeiter stirbt bei einem Unfall und hinterlässt seine Frau Sal und seinen Sohn Kit. Amos, ein junger Tuchfabrikant mit Ambitionen, erbt von seinem Vater ein Unternehmen, das kurz vor dem Ruin steht. Alderman Hornbeam sollte als Friedensrichter für Recht und Ordnung sorgen, schützt aber nur rücksichtslos seinen Reichtum, während Elsie, die Tochter des Bischofs, um die Existenz ihrer Schule für Kinder aus armen Familien kämpft. Und auf dem europäischen Festland schmiedet Napoleon Bonaparte einen gewaltigen Plan, um die Macht an sich zu reißen. Es herrscht Krieg, und der Wandel bestimmt das Leben der Menschen. Wird es ihnen gelingen, sich in der neuen Welt zu behaupten?
    Beurteilung:
    Bevor dieser Roman erschienen ist, habe ich in diesem Jahr die anderen 4 Kingsbridge Romane gelesen. Hab damit in gewisser Weise einen direkten Vergleich. Und leider schneidet dieser Roman am schwächsten ab. Wobei „am schwächsten“ die nicht ganz zutreffende Bezeichnung ist. „Am unausgewogensten“ wäre wohl zutreffender.
    Worum geht es hauptsächlich im Roman. Jetzt könnte ich schreiben: „die Industrielle Revolution“ oder „die Französische Revolution“. Na ja, nicht so recht. Die Industrielle Revolution ist ein Thema, aber hauptsächlich nur am Beispiel des Webstuhls. Nicht was alle anderen Errungenschaften angeht. Was die „Französische Revolution“ betrifft, da erfährt man die meisten Dinge oft nur nebenbei aus in England eingetroffenen Nachrichten. Erst zum Schluss im Kampf gegen Napoleon geht’s zum Ort des Geschehens. Das heißt: weit über zwei Drittel des Romans sind pures Kingsbridge. Alle die damit unzufrieden waren, dass in „Das Fundament der Ewigkeit“ Kingbridge oft links liegen gelassen wurde und die Protagonisten durch halb Europa reisten, dürften hier aufatmen, denn in diesem Roman hockt man sprichwörtlich fast den ganzen Roman lang nur in Kingsbridge rum. Bis halt auf die im Schweinsgalopp abgehandelten letzten Phase des Romans. Mir persönlich war es einerseits zu viel und andererseits aber auch zu wenig Kingsbridge. Was heißt „zu wenig“? Der Roman spielte zwar die ganze Zeit in Kingsbridge, aber was die Beschreibungen der Ortschaften angeht, da war Follett nicht gerade ausführlich. Ganz anders als in den ersten drei Romanen, da spielte Architektur und Baukunst und auch die Nachbarschaft von Kingsbridge eine deutlich größere Rolle.
    Das zentrale Thema des Romans ist eindeutig die Auswirkungen der Industriellen und der Französischen Revolution auf die Menschen in England. Und die immer größer werdenden Kluft zwischen den Arbeitern und den Industriellen in der Gesellschaft (bzw. den Leuten, die die politische Macht in England in der Hand halten). Wobei die Arbeiter gern Richtung „Französische Revolution“ schielen, während die „Leute an der Macht“ alles unternehmen, um an der Macht zu bleiben und zu verhindern, dass sich die Revolution auch in England ausbreitet. Und diese Thematik ist für mich das Interessanteste am Roman.
    Nebenbei streute der Autor auch Familien- und Liebesdramen ein. Was aber nach anfänglichem Interesse bei mir eher für Verdruss sorgte. Denn Ken Follett verteilte die Erzählperspektiven auf 6 Personen. Und bei jeder dieser Personen gabs Familien- und Liebesdramen. Stellenweise kam es mir vor, als würde ich eine Seifenoper lesen.
    Nach ungefähr der Hälfte des Romans machte sich auch noch das Fehlen einer Story mit einem klar erkennbarem "roten Faden" deutlich bemerkbar. Ich fragte mich, wohin führt der Roman den Leser eigentlich. Mir fehlte die sprichwörtliche Karotte vor der Nase. Irgendein Erzählelement, das mich motivierte auch die zweite Hälfte mit viel Elan durchzuhalten. Aber die etwas schwammig geratene Story plätscherte weiter wie gehabt vor sich hin. Erst am Schluss gab es eine Veränderung. Sprichwort: Krieg gegen Napoleon. Leider wurde diese Thematik mehr oder weniger im Schweinsgalopp abgehandelt. Was ich auch nicht besonders mag.
    Und das Schicksal der Protagonisten hatte mich zum Ende hin auch nicht besonders fesseln können. Follett bemühte sich zwar nach Kräften, sie nicht zu sehr wie Klischees wirken zu lassen (was ihm nicht immer gelang), aber mir waren es zu viele Charaktere mit zu vielen problematischen Dramen. Und keiner der Charaktere konnte ich mich so richtig fesseln. Nicht so wie in den anderen Kingsbridge Romanen. Follett hatte mir auf zu vielen Hochzeiten getanzt. Mit zwei Charakteren weniger (also zwei Erzählperspektiven weniger) hätte er vielleicht die anderen mehr zur Geltung bringen können.
    Jetzt habe ich reichlich gemeckert. Damit will ich nicht sagen, der Roman sei schlecht. Insgesamt war es ein recht interessanter und gut ausgearbeiteter Historischer Roman. Aber auch nicht viel mehr. Und wie gesagt, leider fehlte mir hier eine Story mit einem klar erkennbarem roten Faden. Und dafür, dass man hier im Roman fast nur in Kingsbridge rum hockt, war mir die Anzahl der Erzählperspektiven zu hoch. So kam keiner der Charaktere so richtig zu Geltung. Nicht wie in den anderen Kingsbridge Romanen. Stattdessen führte das hin und her der Charaktere und der Mangel an einer komplexeren Handlung dazu, dass dieser Roman, obwohl er der kürzeste der Kingsbridge Reihe ist, sich für mich wie der längste angefühlt hatte. Aber trotzdem schafft es der Roman dank der ersten Hälfte immerhin auf gute 4 Sterne.
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Ausgaben von Die Waffen des Lichts

Hardcover

Seitenzahl: 880

E-Book

Seitenzahl: 881

Taschenbuch

Seitenzahl: 880

Die Waffen des Lichts in anderen Sprachen

  • Deutsch: Die Waffen des Lichts (Details)
  • Englisch: The Armour of Light (Details)

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