Die Könige von Albion
Buch von Julian Rathbone
Titel: Die Könige von Albion
Julian Rathbone (Autor)
Verlag: Hamburg ; Wien : Europa-Verl.,
Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 478
ISBN: 9783203816005
Termin: 2003
Aktion
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Kurzmeinung
Squirrel Britischer Humor mit viel Augenzwinkern, genau meins
Bewertungen
Die Könige von Albion wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,5 Sternen.
Meinungen
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Britischer Humor mit viel Augenzwinkern, genau meins
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Die Könige von Albion
- Squirrel
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2. Januar 2025 um 17:55
Über den Autoren:Weiterlesen
Julian Rathbone (1935 - 2008) war ein englischer Schriftsteller, der eine große Bandbreite an Genre bediente, von Krimis, Science Fiction bis zu historischen Romanen. Er studierte am Magdalen College, arbeitete bis 1973 als Lehrer und lebte dann als Schriftsteller. In seinen Werken bediente er eine Reihe sozialer und politischer Themen. Er war zweimal für den Booker Prize nominiert.
(Quelle: Wikipedia)
Buchinhalt:
In 1460, during the War of the Roses, the Lancastrians and Yorkists are busy chopping each other into little pieces and, during time out, amusing themselves with a game called „footie“, which involves kicking an inflated bladder around a field. Into this unlikely idyll walks a bunch of tourists from the East who have come to search for a missing kinsman. In no time at all, they are horrified by the weather and confused by a series of appalling European idiosyncrasies (in particular, the fact that the Emperor of the Romans lives in Germany and the Christian High Priest in Rome).
(Quelle: Klappentext)
Ein indischer Prinz reist unter Führung eines Händlers aus armen Verhältnissen, natürlich mit entsprechender Entourage, ins England zur Zeit der Rosenkriege, um seinen vermissten Bruder zu finden. Auf seiner Reise erlebt er einen absoluten Kulturschock als er in das barbarische Europa des Mittelalters kommt.
Das Buch umfasst 374 Seiten, gegliedert in 50 Kapitel.
Meine Meinung:
Julian Rathbone versetzt uns mit einem humorvollen Blick von außen in die Zeit der Rosenkriege in England: das Haus Lancaster wird vertreten von Margarete von Anjou als englischer Königin, die im Namen ihres geistig verwirrten Gemahls König Heinrich VI.regierte, das Haus York von Richard of York, 3. Duke of York, als ehemaligem Lord Protector. Nach dem Ende des Hundertjährigen Krieges gegen Frankreich versinkt England erneut in Kampfhandlungen, diesmal im eigenen Land.
In dieses Chaos reisen der indische Prinz Harihara mit großem Gefolge unter der Führung von Ali ben Qatar Mayeen, einem verkrüppelten, aber weit gereisten Händler, der die Gruppe heil durch diese lange Reise bringen soll. Daneben begleiten die Gruppe noch ein Fakir sowie die mysteriöse Uma. Ziel der Reise ist die Suche nach Hariharas Bruder, begegnen werden die Reisenden aber vor allem einem Sammelsurium an sich bekriegenden Adligen, normalem Volk, Glaubens-abtrünnigen Priestern und vielen mehr.
Eingebettet ist diese Erzählung in eine Rahmenhandlung wie in 1001 Nacht: Uma und Ali erzählen im Rückblick ihre Geschichte, die mit Ali als Kind beginnt und endet in Indien mit ihm als altem Mann. Diese geschickte Rahmenhandlung und der von außen auf Europa und speziell auf England gerichtete Blick lassen Rathbone viel Raum für den schönen britischen Humor, der sachliche Fakten so herrlich ironisch darstellen kann. Sehr viel Augenzwinkern begleitet durch die Geschichte und den entsetzten Blick auf die barbarischen Europäer und ihre nicht vorhandenen Sitten in diesem Land der Kälte. Dabei sind die historischen Fakten belegt soweit ich es überblicken kann, die Handlung drumherum abenteuerlich und spannend erzählt.
Wer jetzt überlegt, ob er zu diesem Buch greifen möchte, dem zitiere ich hier den ersten Absatz der Author’s Note als Vorwort:
[…]
Wen das neugierig macht, der hat bestimmt viel Spaß beim Lesen. Wer jetzt stutzt und überlegt, der lässt vielleicht besser die Hände von diesem Buch. Ich gehörte zu den Neugierigen und hatte viel Spaß beim Lesen.
Zur Übersetzung kann ich leider nichts sagen, ich habe das englische Original gelesen.
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Besitzer des Buches 6
Update: 5. Januar 2025 um 17:39





