Die Wissenschaft von AVATAR

Buch von Stephen Baxter

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Wissenschaft von AVATAR

Könnte es eine Welt wie Pandora wirklich geben? James Camerons »Avatar – Aufbruch nach Pandora« ist der weltweit erfolgreichste Film aller Zeiten. Der Planet Pandora, auf dem die geheimnisvollen Na’vi leben, ist alles andere als eine Fantasiewelt: Vieles von dem, was wir im Kino gesehen haben, hat Vorbilder in der Realität, von der interstellaren Raumfahrt über die Flora und Fauna des Planeten bis hin zu dem neuronalen Netzwerk, das den ganzen Planeten umspannt. Stephen Baxter, Science-Fiction-Autor und Wissenschaftler, zeigt uns in diesem so faszinierenden wie spannenden Buch, dass wir dem Aufbruch nach Pandora näher sind, als wir glauben.
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Bewertungen

Die Wissenschaft von AVATAR wurde bisher einmal bewertet.

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Meinungen

  • Ein Film-Buch mit einem echten Mehrwert

    FrankWe

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Wissenschaft von AVATAR

    Ein Buch zum Film – nach so langer Zeit? Nun, die Sache ist ein wenig komplizierter…
    Einmal ist dieses Avatar Buch weit davon entfernt, die Handlung des Blockbusters von 2009 in Romanform wiederzugeben. Zum anderen ist „nach dem Film“ in diesem Fall „vor dem Film“: Der Kinostart des Nachfolge-Films steht kurz bevor.
    „Die Wissenschaft“ steht nicht zufällig in der Titelzeile. BAXTER ist nicht nur ein erfolgreicher Science-Fiction-Autor, sondern auch studierter Astronom (und Mathematiker). Er hat es sich in diesem besonderen Sachbuch zur Aufgabe gemacht, die astronomische, physikalische, geologische, biologische und technische Basis des spektakulären Avatar-Filmes daraufhin abzuklopfen, wie weit sie mit nachvollziehbaren wissenschaftlichen Prinzipien und Erkenntnissen in Einklang gebracht werden kann.
    Das hört sich vielleicht im ersten Moment so an, als ob so ein Buch nur für Hardcore-Fans von Interesse sein könnte. Doch das wäre zu einfach gedacht.
    Der Autor verbindet zwei Ziele auf eine didaktisch gelungene Art miteinander: Um nämlich die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Avatar-Welt zu ergründen und zu erklären, schaut er sehr genau auf den jeweiligen Faktenstand und bietet so einen spannenden Einblick in ganz reales irdisches Grundlagen-Wissen:
    – Was hat der Zustand der Erde mit der Suche nach Rohstoffen in einem anderen Sternensystem zu tun?
    -Welche Antriebs- und Transportsysteme wären denkbar, welche Geschwindigkeiten überhaupt erreichbar?
    – Welche biologischen Möglichkeiten gäbe es, um mit den langen Reisezeiten umzugehen?
    – Unter welchen astronomischen Bedingungen könnte so ein Lebensraum wie auf „Pandora“ entstehen? Wie groß wären die Unterschiede zu den irdischen Gegebenheiten (Schwerkraft, Atmosphäre, Temperatur, Magnetismus, Geologie, Biosphäre)?
    – Stimmen die filmischen Darstellungen mit den angegebenen physikalischen Bedingungen überein?
    – Könnten Technologien und Waffen so funktionieren, wie es gezeigt wird?
    – Wie weit sind wir noch von einer neuronalen Fernsteuerung von Avataren entfernt?
    – Wie plausibel sind die Lebewesen auf dem fernen Planeten (genauer gesagt, ist es eigentlich eine Art Mond)?
    Wie in einem guten Film entfaltet BAXTER ebenfalls einen Spannungsbogen: Er beginnt mit den physikalischen, wirtschaftlichen und technischen Bedingungen – um sich am Ende der intelligenten Lebensform der Na’vi und der emotionalen Reaktion des Protagonisten (Jake Sully) zu widmen.
    Was dem Autor gut gelingt: Er zerstört mit seiner Art der Aufklärung nicht den Zauber des Films. Immer wieder macht er deutlich, dass die Schöpfer dieses Ausnahme-Werkes jedes Recht hatten, die Bedürfnisse der Zuschauer nach Unterhaltung und Identifikation in den Mittelpunkt zu stellen. Um so größer ist sein Respekt davor, in welchem Ausmaß sich das Filmteam um eine wissenschaftliche Unterfütterung bemüht hat.
    Wer sich für Astro-Physik und Raumfahrt interessiert und den Avatar-Film zumindest einmal mit Vergnügen (oder sogar Begeisterung) gesehen hat, darf ohne Zögern zu diesem flott geschriebenen Sachbuch greifen (oder es an geeignete Leser/innen verschenken).
    Dass es auch eine Werbefunktion für den aktuellen Filmstart hat, kann man ihm wohl kaum vorwerfen.
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Update: