• Kurzmeinung

    kingofmusic
    Die schöne Aufmachung etc. wertet das Gesamtpaket auf. Für die "reine" Geschichtensammlung gibt´s "nur" 3*.

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Deephaven

Neuengland, 1877: Die Bostoner Freundinnen Helen und Kate verbringen einen Sommer im Küstenstädtchen Deephaven, um das Haus von Kates verstorbener Großtante zu hüten. Neugierig auf den Ort und seine Geschichte tauchen sie ein in die Erzählungen ihrer neuen Nachbarn, trinken Tee mit der Frau des Leuchtturmwärters, treffen einen Fischer, dessen große Liebe einer Katze galt, und Kapitäne, die sich wehmütig an ihre Abenteuer auf hoher See erinnern. Aus ihren eigenen Erlebnissen an der Küste von Maine schuf Sarah Orne Jewett, die eine Vorliebe für die etwas heruntergekommenen Hafenstädte und ihre eigenwilligen Bewohner hatte, den Schauplatz ihres ersten Romans »Deephaven«, einer vergessenen Perle der amerikanischen Literatur, voll liebenswürdigem Humor, aufmerksamen Beobachtungen und anrührenden Begegnungen mit Menschen, deren Schicksal vom Meer und von der Seefahrt geprägt ist.
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Bewertungen

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Meinungen

  • Die schöne Aufmachung etc. wertet das Gesamtpaket auf. Für die "reine" Geschichtensammlung gibt´s "nur" 3*.

    kingofmusic

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Deephaven

    Gepflegte Langeweile in edler Verpackung
    Wenn sich jeder Verlag so viel Mühe mit der Gestaltung und der Verpackung seiner Bücher machen würde, wie es der Hamburger Mare-Verlag tut – die Herzen der Bibliophilen würden landauf, landab wohl etliche Luftsprünge machen.
    Nun hat sich o. g. Verlag eines vergessenen US-Romans angenommen und ihn in einer Hardcover-Leinenausgabe mit Lesebändchen und Schuber veröffentlicht. Allein die hochwertige Verpackung inklusive hochwertigem Papier rechtfertigt (meiner Meinung nach) den Preis von 28,- € für 220 Seiten. Die Übersetzung leistete Alexander Pechmann, der auch das Nachwort schrieb.
    Kann der (literarische) Inhalt dem standhalten? Nun, da scheiden sich eindeutig die Geister. Wer actionreiche Kost bevorzugt, der sollte die Finger von „Deephaven“ und seiner Schöpferin Sarah Orne Jewett lassen. Denn hier herrscht gepflegte bzw. gediegene Sonntagnachmittags-Kaffeekränzchen-Langeweile vor.
    Man möge mich bitte nicht falsch verstehen: Sarah Orne Jewett hat bzw. hatte eine (ihre) Daseinsberechtigung in der US-amerikanischen Literaturszene. „Deephaven“ erschien erstmals 1877; vorher wurden schon einige Kapitel im „Atlantic Monthly“ veröffentlicht.
    Diesen eher „zusammenhanglosen“ Charakter der einzelnen Abschnitte bzw. Kapitel merkt man „Deephaven“ (leider) deutlich an. Verbunden „nur“ durch die Rahmenhandlung eines Sommeraufenthalts der Ich-Erzählerin Kate und ihrer Freundin Helen im fiktiven Deephaven herrschen hier (durchaus poetisch klingende und somit gelungene) Naturbeschreibungen vor und „Seemannsgarn“ alter grantelnder Kapitäne.
    Das wirkt auf die Dauer anstrengend und ermüdend, hat gleichzeitig aber so viel Charme, dass ich dieses Buch unbedingt empfehle. Insbesondere eignet sich die Lektüre für Zeiten, in denen man ob der äußerlichen Zustände der Welt nicht großartig über (schweren) Inhalt, philosophische Fragen etc. nachdenken will und kann.
    Letztlich wiegt die Verpackung den Inhalt deutlich auf und ich komme auf 4* und eine Leseempfehlung.
    ©kingofmusic
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Ausgaben von Deephaven

Hardcover

Seitenzahl: 208

Taschenbuch

Seitenzahl: 127

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