Unsere Nachkriegseltern: Wie die Erfahrungen unserer Väter und Mütter uns bis heute prägen

Buch von Miriam Gebhardt

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Unsere Nachkriegseltern: Wie die Erfahrungen unserer Väter und Mütter uns bis heute prägen

„Warum bist Du so?“ – eine Historikerin zeigt, warum wir in die Geschichte schauen müssen, um unsere Eltern und uns selbst besser zu verstehen Wie wurden meine Eltern, wie sie sind? Und wie haben ihre Erfahrungen mein Leben geprägt? Die Historikerin Miriam Gebhardt zeigt, wie Nachkriegseltern und Babyboomer über die deutsche Geschichte miteinander verbunden sind. In „Unsere Nachkriegseltern“ geht es um das emotionale Erbe der deutschen Geschichte seit 1945. Viel hat sich seit dem Zweiten Weltkrieg geändert. Doch gerade bei den privaten Themen, bei den Vorstellungen von Ehe, Familie, Erziehung und Sexualität, von Geschlechterrollen, Arbeit und Schmerz findet sich auch viel Kontinuität. Gebhardts neues Buch basiert auf zahlreichen biografischen Zeugnissen und auf den generationellen Erfahrungen ihrer eigenen Familie. Sie erzählt deutsche Geschichte als Familiengeschichte, ergänzt um den persönlichen Blick einer Babyboomerin auf ihre Nachkriegseltern.
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Bewertungen

Unsere Nachkriegseltern: Wie die Erfahrungen unserer Väter und Mütter uns bis heute prägen wurde bisher einmal bewertet.

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Meinungen

  • Ein besonderer Blick auf die Familien der Nachkriegszeit

    Dietmar58

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Unsere Nachkriegseltern: Wie die Erfahrungen unserer Väter und Mütter uns bis heute prägen

    Die Erkenntnis elterlicher Prägung auf ihre Kinder stellt den Kern des vorliegenden Buches von Miriam Gebhardt dar. Sie stellt es jedoch weniger unter ein allgemein betrachtendes Licht, sondern lenkt den Fokus auf die "Nachkriegseltern", also die Eltern, die während des Krieges aufwuchsen und in den Nachkriegsjahren selbst zu Eltern wurden. Ganz ohne Zweifel wurde diese Generation mit außergewöhnlichen Erfahrungen konfrontiert und zurecht stellt die Autorin die Frage, wie sich diese Erfahrungen auf die nachfolgende Generation in Bezug auf deren Erziehung auswirkten.
    Als Historikerin versteht Miriam Gebhardt den Ansatz zwischen historischer Betrachtung, soziologischen und erziehungspsychologischen Aspekten zu legen. Der starken Rolle der Frau als Bezugsperson unmittelbar nach Ende des Krieges, steht ein traditionelles, patriarchal geprägtes Familienbild gegenüber. Die Offenheit der Eltern im Umgang miteinander und in Bezug auf die Zuneigung den Kindern gegenüber, wird eigehend beschrieben. Die Autorin greift sowohl auf Erkenntnisse aus Tagebucharchiven zurück und nicht zuletzt auf eigene Erfahrungen. Der Umgang in den Nachkriegsfamilien mit der nachfolgenden Generation wird auf deren Offenheit und prägende Wirkung hin untersucht und dargestellt.
    Die Autorin selbst gehört der Generation der "Babyboomer" an. Es werden zahlreiche interessante Aspekte hinsichtlich des damals vorherrschenden (auf den Mann als Familienoberhaupt ausgerichtetes) Familienbildes angesprochen und mit Beispielen belegt. Der lange, komplexe und schwierige Weg hin zur modernen Familie (heutiger Prägung) wird erkennbar.
    Mit dem gewählten, durchgängig lockeren und gut lesbaren Schreibstil gelingt der Autorin ein interessantes Buch zu einem eher ungewöhnlichem Aspekt der Nachkriegsgeschichte in Deutschland.
    Durchaus nicht uninteressant. Dennoch habe ich das Buch inhaltlich mit gemischten Gefühlen gelesen. Auch ich gehöre der Generation der Babyboomer an, konnte mich an etlichen Stellen in "meiner" Familiengeschichte durchaus wiederfinden, an ebenso vielen Stellen jedoch auch nicht. Ich denke, genau hierin liegt das "Problem": Lässt sich Familiengeschichte wirklich verallgemeinert beschreiben?
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Ausgaben von Unsere Nachkriegseltern: Wie die Erfahrungen unserer Väter und Mütter uns bis heute prägen

Hardcover

Seitenzahl: 288

E-Book

Seitenzahl: 289

Update: