Die Spezereienhändlerin

Buch von Christina Auerswald

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Spezereienhändlerin

Halle an der Saale in den Jahren 1700/1701. Alles läuft auf Ostern hinaus. In nur wenigen Wochen muss Magdalene ihr Leben ordnen: das Ultimatum der Krämer-Innung erfüllen, den verschwundenen Studenten Caspar finden und entscheiden, was sie von den Experimenten ihres Gesellen halten soll. Könnte das unerwartete Treffen mit ihrer jüdischen Freundin Esther der rettende Neuanfang sein?
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Serieninfos zu Die Spezereienhändlerin

Die Spezereienhändlerin ist der 6. Band der Hallenserin Magdalene / Saalegeflüster Reihe. Diese umfasst 7 Teile und startete im Jahr 2015. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Bewertungen

Die Spezereienhändlerin wurde bisher einmal bewertet.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Spezereienhändlerin

    Magdalene muss sich ihrem Schicksal stellen
    Hinter der Händlerin Magdalene Rehnikel liegt eine schwere Zeit. Sie ist nun allein für ihren Handel verantwortlich und muss sich ganz auf ihren Gesellen verlassen. Zudem ist auch noch der Student Caspar verschwunden. Bis Ostern hat die Krämer-Innung ihr Zeit gegeben, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln, danach würden sie eingreifen. Doch was soll aus ihr werden? Wie das Geschäft weiterführen?
    Mit dem Teil „Die Spezereienhändlerin“ geht es mit Teil 6 im Jahre 1700/1701weiter mit der Reihe „Saalegeflüster“. Christina Auerswald schildert, was es für eine Frau bedeutet, ihren Mann und Ernährer zu verlieren. Es ist nicht nur so, dass sich Magdalene allein ihren Lebensunterhalt verdienen muss, vieles darf sie zudem gar nicht. Es gibt genaue Gesetze und Regeln, denen vor allem die Frauen sich unterzuordnen haben. In diesem Teil steht genau diese Situation im Mittelpunkt.
    Die Autorin schildert detailreich, wie es Magdalene gelingt, ihr Leben weiterzuführen. Dabei erhält man interessante Einblicke in das Leben der Krämer aus dem beginnenden 18. Jahrhundert. Die Probleme, die die noch junge Frau hat, erlauben einen sehr guten Einblick in diese Epoche. Als Frau in dieser Zeit ist man komplett davon abhängig, einen Mann an der Seite zu haben. Den Frauen blieb fast keine Wahl, als sich dem zu fügen. Auch für Magdalene war dies nicht anders. Sie findet ihren Weg, damit umzugehen. Der Handel wird von den Männern dominiert und eine Frau ohne Mann ist nicht viel wert. Genau diese Art von Problemen wird geschildert. Auch gibt es einen tiefen emotionalen Einblick in das Seelenleben von Magdalene. Die persönlichen Umstände der Krämersfrau werden geschickt mit dem historischen Hintergrund verwoben. Ihre Ängste und Nöte schildert die Autorin dabei glaubhaft.
    Zitat: Kapitel 11, Seite 89
    „Magdalene gehörte zwar der Handel, weil sie die Erbin ihres Mannes war, aber sie war nicht die Händlerin.
    Noch nicht. Von wem sonst konnte der Brief sein, wenn nicht von Daniel?“
    Gleichzeitig mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, macht Magdalene sich auf die Suche nach dem Studenten Caspar. Dieser Teil der Geschichte ist spannend. Die Suche nach ihm nimmt einen guten Teil der Handlung ein, wirkt aber trotzdem nicht zu überlastet. Eigentlich fügt er sich nahtlos in das Leben von Magdalene und es scheint nur logisch zu sein, dass sie sich ausführlich an der Suche nach dem Studenten beteiligt, hängt doch auch ein Stück ihrer eigenen Zukunft daran, auch weiterhin ihre Zimmer vermieten zu können. Mir hat diese Suche gut gefallen, es war nicht immer leicht zu durchschauen und somit interessant.
    Fazit:
    Mir hat auch dieser Teil wieder gut gefallen. Das Leben von Magdalene wird anschaulich geschildert und die Einblicke in die Krämer-Innung sowie die Suche nach Caspar fand ich spannend.
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Ausgaben von Die Spezereienhändlerin

Taschenbuch

Seitenzahl: 352

Update: