Das Mädchen aus Ostpreußen

Buch von Karin Lindberg

Cover zum Buch Das Mädchen aus Ostpreußen

Titel: Das Mädchen aus Ostpreußen

4,4 von 5 Sternen bei 8 Bewertungen

87,5% Zufriedenheit

Verlag: Tinte & Feder

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 379

ISBN: 9782496712032

Termin: Februar 2023

Aktion

  • Kurzmeinung

    Gartenfee
    Eine sehr bewegende Geschichte. Toll geschrieben!
  • Kurzmeinung

    Books and more
    Eine sehr emotionale Familiengeschichte, die in zwei Zeitebenen spielt. Für mich ein Lesehighlight 2023
  • Cover zum Buch Das Versprechen von Cornwall Cover zum Buch Winterknistern auf Schottisch Cover zum Buch Sommer auf Schottisch

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Das Mädchen aus Ostpreußen

Eine bewegende Familiengeschichte um Verlust und die Suche nach Glück von BILD- und Kindle-#1-Bestsellerautorin Karin Lindberg Lüneburg 1945: Die Hansestadt ist überfüllt mit Vertriebenen aus Ostpreußen, die Wohnungsnot und der Hunger machen den Menschen schwer zu schaffen. Auch die junge Netti hat auf der Flucht alles verloren. Immerhin ergattert sie für sich und ihre Familie ein ungeheiztes Zimmer auf einem Bauernhof, willkommen sind sie dort aber nicht. Als der britische Besatzungsoffizier Alan Thompson ihr die Stelle als Haushälterin in seiner Offiziersvilla anbietet, nimmt sie dankbar an. Die Arbeit macht ihr nichts aus, doch Thompsons kühle, abweisende Art macht ihr zunehmend zu schaffen. Bis eines Abends Gäste in seinem Haus sich respektlos über die junge Deutsche äußern und er sie in Schutz nimmt …
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Bewertungen

Das Mädchen aus Ostpreußen wurde insgesamt 8 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,4 Sternen.

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Meinungen

  • Eine sehr bewegende Geschichte. Toll geschrieben!

    Gartenfee

  • Eine sehr emotionale Familiengeschichte, die in zwei Zeitebenen spielt. Für mich ein Lesehighlight 2023

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Das Mädchen aus Ostpreußen

    • 15. April 2023 um 09:22
    Bewegende Familiengeschichte Das Mädchen aus Ostpreußen, Familienroman von Karin Lindberg, Ebook von Tinte & Feder.
    Ein bewegendes Familienepos um Verlust und die Suche nach Glück.
    Johanna hat sich von ihrem Freund getrennt, sie wollte nicht länger die heimliche Geliebte eines verheirateten Arztes sein. Um ihm aus dem Weg zu gehen kündigt sie Job und Wohnung. Sie flüchtet sich auf den Hof ihrer Großeltern. Dort stürzt sie sich in die Vorbereitungen für die Geburtstagsfeier ihres Großvaters und entdeckt dabei Bilder und Postkarten von britischen Soldaten und ihrer Großmutter. Hat ihre Oma eine geheime Vergangenheit? Johanna versucht nun dieses Geheimnis zu ergründen.
    Schon zu Beginn hat mich der flüssige und bildhafte Schreibstil der Autorin gefallen, die Eindrücke und Schilderungen hatte ich direkt vor Augen. Sofort war ich im Lesefluss. Die Naturbeschreibungen haben mich entspannt lesen lassen - ein Wohlfühlbuch.
    Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen aufgeteilt. Insgesamt besteht das Buch aus 25 Kapiteln, die jeweils mit Ort und Datum überschrieben sind. Abwechselnd erfährt der Leser das Geschehen in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Ich schätze Bücher die in zwei Erzählebenen berichten ganz besonders, wenn wie in vorliegendem Buch die einzelnen Erzählstränge an extrem spannenden Stellen enden, das steigert die Lesegeschwindigkeit enorm. Mir haben die Geschehnisse aus der Vergangenheit weit besser gefallen, als der Plot in der Gegenwart. Was Netti und ihre Angehörigen nach ihrer Flucht aus Ostpreußen in Lüneburg erlebt haben, war sehr emotional und ergreifend. Die Schilderungen wie es den Flüchtlingen erging und wie sie von den Ansässigen behandelt wurden hat mich zutiefst berührt. Sehr authentisch und glaubhaft erzählt. Doch auch wie die Besatzungssoldaten, in diesem Fall britische, über die Kriegsverlierer gedacht und wie sie mit ihnen umgegangen sind war erschütternd. Auch die Lovestory ging mir nahe. Dagegen waren Johannas Erlebnisse in der Gegenwart eher eine leichte Liebesgeschichte. Die Stärke des Buches liegt auf jedem Fall im historischen Teil.
    Der Leser bekommt hier zwei Liebesgeschichten in einem Band geliefert. Meine Lieblingsfigur war auf jeden Fall Netti, die niemals aufgibt und selbstlos das Wohlergehen ihrer Familie über eigenes Glück stellt. Doch auch Walter der sich mit einem stillen Glück zufriedengibt und sich gegen seine eigene Mutter behauptet, hat meinen vollen Respekt verdient. Auch Rike, Paul Helmut und Jakob fand ich gelungene Charaktere, gerne habe ich sie durchs Buch begleitet. Alle Charaktere handeln nachvollziehbar und logisch.
    Mir hat die Lektüre viel Spaß gemacht, ich habe mit den Figuren gelacht und geweint. Spannung hat sich ziemlich schnell eingestellt und blieb bis zum Schluss. Ich konnte den Reader kaum aus der Hand legen. Wer emotionale Familiengeschichte mag, ist hier richtig.
    Von mir 5 Sterne.
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  • Rezension zu Das Mädchen aus Ostpreußen

    • 6. März 2023 um 15:01
    Nettis Familiengeschichte, die mich sehr bewegt hat Inhaltsangabe:
    Lüneburg 1945: Der Krieg hat viele aus ihrer Heimat vertrieben, so wie auch Netti samt Familie, die aus Ostpreußen fliehen mussten. Nach tagelanger Flucht kommen sie endlich in Lüneburg an, aber die Stadt ist hoffnungslos mit Flüchtlingen überfüllt. Nicht nur die vielen Menschen machen Netti zu schaffen, sondern auch der Hunger und die Not, die sich breit gemacht hat. Aber aufgeben, niemals! Dank eines unschönen Zwischenfalls erhält Netti die Chance ihres Lebens: sie soll bei einem englischen Major arbeiten. Leider ist seine Art und Weise ihr gegenüber sehr unfreundlich. Ob sie die Stelle trotzdem behält? Aber nicht nur ihr neuer Arbeitgeber ist abweisend, auch ihre neue Vermieterin ist alles andere als umgänglich.
    Lüneburger Heide 1993: Eigentlich wollte Johanna nur zum Geburtstag ihres geliebten Großvaters in ihre alte Heimat reisen, aber kurzerhand hat sie ihre Pläne geändert. Aus dem geplanten Urlaub ist eine überstürzte Flucht geworden, denn in Köln hat sie nicht nur ihren Job gekündigt, sondern auch ihren Freund verlassen. Es gibt nichts mehr was sie dort hält, aber was nun? Erst einmal ablenken und so stürzt Johanna sich in die Geburtstagsvorbereitungen und genau bei diesen entdeckt sie eine Box mit alten Fotos. Bei genaueren betrachten fällt ihr auf, dass nicht ihr Opa abgebildet ist, sondern britische Soldaten. Nur wer sind diese Männer und was hat Netti mit ihnen zu tun gehabt? Johannas Neugierde ist geweckt und so beginnt sie mit ihren Nachforschungen.
    Nach einigen Buchveröffentlichungen hat Karin Lindberg nun ihr neustes Werk „Das Mädchen aus Ostpreußen“, dass im Februar 2023 bei dem Verlag Tinte und Feder erschien, vorgelegt. Nachdem ich den Klapptext gelesen hatte, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss.
    Der flüssige und leichte Schreibstil hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Bereits nach der ersten Seite wollte bzw. konnte ich diesen Roman kaum noch aus den Händen legen. Zu jedem Zeitpunkt musste ich wissen, wie es mit Netti oder Johanna weitergehen wird. Das Karin Lindberg ihr Handwerk versteht, hat sie mit ihrer eindrucksstarken Kulissenbeschreibung von 1945 bewiesen. Authentisch und detailliert hat sie damalige Zeit wieder aufleben lassen und ich als Leserin hatte das Gefühl, hautnah im Geschehen zu sein. Elend, Hunger, Not und allen voran den Überlebungswillen konnte ich förmlich spüren und dieser ging unter die Haut. Dieser Krieg bzw. Nachkriegszeit macht einen immer noch sprachlos und lässt einen wütend zurück. Immer wieder fragt man sich: wie konnte ein Mann soviel Leid und Elend über die Welt bringen!
    Nicht nur mit der damaligen Atmosphäre oder Kulissenbeschreibung kann die Autorin punkten, sondern auch mit ihren facettenreichen Charakteren. Netti, eine starke Frau, die das Wort „aufgeben“ nicht kennte und an eine bessere Zeit glaubt. Walter, der durch seine Kriegsverletzung ebenfalls seine Hoffnungen nie aufgab. Johanna, eine junge Frau, die noch nicht im Leben angekommen ist. Anstatt an sich zu glauben oder gar zu vertrauen, läuft sie davon. Das sind nur drei Hauptfiguren, die ich nennen möchte. Eigentlich ist es egal, welche Person wir hier herausnehmen würde, jede einzelne bereichert durch seine Anwesenheit die Geschichte und macht sie stimmig.
    Die Handlung basiert auf zwei Zeitebenen. Die eine spielt um 1945 (Nachkriegszeit) in der die junge Agnes (Netti) und ihre Familie eine Rolle spielt. Karin Lindberg nimmt ihre Leser auf eine sehr bewegende und emotionale Zeitreise mit. Sie schildert die damalige Zeit mit all seinen Widrigkeiten, die diese Menschen erleben mussten. Man fiebert, leidet und freut sich mit ihnen.
    Die andere Zeitebene spielt im Jahr 1993 in der Johanna ihre Großeltern besucht. Dort muss sie sich nicht nur ihrer Vergangenheit stellen, sondern sucht auch noch nach dem Sinn ihres Lebens. Zeitgleich begibt sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit ihrer Großeltern, die nie über die Nachkriegszeit sprachen.
    Karin Lindberg hat es geschafft, diese zwei Zeitzonen perfekt miteinander zu verweben, so dass hier eine brillante und spannende Reise entstehen konnte. Ich könnte jetzt nicht schreiben, welche der beiden Zeitzonen mich mehr fasziniert zurück ließ. Jede war auf ihre eigene Art und Weise bewegend und interessant.
    Auch wenn es sich hierbei um eine fiktive Geschichte handelt, so denke ich, dass sie sich bei der einen oder anderen Familie ähnlich abgespielt hat. Für mich war sie sehr realitätsnah dargestellt worden.
    Das Mädchen aus Ostpreußen ist für mich jetzt schon ein Lese - Highlight 2023. Wer gerne Familienromane, die einen historischen Teil beinhalten, liest, ist hier bestens aufgehoben. Ich kann, nein, ich muss diesen Roman nur weiterempfehlen.
    5 von 5 Sternen!
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Ausgaben von Das Mädchen aus Ostpreußen

E-Book

Cover zum Buch Das Mädchen aus Ostpreußen

Seitenzahl: 378

Taschenbuch

Cover zum Buch Das Mädchen aus Ostpreußen

Seitenzahl: 379

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