Wilder Girls: »Eine albtraumhafte Survival-Story von literarischer Qualität«: Casey McQuiston

Buch von Rory Power

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Wilder Girls: »Eine albtraumhafte Survival-Story von literarischer Qualität«: Casey McQuiston

Seit achtzehn Monaten steht das Mädcheninternat von Raxter Island unter Quarantäne, denn eine gefährliche Seuche hat sich ausgebreitet: Bei den Schülerinnen löst sie grausige Mutationen aus, die Lehrerinnen starben eine nach der anderen. Die Natur auf der Insel ist wild und unberechenbar geworden. Zum Überleben braucht man Freundinnen, die alles für einen tun würden – so wie Hetty und Reese für Byatt. Denn als Byatt verschwindet, beginnen die beiden eine verbotene Suche, bei der sie auf grausamere Wahrheiten stoßen, als sie es sich je hätten ausmalen können …
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Bewertungen

Wilder Girls: »Eine albtraumhafte Survival-Story von literarischer Qualität«: Casey McQuiston wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 2,5 Sternen.

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Meinungen

  • Typisches Horror-Szenario ohne große Überraschungen

    Aleshanee

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Wilder Girls: »Eine albtraumhafte Survival-Story von literarischer Qualität«: Casey McQuiston

    Schon 18 Monate sind die Schülerinnen des Mädcheninternats Raxter Island auf ihrer Insel gefangen. Ein Virus, die Tox genannt, verbreitet sich seitdem rasant. Nur zwei Lehrerinnen sind übrig geblieben und auch viele Schülerinnen sind an den Folgen verstorben. Hetty, Byatt und Reese sind Freundinnen und halten fest zusammen. Doch dann verschwindet Byatt spurlos, die das Trio zusammengehalten hat. Hetty und Reese machen sich auf die Suche und decken dabei furchtbare Dinge auf.
    „Wilder Girls“ ist der erste Jugendroman aus der Feder von Rory Power. Er wird abwechselnd von Hetty und Byatt, jeweils in der Ich-Form und dem Präsens erzählt, so dass wir stets wissen, was sich zeitgleich nach Byatts Verschwinden abspielt. Der Autorin gelingt es dabei, eine herrlich düstere, bedrohliche Atmosphäre zu erschaffen, denn die Tox hat nicht nur die Flora und Fauna auf der Insel verändert, sondern auch die Körper der Mädchen. Manchen von ihnen wachsen Kiemen oder Knochen schieben sich aus der Haut, andere verlieren durch Wucherungen eine Hand oder ein Auge.
    Die drei Mädchen bilden ein interessantes Gefüge. Hetty und Byatt sind beste Freundinnen, Reese kam als dritte hinzu und brachte ein gewisses Ungleichgewicht in die Freundschaft. Nach Byatts Verschwinden, die stets das positive, verbindende Element war, müssen die beiden sich erst wieder zusammenraufen und herausfinden, wo sie stehen. Hetty wird zum Bootsdienst eingeteilt, der die Versorgungslieferungen vom Festland am Steg abholt und kommt so an neue, brisante Informationen. Reese hingegen hat ihre eigene Agenda: Sie möchte ihren Vater wiederfinden, der Hausmeister im Internat war und seit seiner Erkrankung an der Tox ebenfalls verschwunden ist.
    Eigentlich ist „Wilder Girls“ das perfekte Buch für den Herbst, eine Mischung aus beängstigender Dystopie und gelungenem Body Horror. Selbst die Natur hat auf der Insel ein gruseliges Eigenleben entwickelt. Auch die Geschichten der drei Mädchen, das Geheimnis um die Machtstrukturen im Internat und die Tox selbst sind gut ausgearbeitet. Einzig der abrupte Schluss trübt die Leseerfahrung enorm, da so einfach viel zu viele Fragen offen bleiben.
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  • Rezension zu Wilder Girls: »Eine albtraumhafte Survival-Story von literarischer Qualität«: Casey McQuiston

    Genre: Horror
    Klappentext: Seit achtzehn Monaten steht das Mädcheninternat von Raxter Island unter Quarantäne, denn eine gefährliche Seuche hat sich ausgebreitet: Bei den Schülerinnen löst sie grausige Mutationen aus, die Lehrerinnen starben eine nach der anderen. Die Natur auf der Insel ist wild und unberechenbar geworden. Zum Überleben braucht man Freundinnen, die alles für einen tun würden – so wie Hetty und Reese für Byatt. Denn als Byatt verschwindet, beginnen die beiden eine verbotene Suche, bei der sie auf grausamere Wahrheiten stoßen, als sie es sich je hätten ausmalen können
    Meine Meinung:
    Seit ich das Cover zum ersten Mal im Original gesehen hab, war ich neugierig. Ich finde das sehr gelungen und auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen. Umso mehr hat es mich gefreut, dass der Piper Verlag dem Originalcover treu geblieben ist und ich war sehr gespannt, welchen Überlebenskampf ich hier mitverfolgen darf.
    Der Schauplatz - eine abgelegene Insel - und die Szenerie eines Mädchen-Internats, in dem ein Virus ausbricht, dass alle auf verschiedene Art mutieren lässt, verspricht natürlich einiges. Ich muss allerdings gestehen, dass es mich nicht so wirklich packen konnte.
    Aus der "Ich-Perspektive" lese ich ja selten, aber daran lag es nicht - auch nicht an der etwas abgehackten Schreibweise, denn auch das kenne ich und muss nicht unbedingt schlecht sein. Allerdings kam mir die Handlung nicht so wirklich voran, obwohl ich mit dem Einstieg direkt ins Geschehen geworfen wurde und die ersten Seiten echt gut fand. Wir beginnen zu einem Zeitpunkt, zu dem der Virus schon seit 2 Jahren grassiert, aber durch die Rückblicke und Einblicke in Hettys Gedanken "passiert" nicht so wirklich was neues.
    Außerdem dreht sich ständig alles um sie und Byatt, ihre beste Freundin, sowie Reese, die zwar zu ihrem Trio gehört, aber doch immer irgendwie außen vor bleibt. Von den ganzen anderen Mädchen in der Schule, die noch überlebt haben, bekommt man kaum etwas mit.
    Da wäre noch einiges Potenzial gewesen...
    Man erlebt einige gruselige und teilweise eklige Szenen, beispielsweise wenn die Mädels einen "Schub" haben und sich Verwachsungen durch die Haut bohren oder anderweitige Mutationen hervortreten, das waren Momente, die ziemlich gut beschrieben waren und direkt "unter die Haut" gingen.
    Außerhalb des Schulgeländes, jenseits des Zaunes, scheint die Natur ebenfalls zu verwachsen und die Tiere verändern sich, werden größer, gefährlicher... aber das hätte man noch viel mehr ausbauen müssen meines Erachtens. Die wenigen gefährlichen Situationen waren viel zu schnell wieder vorbei.
    Auch als Hetty Unstimmigkeiten entdeckt und auf Geheimnisse stößt, trug das nicht dazu bei, mein Interesse zu wecken.
    Kleine (Logik)Fehler fallen auch immer wieder auf - kann man drüber hinwegsehen, aber manche haben mich schon etwas geärgert. Z. B. die Erwähnung der Lieferungen zur Insel, die fast immer statt aus Nahrungsmitteln nur aus Jacken und Decken bestehen - ein paar Seiten weiter wird sich aber über die mangelnden Decken gestritten.
    Vögel sind seit dem Ausbruch des Virus nicht mehr auf der Insel - Möwen sind aber anscheinend plötzlich da und ganz normal. Sowas wäre zu vermeiden gewesen.
    Wenn ich mir jetzt nochmal den Klappentext durchlese, steht da auch nicht weniger drin als in der Handlung vom Buch. Ich hab eigentlich nur weitergelesen, um zu erfahren, was jetzt eigentlich dahinter steckt, aber es kommt nichts neues dabei raus als das, was man von vornherein weiß oder auf jeden Fall erahnen kann. Vielleicht kenne ich solche Szenarien auch schon zu gut durch andere Bücher, Filme oder Serien, so dass mir hier nichts wirklich neues begegnen konnte - und bei einem jüngeren Publikum im Teenageralter, für dass dieses Buch gedacht ist, wirkt es eventuell anders.
    Meins war es leider nicht.
    Mein Fazit: 2 Sterne
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Besitzer des Buches 4

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