Interspace One

Buch von Andreas Suchanek

  • Kurzmeinung

    Emili
    Rasantes Abenteuer auf einem fremden Planeten. Vieles ist nicht so, wie es scheint. Tolle Wendungen, spannende Handlung.
  • Kurzmeinung

    ViktoriaScarlett
    Der Autor lieferte einen Roman ab, der falsche Fährten legte, interessante Technik bietet und Mitfiebern möglich macht.

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Interspace One

Gestrandet auf einem feindseligen Planeten. Kein Kontakt zur Außenwelt. Und ein Mörder in den eigenen Reihen. Nach einer Reise zu einem weit entfernten Sonnensystem erwacht Commander Liam Mikaelsson in seinem Klonkörper, um mit seinem Team die geplante Erkundungsmission aufzunehmen. Doch etwas stimmt nicht. Sein Raumschiff ist auf einem unbekannten Planeten gelandet, zahlreiche Systeme sind ausgefallen. Und im Maschinenraum findet sich eine verkohlte Leiche. Gemeinsam mit der Sicherheitsspezialistin Kendra muss Liam herausfinden, wer die Mission verhindern will und ob ein Mörder unter ihnen ist. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt, denn der Planet ist feindselig, und die Rückkehr nach Hause wird immer unwahrscheinlicher.
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Über Andreas Suchanek

Der deutsche Autor Andreas Suchanek wurde 1982 in Landau in der Pfalz geboren. Egal ob Krimi, Fantasy, Science-Fiction oder Lovestory - seine Bibliografie umfasst gleich mehrere Genres. Mehr zu Andreas Suchanek

Bewertungen

Interspace One wurde insgesamt 4 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,4 Sternen.

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Meinungen

  • Rasantes Abenteuer auf einem fremden Planeten. Vieles ist nicht so, wie es scheint. Tolle Wendungen, spannende Handlung.

    Emili

  • Der Autor lieferte einen Roman ab, der falsche Fährten legte, interessante Technik bietet und Mitfiebern möglich macht.

    ViktoriaScarlett

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Interspace One

    Ein Kriminalfall unter Klonen
    Andreas Suchanek schafft es in diesem Space-Krimi die Thematik der Klontechnik und ihrer Möglichkeiten mit frischen Ideen an ungeahnte Grenzen zu treiben. Das Buch fängt schön klassisch mit einem gestrandeten Raumschiff auf einem unwirtlichen Planeten an, auf dem man sich gar nicht befinden sollte. Dann wird es schnell zu einem mysteriösen Kriminalfall an Bord und weitet sich immer mehr in die verwirrende Welt der Klone, wechselnder Körper, andere Sicht auf Beziehungen bis hin zur Sehnsucht nach den Ursprüngen, die natürlich auf der Erde liegen.
    Commander Liam Mikaelsson erwacht in einem Klonkörper an Bord seines Raumschiffs. Er stellt schnell fest, dass etwas gewaltig schiefgegangen ist. Sie sind auf einem unbekannten Planeten gelandet, Systemausfälle haben einen Teil der Besatzung getötet und eine verkohlte Leiche im Maschinenraum wirft Fragen auf. Was ist passiert, wieso sind sie von der Route abgekommen und befindet sich ein Verräter in ihren Reihen?
    Während die Originalkörper im Kälteschlaf sicher auf der Erde verwahrt werden, schickt die Menschheit Klone, um die Tiefen des Weltalls zu erforschen. Dabei können Aussehen und Geschlecht frei gewählt werden. Die Erlebnisse des Klons können gespeichert oder auch gelöscht werden, wodurch kriminalistische Ermittlungen enorm erschwert werden. Man wird als Lesender sehr gut an diese Klonthematik herangeführt. Es bringt Spaß, selbst die neuen Möglichkeiten durchzudenken und mitzuermitteln. Es gibt viele überraschende Wendungen, reichlich Action und spannende Gespräche. Dabei eignet sich Liam perfekt als Identifikationsfigur, dem man zusammen mit Sicherheitsspezialistin Kendra beim Ermitteln gegen die kleine Anzahl an überlebenden Besatzungmitgliedern die Daumen drückt.
    Das Hörbuch wird gelesen von Richard Barenberg. Die fast 10 Stunden Spielzeit kann man angenehm mit seiner Stimme verbringen. Die Charaktere sind hervorragend getroffen und der sehr gut beschreibende Schreibstil wird von ihm perfekt ans Ohr weitergeleitet.
    „Interspace One“ hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein Buch, das einen Nachdenken lässt, spannende Denkansätze liefert und einen Kriminalfall im Weltall präsentiert, der es in sich hat. Man erlebt hautnah mit, wie die Handlung vom einsamen Erwachen bis hin zur globalen Problematik wächst. Ein Buch, dass ich jedem Science-Fiction Fan ans Herz legen möchte. Klone und ihre Folgen sind eine spannende Thematik, die hier hervorragend von allen Seiten beleuchtet wird. Im Jahr 3486 hat sich die Welt doch um einiges geändert und trotzdem bleiben immer noch viele alltägliche Probleme.
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  • Rezension zu Interspace One

    Wenn ich einen guten Science-Fiction-Roman lese, fasziniert mich das Betrachten des Sternenhimmels noch mehr, als sonst.
    Über den Autor:
    Andreas Suchanek, 1982 geboren, veröffent­licht seit zehn Jahren in den Genres Science-Fiction, Fantasy, Krimi, Kinderbuch und Lovestory. Der in Karlsruhe lebende Autor verfasste schon in seiner Jugend eigene Geschichten und Romane.
    Ich kannte den Namen bis jetzt noch nicht, aber da er einiges schon veröffentlicht hat, werde ich nach weiteren Bücher von Andreas Suchanek Ausschau halten. Nicht uninteressant ist auch, dass der Autor den Deutschen Phantastik Preis gewonnen hat.
    Worum es geht:
    Es geht um die ferne Zukunft. Die Handlung spielt sich im Jahr 3486 ab. Das Raumschiff ist auf einer Erkundungsmission, die Mahnschaft ist als digitale Version in den Klonkörpern auf der Reise. Als das Schiff landet, erwacht der Commander Liam als Erster und merkt sogleich, dass etwas nicht stimmt. Das Raumschiff hat den Zielort nicht erreicht. Es ist offensichtlich, dass es ein Saboteur sich auf dem Raumschiff befindet, der eine ganze Menge inzwischen angerichtet hat. Ist es jemand aus eigenen Reihen...
    Meine Meinung:
    Es ist erstaunlich, wie es einem Autor von Science Fiction Romanen gelingt, in diesen Zukunftsdimensionen zu denken. Der vorliegende Roman gehört mit Sicherheit zu dem Hard Core. Doch ich muss an dieser Stelle sagen, dass der absolut verständlich geschrieben ist, für jeden Leser, auch ungeübten. Was mich so fasziniert an der Erzählweise hat, jedes 3-4 Wort war aus dem Bereich Zukunftstechnologie oder Zukunftsvision. Wie schafft man das bloß, sich so eine Story auszudenken? Das meine ich auf jeden Fall positiv, denn dieser Geschichte hat mich voll und ganz überzeugt.
    In diesem Genre treffe ich nicht immer auf ein Buch, das mich in allen Aspekten staunen lässt. Die Charaktere waren lebendig und bildhaft dargestellt. Die Eigenheiten der Person wurden mit wenigen Worten ausgearbeitet und im Laufe der Handlung gut entwickelt. Besonders gut fand ich in dieser Hinsicht, dass dem Autor auch guter Humor nicht fehlt. Ich musste einige Male schmunzeln, wenn ich über den Doktor der Besatzung las. Hervorragende Idee war es, ihn so erscheinen zu lassen, leider kann ich hier nicht ins Detail gehen.
    Auch die Liebesgeschichte am Rande fügte sich absolut harmonisch in das Geschehen.
    Die Grundidee zu diesem Roman ist nicht neu, doch die Umsetzung ist mehr als überzeugend. Ich habe mich keine Minute lang gelangweilt. Die Geschichte bietet eine Menge Wendungen, sobald man denkt, jetzt gibt es Sicherheit für die Crew, schon geht es weiter mit neuen Herausforderungen. Gut gefallen hat mir, dass die Protagonisten nicht als allmächtige Superhelden dargestellt worden sind, sondern durchaus verletzbar sind. Der Roman ist von einem hohen Tempo, mit vielen actionreichen Szenen. Es gibt keine Einlesezeit, man wird als Leser sofort in das Geschehen hineingezogen, was ich persönlich super fand.
    Was mir noch sehr gut gefallen hat, waren die ernsten Themen, die der Autor mit diesem Roman anspricht. Klonen, Digitalisierung des Bewusstseins, Verlängerung des Lebens und noch einiges mehr... Es gab einiges zum Nachdenken.
    Sehr spannendes Buch, das ich nicht nur den Lesern von Science Fiction empfehlen kann, sondern auch solchen, die das Genre kennenlernen möchten. Verständlich und fesselnd erzählt, mit vielen Emotionen. Ausgezeichnete Lektüre, hat mir sehr gut gefallen. Jetzt suche ich mir weitere Werke des Autors raus. Die möchte ich auch lesen.
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Interspace One

    Der Autor lieferte einen spannenden Science-Fiction Roman ab, der falsche Fährten legte, interessante Technik bietet und damit Mitfiebern möglich machte. Lies weiter und finde mehr heraus.
    Meine Meinung zur Geschichte:
    Die Grundidee der Geschichte war mir grundsätzlich nicht neu. Andreas Suchanek hat sie mit genialen Elementen und einer aufregenden Storyline aufgebaut. Mit seiner direkten und vor allem unverblümten Erzählweise zog er mich an den Ort des Geschehens und ließ mich Teil der Crew werden.
    Es gab mehrere gute Plot-Twists, die ich mit Neugier verfolgte. Meine Aufmerksamkeit steigerten die verschiedenen Fährten, die zum Verräter (oder Mörder?) führen sollten. Ich begann bald schon zu überlegen, wer die Dinge getan hatte und was hinter allem stand. Gemeinsam mit der Crew wollte ich herausfinden was hier vor sich ging. Die Geschichte wurde abwechselnd aus der Sicht der Crew-Mitglieder erzählt. So entwickelten sich mehrere Sichtweisen, deren Handlung stets ineinandergriff. Über das was mich am aller meisten überrascht hat, kann ich dir aus Spoilergefahr leider nicht sagen. Ich bin mir sicher, dass auch du es nicht erahnen wirst. Das Ganze löste große Begeisterung bei mir aus und ich stürzte ich mich noch tiefer ins Geschehen.
    Je weiter ich kam und die Kapitel voranschritten, desto spannender wurden die Ereignisse. Im Schiff, aber auch außerhalb gab es viel zu entdecken und zu entwirren. Reparaturen mussten erfolgen, Daten ausgewertet und Entdeckungen interpretiert werden. Zudem musste ein Weg her, damit alle wieder nach Hause konnten. Ich hörte mir das Hörbuch innerhalb von zwei Tagen an, weil ich es so außerordentlich gut fand und merkte kaum, wie die knapp 10 Stunden Hörzeit vergingen.
    Die Technik, die für die Mission notwendig war, wurde verständlich erklärt und mit der Geschichte verflochten. Ich konnte mir mit Leichtigkeit vorstellen, wie das Ganze funktioniert. Was den Verlauf angeht, hatte ich nicht geahnt, dass so viel mehr hinter allem steckt und fand die Verstrickungen gekonnt eingebaut. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass alle Protagonisten Geheimnisse hatten, was sich im Grunde auch bestätigte. Kendra und Liam, sowie den Doktor mochte ich am meisten. Letzterer brachte mich immer wieder zum Schmunzeln. Es gab auch ein Knistern, das mit der Zeit glaubwürdiger wurde, jedoch nie zu viel kaum einnahm. Andreas Suchanek versuchte allen Figuren einen Background zu verpassen und ließ auch Momente für Zwischenmenschliches zu. Das Ende erfreute mich, weil das Spannungslevel enorm hoch war und ich erstmal nicht wusste, wer es schaffen würde. Nach dem Schluss war ich mehr als zufrieden.
    Meine Meinung zum Sprecher:
    Richard Barenberg kannte ich bereits durch die Hörbücher von Andy Weir und war entzückt als ich erfuhr, dass er »Interspace One« las. Der Sprecher ist für Science-Fiction Bücher bestens geeignet und hat eine einnehmende Art diese vorzulesen. Ich hatte das Gefühl mit seiner Stimme tief in die Geschichte einzutauchen. Durch ihn hatte ich ein grandioses Hörerlebnis.
    Mein Fazit:
    Die Geschichte um Liam und seine Crew, die auf einem feindseligen Planeten strandete, wurde vom Autor mit vielen guten Wendungen, Verstrickungen und aufregenden Hintergründen erzählt. Eine Weile konnte er mich an der Nase herumführen. Gleichzeitig entstand mit dem Fortschreiten des Geschehens immer mehr Spannung. Eine Überraschung kam nach einem gefährlichen Ereignis und auch später offenbarte sich Unerwartetes. Durch Richard Barenberg hatte ich ein starkes Hörerlebnis, weil er die Geschichte gekonnt las. Die letzten Kapitel hoben die Spannung erneut an und ließen mich mitfiebern. Niemals hätte ich gedacht, dass das herauskommen würde. Ich war von den Offenbarungen begeistert und hörte noch aufmerksamer zu. Das Ende der Geschichte erfreute mein Hörerinnenherz.
    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
    Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
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Ausgaben von Interspace One

Taschenbuch

Seitenzahl: 384

Besitzer des Buches 5

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