Die Hausboot-Detektei: Tödlicher Genuss

Buch von Amy Achterop

  • Kurzmeinung

    akhet
    Schöner Cozy Krimi mit sympathisch skurrilen Charakteren.
  • Kurzmeinung

    Chattys Buecherblog
    352 Seiten voller Empathie und Wohlfühlcharakter

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Hausboot-Detektei: Tödlicher Genuss

Der erste Fall für die Hausboot-Detektei. Fünf notorische Pechvögel ermitteln in Amsterdam. Arie, Maddie, Jack, Jan und Elin suchen noch nach ihrem Platz im Leben. Und finden ihn auf einem alten Hausboot, wo sie eine Detektei gründen, um sich den Fällen zu widmen, auf die die Polizei keine Lust hat. Auf dem Deck bauen sie Tomatenpflanzen an, genießen die Amsterdamer Grachtenidylle im Liegestuhl, trinken an trüben Tagen Irish Coffee mit viel Whiskey und ordentlich Sahne und schauen zusammen alte Miss Marple-Filme. Die Hobby-Detektive sind also bestens vorbereitet für ihren ersten Auftrag, der sie in die Gastro-Szene der Stadt führt, wo ein kulinarischer Wettstreit zwischen zwei Sterneköchen entbrannt ist. Die Detektei soll ein Rezept ausspionieren, als plötzlich eine Wasserleiche gefunden wird: ausgerechnet der berühmte Sommelier Henk Perenboom. Welche Verbindung gibt es zwischen den drei Feinschmeckern, und wer täuscht wen? Fest steht jedenfalls: Gemeinsam schlagen sich die Detektive gar nicht schlecht.
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Serieninfos zu Die Hausboot-Detektei: Tödlicher Genuss

Die Hausboot-Detektei: Tödlicher Genuss ist der 1. Band der Hausboot-Detektei Reihe. Diese umfasst 4 Teile und startete im Jahr 2023. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2024.

Bewertungen

Die Hausboot-Detektei: Tödlicher Genuss wurde insgesamt 17 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen.

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Meinungen

  • Schöner Cozy Krimi mit sympathisch skurrilen Charakteren.

    akhet

  • 352 Seiten voller Empathie und Wohlfühlcharakter

    Chattys Buecherblog

  • Mehr eine Erzählung als ein Kriminalroman

    wampy

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Hausboot-Detektei: Tödlicher Genuss

    Für mich kein typischer Krimi, aber sehr unterhaltsame Lektüre mit liebenswerten Charakteren
    Kürzlich wurde ich im Internet auf die baldige Neuerscheinung des inzwischen bereits 3. Teils der Hausboot-Detektei aufmerksam. Da mich der Klappentext ansprach las ich bei Amazon die Leseprobe zum ersten Teil, die mir ebenfalls gefiel. Als ich dann bei NetGalley sah, dass alle drei Teile als Rezensionsexemplare angefragt werden konnten, tat ich das und freute mich, sie kurze Zeit später auf meinen Kindle laden zu können.
    Arie, ein ehemaliger Polizist, lebt auf einem Hausboot in Amsterdam. Seine Ehe ist geschieden, das Haus hat seine Frau und durch einen Fehler im Affekt verlor er kurz vor einer anstehenden Beförderung auch noch seinen Job. Nun möchte er eine Detektei gründen und ist auf der Suche nach Mitstreitern. Bei denen achtet er jedoch nicht auf perfekte Lebensläufe, sondern vor allem auf sein Bauchgefühl in Sachen Menschlichkeit.
    So kommt es, dass sich kurze Zeit später mit Maddie, Jack, Jan und Elin vier weitere vom Leben gezeichnete Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen auf seinem Hausboot einfinden und Detektive werden wollen. Allerdings haben sie von dem, was dabei zu tun ist noch keinen Schimmer, schauen, um sich weiterzubilden, zusammen alte Detektivfilme und schlürfen dabei nur zu gern Irish Coffee mit viel Whiskey sowie einer ordentlichen Portion Sahne.
    Ihr erster Auftrag führt sie in die Welt der Exklusiv-Caterer. Ein sehr reicher Auftraggeber hat zwischen zwei Sterneköchen der Stadt einen Wettstreit ausgerufen, dessen Sieger der hochdotierte Auftrag für das Hochzeitsmenü seiner Tochter winkt. Die Hausboot-Detektei soll im Auftrag des einen Kochs den Plan des anderen herausfinden. Werden die Hobby Detektive das schaffen? Und was passiert, wenn dann plötzlich eine Leiche auftaucht?
    Wer bei diesem Buch einen herkömmlichen Krimi mit authentisch wirkender Ermittlungsarbeit erwartet, ist gänzlich falsch. Dennoch hat mir diese erfrischend andere Geschichte um die Gründung der Hausboot-Detektei ziemlich gut gefallen. Sie ist vor allem eine Liebeserklärung an Amsterdam und an Menschen, die es deutlich schwerer haben, ihren Platz im Leben zu finden, als andere. Den Schreibstil empfand ich als sehr flüssig. Es gab zwar, im Gegensatz zu anderen Krimis, nur sehr wenige hochspannende Momente. Das störte mich in diesem Fall jedoch nicht wirklich, da ich beim Lesen trotzdem keine Längen empfand.
    Von dem zusammengewürfelten Haufen an Hobbydetektiven mochte ich einfach Jeden irgendwie sehr gern. Zudem gab außer ihnen auch noch weitere sehr interessante, menschlich sympathische Charaktere und äußerst liebenswerte Tierische. Den Auftrag selbst löste die Detektei nur durch Zufall. Das mochte ich jedoch ebenso, denn alles andere wäre bei den Methoden der Neu-Detektive eher unrealistisch rübergekommen. Die Geschichte lebt vor allem von den vielen skurril witzigen Momenten und den Hintergründen der Sympathieträger. Mir gefiel auch, dass die Autorin sich selbst ein bisschen mit aufs Korn nahm.
    Das Einzige was mir an der Handlung leicht aufstieß, war ein ungesühnter Mord. Und im Buch selbst gab es auch einige Stellen, bei denen es ein besseres Lektorat gebraucht hätte. So wurde z. B. aus Maddie plötzlich mal Maggie und auch die beiden Detektive mit den gleichen Anfangsbuchstaben wurden einmal kurzzeitig vertauscht. Insgesamt war das Buch für mich jedoch ein sehr unterhaltsames Lesevergnügen und ich freue mich jetzt auf die beiden anderen Bücher, die ich gleich im Anschluss auch noch lesen werde.
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  • Rezension zu Die Hausboot-Detektei: Tödlicher Genuss

    Es beginnt mit einer etwas skurrilen Gerichtsverhandlung wegen dem ungestümen Verhalten von Maddies jüngerer Schwester. Maddie (31) ist nicht wirklich einsichtig und bekommt ein Anti-Agressionstraining aufgebrummt - und darf sich gleichzeitig von ihrem eigenen Job als Trainerin für Krav Maga verabschieden.
    Da kommt ihr das Angebot des älteren Ex-Polizisten Arie ganz recht, wobei sie nicht weiß, wieso sie für diesen Job prädestiniert sein soll...
    Arie hat ein Hausboot geerbt, auf das er sich verkriecht, um seinem alten Leben aus dem Weg zu gehen. Die Ermittlerarbeit lässt ihn allerdings nicht los und sein Plan, eine eigene Detektei zu gründen, scheint aufzugehen! Er hat eine bunte Truppe versammelt, mit der er zusammenarbeiten will und die alle etwas gemeinsam haben: sie sind vorbestraft.
    Die Charaktere sind alle kleine schräge Vögel und wirken im Zusammenspiel einfach nur witzig. Auch wenn es manchmal knirscht und ein wenig brodelt, finden sie zusammen und entwickeln eher eine Freundschaft als Kollegentum.
    Neben Maddie ist auch Jan mit von der Partie - ehemals Beamter, ehemals eine Frau.
    Außerdem Jack Addington, der stets gut gelaunte Engländer und Charmeur der Truppe
    Schließlich auch noch Elin. Eine Krimiautorin, die unter Liebeskummer und einer Schreibblockade leidet.
    Wie das Eichhörnchen auf dem Cover ins Spiel kommt, verrate ich hier nicht
    Ihr erster Kunde ist ein angesehener Chefkoch. Er tritt in einen Wettstreit für Maarten van Lockhorst, einem unangenehmen, aber extrem reichen Zeitgenossen. Die Hochzeit seiner Tochter steht bevor und er lässt zwei der besten Caterer gegeneinander antreten, um einen von ihnen den großen Auftrag zu übergeben, für die kulinarische Untermalung zu sorgen.
    Dieser Konkurrenzkampf hat ungeahnte, böse Folgen, denn obwohl es erstmal darum geht, die Konkurrenz auszuspionieren, wird schon bald eine Leiche gefunden.
    Die Autorin schreibt auf sehr lockere, leichte Art und weiß gut zu unterhalten. Obwohl hier so viele Figuren vertreten sind, schafft sie es, jeden Charakter mit genug Präsenz zu zeigen, dass man sich gut einfühlen und ein Bild machen kann. Dadurch wirkt es auch gar nicht überfrachtet, sondern entwickelt eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Dynamik.
    Es gibt witzige Ideen was die Ermittlungen betrifft, aber auch berührende Momente, wenn es um die persönlichen Probleme geht. Gerade Maddie und Jan haben mit der Ablehnung ihrer Eltern zu kämpfen, was bei Maddie mit ihrer Schwester zu tun hat, deren geistige Fähigkeiten nicht vollständig entwickelt sind, während Jans Eltern ihn noch immer als Tochter sehen.
    Ein erfrischender Detektivroman mit kulinarischem Hintergrund und dem Charme der Amsterdamer Kulisse.
    Mein Fazit: 4 Sterne
    Weltenwanderer
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  • Rezension zu Die Hausboot-Detektei: Tödlicher Genuss

    Der hier vorgestellte Kriminalroman von Amy Achterop (Heidi van Elderen) ist im März 2023 im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen.
    Das Buch bildet den Auftakt zur Hausboot-Detektei Reihe und wurde im August 2023 mit "Tödlicher Grund" fortgesetzt. Band 3 wurde bereits für März 2024 angekündigt.
    Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:
    ISBN: 9783596706709
    Sprache: Deutsch
    Ausgabe: TB mit 352 Seiten
    Erscheinungstermin: 29.03.2023
    Klappentext:
    Arie, Maddie, Jack, Jan und Elin suchen noch nach ihrem Platz im Leben. Und finden ihn auf einem alten Hausboot, wo sie eine Detektei gründen, um sich den Fällen zu widmen, auf die die Polizei keine Lust hat.
    Auf dem Deck bauen sie Tomatenpflanzen an, genießen die Amsterdamer Grachtenidylle im Liegestuhl, trinken an trüben Tagen Irish Coffee mit viel Whiskey und ordentlich Sahne und schauen zusammen alte Miss Marple-Filme. Die Hobby-Detektive sind also bestens vorbereitet für ihren ersten Auftrag, der sie in die Gastro-Szene der Stadt führt, wo ein kulinarischer Wettstreit zwischen zwei Sterneköchen entbrannt ist. Die Detektei soll ein Rezept ausspionieren, als plötzlich eine Wasserleiche gefunden wird: ausgerechnet der berühmte Sommelier Henk Perenboom. Welche Verbindung gibt es zwischen den drei Feinschmeckern, und wer täuscht wen? Fest steht jedenfalls: Gemeinsam schlagen sich die Detektive gar nicht schlecht.
    Mein Leseeindruck/Fazit:
    Tödlicher Genuss steht unter dem Titel und eigentlich hatte ich gar nicht vor, dieses Buch sofort nach Erhalt zu lesen, aber die Neugier hatte wiedermal zugeschlagen, so dass ich meine eigentlich geplante Lektüre zur Seite gelegt habe. Amy Achterop, auch bekannt als Heidi van Elderen, liebt die Niederlande und beschreibt die Grachten, die Speisen und auch die Sprache in diesem Krimi humorvoll, aber auch touristisch. Der Leser wird mit dem Setting vertraut gemacht und auch die Protagonisten sind geprägt von Klischees und damit auch so speziell, im positiven Sinn.
    "Arie, Maddie, Jack, Jan und Elin suchen noch nach ihrem Platz im Leben." So beginnt der Fischer Taschenbuch Verlag die Kurzbeschreibung des Krimi , dessen Hauptprotagonisten völlig unterschiedlich und auf der Suche nach dem Glück sind. Jeder hat seine Vergangenheit aus der er zu Fliehen versucht. Dennoch haben sie auch eine Gemeinsamkeit: Den Sinn aufzuklären.
    ***
    Der Krimi ist wieder einmal ein schönes Beispiel dafür, dass es nicht alleine auf die Spannung durch Blutvergießen ankommt. Es sind eher die Zwischentöne und Protagonisten, die der Geschichte Leben einhauchen. Um es den Krimilesern zu verdeutlichen, zwei Drittel des Buches handelt vom Leben der Ermittler, den Rest teilen sich Spannung und Setting.
    Mir hat der Krimi sehr gut gefallen, auch wenn er hier und da ein bisschen mehr Spannung vertragen hätte. Ich warte nun gespannt, welchem Thema sich die Autorin in ihrem nächsten Buch widmen wird.
    Fazit: 352 Seiten voller Empathie und Wohlfühlcharakter
    Meine Empfehlung für Leser*innen von "leisen" Kriminalromanen.
    Meine Bewertung: ⭐⭐⭐⭐
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  • Rezension zu Die Hausboot-Detektei: Tödlicher Genuss

    Ein ehemaliger Polizist, drei Vorbestrafte und eine Krimiautorin gründen gemeinsam eine Detektei auf einem Hausboot. Der erste Fall findet sich bald: Zwei Cateringunternehmen möchten die Hochzeit der Tochter eines finanzkräftigen, aber auch anspruchsvollen Vaters gestalten, Voraussetzung ist ein Gericht, das eine absolute Neuheit darstellt. Gabriel Petit, der sich von dem Auftrag nicht nur beruflichen, sondern auch privaten Erfolg verspricht, heuert die Hausboot-Detektei an, herauszufinden, was seine Konkurrentin sich für eine Neuheit ausgedacht hat.
    Die Aufzählung der Mitarbeiter:innen der Detektei lässt auf ein unterhaltsames Lesevergnügen hoffen, zumal noch zwei Haustiere dazukommen, ein, angeblich bisswütiger, Neufundländer und eine junge Eichhörnchendame. Leider hatte ich nicht das Vergnügen am Cast, auf das ich gehofft hatte. Alle haben nämlich so ihre Probleme, und alle diese Probleme sind eher weniger vergnüglich. Dazu kommt noch eine, in so frühem Stadium eigentlich unnötige, Liebes“beziehung“. Leider kam mir auch keiner der Protagonist:innen wirklich nahe. Der manchmal doch vorhandene Humor wird von den Nebencharakteren, den beiden Cateringkonkurrent:innen und ihrem Auftraggeber geliefert, denn hier kommt es dann doch zu der einen oder anderen skurrilen Szene.
    Auch der Fall konnte mich nicht packen, auch wenn er recht originell ist, habe ich mich eher gelangweilt, im Grunde kann man nur von marginalen Ermittlungen sprechen, dazwischen ist der Roman recht langatmig. Erst gegen Ende kommt ein bisschen mehr „Stimmung“ auf, genauso wie ich erst am Ende den Protagonist:innen zugeneigter wurde. Da war es für mich dann aber zu spät, um Lust auf weitere Bände der Reihe zu bekommen. Die Auflösung ist okay.
    Ich hatte mir skurrile Protagonist:innen, einen spannenden Fall und Humor erhofft – was ich leider so nicht bekommen habe. Skurril fand ich am ehesten den Cateringunternehmer, seine Konkurrentin und deren potentiellen Auftraggeber, die Protagonist:innen sind mehr mit privaten Problemen verbunden, kamen mir aber leider nicht nahe. Auch der (Kriminal)Fall kann bei mir weniger punkten als erwartet, da zu langatmig erzählt – ist aber recht originell. Insgesamt ein nur durchschnittlicher Krimi, den man lesen kann, aber nicht muss.
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  • Rezension zu Die Hausboot-Detektei: Tödlicher Genuss

    Inhalt:
    Der erste Fall für die Hausboot-Detektei. Fünf notorische Pechvögel ermitteln in Amsterdam.
    Arie, Maddie, Jack, Jan und Elin suchen noch nach ihrem Platz im Leben. Und finden ihn auf einem alten Hausboot, wo sie eine Detektei gründen, um sich den Fällen zu widmen, auf die die Polizei keine Lust hat.
    Auf dem Deck bauen sie Tomatenpflanzen an, genießen die Amsterdamer Grachtenidylle im Liegestuhl, trinken an trüben Tagen Irish Coffee mit viel Whiskey und ordentlich Sahne und schauen zusammen alte Miss Marple-Filme. Die Hobby-Detektive sind also bestens vorbereitet für ihren ersten Auftrag, der sie in die Gastro-Szene der Stadt führt, wo ein kulinarischer Wettstreit zwischen zwei Sterneköchen entbrannt ist. Die Detektei soll ein Rezept ausspionieren, als plötzlich eine Wasserleiche gefunden wird: ausgerechnet der berühmte Sommelier Henk Perenboom. Welche Verbindung gibt es zwischen den drei Feinschmeckern, und wer täuscht wen? Fest steht jedenfalls: Gemeinsam schlagen sich die Detektive gar nicht schlecht.
    Fazit:
    Herrlich skurrile Gruppe, witzig und leicht geschrieben
    Bei diesem Krimi steht für mich die Ermittler-Gruppe im Vordergrund. Sie besteht aus so herrlich skurrilen, liebenswürden und vom Pech verfolgten Figuren. Jede einzelne Person scheint beinahe etwas überzeichnet und doch so authentisch in ihrem Denken und Handeln. Amy Achterop verbindet sie geschickt und lässt sie langsam zu Freunde werden.
    Die Ermittlungsarbeiten bei „Die Hausboot-Detektei: Tödlicher Genuss“ treten neben den Personen beinahe in den Hintergrund, aber das stört das Krimi-Lesegefühl ganz und gar nicht. Auf ihre unkonventionelle Art erledigen sie ihre Aufgaben, widmen sich ihren beginnenden Freundschaften, unterstützen sich gegenseitig und bringen den Leser immer wieder zum Schmunzeln. Dabei klammert die Autorin durchaus auch schwere Themen nicht aus, kann sie aber hervorragend ins Geschehen integrieren und die Stimmung dadurch nicht beschweren.
    Ich finde, wir haben hier einen wirklich gelungenen Auftakt einer Reihe, der mir in dieser Art und Weise nicht oft in die Hände fällt. Es war mir ein wunderbares Vergnügen die Hausboot-Detektei kennenzulernen und freue mich auf ein Wiedersehen.
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  • Rezension zu Die Hausboot-Detektei: Tödlicher Genuss

    Eine Liebeserklärung an ein alternatives Amsterdam
    Buchmeinung zu Amy Achterop – Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Genuss
    Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Genuss ist ein Kriminalroman von Amy Achterop, der 2023 bei Fischer erschienen ist.
    Zum Autor:
    Ihren ersten Amsterdam-Besuch verdankt Amy Achterop alias Heidi van Elderen einer vergessenen Straßenkarte und einem hoffnungslos schlechten Orientierungssinn. Das war 1999. Die 1980 am Niederrhein geborene Autorin verliebte sich auf Anhieb in die Stadt und kehrt seitdem regelmäßig zurück, oft begleitet von ihrem niederländischen Ehemann. Gelebt hat Heidi van Elderen auch schon in Portugal und Neuseeland, ist inzwischen aber mit ihrer Familie auf einem kleinen Bauernhof in Schweden sesshaft geworden.
    Zum Inhalt:
    Maddie, Jack, Jan und Elin haben ihre Stärken, aber offensichtlich haben sie auch Schwächen. Der Ex-Kommissar Arie, selbst angeschlagen, scharrt diese Typen mit Potential auf einem Hausboot um sich und gründet mit ihnen eine Detektivagentur. Der erste Fall führt sie in die Gastro-Szene.
    Meine Meinung:
    Dieses Buch ist vor allem eine Liebeserklärung an ein alternatives Amsterdam, das nicht von der Gier nach Macht und Reichtum beherrscht wird. Aries Teammitglieder laufen aus unterschiedlichen Gründen Gefahr, den Boden unter ihren Füßen zu verlieren. Arie glaubt an sie und gibt ihnen eine Chance. Meist wird die Geschichte aus der Sicht Maddies erzählt, die sich aufopferungsvoll um ihre kleine Schwester kümmert, bei der alles ein bisschen langsamer geht. Ausführlich wird der Alltag in einer Detektei ohne Auftrag geschildert, aufgelockert durch unterhaltsame Episoden um das Eichhörnchen Fru Gunilla, das als Findling Zuflucht auf dem Hausboot findet. Anlässlich einer Hochzeit findet ein Wettkampf zweier Cateringunternehmen statt, für die es um viel geht. Nach und nach wird man in die dunklen Geheimnisse der Besitzer eingeweiht und das Team kommt zu seinem ersten Fall. Mit Eigeninitiative und originellen Ideen bringen sich die einzelnen Detektive ein. Trotzdem hat sich der Kriminalfall für mich eher als Beiwerk angefühlt. Die Geschichte und die Entwicklung der Detektive steht im Mittelpunkt und übt einen speziellen Reiz auf mich aus. Wer knisternde Spannung sucht wird nicht fündig, aber eine gut erzählte und durchdachte Geschichte belohnt den Leser. Allen voran Maddie und Arie sind wahre Sympathieträger. Der empathische Schreibstil ist leicht verdaulich und sorgt für eine angenehme Stimmung trotz aller Probleme.
    Fazit:
    Für mich war der Kriminalfall eher Beiwerk, aber die Liebeserklärung an ein alternatives Amsterdam hat mich gefesselt. Ich habe mich sehr gut unterhalten und bewerte den Titel mit vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten). Eine Leseempfehlung gibt es für die Freunde gut erzählter Geschichten.
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Ausgaben von Die Hausboot-Detektei: Tödlicher Genuss

Taschenbuch

Seitenzahl: 352

E-Book

Seitenzahl: 347

Besitzer des Buches 23

Update: