An den Ufern von Stellata

Buch von Daniela Raimondi, Judith Schwaab

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu An den Ufern von Stellata

Das literarische Ereignis aus Italien: Die Geschichte einer Familie, deren Geschicke so verschlungen sind wie der Lauf des Flusses Ein Dorf in der Lombardei zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts: Als ein Wagenzug des fahrenden Volkes nach sintflutartigen Regenfällen gezwungen ist, in Stellata zu überwintern, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Der schwermütige Giacomo Casadio verliert sein Herz an Viollca, eine Frau mit rabenschwarzer Mähne und Federn im Haar. Die beiden bekommen einen Sohn, der sich am Grab seines Vaters weiter lebhaft mit ihm – und mit anderen Toten – unterhält. Doch damit nicht genug. Für ihren Enkel Achill, der das Gewicht eines Atemzugs messen will, und Neve, die mitten im Sommer in einem Schneesturm zur Welt kommt, und auch für die kühne Donata, die über ihren Idealen sich selbst vergisst, hält das Leben die Herausforderung bereit, weder den Kopf in den Wolken zu verlieren noch in den Fluten unterzugehen. Daniela Raimondi erzählt meisterhaft und voller Wärme von großen Träumen, Prüfungen des Lebens und den Legenden, die eine Familie über zweihundert Jahre im Inneren zusammenhält.
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Bewertungen

An den Ufern von Stellata wurde bisher einmal bewertet.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu An den Ufern von Stellata

    Die Geschichte der Familie Casadio ist so verschlungen wie der Lauf des Flusses Po: Alles beginnt mit Giacomo, der sich Anfang des 19. Jahrhunderts in die schöne zingara Viollca verliebt. Ausgehend von dieser Verbindung entfaltet sich das Schicksal von sieben Generationen, eng verknüpft mit den großen Wendepunkten der europäischen Geschichte. Sie alle ringen um große Träume, sei es von der Liebe oder der Rebellion, vom Durst nach Gerechtigkeit oder dem Willen, die Welt zu verändern.
    Fantastisch!
    Das Cover ist geheimnisvoll und ein wenig exotisch, genau wie dieser hervorragende, packende und fesselnde Familienroman. Es geht um eine Familie, deren Geschichte im Jahr 1800 mit der Heirat eines Träumers und einer hellseherisch begabten zingara (fahrendes Volk). Dieses Buch begleitet die Familie und deren Erlebnisse bis ins Jahr 2013. Zu keiner Zeit wirkt dieser Wälzer mit über 500 Seiten langweilig oder träge, ganz im Gegenteil. Selten gibt es Romane dieses Umfanges, die wirklich von der ersten bis zur letzten Seite das Interesse und das Lesevergnügen halten können. Der Schreibstil ist durchgängig mitreißend, die Figuren lebensnah, gut vorstellbar und absolut authentisch gelungen. Die Kombination von dörflichem Leben mit Erfahrungen einer fremden, meistens eher misstrauisch beäugten Kultur und die Zeitspanne dieses Familienlebens machen den Roman wirklich einzigartig. Ich freue mich auf weitere Werke dieser Autorin.
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Ausgaben von An den Ufern von Stellata

E-Book

Seitenzahl: 513

Taschenbuch

Seitenzahl: 512

An den Ufern von Stellata in anderen Sprachen

  • Deutsch: An den Ufern von Stellata (Details)
  • Italienisch: La casa sull'argine (Details)

Besitzer des Buches 4

Update: