Die Wagemutige: Sie ist im Widerstand, sie kämpft für die Freiheit: Und für die Liebe

Buch von Caroline Bernard

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Wagemutige: Sie ist im Widerstand, sie kämpft für die Freiheit: Und für die Liebe

„Lisa Fittko war unbeugsam und couragiert. Ihr Mut soll niemals vergessen werden.“ Caroline Bernard Frankreich 1940: Seit die Nazis an der Macht sind, ist Lisa im Widerstand. Als feindliche Ausländerin wird sie in Südfrankreich interniert. Um den vorrückenden Deutschen nicht in die Hände zu fallen, flieht sie in letzter Minute. In Marseille versucht Lisa mit ihrem Mann Hans verzweifelt, an Ausreise-Visa zu kommen. Dabei trifft sie den Amerikaner Louis. Sie verlieben sich Hals über Kopf. Louis steht für alles, wonach sie sich sehnt: Sicherheit, Verlässlichkeit, Zärtlichkeit. Dann bekommt sie den Auftrag, in den Pyrenäen eine geheime Fluchtroute für deutsche Exilanten zu finden und plötzlich muss sie sich entscheiden: Folgt sie Louis und ihrem Wunsch nach Liebe oder kämpft sie weiter für Gerechtigkeit und Freiheit? Und für das Leben so vieler Menschen? Der neue Roman der Autorin von „Frida Kahlo und die Farben des Lebens“ – die Schicksalsgeschichte einer Frau zwischen politischem Widerstand und dem Wunsch nach persönlichem Glück
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Bewertungen

Die Wagemutige: Sie ist im Widerstand, sie kämpft für die Freiheit: Und für die Liebe wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 5 Sternen.

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Meinungen

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Wagemutige: Sie ist im Widerstand, sie kämpft für die Freiheit: Und für die Liebe

    Dieser biografische Roman ist stellvertretend allen jenen Frauen gewidmet, die mit kleinen oder großen Taten sich dem NS-Regime entgegenstellten.
    Dieser biografische Roman ist Teil einer Reihe, die sich mit bekannten und weniger bekannten Frauen beschäftigen. Zu den weniger bekannten zählt die Widerstandskämpferin und Fluchthelferin Lisa Fittko (1909-2005).
    Geboren ist sie als Elizabeth Ekstein noch in der Donaumonarchie als Tochter eines säkularen jüdischen Ehepaares. Lisa lebt mit den Eltern und Bruder Hans seit 1922 in Berlin. Als ihr 1933 die durch eine kurze Ehe mit einem Deutschen erworbene Staatsbürgerschaft entzogen wird, geht sie in den Untergrund und beginnt ihren Widerstand gegen das NS-Regime. Nach mehreren Stationen über Prag, Basel und Amsterdam erreicht Lisa Paris, wo ihre Eltern und Bruder Hans bereits leben.
    Mit dem Einmarsch der deutschen Truppen in Frankreich geht die Flucht weiter in den unbesetzten Süden und letztlich landet Lisa als feindliche Ausländerin, wie zahlreiche andere deutsche Flüchtlinge, im Camp de Gurs. Genau hier setzt der Roman ein. Es werden die Zustände beschrieben und wie Lisa gemeinsam mit Paulette die Flucht aus dem Lager gelingt.
    In Marseille bzw. Banyuls, einem kleinen Ort am Fuße der Pyrenäen beginnt dann ihre Karriere als Fluchthelferin. Mit Hilfe des damaligen Bürgermeisters Vincent Azéma, der falsche Papiere ausstellt. Eine nicht unbedeutende Rolle spielt auch der amerikanischen Journalisten Varian Fry, dem es gelingt, mit Lisas Hilfe an die 200 Personen die Flucht aus Frankreich zu ermöglichen.
    Erst im Sommer 1941 entschließt sich Lisa Fittko gemeinsam mit ihrem Mann Frankreich zu verlassen. Sie werden die letzten sein, denen Fry ein Einreisevisum beschaffen kann - Ziel ist Kuba.
    Meine Meinung:
    Mit diesem biografischen Roman würdigt die Autorin nicht nur Lisa Fittko, sondern auch alle anderen Frauen, die dem NS-Regime die Stirn geboten haben. Sei es, dass sie so wie Fittko als Fluchthelferinnen tätig waren, aktiven Widerstand in der Résistance wie z.B. Nancy Wake geleistet haben oder wie die große Anzahl jener Frauen, die desertierte oder abgeschossene Soldaten, verfolgte Juden oder Kinder versteckt haben oder durch kleine Gaben ein Überleben auf der Flucht erst möglich machten.
    Gut gelungen ist die Einbindung der fiktiven Liebesgeschichte mit Louis sowie die Verzweiflung die Fittko mehrmals überfällt. Der flüssige Schreibstil lässt die Seiten nur so dahin fliegen.
    Interessant ist, dass Lisa Fittko den Weg des gewaltsamen Widerstands, den Freundin Paulette einschlägt, ablehnt und auf ihre Art zahlreichen Menschen das Leben rettet. Lange Zeit wird Lisa Fittko nur auf die Rettung von Walter Benjamin reduziert. Das gesamte Ausmaß ihrer Tätigkeit kommt erst spät ans Tageslicht. Dazu trägt auch dieser biografische Roman bei.
    Fazit:
    Wer gerne biografische Romane über starke Frauen liest, ist hier richtig. Gerne gebe ich diesem Buch 5 Sterne.
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  • Rezension zu Die Wagemutige: Sie ist im Widerstand, sie kämpft für die Freiheit: Und für die Liebe

    Mit „Die Wagemutige“ liegt eine Biographie vor, die das Leben der Antifaschistin Lisa Fittko vor den Augen der Leser*innen lebendig werden lässt. Im Mittelpunkt steht hierbei ihre Zeit der Flucht in Frankreich und ihre Mithilfe beim Organisieren von Fluchtwegen über die Pyrenäen. Ich durfte bereits schon einige Bücher über die Fluchtrouten über die Pyrenäen lesen, Fittkos Name ist dabei bei mir aber nicht wirklich hängen geblieben, so dass es ein Verdienst der Autorin Caroline Bernard ist, dies mit diesem Buch wieder zu ändern und ihr die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die sie verdient. Berührt hat mich auch, dass den Leser*innen Fittko in diesem Buch nicht nur als politische Aktivistin, sondern auch als Frau mit Bedürfnissen nach Liebe und Nähe näher gebracht wird. Die Geschichte wird lebendig und herzberührend erzählt, so dass ich gerne bis zum Ende dabei geblieben bin.
    Wer sich für die Zeit des Zweiten Weltkrieges und die Flucht von Verfolgten über die Pyrenäen interessiert, ist bei diesem Buch genau richtig.
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Ausgaben von Die Wagemutige: Sie ist im Widerstand, sie kämpft für die Freiheit: Und für die Liebe

Taschenbuch

Seitenzahl: 384

E-Book

Seitenzahl: 401

Besitzer des Buches 3

Update:

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