Eine letzte Lüge

Buch von Lars Minack

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Bewertungen

Eine letzte Lüge wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Eine letzte Lüge

    Spannendes Familiengeheimnis
    Der Autor Lars Minack, erzählt in seinem sehr beeindruckenden Debüt-Roman „Eine letzte Lüge“, eine bewegende und spannungsgeladene Geschichte über ein Familienerbe mit einem dunklen Familiengeheimnis aus der Vergangenheit.
    Inhalt:
    Besser, wenn es nicht jeder weiß.
    Annegret verschwand 1939, als sie Säugling war. Ihr Schicksal blieb über siebzig Jahre ungewiss. Bis zu jenem Tag, an dem der junge Berliner Location Scout Erik Strassmann Briefe und Tagebücher findet. Welches Geheimnis rankt sich um Annegret? Unkontrollierbar gerät Erik zwischen die Fronten innerhalb einer reichen Immobilienfamilie. Weiß Erik zu viel? Wem kann er trauen? Er ist Teil eines Dramas um ein Familienerbe geworden, das ihm über den Kopf zu wachsen droht.
    Meine Meinung:
    Der Autor erzählt mit einem fließenden und bewegendem Schreibstil auf der einen Ebene nicht nur die Geschichte über ein ungewöhnliches Familienerbe sondern auf einer zweiten Zeitebene, eine Aufarbeitung über ein dunkles Familiengeheimnis aus der Vergangenheit.
    Die Geschichte fängt mit einem Prolog aus der Vergangenheit an, der aber nicht durchschaubar ist.
    In der Gegenwart findet Erik in einem kleinen Buchladen in alten Büchern, Briefe und ein Tagebuch einer Unbekannten. Eric, ist von den alten Briefen mit den geheimnisvollen Texten so angespannt, dass er sich regelrecht in eine Recherche hineinsteigert und einer mächtigen Familie in einer Erbschaftsangelegenheit in die Quere kommt. Je tiefer Erik jedoch eindringt in das Dickicht, umso mehr erkennt er, wie ernst und auch für ihn persönlich bedrohlich die Familienverhältnisse sind, in die er sich hat hineinziehen lassen. Mit der Erbin Anna, geht er letztendlich gemeinsam auf Spurensuche, die sie beide tief in die Vergangenheit führen.
    Die Geschichte ist so geschickt konstruiert, dass sie bis zum Ende nicht vorhersehbar und damit äußerst spannend bleibt.
    Fazit:
    Dem Autor ist mit seinem Debüt-Roman eine grandiose Mischung über ein Familienerbe in der Gegenwart mit einem dunklen Familiengeheimnis aus der Vergangenheit, gelungen. Der Schreibstil und die Geschichte konnten mich vom Anfang bis zum Ende fesseln und begeistern. Die Protagonisten und selbst die Nebenfiguren sind im Handlungsverlauf sehr glaubwürdig dargestellt und hielten bis zum Ende viele Überraschungen und Wendungen bereit. Ich habe diesen Roman regelrecht verschlungen.
    Von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!
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  • Rezension zu Eine letzte Lüge

    Das Buch durfte ich unentgeltlich lesen. Die Geschichte handelt im hier rund jetzt und wird im Laufe des Buches immer wieder in Erzählungen der 40er Jahre wechseln. Wer das nicht mag, sollte Abstand nehmen. Dieses Wechseln ist notwendig, um die durchaus Komplexität nachvollziehen zu können. Der Autor hat ein sehr interessantes Thema aufgenommen und mit sehr vielen Personen, Namen und Handlungen bestückt. Ich habe sehr gemischte Gefühle. Einerseits finde ich die Idee der Handlung sehr komplex und interessant, anderseits war es mir stellenweise auch zu detailliert ausgeschmückt und dadurch sehr langatmig. Auch die vielen Personen verwirrten mich dann zeitweise. Insgesamt ist es eher eine traurige Story, die allerdings ein angenehmes Ende findet. Durchaus könnte es eine reale Geschichte sein.
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Besitzer des Buches 1

  • Mitglied seit 20. Oktober 2021
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